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Chip-Aktie

NVIDIA als Profiteur von KI-Milliarden 11.09.2026, 13:43 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Chip-Aktie: NVIDIA als Profiteur von KI-Milliarden
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
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NVIDIA 190,34 EUR +1,19 % TTMzero RT

Die NVIDIA-Aktie notiert am Donnerstagmittag bei rund 189 Euro und liegt damit leicht über dem Eröffnungsniveau – während der breite Markt unter dem Druck steigender Ölpreise und zunehmender Zinsspekulationen nachgibt. Im Tagesverlauf bewegte sich der Kurs zwischen 187,96 und 190,14 Euro.

Rückenwind erhält der Chipkonzern aus dem laufenden KI-Investitionszyklus der großen Technologieunternehmen. Microsoft soll Pläne angekündigt haben, seine Rechenzentrumskapazitäten für Künstliche Intelligenz bis 2032 zu verdreifachen. Als mögliches Gesamtvolumen werden bis zu 2,6 Billionen US-Dollar genannt. NVIDIA gilt als einer der führenden Lieferanten von Grafikprozessoren für KI-Rechenzentren und könnte von einem solchen Infrastrukturausbau profitieren.

Dass die Nachfrage nach NVIDIA-Hardware auch im laufenden Betrieb wenig nachlässt, deuten jüngste Aussagen aus dem Unternehmensumfeld an. Oracle-Management erklärte im Rahmen des vergangenen Quartalsberichts, auslaufende GPU-Kapazitäten seien entweder verlängert oder mit einem Aufschlag von rund 20 Prozent weiterveräußert worden – bei Grafikprozessoren, die teilweise bereits vier Jahre im Einsatz gewesen seien. Die GPU-Auslastungsrate habe zuletzt bei rund 98 Prozent gelegen.

Die Zahlen und Aussichten bei Oracle waren sehr gut. Und da sie ausschließlich NVIDIA-GPUs kaufen, dürfte das eine Unterstützung sein.

Das Marktumfeld bleibt dennoch belastet. Der Ölpreis notiert nahe der Marke von 110 US-Dollar je Barrel und nährt die Inflationserwartungen. Die Wahrscheinlichkeit einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve bei der FOMC-Sitzung am 16. September ist nach zuletzt starken Erzeugerpreisdaten auf rund 70 Prozent gestiegen. Höhere Zinsen könnten insbesondere Wachstumswerte wie NVIDIA zusätzlich unter Druck setzen.

Die heutigen US-Verbraucherpreisdaten dürften als Richtungsgeber für den weiteren Kursverlauf dienen. Ob NVIDIA seine relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt behaupten könnte, hängt maßgeblich davon ab, wie die Marktteilnehmer die geldpolitischen Signale einordnen werden.

Bn-Redaktion/sb
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