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Vonovia nach den Wahlen

Griff ins fallende Messer oder spektakuläre Kaufchance? 23.09.2026, 19:13 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Vonovia nach den Wahlen: Griff ins fallende Messer oder spektakuläre Kaufchance?
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© Bild: istockphoto.com/Bjoern Wylezich
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Name Aktuell Diff. Börse
Vonovia 17,35 EUR -1,01 % Lang & Schwarz

Wahlsieg der Linkspartei übt Druck auf die Vonovia-Aktie aus

Der Wahlsieg der Linkspartei und die daraus resultierenden politischen Unsicherheiten haben der Vonovia-Aktie (WKN: A1ML7J | ISIN: DE000A1ML7J1 | Ticker-Symbol: VNA) weiter zugesetzt. Grundsätzlich bleibt abzuwarten, ob die Pläne der Partei zur Vergesellschaftung überhaupt umgesetzt werden können. Noch haben sich dafür keine Mehrheiten gefunden und auch auf Bundesebene gibt es Bestrebungen, diesem Vorhaben einen Riegel vorzuschieben.

Der untere 5-Jahres-Chart der Aktie zeigt, dass die Debatte um die Vergesellschaftung zwar Einfluss auf den Aktienkurs hatte, doch es ist nicht der einzige Belastungspunkt. So schwächelten nicht zuletzt die Halbjahresergebnisse in einigen Punkten.

Vonovia Analyse im Chart

Vonovia gab das bereinigte EBITDA (aus fortgeführten Geschäftsbereichen) mit 1,456 Mrd. Euro an. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von 2,4 Prozent. Der operative Free Cashflow schmolz im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum hingegen um 45,4 Prozent auf nun 607,5 Mio. Euro. Und auch der Anstieg des Verschuldungsgrads (Net Debt zu Adjusted EBITDA) von 13,8x auf 14,0x sorgte für Stirnrunzeln.

Bricht man die aktuelle Konstellation auf die charttechnischen Aspekte herunter, dann ist festzustellen, dass sich die Aktie bereits seit geraumer Zeit in einer knackigen Korrektur befindet. Ende August / Anfang September stand die eminent wichtige Unterstützung von 20 Euro im Fokus und unter Druck. Sie gab schließlich nach. Für die Vonovia zeichnete sich damit eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung 17,0 Euro bzw. 15,0 Euro ab.

Zusammenfassung

Die Zeichen stehen auf Fortsetzung der Korrektur. Ein Test der 15 Euro kann nicht ausgeschlossen werden. Sollte es darunter gehen, muss die Lage insgesamt neu bewertet werden. Um das Chartbild zu stabilisieren, bedarf es eines Vorstoßes über die 20 Euro. Ein solcher ist vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage kurzfristig eher nicht zu erwarten.

Das sagen Analysten

Die Analysten von Berenberg bestätigten zuletzt ihr Votum „buy“ und das Kursziel von 34,5 Euro. Deutlich vorsichtiger sind die Analysten von Goldman Sachs. Sie stuften Vonovia von „buy“ auf „neutral“ herab. Das Kursziel senkten sie deutlich von 29,5 Euro auf 21,2 Euro.

Bn-Redaktion/mt
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