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Porsche

Wie schlecht ist Trump? 08.02.2025, 11:09 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Porsche
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Porsche vor schwerem US-Tarifstreit: Drohende Zölle setzen 911-Hersteller unter Druck

Trump droht mit Strafzöllen – Porsche könnte größter Verlierer sein

Der deutsche Sportwagenhersteller Porsche steht vor einer massiven Herausforderung: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat neue Strafzölle auf europäische Autos angekündigt. Sollte der Einfuhrzoll von derzeit 2,5 % auf über 10 % steigen, könnte dies Porsche hart treffen – denn das Unternehmen ist im US-Markt vollständig von Importen abhängig.

Die Vereinigten Staaten sind mittlerweile der wichtigste Absatzmarkt von Porsche und haben China von der Spitze verdrängt. Vor allem die SUVs Macan und Cayenne machen dort rund zwei Drittel des Gesamtabsatzes aus. Eine mögliche Zollerhöhung könnte die Preispolitik von Porsche in den USA massiv unter Druck setzen.

Porsche unter Druck: Umsatz und Gewinne rückläufig

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens gibt zusätzlichen Anlass zur Sorge. In den ersten neun Monaten des Jahres 2024 brach das operative Ergebnis um 26,7 % ein. Die Aktie des Unternehmens, die 2023 noch über 110 Euro wert war, pendelt mittlerweile zwischen 57 und 67 Euro.

Besonders die Elektrostrategie von Porsche gerät ins Wanken. Der erste vollelektrische Porsche, der Taycan, startete 2020 stark, doch die Verkaufszahlen gingen zuletzt spürbar zurück. Auch der neue elektrische Macan kam erst mit erheblicher Verspätung auf den Markt – und enttäuschte bislang.

Am 6. Februar 2025 gab Porsche bekannt, dass das Unternehmen aufgrund der Erweiterung seines Portfolios um neue Verbrenner- und Hybridmodelle eine Sonderbelastung von 800 Millionen Euro verkraften muss. Damit rückt das ursprüngliche Ziel einer Umsatzrendite von 20 % in weite Ferne.

Führungskrise: Vorstandschef Blume unter Druck, Schlüsselpersonal vor dem Aus

Neben den wirtschaftlichen Problemen spitzt sich auch die Lage im Management zu. CEO Oliver Blume, der seit 2022 auch die Konzernführung von Volkswagen innehat, sieht sich mit internen Umstrukturierungen konfrontiert. Besonders Finanzchef Lutz Meschke und Vertriebsvorstand Detlev von Platen stehen in der Kritik.

Laut Berichten aus Aufsichtsratskreisen hat Meschke das Vertrauen der Porsche- und Piëch-Familien verloren – vor allem wegen der schwachen Finanzentwicklung. Auch von Platen könnte seinen Posten räumen, da der Absatz in China um 28 % eingebrochen ist. Noch ist unklar, wer die beiden ersetzen soll.

Droht Porsche die Produktionsverlagerung in die USA?

Um die drohenden Strafzölle abzufedern, gibt es Überlegungen, die Produktion von Porsche-Modellen in die USA zu verlegen. Allerdings gestaltet sich das schwierig: Das VW-Werk in Chattanooga, Tennessee, produziert nur Fahrzeuge auf der MQB-Plattform, die sich nicht mit den Porsche-Modellen Cayenne und Macan kombinieren lässt.

Laut Bloomberg Intelligence könnte Porsche die höheren Zölle zumindest bei der margenstarken 911-Baureihe auf die Kunden abwälzen. Bei den SUVs Macan und Cayenne sei das jedoch nicht so einfach, da diese Modelle in einem stark umkämpften Preissegment liegen.

Analysten sind sich einig: Sollte Trump seine Ankündigungen wahr machen, könnte für Porsche eine Verlagerung der Produktion in die USA langfristig unumgänglich werden. Doch kurzfristig bleibt der 911-Hersteller anfällig für die geopolitischen Risiken – und die Unsicherheit für Investoren wächst.

Bn-Redaktion/ts
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