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Rheinmetall nach Zahlen

Aktie zwischen Kursrallye und Abverkauf. Was ist jetzt möglich? 10.08.2026, 10:13 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Rheinmetall nach Zahlen: Aktie zwischen Kursrallye und Abverkauf. Was ist jetzt möglich?
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Rheinmetall mit Zahlen zum 2. Quartal 2026

Betrachten wir die Zahlen an dieser Stelle auf Halbjahresbasis. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern gab den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 mit 5,227 Mrd. Euro an, nach 3,749 Mrd. Euro in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025. Rheinmetall veröffentlichte das operative Ergebnis in H1 / 2026 mit 786 Mio. Euro, nach 453 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die operative Ergebnismarge erhöhte sich entsprechend auf 15,0 Prozent, nach 12,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das EBIT wurde mit 664 Mio. Euro vermeldet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 385 Mio. Euro in den ersten sechs Monaten 2025. Das Ergebnis nach Steuern belief sich den Konzernangaben zufolge auf 295 Mio. Euro, nach 264 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2025. Der operative free cash flow wurde mit  -1,660 Mrd. Euro angegeben, nach -0,644 Mrd. Euro. Rheinmetall gab den Auftragsbestand (Backlog) per 30.06.2026 mit 80,467 Mrd. Euro an, nach 55,972 Mrd. Euro per 30.06.2025.

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Chart zur Aktie

Rheinmetall passt Ausblick für das Gesamtjahr 2026 an

Als Folge des Rückschlags um die Fregatte F126 passte Rheinmetall den Ausblick auf das Gesamtjahr an. Den Umsatz erwarten die Düsseldorfer nunmehr in einer Spanne von 13,7 Mrd. Euro bis 14,2 Mrd. Euro. Zuvor ging man von einem Umsatz in einer Range von 14,0 Mrd. Euro bis 14,5 Mrd. Euro aus.

Das macht die Rheinmetall-Aktie

Der obere Chart zeigt deutlich, dass es rund um die Zahlenveröffentlichung aus charttechnischer Sicht zu einem Showdown kam. Die Rheinmetall-Aktie (WKN: 703000 | ISIN: DE0007030009 | Ticker-Symbol: RHM) setzte den eminent wichtigen Widerstandsbereich von 1.230 Euro unter Druck. Ein erfolgreicher Ausdruck hätte der Aktie weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung 1.310 Euro eröffnet, doch die Tür blieb zunächst zu. Der Markt fremdelte mit den Zahlen. Um auf der Unterseite nicht in Bredouille zu geraten, sollte der aktuelle Rücksetzer im besten Fall auf 1.140 Euro / 1.120 Euro begrenzt bleiben. Anderenfalls könnte es rasch auf 1.000 Euro gehen.  

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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