AMAZON WKN: 906866 ISIN: US0231351067 Kürzel: AMZ Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 90.045
G
GeldSklave, 27.12.2022 9:56 Uhr
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Abverkauf statt Jahresendrallye: Warum ich trotzdem noch keine Aktien nachgekauft habe! Vermutlich hatte wohl jeder von uns damit gerechnet, dass es doch noch eine kleine Jahresendrallye geben könnte. Aber irgendwie ist das Gegenteil eingetreten und die Kurse sind auf breiter Front noch einmal in den Sinkflug übergegangen. Durchforstet man diverse Internetgruppen, dann ist offensichtlich, dass nicht wenige Anleger den Kopf aber keineswegs in den Sand stecken. Viele nutzten die gedrückten Kurse, um jetzt günstige Nachkäufe zu tätigen. Vor allem bekannte Aktien aus dem Technologiesektor wie beispielsweise Amazon (WKN: 906866) oder Alphabet (WKN: A14Y6F) notieren derzeit in der Nähe ihrer diesjährigen Tiefstände. Da ist es durchaus nachvollziehbar, dass sich die Investoren in Massen zu den günstigen Kursen mit Aktien eindecken. Ich bin dabei aber etwas vorsichtiger und habe noch nicht beherzt zugegriffen. Denn was wäre, wenn etwa die Börsenkorrektur im nächsten Jahr mit aller Härte an die Märkte zurückkehrt? Ohne Zweifel sollte man solch ein Szenario immer im Hinterkopf behalten. Die Probleme halten weiter an Es ist zu erkennen, dass die Börsen Anfang Oktober begonnen hatten, in einen Turnaround überzugehen. Hier hatte sich anscheinend wieder ein Stück weit Optimismus breitgemacht. Was natürlich sehr zu begrüßen war. Doch leider hat die freundliche Stimmung nur gut zwei Monate angehalten. Was sicherlich nicht unbedingt verwunderlich ist. Denn mit der ausufernden Inflation, steigenden Zinsen und den durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen Verwerfungen am Energiemarkt bestehen ja weiterhin all die Probleme, die schon im Jahresverlauf zu sinkenden Notierungen geführt hatten. Und es sieht keineswegs danach aus, dass es im Ukraine-Konflikt zu einer baldigen Lösung kommen sollte. Eher das Gegenteil könnte wohl der Fall sein. Was bedeutet, dass uns in der Tat auch die Energiekrise noch eine ganze Weile begleiten wird. Auch haben wir es immer noch mit einem hohen Anstieg der Verbraucherpreise zu tun. Immerhin lag die Inflationsrate in Deutschland auch im November bei +10 % im Vergleich zum Vormonat. In den USA ging sie die letzte Zeit zwar etwas zurück, schlug aber im November immer noch mit +7,1 % zu Buche. Könnte es im nächsten Jahr noch schlimmer kommen? Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann beim besten Willen nirgendwo vernünftige Lösungsansätze erkennen. Und so stellt sich natürlich die Frage, ob uns die Börsenkorrektur auch im nächsten Jahr noch weiter begleiten könnte. Also für mich ist genau dieses Szenario durchaus vorstellbar. Von hohen Energiepreisen sind ja vor allem auch die deutschen Unternehmen massiv betroffen. Aber für viele Firmen hierzulande sind es nicht nur die gestiegenen Kosten, die sich als existenzbedrohend darstellen. Weiterhin ist nämlich auch mit Lieferengpässen zu rechnen. Und es liegt auch immer noch im Bereich des Möglichen, dass es durch die Zerstörung der Nord-Stream-1-Pipeline in diesem Winter zu einem richtigen Gasnotstand kommt. Was sich sicherlich als äußerst schädlich für die deutsche Wirtschaft erweisen könnte. Nach Einschätzung der Bundesbank dürfte 2023 die Inflation auf einem hohen Niveau verharren und die Wirtschaft in Deutschland sogar schrumpfen. Ist es also vielleicht so, dass alles, was wir bis jetzt erlebt haben, nur der Vorgeschmack auf die Ereignisse war, die uns im Verlauf des Winters und im nächsten Jahr erwarten werden? Es bleibt absolut wünschenswert, dass die ausufernde Inflation in Nordamerika und Europa unter Kontrolle gebracht werden kann. Und für Deutschland gilt es zusätzlich auch noch die Energiekrise in den Griff zu bekommen. Sonst könnte die Börsenkorrektur im nächsten Jahr eventuell noch heftiger wüten. Jetzt weißt du, warum ich mich mit Nachkäufen bei Aktien derzeit lieber noch in Zurückhaltung übe. Denn es wäre meines Erachtens durchaus möglich, im nächsten Jahr bei der einen oder anderen Aktie erst so richtig günstig zugreifen zu können.

