SAP-Aktie im freien Fall

Analysten streichen Kursziele – Drohen jetzt neue Rekordtiefs? 24.03.2026, 16:39 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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JPMorgan streicht Kaufempfehlung
Besonders schwer wiegt die aktuelle Einschätzung der US-Bank JPMorgan. Die Experten haben ihr Kursziel deutlich auf 175 Euro gesenkt und gleichzeitig ihre bisherige Empfehlung für das Papier gestrichen. Die Analysten begründen diesen Schritt mit einem veränderten Ausblick auf das Cloud-Geschäft. Ursprünglich wurde mit einer Beschleunigung des Wachstums und einer Ausweitung der Margen gerechnet, doch dieses Bild hat sich nun gewandelt. Im Zuge der laufenden Migration der Kunden in die Cloud könnten die vertraglich zugesicherten Erlöse zunächst schwächer ausfallen als erhofft, was eine positive Kursentwicklung in naher Zukunft erschwert.

Breiter Gegenwind durch Experten-Korrekturen
JPMorgan ist nicht das einzige Haus, das seine Erwartungen zurückschraubt. Auch Kepler Cheuvreux und Jefferies haben ihre Kursziele für die SAP-Aktie nach unten korrigiert. Zwar halten diese beiden Investmentbanken formal noch an ihren Kaufempfehlungen fest, doch die deutliche Senkung der Zielpreise auf 190 beziehungsweise 230 Euro sendet ein klares Warnsignal an den Markt. Neben dem schwierigen Umbau des Geschäftsmodells sehen die Experten auch einen härteren Wettbewerb im Softwaresektor, der den Investitionsbedarf bei SAP in die Höhe treiben könnte. Dies führt zu größeren Schwankungen bei den Ergebnissen und belastet die kurzfristige Kalkulierbarkeit der Gewinne.

Skepsis dominiert das Marktgeschehen
Obwohl der breite Konsens der Analysten theoretisch noch immer ein hohes Aufwärtspotenzial von über 60 Prozent sieht, spiegelt der aktuelle Aktienkurs diesen Optimismus keineswegs wider. Das Vertrauen der Marktteilnehmer ist durch die Serie an Kurszielsenkungen nachhaltig beschädigt worden. Aktuell fehlen handfeste Argumente für eine schnelle Stabilisierung oder eine Gegenbewegung nach oben. Experten raten in diesem volatilen Umfeld daher zur Vorsicht, da die Gefahr weiterer Kursverluste und das Abrutschen auf neue Rekordtiefs derzeit das wahrscheinlichere Szenario bleibt.

Fazit für Anleger
Für Aktionäre von SAP ist der schwindende Optimismus der Investmentbanken ein ernstzunehmendes Warnsignal. Da sich die Aktie derzeit in einem intakten Abwärtstrend befindet, scheint ein Abwarten an der Seitenlinie die sicherste Strategie zu sein. Erst wenn die Migration in die Cloud stabilere Erträge liefert und der Margendruck nachlässt, könnte sich eine neue Einstiegsgelegenheit ergeben. Bis dahin bleibt das Risiko im DAX-Titel vergleichsweise hoch.

Bn-Redaktion/js
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