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Tesla

Musk ist teuer, bald auch das Model 3? 14.06.2024, 16:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tesla Supercharger
© Bild von Blomst auf Pixabay
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Tesla 321,03 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Tesla plant in Deutschland Preiserhöhungen für sein Model 3, bedingt durch drohende EU-Strafzölle auf Elektroautos aus China. Das genaue Ausmaß der Preiserhöhung wurde jedoch nicht bekanntgegeben.

Hintergrund der Preiserhöhung

Tesla produziert im Werk Grünheide bei Berlin das Model Y, basierend auf dem Model 3, während das Model 3 aus der Fabrik in Shanghai importiert wird. Auf der Tesla-Website heißt es, dass sich der Preis des Model 3 ab dem 1. Juli 2024 voraussichtlich erhöhen wird, wenn die erwarteten Einfuhrzölle greifen. Diese Zölle könnten auf alle in China hergestellten Elektrofahrzeuge, die in der EU verkauft werden, erhoben werden.

EU droht mit Strafzöllen

Die EU-Kommission hatte am Mittwoch mit Einfuhrzöllen von bis zu 38,1 Prozent auf in China gebaute Elektroautos gedroht. Diese Maßnahme ist das Ergebnis einer Untersuchung, die ergab, dass die Wertschöpfungskette für batteriebetriebene Elektrofahrzeuge in China von unfairer Subventionierung profitiert. Die Zölle könnten variieren: für BYD 17,4 Prozent, für Geely 20 Prozent und für SAIC 38,1 Prozent. Andere Produzenten könnten mit 21 Prozent belegt werden. Tesla könnte in eine dieser Kategorien fallen, wobei die genaue Zuordnung noch unklar ist.

Preisentwicklung und aktuelle Angebote

Der aktuelle Preis für das Model 3 liegt bei knapp 41.000 Euro, während das Model Y 4.000 Euro mehr kostet. Tesla bietet derzeit einen Rabatt von 6.000 Euro bei Auslieferung im Juni an, bezeichnet als "Tesla Umweltprämie". Dies geschieht vor dem Hintergrund eines langsameren Wachstums des Unternehmens im Vergleich zu den vergangenen Jahren.

Aktionäre stimmen für Musks Aktienpaket

Tesla-Aktionäre haben erneut einem Aktienpaket für Firmenchef Elon Musk zugestimmt, das mehrere Dutzend Milliarden Dollar wert ist. Der Vergütungsplan, der ursprünglich 2018 genehmigt wurde, war im Januar von einem US-Gericht gekippt worden.

Hauptversammlung und Firmensitz-Verlagerung

Auf der Hauptversammlung am Donnerstag stimmten die Aktionäre auch dafür, den Firmensitz von Tesla von Delaware nach Texas zu verlegen. Bei der ersten Abstimmung 2018 hatte das Aktienpaket eine Mehrheit von 73 Prozent erhalten. Ein Aktionär klagte jedoch dagegen, und eine Richterin in Delaware stoppte den Plan. Sie argumentierte, dass Musk zu viel Einfluss bei den Verhandlungen hatte und die Aktionäre nicht ausreichend informiert wurden.

Musks Vergütungspaket

Das Vergütungspaket erlaubt Musk, etwa 300 Millionen Tesla-Aktien zum Preis von 2018 zu erwerben, wenn das Unternehmen bestimmte Ziele erreicht. Dazu zählt ein Anstieg des Börsenwerts von 50 Milliarden auf 650 Milliarden Dollar. Dieser Wert wurde einst auf 56 Milliarden Dollar beziffert. Dank des rasanten Wachstums und der Elektroauto-Euphorie erreichte Tesla schnell diese Marke und war zeitweise über eine Billion Dollar wert, was Musks Paket rund 100 Milliarden Dollar wert machte. Der aktuelle Börsenwert liegt bei etwa 580 Milliarden Dollar.

Anlegerklage gegen Musk

Musk hatte angedeutet, dass er die Entwicklung von KI-Anwendungen auch außerhalb von Tesla vorantreiben könnte, sollte er nicht mehr Kontrolle über das Unternehmen erhalten. Dies führte am Donnerstag zu einer neuen Anlegerklage in Delaware.

Bn-Redaktion/ts
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