Auch wenn ich deine Ansicht nicht zu 100% teile.Top Beitrag 👍🏻Dankeschön
B
Blackqop, 27.12.2022 9:56 Uhr
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Oder bist du heute um sieben aufgestanden weil du arbeiten musst und bist grantig? :)
B
Blackqop, 27.12.2022 9:56 Uhr
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Seit wann bist du an der Börse? Deiner Aussage nach würde ich maximal seit 2020 tippen.

Gut getroffen. Nichts für ungut. Sollte nicht so blöd rüberkommen. Aber die Gegenfrage ist doch eher und bist du stolz drauf länger an der börse zu sein? Oder was sollte der Kommentar? Du scheint nicht Mal 30 zu sein? Aber genau was bringen diese Fragen? Ja nichts bin unausgeschlafen. Aber irgendwie leuchtet mir nicht ein was besser ist? paar 200k-300k in zehn oder zwei Jahr zu verdienen? Wie gesagt bin müde sorry bin eigentlich guter Kerl :)
Kleinanleger94
Kleinanleger94, 27.12.2022 7:09 Uhr
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Da hast du nicht Unrecht zwingenberg. Ich kann für meineBegriffe allerdings nur sagen: Wer dieses Jahr rote Depots hat oder keine kapitalertragssteuer abgeführt hat, sollte seine Strategie überdenken. Mein Depot war das ganze Jahr grün... Hab viel Kapital gezahlt.... Warum? Weil ich Aktien kaufe die wert haben. Meine Bp oder IB oder bat sind nicht gefallen, eher gestiegen. Die Lufthansa hat jedem die Chance gegeben, jetzt flatex, wer sich zig Aktien ins Depot legt kann eh nicht ganz dicht sein. Aber das ist meine Meinung. Keiner der Werte oben wird in 2023 Fallen. Nein sie zahlen mir fünfstelige divs aus....Klar das bei Amazon in den langen Abverkauf viele eingestiegen sind ist ja ok. Aber ich bin halt value Investor, Amazon hat es mir jetzt Aber auch angetan. Ziehe aber auch schnell die Reißleine. Oder nehmt nen div etf. Das macht euch mehr Freude als alles andere.

