ARMOUR RESIDENTIAL Forum: Community User: Met

Kommentare 1.403
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 23:49 Uhr
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Wir werden sehen! Danke für die konstruktive Diskussion! Hat man leider selten. 👍
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Martixx72, 01.11.2022 22:31 Uhr
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Naja, letztlich bestätigt er was ich auch denke - der Markt ist momentan vielen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Tatsache daß man so große Barmittel zurück hält mag Sinnvoll sein, zeigt aber auch die große Verunsicherung.

Mittwoch (morgen also) wird interessant wenn die FED (Powell) sich wieder äußert wie es mit den Zinsen weiter gehen soll. Und heute war auch für ARR interessant: In meiner kompletten Watchlist (da sind 20 Werte drin und auch einige REITs) war ARR der einzige Wert heute dessen Trading Volumen signifikant über dem Durchschnitt lag: um gute 25% höher als sonst (5,3 Mio statt 4,2 Mio gehandelte Aktien). Kurz vor Börsenende gab es nochmal sehr hohe Käufe. Muss jetzt nichts heißen, aber ist sicherlich nichts negatives.
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 22:15 Uhr
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Naja, letztlich bestätigt er was ich auch denke - der Markt ist momentan vielen Unwägbarkeiten ausgesetzt. Die Tatsache daß man so große Barmittel zurück hält mag Sinnvoll sein, zeigt aber auch die große Verunsicherung.
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Martixx72, 01.11.2022 20:35 Uhr
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Zunächst einmal, deine letzten beiden Absätzr bestätigen ja genau meine Sichtweise der Risiken. (Wenngleich ich nicht davon ausgehe das die Zinsen in 7 Jahren immer noch so hoch stehen) Thema Buchwert: Im günstigsten Fall (Vorraussgesetzt man ist bereits investiert) ist eine Firma ja eher überbewertet. Das zeigt letztlich für ein großes Vertrauen der Aktionäre. Eine Unterbewertung kann prinzipiell eine Kaufempfehlung darstellen. Jedoch ist es hier ja so, das der Buchwert sinkt und parallel die Aktie verkauft wird/der Kurs sinkt. Ich glaube das hier mit der Unterbewertung eher ein weiterer Buchverlust vorweg genommen (angenommen) wird. Somit würde sich bei weiteren Buchverlusten und gleichbleibendem Kurs im nächsren Quartal eine Überbewertung ergeben. Aber das ist ja die zentrale Frage! Treibt der Buchwertverlust weiter vorran oder wird er gestoppt? Ergibt sich aus den nächsten Zahlen zb ein Buchwert von 6,xx $ hätten wir eine stärkere Unterbewertung was zu einem Kursanstieg führen könnte. Das ist eben die Chance die man hat.

Dass das alles nicht ohne Risiko ist, ist schon klar. Sofern noch nicht geschehen, nimm Dir aber gerne mal die Zeit und hör bei der Aufzeichnung von ARR rein. Die Kommentare decken sich teils auch mit den Kommentaren vom Annaly NLY Q3 Meeting (NLY ist mehr als 10x so groß wie ARR). Hier ein Ausschnitt des Transkripts des NLY Calls, den ich recht interessant fand: Doug Harter -- Credit Suisse -- Analyst I guess, in that construct, with knowing that there is volatility, I mean, why not kind of lean into that leverage kind of creep higher, and sort of take a longer-term view and absorb near-term volatility. David Finkelstein -- Chief Executive Officer So let's talk about the last six weeks and what we've gone through with the market and just to frame out how we're thinking about things. And, candidly, Doug, there has been virtually no good news over the past six weeks for fixed income investors beginning with the Jackson Hole speech in late August where that was probably one of the most hawkish speeches we've seen from the Fed in quite some time. And then subsequent to that, we move into September, we get a strong payrolls number. Then CPI ticks up from 5.9 to 6.3, again, not good news. We go into the September Fed meeting where the plots exceeded what the market was pricing with the foreign AAA's rate at the end of the 2022. Projected as well as, reinforcing that hawkish tone. Then we get into late September, and we have the UK gilt debacle, which led to 140 basis points sell off and guilt over the course of about five days, which is for a very developed market, like the UK is stunning. And then the Ministry of finance intervention and then we move into October was September payrolls showing very strong results three and a half percent unemployment rate. As, as well as 5%, year-over-year wage gains, and then following that September CPI at 6.6%, which is obviously, core CPI, which is obviously quite high. And all of this explains I think why we had a trough to peak sell off across U.S. yields of about 120 basis points and 35 basis points wider MBS spread. So we have to be respectful of all of that. Now, we are sitting here at the quarter end with $4.3 billion in cash and agency MBS unencumbered, but we feel like we want to maintain our liquidity until we get out of this and we get some better news. We do expect things to turn, obviously, the economy, we have seen signs of slowing, but remains resilient with a strong labor market and underlying inflation, which we haven't seen turn yet. And so we need to really see a term before we would incrementally add to our portfolio. Does that help? Doug Harter -- Credit Suisse -- Analyst Very helpful. Thank you, David.
