Sartorius

Erfolgreiches Schlussquartal stärkt Marktposition 28.01.2025, 13:40 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Fiemengebäude in Peking
© Symbolbild von Sartorius AG
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Sartorius Vz. 215,70 EUR -0,76 % Lang & Schwarz

Optimismus nach schwierigem Jahr: Umsatzwachstum in Sicht

Nach einem holprigen Jahr 2024 setzt der Göttinger Labor- und Pharmazulieferer Sartorius für 2025 auf einen Neustart. Das Unternehmen erwartet ein moderates Umsatzwachstum und eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses. Vor allem das Schlussquartal des vergangenen Jahres liefert positive Signale: Der Auftragseingang stieg wechselkursbereinigt um beeindruckende 21,5 Prozent. Mit einem Umsatz von 907 Millionen Euro übertraf Sartorius sogar die Analystenerwartungen von 887 Millionen Euro klar.

Dieser Erfolg lässt die Aktie wieder glänzen. Am Dienstag sprang der Kurs um rund 13 Prozent auf 285 Euro und führte damit die Gewinnerliste im DAX an. Das Unternehmen scheint die Nachwirkungen der pandemiebedingten Sonderkonjunktur zunehmend hinter sich zu lassen.

Sartorius hat die Pandemie hinter sich gelassen

Während der Pandemie profitierte Sartorius stark von der hohen Nachfrage nach Produkten zur Impfstoffherstellung und verzeichnete Wachstumsraten von bis zu 50 Prozent. Doch 2024 geriet das Unternehmen in ein schwieriges Fahrwasser. Der Umsatz stagnierte bei 3,38 Milliarden Euro, und das bereinigte operative Ergebnis sank um knapp zwei Prozent auf 945 Millionen Euro. Besonders belastend war die anhaltende Investitionszurückhaltung der Kunden, die ihre Lagerbestände abbauten. Zusätzlich drückte eine schwache Nachfrage aus China auf die Ergebnisse.

Diese schwierige Lage spiegelte sich auch an der Börse wider: Die Sartorius Aktie verlor im Jahr 2024 mehr als 30 Prozent ihres Wertes. „Die gesamte Life-Science-Branche hatte mit einem schwierigen Marktumfeld zu kämpfen“, erklärte der scheidende CEO Joachim Kreuzburg.

Positive Signale für 2025: Branche kehrt zum Wachstum zurück

Für das neue Jahr zeigt sich der Konzern zuversichtlich. Beide Geschäftsbereiche sollen profitabel wachsen, und der Umsatz soll wieder steigen. Laut Kreuzburg signalisiert die Entwicklung der Auftragseingänge, dass Kunden nach der Zurückhaltung wieder verstärkt investieren. „Die Nachfrageschwäche endet, und die Branche kehrt zu ihrem strukturellen Wachstumstrend zurück“, so der CEO.

Mit dieser optimistischen Prognose schickt Sartorius ein starkes Signal an den Markt und positioniert sich erneut als Wachstumstreiber in der Life-Science-Industrie. Die Anleger zeigen sich begeistert, wie der jüngste Kursanstieg eindrucksvoll belegt.

Bn-Redaktion/aw
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