Seit wann bist du an der Börse? Deiner Aussage nach würde ich maximal seit 2020 tippen.
optionentrader3
optionentrader3, 27.12.2022 1:27 Uhr
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Genausogut hätte man Ende 2021 sagen können: wer nicht mindestens +40% plus gemacht hat, sollte seine Strategie überdenken. Bei Value hatte sich 2021 im Vergleich zu den US-Techs aber so gut wie gar nix getan. Daher sollte man mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Wer 2021 in Techs investiert war und dann in Value umgeschichtet hat, ist sicher am besten gefahren. Klar. Aber das weiß man halt heute im nachhinein 😉
B
Blackqop, 26.12.2022 20:19 Uhr
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Aber Amazon ist für mich irgendwie die Nummer eins. Allein der cloud Bereich...
B
Blackqop, 26.12.2022 20:16 Uhr
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Da hast du nicht Unrecht zwingenberg. Ich kann für meineBegriffe allerdings nur sagen: Wer dieses Jahr rote Depots hat oder keine kapitalertragssteuer abgeführt hat, sollte seine Strategie überdenken. Mein Depot war das ganze Jahr grün... Hab viel Kapital gezahlt.... Warum? Weil ich Aktien kaufe die wert haben. Meine Bp oder IB oder bat sind nicht gefallen, eher gestiegen. Die Lufthansa hat jedem die Chance gegeben, jetzt flatex, wer sich zig Aktien ins Depot legt kann eh nicht ganz dicht sein. Aber das ist meine Meinung. Keiner der Werte oben wird in 2023 Fallen. Nein sie zahlen mir fünfstelige divs aus....Klar das bei Amazon in den langen Abverkauf viele eingestiegen sind ist ja ok. Aber ich bin halt value Investor, Amazon hat es mir jetzt Aber auch angetan. Ziehe aber auch schnell die Reißleine. Oder nehmt nen div etf. Das macht euch mehr Freude als alles andere.
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 26.12.2022 19:26 Uhr
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Abverkauf statt Jahresendrallye: Warum ich trotzdem noch keine Aktien nachgekauft habe! Vermutlich hatte wohl jeder von uns damit gerechnet, dass es doch noch eine kleine Jahresendrallye geben könnte. Aber irgendwie ist das Gegenteil eingetreten und die Kurse sind auf breiter Front noch einmal in den Sinkflug übergegangen. Durchforstet man diverse Internetgruppen, dann ist offensichtlich, dass nicht wenige Anleger den Kopf aber keineswegs in den Sand stecken. Viele nutzten die gedrückten Kurse, um jetzt günstige Nachkäufe zu tätigen. Vor allem bekannte Aktien aus dem Technologiesektor wie beispielsweise Amazon (WKN: 906866) oder Alphabet (WKN: A14Y6F) notieren derzeit in der Nähe ihrer diesjährigen Tiefstände. Da ist es durchaus nachvollziehbar, dass sich die Investoren in Massen zu den günstigen Kursen mit Aktien eindecken. Ich bin dabei aber etwas vorsichtiger und habe noch nicht beherzt zugegriffen. Denn was wäre, wenn etwa die Börsenkorrektur im nächsten Jahr mit aller Härte an die Märkte zurückkehrt? Ohne Zweifel sollte man solch ein Szenario immer im Hinterkopf behalten. Die Probleme halten weiter an Es ist zu erkennen, dass die Börsen Anfang Oktober begonnen hatten, in einen Turnaround überzugehen. Hier hatte sich anscheinend wieder ein Stück weit Optimismus breitgemacht. Was natürlich sehr zu begrüßen war. Doch leider hat die freundliche Stimmung nur gut zwei Monate angehalten. Was sicherlich nicht unbedingt verwunderlich ist. Denn mit der ausufernden Inflation, steigenden Zinsen und den durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen Verwerfungen am Energiemarkt bestehen ja weiterhin all die Probleme, die schon im Jahresverlauf zu sinkenden Notierungen geführt hatten. Und es sieht keineswegs danach aus, dass es im Ukraine-Konflikt zu einer baldigen Lösung kommen sollte. Eher das Gegenteil könnte wohl der Fall sein. Was bedeutet, dass uns in der Tat auch die Energiekrise noch eine ganze Weile begleiten wird. Auch haben wir es immer noch mit einem hohen Anstieg der Verbraucherpreise zu tun. Immerhin lag die Inflationsrate in Deutschland auch im November bei +10 % im Vergleich zum Vormonat. In den USA ging sie die letzte Zeit zwar etwas zurück, schlug aber im November immer noch mit +7,1 % zu Buche. Könnte es im nächsten Jahr noch schlimmer kommen? Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann beim besten Willen nirgendwo vernünftige Lösungsansätze erkennen. Und so stellt sich natürlich die Frage, ob uns die Börsenkorrektur auch im nächsten Jahr noch weiter begleiten könnte. Also für mich ist genau dieses Szenario durchaus vorstellbar. Von hohen Energiepreisen sind ja vor allem auch die deutschen Unternehmen massiv betroffen. Aber für viele Firmen hierzulande sind es nicht nur die gestiegenen Kosten, die sich als existenzbedrohend darstellen. Weiterhin ist nämlich auch mit Lieferengpässen zu rechnen. Und es liegt auch immer noch im Bereich des Möglichen, dass es durch die Zerstörung der Nord-Stream-1-Pipeline in diesem Winter zu einem richtigen Gasnotstand kommt. Was sich sicherlich als äußerst schädlich für die deutsche Wirtschaft erweisen könnte. Nach Einschätzung der Bundesbank dürfte 2023 die Inflation auf einem hohen Niveau verharren und die Wirtschaft in Deutschland sogar schrumpfen. Ist es also vielleicht so, dass alles, was wir bis jetzt erlebt haben, nur der Vorgeschmack auf die Ereignisse war, die uns im Verlauf des Winters und im nächsten Jahr erwarten werden? Es bleibt absolut wünschenswert, dass die ausufernde Inflation in Nordamerika und Europa unter Kontrolle gebracht werden kann. Und für Deutschland gilt es zusätzlich auch noch die Energiekrise in den Griff zu bekommen. Sonst könnte die Börsenkorrektur im nächsten Jahr eventuell noch heftiger wüten. Jetzt weißt du, warum ich mich mit Nachkäufen bei Aktien derzeit lieber noch in Zurückhaltung übe. Denn es wäre meines Erachtens durchaus möglich, im nächsten Jahr bei der einen oder anderen Aktie erst so richtig günstig zugreifen zu können.
G
Gast_82810, 26.12.2022 15:17 Uhr
1
Sehe Amazon auf Jahressicht bei 115-120. Totgesagte leben länger.😎
F
Fritzles, 26.12.2022 14:37 Uhr
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@ Freazy das kommt immer darauf an warum der Gewinn so klein ist im Gegensatz zum Umsatz. Amazon investiert viel Geld in neue Geschäftsbereiche, genau das schafft immer mehr Umsatz. Höhere Gewinne stellen sich dadurch automatisch ein. Mit Geld auf der Bank wächst kein Unternehmen, u. stille Reserven hat Amazon bereits genügend.