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 16:23 Uhr
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Zunächst einmal, deine letzten beiden Absätzr bestätigen ja genau meine Sichtweise der Risiken. (Wenngleich ich nicht davon ausgehe das die Zinsen in 7 Jahren immer noch so hoch stehen) Thema Buchwert: Im günstigsten Fall (Vorraussgesetzt man ist bereits investiert) ist eine Firma ja eher überbewertet. Das zeigt letztlich für ein großes Vertrauen der Aktionäre. Eine Unterbewertung kann prinzipiell eine Kaufempfehlung darstellen. Jedoch ist es hier ja so, das der Buchwert sinkt und parallel die Aktie verkauft wird/der Kurs sinkt. Ich glaube das hier mit der Unterbewertung eher ein weiterer Buchverlust vorweg genommen (angenommen) wird. Somit würde sich bei weiteren Buchverlusten und gleichbleibendem Kurs im nächsren Quartal eine Überbewertung ergeben. Aber das ist ja die zentrale Frage! Treibt der Buchwertverlust weiter vorran oder wird er gestoppt? Ergibt sich aus den nächsten Zahlen zb ein Buchwert von 6,xx $ hätten wir eine stärkere Unterbewertung was zu einem Kursanstieg führen könnte. Das ist eben die Chance die man hat.
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Martixx72, 01.11.2022 16:09 Uhr
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Zumächst einmal sehe ich es, was Industrial REITs vs Wohnimmobilien REITs genau anders herum als du. Natürlich ist es übel wenn ein großer Mieter weg fällt, aber wenn es sich um gute Gebäude handelt dann findet man auch schnell neue. Anders verhält es sich bei Wohnimmobilien! Steigende Zinsen treffen die REITs (insbesondere mREITs) direkt durch teurere Refinanzierung und indirekt dadurch das Hausbesitzer ebenfalls teurer Refinanzieren müssen, und diese, höhere, Last nicht tragen können! Gerade ARR ist als mREIT doch besonders betroffen! Schau dir andere REITs an wie zb OHI, die haben sich vom ersten Schock längst wieder erholt. Was die Zahlen bei ARR angeht, dir ist hoffentlich aufgefallen das der Buchwert extrem gefallen ist von 7,25$ auf 5,83$ innerhalb von drei Monaten!? Vor drei Monaten lag der Kurswert bei rund 7,70$ Weitere drei Monate davor lag der Buchwert bei 8,40$ und im ersten Quartal bei 10,33$! Der Buchwert hat sich seit dem ersten Quartal also fast halbiert, der Kurswert ebenfalls. Wo soll die Reise hingehen? Wenn die ersten Darlehen fällig werden, wird ARR sie zu deutlich höheren Kosten refinanzieren müssen. Gleichzeitig sind die meisten Papiere welche ARR ausgibt festverzinslich. Du hast also auf der Ausgabenseite höhere Refinanzierungskosten und auf der Einnahmenseite gleichbleibende Einnahmen. Wenn die Darlehen der Häuslebauer fällig werden müssen diese zu teureren Konditionen refinanzieren. Gleichzeitig haben sie aber weniger Geld, wegen der Inflation. Wie viele werden ihre Häuser verkaufen müssen? Wer garantiert dir das da nicht eine Lawine losgetreten wird? Wie gesagt, ich bin hier selbst investiert (allerdings mit geringer Summe) und lasse es drauf ankommen. Aber es ist ein absolutes Spiel mit dem Feuer. Momentan sehe ich BDCs klar im Vorteil (allerdings sind die meisten bereits zu teuer) weil sie i.d.R. variabel verzinsen und so dir Teuerung 1:1 weiter geben können. Ich habe glücklicherweise im letzten Jahr einige BDCs günstig einsammeln können und erfreue mich dort teilweise an YoC von 12-18% bei Kursgewinnen von bis zu 50%. Wenn die Wette aufgeht, dann kann man das gleiche hier bekommen wenn man den Mut hat so tief zu kaufen. Mir fehlt er dazu momentan jedoch.

