USA greifen Iran an

Der S&P 500 steigt trotzdem! 23.06.2025, 16:18 Uhr Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
US Tech 100 29.192,64 PKT -0,09 % Ariva Indikation
S&P 500 7.383,35 PKT -0,17 % Ariva Indikation

US-Börsen stabil trotz geopolitischer Spannungen

Die Aktienmärkte in den USA zeigten sich am Montag weitgehend unbeeindruckt von einer Eskalation im Nahen Osten: Nach einem US-Angriff auf iranische Nuklearanlagen stiegen der S&P 500 und der Nasdaq 100 jeweils um 0,2 %. Trotz der jüngsten geopolitischen Unruhen befinden sich US-Aktien lediglich rund 3 % unter ihrem Allzeithoch.

Direkter Militärschlag erhöht politische Risiken

Mit dem Einsatz bunkerbrechender Bomben vollzog Washington erstmals seit Jahrzehnten eine direkte militärische Aktion gegen den Iran. Die Entscheidung verstärkt das Risiko einer weiteren Eskalation – ebenso wie Sorgen über mögliche Gegenangriffe durch Teheran. Dennoch zeigen historische Daten laut Morgan Stanley, dass geopolitisch bedingte Rückschläge an den Börsen meist nur von kurzer Dauer sind: Der S&P 500 legte nach solchen Ereignissen im Schnitt um 2 % (1 Monat), 3 % (3 Monate) bzw. 9 % (12 Monate) zu.

Hedgefonds beginnen mit vorsichtigem Rückzug

Goldman Sachs zufolge trennten sich globale Hedgefonds in der vergangenen Woche erstmals seit sieben Wochen wieder von Aktien – bei zugleich höchster Handelsaktivität seit fast drei Monaten. Auch die erhöhte Nachfrage nach Absicherung und weniger überkaufte Bewertungen deuten darauf hin, dass Anleger aktuell eher von einer begrenzten Korrektur ausgehen.

Öl und Inflation als potenzielle Markttreiber

Zum Wochenstart schwankten die Ölpreise stark: Brent kletterte zwischenzeitlich um 5,7 %, bevor sich die Kurse wieder einpendelten. Entscheidend wird sein, ob Irans Antwort den Energiefluss aus dem Nahen Osten spürbar beeinträchtigt. Parallel dazu fielen globale Anleihen – aus Sorge vor neuen Inflationsimpulsen.

Markt zeigt sich resistent gegenüber Trump-Risiken

Citigroup-Strategen betonen, dass sowohl eine Eskalation als auch eine Deeskalation nun denkbar sind. Zugleich bleibt das wirtschaftliche Umfeld von Unsicherheiten geprägt – insbesondere im Hinblick auf Zölle. Anleger reagierten zuletzt zunehmend müde auf Trumps politische Richtungswechsel. Laut JPMorgan könnte der für 9. Juli angesetzte neue Tariftag sogar verschoben werden – was die Unsicherheit weiter erhöhen würde.

Einzelwerte im Fokus: Tesla und Estee Lauder legen zu

Tesla konnte mit dem Start seines autonomen Fahrdienstes erste Kursgewinne verzeichnen. Auch Estee Lauder profitierte von einer Hochstufung durch die Deutsche Bank, die dem Konzern wachsende Diversifikation außerhalb Chinas bescheinigt.

US-Industrie zeigt stabile Entwicklung – Preisdruck steigt

Im Juni blieb der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe laut S&P Global bei 52 Punkten – der höchste Stand seit Februar. Die Preise für Vorprodukte stiegen um 5,4 Punkte auf 70, der stärkste Anstieg seit vier Jahren. Produzenten gaben diese Kosten weiter, unter anderem wegen Zöllen.

„Während die Inlandsnachfrage – insbesondere im produzierenden Gewerbe – zulegt, sehen wir vermehrt Lageraufbau als Reaktion auf Preis- und Versorgungsrisiken“, so Chris Williamson von S&P Global. Diese Effekte könnten sich in den kommenden Monaten jedoch wieder normalisieren. Die Beschäftigung wuchs im Juni so stark wie seit einem Jahr nicht mehr.

Bn-Redaktion/ts
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