Dieses würde ich so nicht unterschreiben. Neue Geschäftsfelder bringen sicher mehr Umsatz. Jedoch ist das kein Selbstläufer das sich hierdurch auch höhere Gewinne generieren. Das kann auch mal nach hinten losgehen. Siehe Alexa bei Amazon. Hier wurde auch auf ein höheres Handelsvolumen und dadurch auf höhere Gewinne gesetzt. Oder das Beispiel was ich immer gerne nehme. Daimler und Chrysler. Diese Übernahme ( auch ein zusätzliches Geschäftsfeld da es US Autos waren ) ging damals gewaltig in die Hose. Amazon ist an vielen Baustellen tätig wächst stetig. Und probiert auch vieles aus. Der Konzern ist gut aufgestellt ist auch auf einem guten Weg. Jedoch kleinere oder größere Rückschäge in einem neuen Geschäftsfeld hat jeder hin zu nehmen. Das ist hier auch so. Es kann auch in einem so großen Konzern das ein oder andere neue Konzept geben das neu jedoch nicht besser ist. Ich bin zuversichtlich das Amazon einen guten Weg geht. Jedoch auch dieser Konzern wird von Rückschlägen nicht gefeit sein. Meine Meinung. Keine Verkaufsempfehlung
F
Freazy, 26.12.2022 12:13 Uhr
0
Bin bei 88 Euro rein mit 25 stk, hätte noch etwas warten müssen. Der nächste Kurs wäre bei unter 70 was ich nicht hoffe
C
Cali29, 26.12.2022 11:43 Uhr
2

Ich schätze das war seine Kernaussage. Das er die Aktie nicht kauft oder? :)

Bin das 1. Mal bei 100 rein, jetzt ein paar bei 80 und sollte es weiter fallen noch 1x bei +/-70... denke auch das Amazon bei vielen zukunftsthemen mitmischen wird, daher für mich klares invest trotz vielleicht nicht perfekter Kennzahlen. Aber ist bei mir halt Mischung aus bauchgefühl und Glaskugel...
wolli1976
wolli1976, 26.12.2022 1:21 Uhr
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@ Freazy das kommt immer darauf an warum der Gewinn so klein ist im Gegensatz zum Umsatz. Amazon investiert viel Geld in neue Geschäftsbereiche, genau das schafft immer mehr Umsatz. Höhere Gewinne stellen sich dadurch automatisch ein. Mit Geld auf der Bank wächst kein Unternehmen, u. stille Reserven hat Amazon bereits genügend.
B
Blackqop, 25.12.2022 22:52 Uhr
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Schulden gibt's auch keine....wo gibt's das schon oft?
B
Blackqop, 25.12.2022 22:32 Uhr
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Cali, wenn dich nur das KGV interessiert, dann dürftest du Amazon immer noch nicht kaufen, da immer noch "zu teuer".

Ich schätze das war seine Kernaussage. Das er die Aktie nicht kauft oder? :)
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