Vielleicht habe ich da ein Missverständnis, aber mein Verständnis ist bei der Refinanzierung ein komplett anderes: Ein mREIT kauft Hypotheken(pakete) bei den staatlichen Finanzinstituten auf. Diese haben einen festen Zinssatz z.B. über 10, 15 oder 30 Jahre. Ein mREIT refinanziert das mit kurzfristigeren (günstigeren) Krediten, ich sage jetzt mal bewusst Darlehen dazu für die Verständlichkeit, und bezahlt damit den Kaufpreis. Die Differenz dazwischen ist die Marge. Wobei "kurzfristig" relativ ist: Im Durchschnitt ist das Gesamtportfolio mit Refinanzierungen über 6,5 Jahre abgesichert. Läuft ein Kredit aus kann aber ein mREIT keine Refinanzierung dem Hausbesitzer anbieten! Das ist Sache der Banken. Die machen dann eine Refinanzierung mit höheren Zinsen (aber i.d.R. mit einem geringeren Umfang, da ja das vorherige bereits zum Teil abbezahlt wurde). Diese neuen Hypotheken werden dann den mREITs wieder zum Kauf angeboten. Die müssen das aber nicht kaufen. Das machen die nur, wenn sie es günstiger re-finanzieren können. Ein Risiko das die mREITs eingehen, ist die Ablösung von Krediten vor Ablauf ( PrePayment) Das ist schlecht, weil dann die Gesamtmarge in den Keller geht und der mREIT unter Umständen noch länger die Re-Finanzierung bedienen muss. (Logisch wenn der Kredit sagen wir mal statt 15 Jahre nur 5 Jahre läuft. Das kann z.B. bei einem Hausverkauf passieren oder bei Sondertilgungen.) Wenn ich es recht verstehe ist das Recht auf vorzeitige Ablösung ohne größere Vorfälligkeitsentschädigungen in den USA jederzeit gegeben. Das Risiko der Pre-Payments wird aber in Zeiten von steigenden Zinsen erheblich reduziert, weil A) weniger Häuser verkauft werden und B) die Refinanzierzungen für die Hausbesitzer teurer werden. Ein mREIT leidet insbesondere dann sehr stark unter gestiegenen Zinsen, wenn man hoch gezockt hat, also viele Hypotheken mit sehr kurzfristigen Darlehen refinanziert hat. Wenn diese Darlehen refinanziert werden müssen in einer Hochzinsphase und Hypotheken mit niedrigen Zinsen und langen Laufzeiten gegenüber stehen, dann macht ein mREIT massive Verluste. Wenn ich mir aber die Zahlen bei ARR ansehen und voraussgesetzt ich verstehe sie richtig so ist das bei ARR so: Total Swap Notional is $6.5B with a weighted average maturity of 75 months. Heisst nach meinem Verständnis im Durchschnitt und gewichtet sind die Re-Finanzierungen der Darlehen welche ARR für die Re-Finanzierung aufgenommen hat erst in 6,5 Jahren fällig. Siehe Seite 5 vom Company Update : https://s25.q4cdn.com/167170609/files/doc_downloads/2022/10/Company-Update-October-2022.pdf Was ich nicht verstehe, ist wie das Hedging funktioniert. Aber was ich verstehe, ist dass dies der Absicherung dient. Zum Buchwert: Ja der wurde mit $5,83 angegeben. Ist also höher als die Marktkapitalisierung (= Aktien x Aktienkurs). Das ist an und für sich eigentlich gut oder verstehe ich da was falsch? Anders ausgedrückt: Die Firma ist mehr wert, als ihre Marktkapitalisierung. Natürlich auch ein Zeichen, dass wenige Anleger an die Firma glauben. Das größere Problem was ich aktuell sehe für ARR und andere mREITS ist