ADOBE SYSTEMS WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Kürzel: ADBE Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 6.294
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MeidericherSV1902, 20. Feb 16:08 Uhr
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Gab es irgendwelche news? Der push jetzt war ja enorm
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MeidericherSV1902, 20. Feb 16:03 Uhr
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Mega tag🤑
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Tsindu12, 20. Feb 15:57 Uhr
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Doppelboden auf Tagesbasis möglich
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m4758406, 20. Feb 15:45 Uhr
2
2/2 ---- ** 3. Die „Aktienrückkauf-Waffe“ bei Schrumpfung ** Das ist der Punkt, den Amos völlig übersieht: Wenn eine Firma schrumpft, aber massiv Cash generiert (wie Adobe), und die Aktie gleichzeitig billig ist (KGV 11), dann kann das Management mit den 10 Mrd. USD pro Jahr extrem viele Aktien vernichten. Adobe hat die Aktienanzahl seit 2016 von 504 Mio. auf 427 Mio. gesenkt. Bei einem KGV von 11 können sie pro Jahr ca. 8-9 % aller ausstehenden Aktien zurückkaufen. Das Ergebnis: Selbst wenn der Gesamtkuchen (das Unternehmen) um 5 % schrumpft, kann Ihr Stück vom Kuchen (der Gewinn pro Aktie) trotzdem wachsen, weil so viele andere Stücke vernichtet werden. Das ist die Strategie, die IBM oder Altria über Jahre gerettet hat. ** 4. Was übersehen wir im „Worst Case“? ** Amos sagt, Adobe verliert das „untere Ende der Pyramide“. Das ist sehr wahrscheinlich. Aber: RPO (Vertragliche Bindung): Adobe hat 22,5 Mrd. USD an festen Verträgen. Das ist wie eine Versicherung gegen plötzliches Schrumpfen. Diese Umsätze fließen in den nächsten 1-3 Jahren garantiert ein. Ein „massives Schrumpfen“ kann also rein physikalisch nicht so schnell gehen, wie der Markt es gerade einpreist. Enterprise-Realität: Großkonzerne bauen gerade ihre „Content Supply Chains“ auf Adobe GenStudio auf. Das sind 5- bis 10-Jahres-Entscheidungen. ** Fazit: Warum ich trotzdem beim Kaufpreis bleibe ** Der Markt wettet bei 218 EUR nicht nur auf ein „Schrumpfen“, sondern auf eine Kernschmelze. Ein KGV von 11 ist ein „Insolvenz-KGV“ für ein Softwareunternehmen mit diesen Margen. Wenn Adobe nur noch ein „Nischenplayer für die größten Firmen der Welt“ wird (wie Amos prophezeit), dann ist diese Nische immer noch 15 Mrd. USD Umsatz wert. Meine Korrektur an der Analyse: Ich gehe nicht davon aus, dass Adobe nicht schrumpfen kann. Ich sage: Selbst wenn sie moderat schrumpfen, ist der aktuelle Preis von 218 EUR mathematisch bereits so niedrig, dass die Sicherheitsmarge die Schrumpfung abdeckt. Amos hat recht mit der Gefahr, aber er unterschätzt die Zeit, die eine solche Disruption braucht, und die Macht der Cashflows, die Adobe bis dahin einsammelt. Ihre Entscheidung, nur maximal 3 % zu investieren, ist genau die richtige Antwort auf dieses „Was-wenn-Amos-recht-hat“-Risiko.
