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Wieder brennt Tesla 01.04.2025, 16:14 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Tesla unter Beschuss: Brandanschlag, Börsenbeben und politische Eskalation – droht der Wendepunkt?

Verdacht auf Brandstiftung mit politischem Hintergrund

Ein Feuer in einem Tesla-Autohaus in Rom hat italienische Behörden aufgeschreckt. 17 Fahrzeuge wurden bei dem Vorfall zerstört. Innenminister Matteo Piantedosi äußerte im italienischen Fernsehen einen konkreten Verdacht: "Elemente, die von der Staatsanwaltschaft untersucht werden, lassen uns vermuten, dass es sich sehr wahrscheinlich um eine anarchistische-antagonistische Motivation handelt." Die Ermittlungen werden von der Spezialeinheit Digos geführt, die derzeit keine Spur ausschließt.

Elon Musk spricht von Terror, Polizei bleibt vorsichtig

Tesla-Chef Elon Musk reagierte mit einem einzigen Wort auf X: „Terrorism“. Beweise dafür legte er nicht vor. Auch italienische Ermittler äußerten sich bisher nicht zur Ursache. Matteo Salvini, Vizepremier und Vorsitzender der Lega, sprach von einem "unbegründeten Hass gegen Tesla". Premierministerin Giorgia Meloni hielt sich mit öffentlichen Aussagen zurück – nicht zuletzt, da ihre Beziehung zu Musk wegen eingefrorener Starlink-Verträge belastet ist.

Widerstand gegen Musk wächst in Europa

In Berlin wurde fast zeitgleich ein Tesla-Showroom mit blauer Farbe – der Parteifarbe der AfD – beschmiert. Musks Unterstützung für die rechte Partei sorgte für Kritik. Die Popularität des Unternehmers hat europaweit gelitten, was sich zunehmend auf Teslas Ruf und Absatz auswirkt. In Frankreich fielen die Verkäufe im März um 36,8 %, in Schweden sogar um 63,9 %. Auch in Dänemark wurden 65,6 % weniger Neuwagen verkauft.

Analysten sehen erstes Warnsignal für globale Absatzschwäche

Analysten sehen in den europäischen Zahlen einen Vorboten für enttäuschende globale Auslieferungszahlen. Tesla verlor in Frankreich Marktanteile – fiel auf 1,63 %, während chinesische Hersteller wie BYD auf 3,19 % stiegen. Besonders deren günstigere Modelle treffen den Nerv des Markts. Analyst Stephen Gengaro (Stifel) senkte seine Schätzung der Q1-Auslieferungen auf 353.418 Fahrzeuge – ein Rückgang um 23 %. Sein Kursziel reduzierte er von 474 auf 455 US-Dollar, behielt jedoch seine Kaufempfehlung bei.

Tesla-Aktie im freien Fall – aber noch keine Trendwende für Analysten

Seit Jahresbeginn verlor die Tesla-Aktie rund 30 % an Wert. Trotz des Drucks bleiben viele Analysten optimistisch: Laut FactSet empfehlen 29 von 57 Experten den Kauf oder starken Kauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 358,25 US-Dollar – rund 40 % über dem aktuellen Niveau.

Musk selbst unter Druck – politisches Engagement kostet Milliarden

Musk beklagte in einem Townhall-Event in Wisconsin, dass ihn sein politisches Engagement „viel koste“. Er sprach offen darüber, wie Gegner auf den Kursverfall der Aktie verweisen. Gleichzeitig hat er über 14 Millionen US-Dollar in eine lokale Wahlkampagne investiert – und persönlich Schecks über eine Million US-Dollar verteilt.

Marktbeobachter warnen vor langfristigen Reputationsschäden

Analyst Eric Schiffer bringt es auf den Punkt: „In den Vereinigten Staaten funktioniert es, sich an den Patriotismus zu hängen. In Europa muss die Strategie stärker auf den Produktwert und das Preis-Leistungs-Verhältnis zielen.“ Ob Tesla diesen Kurswechsel schafft, bleibt offen. Derzeit sprechen sowohl Absatz- als auch Imagewerte gegen Musk – und gegen sein Unternehmen.

Bn-Redaktion/ts
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