dass sie ihr Portfolio aktuell nur schwer profitabel erweitern können. Der Spread ist gering. Daher warten sie auch ab was sich tut. Mein Verständnis: Die kaufen erst wieder Hypotheken (MBS) ein, wenn sie die am Markt günstig und langfristig refinanzieren können. Ist das nicht der Fall, kaufen sie eben keine und sitzen auf ihrem Cash rum. Wenn Sie aber ihr Portfolio nicht erweitern sinkt die $ Marge. Und weniger Gesamtmarge geteilt durch alle Aktien ist dann auch weniger Dividende pro Share. Und sie haben natürlich ein langfristiges Risiko: Angenommen die Zinsen sind auch in 7 Jahren noch sehr hoch, dann werden die eigenen Refinanzierungen gegenüber länger laufenden Hypotheken (sofern diese noch bestehen) teuer bzw. bringen dann keine oder negative Margen ein.
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 14:56 Uhr
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Zumächst einmal sehe ich es, was Industrial REITs vs Wohnimmobilien REITs genau anders herum als du. Natürlich ist es übel wenn ein großer Mieter weg fällt, aber wenn es sich um gute Gebäude handelt dann findet man auch schnell neue. Anders verhält es sich bei Wohnimmobilien! Steigende Zinsen treffen die REITs (insbesondere mREITs) direkt durch teurere Refinanzierung und indirekt dadurch das Hausbesitzer ebenfalls teurer Refinanzieren müssen, und diese, höhere, Last nicht tragen können! Gerade ARR ist als mREIT doch besonders betroffen! Schau dir andere REITs an wie zb OHI, die haben sich vom ersten Schock längst wieder erholt. Was die Zahlen bei ARR angeht, dir ist hoffentlich aufgefallen das der Buchwert extrem gefallen ist von 7,25$ auf 5,83$ innerhalb von drei Monaten!? Vor drei Monaten lag der Kurswert bei rund 7,70$ Weitere drei Monate davor lag der Buchwert bei 8,40$ und im ersten Quartal bei 10,33$! Der Buchwert hat sich seit dem ersten Quartal also fast halbiert, der Kurswert ebenfalls. Wo soll die Reise hingehen? Wenn die ersten Darlehen fällig werden, wird ARR sie zu deutlich höheren Kosten refinanzieren müssen. Gleichzeitig sind die meisten Papiere welche ARR ausgibt festverzinslich. Du hast also auf der Ausgabenseite höhere Refinanzierungskosten und auf der Einnahmenseite gleichbleibende Einnahmen. Wenn die Darlehen der Häuslebauer fällig werden müssen diese zu teureren Konditionen refinanzieren. Gleichzeitig haben sie aber weniger Geld, wegen der Inflation. Wie viele werden ihre Häuser verkaufen müssen? Wer garantiert dir das da nicht eine Lawine losgetreten wird? Wie gesagt, ich bin hier selbst investiert (allerdings mit geringer Summe) und lasse es drauf ankommen. Aber es ist ein absolutes Spiel mit dem Feuer. Momentan sehe ich BDCs klar im Vorteil (allerdings sind die meisten bereits zu teuer) weil sie i.d.R. variabel verzinsen und so dir Teuerung 1:1 weiter geben können. Ich habe glücklicherweise im letzten Jahr einige BDCs günstig einsammeln können und erfreue mich dort teilweise an YoC von 12-18% bei Kursgewinnen von bis zu 50%. Wenn die Wette aufgeht, dann kann man das gleiche hier bekommen wenn man den Mut hat so tief zu kaufen. Mir fehlt er dazu momentan jedoch.