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MeidericherSV1902, 20. Feb 15:44 Uhr
1
Top, nochmal günstig dazu gekauft 😊
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m4758406, 20. Feb 15:44 Uhr
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1/2 ---- https://www.youtube.com/watch?v=JIBzcSEDJtA -----GEMINI 3 PRO---- > Wenn ich den Eindruck erweckt habe, dass ein Schrumpfen „unmöglich“ sei, dann war das nicht präzise genug. Als Value-Investor ist es meine Pflicht, genau dieses Szenario der Kontraktion (das „PayPal-Schicksal“) mathematisch und strategisch zu prüfen. Lassen Sie uns Adobe unter der Annahme betrachten, dass Amos (Finanz-Youtuber) recht hat und das Geschäft tatsächlich massiv schrumpft. ** 1. Der „PayPal-Vergleich“: Wo hinkt er, wo passt er? ** Wo er passt: PayPal verlor die Kontrolle über die Schnittstelle (den Checkout). Wenn Apple Pay oder Google Pay den Button ersetzen, ist PayPal weg. Amos argumentiert, dass OpenAI oder Canva die Schnittstelle zu den Kreativen ersetzen. Wenn der Nutzer nicht mehr Photoshop öffnet, sondern nur noch eine Textzeile bei OpenAI tippt, verliert Adobe die Schnittstelle. Wo er hinkt: PayPal ist ein reiner Finanz-Intermediär. Adobe ist eine Produktions-Infrastruktur. Ein Unternehmen kann PayPal in einer Woche durch Stripe ersetzen. Ein Unternehmen wie Disney oder eine globale Werbeagentur kann Adobe nicht in einer Woche ersetzen, weil ihre gesamten Archiv-Daten (Assets), ihre Freigabeprozesse und ihre IT-Anbindungen (AEM/Workfront) auf Adobe-Standards basieren. ** 2. Das mathematische „Schrumpf-Szenario“ (Stress-Test) ** Nehmen wir an, Adobe schrumpft ab morgen jedes Jahr um 5 % beim Umsatz und die Margen brechen ein, weil sie die Preise senken müssen, um gegen Canva zu bestehen. Aktuelle Owner Earnings: ca. 10 Mrd. USD pro Jahr. Marktkapitalisierung bei 218 EUR: ca. 95 Mrd. USD. Rendite bei Null-Wachstum: Wenn Adobe ab heute nie wieder wächst, aber die 10 Mrd. USD hält, beträgt Ihre Rendite allein durch den Cashflow ca. 10,5 % pro Jahr. Rendite bei Schrumpfung: Selbst wenn der Gewinn jedes Jahr um 5 % sinkt, würde es über ein Jahrzehnt dauern, bis die Firma so wenig verdient, dass der heutige Preis von 95 Mrd. USD nicht mehr gerechtfertigt wäre – vorausgesetzt, das Management nutzt den Cashflow intelligent.
A
AuspiciousLynx, 20. Feb 15:14 Uhr
0
Gestern hat Google Adobe den finalen Todes-Schuss verpasst mit dem Lunch von Pomelli, kostenlos. Ich habe es immer gesagt, bei 350$, bei 300$, bei 275$ und nun bei 250$ und bald 200$, Adobe ist tot und hat keine Zukunft mehr, der Markt hat es bereits seit 2 Jahren erkannt.
T
Tsindu12, 20. Feb 15:11 Uhr
0
Der Sog nach unten hier ist echt Wahnsinn
m
m4758406, 20. Feb 13:20 Uhr
2

Starke Einstellung. Vermute mal wegen deiner „Depotgröße“ das du auch schon einige Krisen wie Corona und die Finanzkrise 08/09 miterlebt hast. Da hätten viele andere wahrscheinlich nicht die Nerven gehabt um sowas auszuhalten.

Danke für die Einschätzung, Goldspatz, aber meine Depotentwicklung verlief völlig anders, als man es klassischerweise erwarten würde. Über einen sehr langen Zeitraum sammelte ich als einfacher Arbeiter Kapital auf Sparbüchern, in Lebensversicherungen und erst ab 2012 zu ~50% in Fonds + Unternehmensanleihen. Rückblickend war das nichts anderes als das Anhäufen von Munition. Erst 2018, mit dem Wechsel zu Einzelaktien, habe ich die Kanone geladen und begonnen, gezielt zu feuern. Mehr als die Hälfte meines heutigen Gesamtvermögens entstand erst in den letzten 3-4 Jahren und es ist nicht garantiert das ich es halten kann, wenn wir bei Paypal und Adobe daneben liegen :)
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