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Revolutionäre Feststoffzellen-Technologie sichert Wettbewerbsvorteil 14.07.2024, 19:11 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Batterie
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Volkswagen (VW) Vz 89,98 EUR +0,48 % Lang & Schwarz

Durchbruch in der Batterietechnologie

Volkswagen hat einen bedeutenden Schritt in Richtung der nächsten Generation von Batterien für Elektrofahrzeuge gemacht. Gemeinsam mit dem US-Partner Quantumscape wurde eine wegweisende Lizenzvereinbarung getroffen. Diese ermöglicht es VW, jährlich Feststoffzellenakkus für bis zu eine Million Elektroautos zu produzieren. Die innovative Technologie, die als zukunftsweisend für die Elektromobilität gilt, befindet sich jedoch noch nicht in der Serienreife. Die Batterie-Tochter PowerCo kündigte an, dass Details zum Produktionsstart und den Fertigungsstandorten zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Aktuell baut PowerCo Batteriefabriken in Salzgitter, Valencia und Kanada. Thomas Schmall, Technikvorstand von VW, betonte die strategische Bedeutung der Vereinbarung mit Quantumscape. Diese sichert dem Konzern den zukünftigen Zugang zu hochmoderner Batterietechnologie. PowerCo-Chef Frank Blome fügte hinzu, dass Quantumscape kurz vor einer entscheidenden Phase steht, in der VW seine Expertise und sein globales Produktionsnetzwerk einbringen kann, um den Übergang zur Massenproduktion zu unterstützen.

Produktionskapazität und Marktchancen

Die Vereinbarung zwischen VW und Quantumscape sieht vor, dass PowerCo bis zu 40 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr produzieren kann. Diese Kapazität könnte später auf 80 GWh verdoppelt werden, was ausreichend wäre, um etwa eine Million Elektrofahrzeuge pro Jahr auszustatten. VW ist bereits größter Anteilseigner von Quantumscape und die beiden Unternehmen arbeiten seit Jahren an der Entwicklung der Feststoffzelle.

Siva Sivaram, CEO von Quantumscape, sieht in der Partnerschaft eine Blaupause für eine kapitalschonende Geschäftsstrategie. Er unterstrich die Bedeutung der engen Zusammenarbeit mit PowerCo als erstem Kunden, um die Markteinführung der neuen Batterien zu beschleunigen. Auch andere Automobilhersteller wie BMW, Nissan und Toyota treiben die Entwicklung von Feststoffzellen voran. BMW plant eine Pilotanlage nahe München, während Nissan und Toyota ebenfalls Ankündigungen für die kommenden Jahre gemacht haben.

Herausforderungen und Chancen für Investoren

Volkswagen bleibt trotz seiner Fortschritte in der Batterietechnologie und der führenden Position im DAX hinsichtlich der Dividendenrendite von über acht Prozent mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Der Wolfsburger Konzern kämpft mit schwierigen Marktbedingungen in China, anhaltenden Lieferkettenproblemen und der Transformation zur Elektromobilität. Im Vergleich zu agileren Konkurrenten wie Tesla und BYD hinkt VW hinterher.

Der Börsengang von Porsche hat Volkswagen jedoch erhebliche finanzielle Mittel für weitere Investitionen eingebracht. Strategische Partnerschaften sollen die Position des Konzerns stärken. Der aktuelle Kurs der Volkswagen (VW) Vz Aktie liegt bei 107,08 EUR und zeigt eine positive Tendenz mit einem Anstieg von 1,37 % gegenüber dem Vortag. Mit einer Marktkapitalisierung von 22 Milliarden EUR und einem attraktiven Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,54 bleibt Volkswagen trotz Herausforderungen eine interessante Option für Investoren. 

Bn-Redaktion/aw
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