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Martixx72, 01.11.2022 14:32 Uhr
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Von den Zinserhöhungen hast du aber schon was mitbekommen, oder? Und das hohe Zinsen eher schlecht für REITs sind ist dir hoffentlich auch bekannt? Falls ja, dann sollte dir eigentlich klar sein warum die meisten REITs in den letzten Monaten stark verloren haben, falls nein solltest du dir die Frage stellen ob es so schlau war in REITs zu investieren! Das hat mit dummen Management rein gar nichts zu tun. Wenn man die Inflation nicht in den Griff bekommt und die FED die Zinsen noch weiter erhöhen muss, dann werden einige REITs Probleme bekommen. Was glaubst du denn wie die sich Finanzieren und wie hoch der Verschuldungsgrad i.d.R. ist? Ich habe selbst einige REITs im Depot und halte auch i.d.R. daran fest, aber man sollte nicht Blauäugig sein. Wenn der Kurs so stark fällt das die Dividende weit über 10% liegt dann bleibt das nicht lange so, dann wird sich entweder heraus stellen das der Verkauf übertrieben war und der Kurs steigt wieder, oder es wird sich heraus stellen das manche REITs nicht mehr genug Einnahmen haben um die Dividende zu halten, und dann wird gekürzt. In Summe gibt es einfach keine Unternehmen die über einen langen Zeitraum Dividenden in solchen höhen Zahlen. Du fragst was ist wenn sie die Dividende um 50% kürzen? Das habe ich oben bereits geschrieben - dann fällt der Kurs nochmal locker um 25%🤷 Dann hast du hier wieder 15-18% Rendite und das Spiel beginnt von vorne! Ich habe das etliche Male erlebt.

Von der Logik her bin ich grundsätzlich bei Dir. Nur gehört es auch zur Wahrheit dass gerade die REITs - trotz Zinserhöhung - gute Q3 Zahlen abgeliefert haben. Siehe Artikel oben. Wie erklärst Du das? Nach Deinem Statement müssten die in Q3 ja schon Probleme gehabt haben mit den gestiegenen Zinsen. REITs sind zudem extrem unterschiedlich. Das darf man nicht vergessen! Ich finde Risiko vs Chance bei ARR okay, weil es ein mREIT ist der primär auf private Wohnimmobilien setzt. Das Risiko ist aus meiner Sicht damit sehr breit gestreut. Wenn jetzt nicht gerade eine Massenarbeitslosigkeit kommt, dürfte da weniger passieren, als wenn einem commercial oder industry Reit ein großer Mieter ausfällt? Wenn Du das bei ARR alles anders siehst, kannst Du das mal anhand der konkreten Q3 Zahlen und dem Q3 Webcast inkl. Outlook erläutern? Ich frage bewusst konkret, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass es irgendwas gibt, was faul ist. Sonst hätte zumindest einer der Analysten die CxOs im Call gegrillt? Aber auch das war schon erschreckend harmlos - fast langweilig.
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 12:30 Uhr
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Von den Zinserhöhungen hast du aber schon was mitbekommen, oder? Und das hohe Zinsen eher schlecht für REITs sind ist dir hoffentlich auch bekannt? Falls ja, dann sollte dir eigentlich klar sein warum die meisten REITs in den letzten Monaten stark verloren haben, falls nein solltest du dir die Frage stellen ob es so schlau war in REITs zu investieren! Das hat mit dummen Management rein gar nichts zu tun. Wenn man die Inflation nicht in den Griff bekommt und die FED die Zinsen noch weiter erhöhen muss, dann werden einige REITs Probleme bekommen. Was glaubst du denn wie die sich Finanzieren und wie hoch der Verschuldungsgrad i.d.R. ist? Ich habe selbst einige REITs im Depot und halte auch i.d.R. daran fest, aber man sollte nicht Blauäugig sein. Wenn der Kurs so stark fällt das die Dividende weit über 10% liegt dann bleibt das nicht lange so, dann wird sich entweder heraus stellen das der Verkauf übertrieben war und der Kurs steigt wieder, oder es wird sich heraus stellen das manche REITs nicht mehr genug Einnahmen haben um die Dividende zu halten, und dann wird gekürzt. In Summe gibt es einfach keine Unternehmen die über einen langen Zeitraum Dividenden in solchen höhen Zahlen. Du fragst was ist wenn sie die Dividende um 50% kürzen? Das habe ich oben bereits geschrieben - dann fällt der Kurs nochmal locker um 25%🤷 Dann hast du hier wieder 15-18% Rendite und das Spiel beginnt von vorne! Ich habe das etliche Male erlebt.
