SMA Solar

Großprojekte als Hoffnungsträger 14.02.2025, 18:20 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Solarzellen
© Symbolbild von Los Muertos Crew auf Pexels
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SMA Solar Technology 32,38 EUR -3,49 % Lang & Schwarz

Hoffnungsträger trotz Milliardenverlusten?

Nach einem dramatischen Kursrückgang von über 70 Prozent in den letzten zwölf Monaten keimt bei Investoren Hoffnung auf eine Neubewertung von SMA Solar auf. Besonders die Erwartungen an das vierte Quartal konzentrieren sich auf das robuste Wachstum im Großanlagensegment. Analysten von Jefferies sehen trotz der angespannten Lage erhebliches Potenzial – auch wenn das Unternehmen voraussichtlich am unteren Ende seiner EBITDA-Prognose von minus 20 bis 20 Millionen Euro für das Jahr 2024 abschließen wird.

Die Prognosen für das vierte Quartal sind wenig ermutigend: Ein erwartetes EBITDA von minus 100 Millionen Euro und ein EBIT von minus 137,5 Millionen Euro spiegeln die Markterwartungen wider. Hauptverantwortlich für das schwache Ergebnis sind Einmalaufwendungen durch Abschreibungen und Restrukturierungskosten. Diese Belastungen hatte SMA Solar bereits im November angekündigt, als die Jahresprognose nach unten korrigiert wurde.

Starkes Großanlagengeschäft als Stabilitätsanker

Trotz der operativen Schwierigkeiten bleibt ein Lichtblick: Das Großanlagensegment zeigt sich weiter robust. Der Auftragseingang für das vierte Quartal wird auf über 350 Millionen Euro geschätzt – nur leicht unter den 382 Millionen Euro des Vorquartals. Besonders Netzstabilisierungslösungen und große Solarprojekte treiben das Geschäft an. Der gesamte Auftragsbestand (ohne Service) dürfte weiterhin bei etwa 1,1 Milliarden Euro liegen, was eine hohe Planbarkeit für das Jahr 2025 bietet.

Diese positive Entwicklung schlägt sich auch in den Prognosen für das kommende Jahr nieder: Die Markterwartungen für das EBIT 2025 wurden zuletzt von 48 auf 59 Millionen Euro erhöht, doch Jefferies setzt noch einen drauf und rechnet mit einem EBIT von 69 Millionen Euro. Auch beim Free Cashflow gehen die Analysten von einer positiven Überraschung aus – statt der Konsensschätzung von 67 Millionen Euro könnten es bis zu 83 Millionen Euro werden. Sollte SMA seine Investitionen und Lagerbestände wie geplant reduzieren, könnte dies den Aktienkurs weiter antreiben.

Jefferies-Hochstufung gibt Aktie neuen Schwung

Am Freitag reagierte die SMA-Solar-Aktie mit einem satten Plus von über 8 Prozent auf die optimistischen Jefferies-Prognosen. Mit einem neuen Kursziel von 20 Euro bleibt weiteres Potenzial von rund 33 Prozent vom aktuellen Niveau aus.

Langfristig setzt SMA Solar auf Einsparungen aus seinem Restrukturierungsprogramm, das bis 2026 zwischen 150 und 200 Millionen Euro an Kosten reduzieren soll. Während der Wohn- und Gewerbesektor frühestens Ende 2025 eine Erholung zeigen dürfte, bleibt das Großanlagengeschäft der entscheidende Wachstumsmotor. Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert, dass die globale Batteriespeicherkapazität bis 2040 auf 850 Gigawatt ansteigen wird – ein Segment, in dem SMA mit seinen Grid-Forming-BESS-Lösungen strategisch gut aufgestellt ist.

Ob die Aktie tatsächlich ein Comeback schafft, bleibt abzuwarten – doch mit starken Großprojekten und einer optimistischen Analysteneinschätzung könnte SMA Solar eine der spannendsten Turnaround-Wetten am Markt sein.

Bn-Redaktion/aw
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