Rohstoff-Rallys

Wie Nahost und Trump die Märkte aufrütteln 23.02.2026, 12:12 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold und Silber
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Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Öl (WTI) 66,09 USD -0,29 % Lang & Schwarz
Öl (Brent) 71,46 USD -0,23 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 87,13 USD -1,25 % Lang & Schwarz
Gold 5.144,01 USD -1,60 % Forex

Zollpolitik sorgt für neue Dynamik am Goldmarkt

Gold hat nach drei Wochengewinnen in Folge weiter zugelegt und stieg um bis zu 1,4% auf rund 5.180 Dollar je Unze. Auslöser ist die wachsende Unsicherheit rund um die US-Handelspolitik. Präsident Donald Trump kündigte am Samstag einen globalen Zoll von 15% an, nachdem der Supreme Court seine Notstandsregelungen zur Einführung von Zöllen kassiert hatte. Der schwächere Dollar verbilligte Gold zusätzlich für viele Käufer und verlieh dem Markt weiteren Auftrieb.

Gerichtsurteil belastet Haushalts- und Handelsaussichten

Die Entscheidung des Supreme Court könnte Auswirkungen auf das US-Haushaltsdefizit haben, da Zolleinnahmen unter Druck geraten. Auch die Handelsbilanz steht im Fokus. Der neue 15%-Zoll aus dem Weißen Haus soll die für ungültig erklärten Maßnahmen ersetzen, darf jedoch nur maximal 150 Tage gelten und ist an „grundlegende internationale Zahlungsprobleme“ gebunden. Gleichzeitig geraten internationale Abkommen ins Wanken: Die EU will die Ratifizierung eines Deals aussetzen, Indien verschiebt Gespräche, und ein japanischer Regierungsvertreter sprach von einem „echten Chaos“.

Strukturelle Faktoren stützen das Edelmetall

Nach einem deutlichen Rücksetzer zu Monatsbeginn hat sich Gold spürbar erholt. Neben kurzfristigen Impulsen wirken langfristige Treiber wie geopolitische Spannungen sowie Skepsis gegenüber Staatsanleihen und Währungen. „Es gibt genügend strukturelle Faktoren, die mittelfristig für Gold sprechen“, sagte Vasu Menon. Zugleich warnte er: „Kurzfristig sollten Anleger jedoch mit Volatilität rechnen, nach den starken Anstiegen der vergangenen Monate und angesichts der sich weiterentwickelnden US-Handelspolitik sowie der Lage im Iran.“

Positionierung signalisiert weiteres Potenzial

Bemerkenswert ist die Entwicklung an den Terminmärkten. Laut Daten der Commodity Futures Trading Commission sind die Netto-Long-Positionen bei Gold-Futures auf den niedrigsten Stand seit fast einem Jahr gefallen. Das deutet auf Spielraum für neue Engagements hin. Trotz geringerer Hedgefonds-Positionierung zeigt sich der Goldpreis robust – ein Signal, dass strategische Investoren weiterhin auf den sicheren Hafen setzen.

Nahost-Konflikt treibt auch Ölpreise

Parallel beobachten Märkte die Spannungen zwischen Washington und Teheran. Während Gespräche über Irans Atomprogramm geplant sind, wächst die Militärpräsenz der USA in der Region. Fereidun Fesharaki erklärte: „Ich glaube nicht, dass die USA eine andere Wahl haben, als in den Krieg zu ziehen.“ Ölpreise von 90 bis 100 Dollar je Barrel seien „in Reichweite“, abhängig vom Eskalationsgrad. Brent notiert aktuell bei rund 71 Dollar. Ein möglicher Konflikt könnte die Rohstoffmärkte insgesamt weiter anheizen.

Bn-Redaktion/ts
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