Anzeige
+++Hot Stock!: China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?! China kontrolliert Antimon, eines der hochgradigsten Projekte der Welt?!+++
VW

Wie schlimm steht es um VW wirklich? 03.09.2024, 10:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

VW Logo
© Bild von atimedia auf Pixabay
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Volkswagen (VW) Vz 86,19 EUR -0,99 % Lang & Schwarz

VW in der Krise: Drohende Werksschließungen in Deutschland als Folge des Elektroauto-Desasters

Volkswagen steht vor einem historischen Umbruch: Erstmals in seiner 87-jährigen Geschichte erwägt der deutsche Autobauer Werksschließungen in Deutschland. Dieser radikale Schritt markiert das Ausmaß der Herausforderungen, vor denen die europäische Autoindustrie steht.

Tradition in Gefahr: Werksschließungen in Deutschland

Die Überkapazitäten und sinkende Wettbewerbsfähigkeit, die lange Zeit ignoriert wurden, holen nun nicht nur Volkswagen, sondern auch andere europäische Hersteller ein. Die Konkurrenz durch chinesische Hersteller und Tesla im Bereich der Elektromobilität setzt Europa stark unter Druck.

„VW erkennt jetzt, wie ernst die Lage ist,“ kommentierte Harald Hendrikse, Autoanalyst bei Citigroup. „Wir leben in einer schwierigen geopolitischen Welt, und Europa hat diesen Kampf nicht gewonnen.“

Überkapazitäten und schwindende Märkte

Mit einem Rückgang der Autoverkäufe in Europa um fast ein Fünftel gegenüber dem Vorkrisenniveau kämpfen Hersteller wie VW, Stellantis und Renault mit unrentablen Produktionskapazitäten. Allein Volkswagen betreibt über 30 Werke, die laut Analysten auf unprofitablen Niveaus arbeiten, darunter auch das riesige Stammwerk in Wolfsburg.

Der Druck wächst, während die Investitionen in die Elektromobilität und die schrumpfenden Marktchancen in China den europäischen Herstellern zu schaffen machen. Stellantis, der Mutterkonzern von Chrysler, meldete einen Gewinneinbruch von fast 50 % im ersten Halbjahr 2024.

Chinas Vormarsch und Europas verpasste Chancen

Die schleppende Umstellung auf Elektrofahrzeuge in Europa hat den Markt ins Stocken gebracht, was chinesische Hersteller wie BYD und MG, eine Tochter von VW-Partner SAIC Motor Corp., nutzen, um die Lücke zu füllen. Tesla wird weiterhin als das Maß aller Dinge im Markt bewertet und ist mehr als dreimal so viel wert wie VW, Stellantis und Renault zusammen.

Die Zukunft von VW und Deutschlands Wirtschaft

Volkswagen, einst ein Symbol des deutschen Wirtschaftswunders, steht vor einem drastischen Kurswechsel. Nach Jahrzehnten der Expansion und massiven Investitionen in Elektromobilität könnte nun der Schrumpfungsprozess beginnen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf den Konzern, sondern bedroht auch die wirtschaftliche Stabilität ganzer Regionen in Deutschland.

„Was letztlich auf dem Spiel steht, ist die Zukunftsfähigkeit der Industrie in diesem Land und die damit verbundenen Auswirkungen“, warnt Daniela Cavallo, die oberste Arbeitnehmervertreterin von VW.

Die angekündigten Einschnitte bei VW kommen zu einer Zeit, in der die größte Volkswirtschaft Europas bereits mit Stagnation, hohen Energiekosten und den Nachwirkungen des Ukraine-Krieges kämpft. Lokale Wahlen in Ostdeutschland haben zudem gezeigt, wie tief gespalten das politische Klima im Land ist.

Ein bitteres Erwachen für die Autoindustrie

Trotz massiver Investitionen in die Elektromobilität sieht sich VW gezwungen, eine aggressivere Strategie zu verfolgen, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. „Deutschland als Wirtschaftsstandort fällt im Vergleich zur Wettbewerbsfähigkeit weiter zurück“, sagte VW-Chef Oliver Blume. Für die Belegschaft ist die Lage düster: Die Zukunft von Tausenden Arbeitsplätzen steht auf dem Spiel.

Ein Banner vor dem Werk in Brüssel, das einst als Vorzeigefabrik für Elektroautos galt, trägt die Aufschrift „Willkommen in der Fabrik der Zukunft“. Doch für viele Arbeiter fühlt sich diese Zukunft mehr wie ein Alptraum an.

Bn-Redaktion/ts
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,38
Hebel: 20
mit starkem Hebel
Ask: 1,87
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN9218 MM9NHD. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 12:31 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:20 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 12:13 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:00 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 7:51 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 15:34 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 15:25 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 14:03 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer