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Tesla crasht

Elon Musk stürzt ab 10.07.2025, 10:42 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tesla
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Elon Musk schockt Märkte: Tesla-Aktien stürzen nach Ankündigung neuer Partei ab

Politik statt Innovation? Anleger verlieren Vertrauen

Tesla-Aktien gaben am Montag um 6,8 % nach, was einem Vermögensverlust von 15,3 Milliarden US-Dollar für Elon Musk entspricht – der größte Tagesverlust seit seinem Bruch mit Donald Trump im Juni. Grund ist Musks Ankündigung, mit der „America Party“ eine neue politische Bewegung ins Leben zu rufen, die sich zunächst auf Sitze im US-Kongress konzentrieren will. Ein Präsidentschaftskandidat sei für später „nicht ausgeschlossen“, so Musk auf X.

Fokusverlust bei Tesla belastet Aktie weiter

„Investoren sind zunehmend frustriert über die Ablenkung – genau zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen Musks volle Aufmerksamkeit benötigt“, warnte Analyst Jed Dorsheimer von William Blair und stufte Tesla herab. Die Aktie hat seit Jahresbeginn 27 % eingebüßt.

Kritik an Republikanern und Milliardenpaket

Nach seinem Rückzug aus der Regierungsinitiative „DOGE“ warf Musk den Republikanern vor, durch ein massives Haushaltsgesetz die Staatsverschuldung zu verschärfen. Der von Trump unterzeichnete „One Big Beautiful Bill“ könnte laut Experten die US-Schulden um weitere 5 Billionen US-Dollar steigern. Die aktuelle Verschuldung liegt bereits bei 37 Billionen.

Musk kritisiert Kürzung von E-Auto-Steuern

Besonders empört zeigte sich Musk über die Streichung von Steuervergünstigungen in Höhe von bis zu 7.500 US-Dollar für Käufer von Elektrofahrzeugen. Dies schade zukunftsorientierten Branchen und bevorzuge „Industrien der Vergangenheit“, so der Tesla-CEO, dessen Unternehmen neben E-Autos auch Energiespeicher und Solarsysteme vertreibt.

Parteigründung erfordert mehr als Social-Media-Polls

Trotz der Zustimmung von 65,4 % in einer nicht repräsentativen Online-Umfrage ist die Gründung einer Partei laut US-Wahlrecht ein aufwendiger Prozess. Neben bundesweiten Parteistrukturen sind auch lokale Organisationen, Kandidaten in mehreren Staaten und eine nationale Geschäftsstelle erforderlich.

Rückblick: Drittkandidaten mit begrenztem Einfluss

Historisch betrachtet hatten Drittparteien nur begrenzt Erfolg. Ross Perot erzielte 1992 zwar 18,9 % der Stimmen, wurde jedoch 1996 von TV-Debatten ausgeschlossen. Auch Jill Stein (Grüne) und Gary Johnson (Libertäre) wurden als „Spoiler“ wahrgenommen – wissenschaftlich ist dieser Effekt jedoch umstritten.

xAI: Grok 4 trotz Skandalen auf dem Vormarsch

Parallel dazu präsentierte Musk seine neueste KI-Entwicklung: Grok 4. Die Software sei „intelligenter als fast alle Doktoranden, in allen Disziplinen gleichzeitig“. Nach antisemitischen Beiträgen früherer Versionen versprach xAI Maßnahmen gegen Hassrede. Das Unternehmen verbrennt derzeit rund 1 Milliarde US-Dollar monatlich.

Führungswechsel bei X und KI-Offensive

Nur Stunden vor der Präsentation trat X-CEO Linda Yaccarino zurück. xAI hatte zuvor mit X fusioniert, um Ressourcen für die Grok-Entwicklung zu bündeln. Ziel ist es, mit OpenAI, Google und Meta im KI-Wettlauf mitzuhalten.

Wie ernst ist es Musk mit der America Party?

Musk plant einen Parteikongress im August und will gezielt in wenigen, strategisch wichtigen Wahlkreisen antreten, um ein Machtgleichgewicht im Kongress zu erzwingen. Ob die Fokussierung auf die Staatsschuld als zentrales Thema reicht, bleibt abzuwarten. Laut Gallup wünschen sich 58 % der US-Bürger eine Alternative zu den etablierten Parteien.

Bn-Redaktion/ts
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