Xpeng im Anflug

Mit Flugautos an die Börse 12.01.2026, 10:32 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Hongkong
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XPeng ADR 17,60 EUR +2,33 % Quotrix Düsseldorf

IPO-Plan in den Startlöchern

Xpeng bereitet den Börsengang seiner Flugauto-Sparte in Hongkong vor. Wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten, wurde die Platzierung der Aktien bereits vertraulich eingereicht. Die Notierung könnte noch in diesem Jahr erfolgen. Für die Abwicklung des IPO wurden JPMorgan Chase & Co. und Morgan Stanley engagiert. Ob und wann genau die Emission stattfindet, ist laut Insidern noch in der Prüfung.

Fabrik mit 30-Minuten-Takt

Die Sparte Xpeng Aeroht, international seit Kurzem als „Aridge“ bekannt, betreibt in Guangzhou eine hochautomatisierte Fabrik mit 120.000 Quadratmetern Fläche. Dort soll alle 30 Minuten ein Fluggerät vom Band rollen. Die Auslieferung des ersten serienreifen Flugautos ist für Ende 2026 geplant.

Milliardenschwere Vision

Xpeng Aeroht erhielt 2024 eine Finanzierung in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. CEO He Xiaopeng und das Mutterunternehmen Xpeng halten wesentliche Anteile. In den vergangenen zwölf Monaten legte die Xpeng-Aktie um 69 % zu und erreichte eine Marktkapitalisierung von rund 19 Milliarden US-Dollar.

Zukunftsmarkt „Low-Altitude Economy“

Mit dem Einstieg in die sogenannte „Low-Altitude Economy“ – einem aufstrebenden Marktsegment für Drohnen, Flugtaxis und ähnliche Anwendungen – will Xpeng von Chinas technologischem Fortschritt profitieren. Aerohts Flugautos stehen dabei symbolisch für das Ziel, sich als Innovationsführer in neuen Mobilitätsformen zu etablieren.

Xpengs KI-Offensive: Mehr als nur Autos

Xpeng will sich nicht länger als reiner Autohersteller verstehen – das Unternehmen positioniert sich als Anbieter physischer Künstlicher Intelligenz. CEO He Xiaopeng kündigte an, schon bald humanoide Roboter in Serie zu fertigen und autonome Robotaxis auf die Straße zu bringen. Grundlage dafür ist eine einheitliche KI-Plattform, die Software und Hardware miteinander verbindet – von Sensorik über Navigationssysteme bis zur eigenen Chipentwicklung.

Turing-Chip als Schlüsseltechnologie

Zentraler Baustein der neuen Strategie ist der hauseigene Turing-Chip, mit dem Xpeng sich vom hart umkämpften Preiskampf in der Automobilbranche abheben will. „Wir wollen kein Hersteller billiger Hardware sein“, so He Xiaopeng. Vielmehr strebt Xpeng eine klare Differenzierung als globales Tech-Unternehmen an – vergleichbar mit Tesla, das ebenfalls humanoide Roboter und KI-gesteuerte Mobilität forciert.

Bn-Redaktion/ts
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