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Martixx72, 01.11.2022 11:35 Uhr
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Also Stop Loss bei so einer Aktie ist meiner Meinung nach Harakiri! Den kannst du noch so tief setzen, der wird ausgestoppt! Erst Recht wenn du über eine deutsche Börse handelst! Und was monatliches reagieren angeht - wie willst du denn reagieren wenn hier die Dividende Mal gekürzt werden würde? Wenn hier eine Kürzung um 50% käme dann ist der Kurs schon 25% runter bevor du das überhaupt mitbekommst! Ich bin hier auch investiert aber eines sollte jedem klar sein, diese hohe Rendite gibt es nicht grundlos und auf lange Sicht kann nur eines von zwei Ereignissen eintreten! Nr.1 Der Kurs erholt sich massiv oder Nr.2 Die Dividende wird gekürzt. 🤷

Was ist denn dann Deiner Meinung nach der Grund für die hohe Rendite? Dummes unfähiges Management? Okay. Und das dann bei allen REITs? Und wenn die Rendite nur 5% wäre, muss es sich um eine gute Firma handeln? Hmm was wenn es nur die ungläubige Skepsis von Anlegern ist (wie bei Dir) die den Kurs niedrig halten weil sie dem ganzen nicht trauen? Was wenn die einfach falsch liegen? Und was wenn sie die Dividende um 50% kürzen? Dann sind es immer noch 12,5% - so what? Wäre Immer noch extrem gut. P.S. Ich handel ARR an der US Börse.
Steff0987
Steff0987, 01.11.2022 11:15 Uhr
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Also Stop Loss bei so einer Aktie ist meiner Meinung nach Harakiri! Den kannst du noch so tief setzen, der wird ausgestoppt! Erst Recht wenn du über eine deutsche Börse handelst! Und was monatliches reagieren angeht - wie willst du denn reagieren wenn hier die Dividende Mal gekürzt werden würde? Wenn hier eine Kürzung um 50% käme dann ist der Kurs schon 25% runter bevor du das überhaupt mitbekommst! Ich bin hier auch investiert aber eines sollte jedem klar sein, diese hohe Rendite gibt es nicht grundlos und auf lange Sicht kann nur eines von zwei Ereignissen eintreten! Nr.1 Der Kurs erholt sich massiv oder Nr.2 Die Dividende wird gekürzt. 🤷
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Martixx72, 01.11.2022 10:35 Uhr
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Das stimmt, bei ZIM geht der Kurs aber mal hoch mal runter, hier ist die Schnur abwärts gespannt, auch wenn es mal 15% oder hoffentlich noch mehr hochgeht. Ist einfach die Frage nach euren längeren Erfahrungen hier.

Meine Erwartungshaltung ist eine ganz andere: Wenn ARR jeden Monat die $0.10 pro Aktie wieder reinholt in Form von Kurszuwachs nach dem Dividenden-Drop, bin ich zufrieden. Denn dann macht die Aktie 25% Rendite im Jahr und der Kurs kann mir sowas von egal sein. Aktuell sind bei bereits weitere 4 Ausschüttungen drin bei meinem Einstiegskurs. Ich stelle mal die Gegenfrage: Wo hast Du denn 25% Rendite bei ähnlichem Chancen/Risiko Verhältnis? Bei ARR kann man zudem monatlich reagieren. Ich muss nicht ein Quartal oder gar ein ganzes Jahr bibbern um zu wissen was rüber kommt. Kann ja auch noch ein Stopp Loss Limit, um das Risiko weiter zu reduzieren. Anders gesagt: Ich sehe das gar nicht als Traderaktie.
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