Aktien und Saunaclub alla Luci Forum: Community User: WALL.E
Der Part mit der Ist/Soll Versteuerung und gewissen Unternnehmensrechtsformen ist leider inhaltlich unpräzise bis falsch. Du wolltest aber übergeordnet das richtige sagen 😎👍 Für börsennotierte Firmen gilt der IFRS in sehr vielen Ländern, bis auf die USA die haben ein eigenes intransparentes aber dokumentatorisch umfangreicheres System namens GAAP. Man muss aber bei der Analyse von Zahlen drei Hauptblöcke unterscheiden: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Cashflow Rechnung. In der Bilanz werden die Vermögenswerte (Anlagevermögen wie Fabrikhallen, Vorräte z.B. auch fertige Autos auf Lager, Forderungen gegen Kunden oder Geld auf dem Bankkonto) auf der Aktivseite und Verbindlichkeiten (Eigenkapital der Aktionäre, Kreditverbindlichkeiten und Rückstellungen für spätere Verbindlichkeiten z.B. Reparatur von Gaspedaln, die Leute umbringen) auf der Passivseite. Aktiv und Passivseiten müssen ausgeglichen sein. Die Cashflow Berechnung schaut im groben nur auf Zahlungsvorgänge, also wie viel Geld ist reingekommen und wieder abgegangen. Wenn ich alle Autos verkauft habe und alles Geld eingenommen habe. Erhöht sich damit mein Cashbestand und ich kann mit einer tollen Cashflow-Rechnung prahlen.
Der Part mit der Ist/Soll Versteuerung und gewissen Unternnehmensrechtsformen ist leider inhaltlich unpräzise bis falsch. Du wolltest aber übergeordnet das richtige sagen 😎👍 Für börsennotierte Firmen gilt der IFRS in sehr vielen Ländern, bis auf die USA die haben ein eigenes intransparentes aber dokumentatorisch umfangreicheres System namens GAAP. Man muss aber bei der Analyse von Zahlen drei Hauptblöcke unterscheiden: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Cashflow Rechnung. In der Bilanz werden die Vermögenswerte (Anlagevermögen wie Fabrikhallen, Vorräte z.B. auch fertige Autos auf Lager, Forderungen gegen Kunden oder Geld auf dem Bankkonto) auf der Aktivseite und Verbindlichkeiten (Eigenkapital der Aktionäre, Kreditverbindlichkeiten und Rückstellungen für spätere Verbindlichkeiten z.B. Reparatur von Gaspedaln, die Leute umbringen) auf der Passivseite. Aktiv und Passivseiten müssen ausgeglichen sein. Die Cashflow Berechnung schaut im groben nur auf Zahlungsvorgänge, also wie viel Geld ist reingekommen und wieder abgegangen. Wenn ich alle Autos verkauft habe und alles Geld eingenommen habe. Erhöht sich damit mein Cashbestand und ich kann mit einer tollen Cashflow-Rechnung prahlen.
Man schiebt die Zahlungsziele in die Zukunft und kann, mit den durch den Kunden bezahlten Preis, wirtschaften. Wenn im Schlussquartal die Auslieferungen und somit die Einnahmen hochgepusht werden, die Verbindlichkeiten aber erst im Folgequartal fällig werden sehen die Zahlen immer prima aus. Porsche zb macht das aber auch wenn ich mich da richtig erinnere. Zahlungsziel 90Tage für Lieferanten, da is das Auto schon lange gebaut und bezahlt worden 😉
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