ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Ich pfeife auf Umsatzwachstum dieses Jahr. Eigentlich brauche ich überhaupt kein Umsatzwachstum in den nächsten Jahren und kann dieses fast schon Fetisch-artige Geschrei der Kritiker um den Umsatz auch nicht verstehen. Die Mitarbeiteranzahl ist stark gesunken und es wird mittlerweile mehr als genug Umsatz pro Kopf gemacht. Viel wichtiger ist mir, dass die Margen stimmen, Gewinn und damit Cash erzeugt wird und man die teuren Hochzinsanleihen mit verbesserten Rating dann ablöst. "Cash is king!", um sich vor übergriffigen politischen Enteignungsphantasien und feindlichen Übernahmen (z.B. durch Aktienrückkäufe) zu schützen. Irgendwann kann man mit den Gewinnen dann auch wieder Dividenden ausschütten und wenn man im Umsatz wachsen will, mit gezielten Unternehmenszukäufen. Diesmal aber nicht, wie beim letzten Mal einfach nur im Umsatz wachsen und Unternehmen zukaufen ohne Sinn und Verstand, sondern von einer stabilen Basis heraus, mit vielen neuen passgenauen Angeboten und einem klaren, gewinnorientierten Geschäftsmodel.
@r4rules @all Atos: Vorsicht trifft Strategie Veröffentlicht am 18.03.2026 um 15:17 Alphavalue (Update) - Übersetzt von MarketScreener Chapeau: Wir verschärfen unsere Haltung zum kurzfristigen Wachstum und den Margen, behalten aber das Vertrauen in eine mittelfristige Erholung der Erträge bei. Erhöhte Verschuldungskosten, ein geringeres organisches Wachstum und eine deutlich reduzierte Bewertung auf NAV-Basis bilden den Rahmen für eine weiterhin spekulative, aber konstruktive Einschätzung, vorbehaltlich der Umsetzung des Sanierungsplans. Änderung des Kursziels Änderung des EPS 2026 : € (2.55) vs 2.25 ns Wir revidieren unsere EPS-Prognosen für 2026 und 2027, um eine vorsichtigere Haltung widerzuspiegeln, trotz des vom Management geäußerten Vertrauens. Die Umsatzentwicklung ist leicht enttäuschend, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Gruppe auch 2026 im Bereich eines negativen organischen Wachstums bleiben wird. Vor diesem Hintergrund ist das kurzfristige Margenpotenzial begrenzt: Wir prognostizieren eine Marge von 6.75% im Jahr 2026, verglichen mit dem Zielwert von 7.0%. Obwohl die Gruppe plant, den Genesis-Plan zu beschleunigen, um die schwache Aktivität auszugleichen, halten wir unsere mittelfristigen Margenschätzungen für 2028 unter der symbolischen Schwelle von 10%. Die Fremdkapitalkosten bleiben eine zentrale kurzfristige Sorge, wobei erwartet wird, dass die Zinsaufwendungen in den nächsten zwei Jahren über 10% bleiben werden. Wir rechnen jedoch bereits ab 2027 mit einem Wendepunkt bei der Nettorentabilität. Diese Rückkehr zu einem robusten Gewinnwachstum sollte durch eine schrittweise Lockerung der Fremdkapitalkosten und das vollständige Auslaufen der Restrukturierungskosten unterstützt werden, die im vorangegangenen Geschäftsjahr vollständig absorbiert worden sein werden. Diese Normalisierung der Gewinn- und Verlustrechnung, kombiniert mit verbesserten operativen Margen durch den Ausstieg aus margenschwachen Verträgen, stützt die Glaubwürdigkeit unseres Szenarios einer mittelfristigen Ertragsreparatur. Änderung des NAV € 55.1 vs 128 -57.1% Wir nehmen eine deutliche Anpassung unserer NAV-basierten Bewertung vor, um die neue Struktur der Gruppe nach den jüngsten Veräußerungen genauer widerzuspiegeln. Die auf die verschiedenen Divisionen angewandten Multiplikatoren wurden nach unten korrigiert, um sie enger an die aktuellen operativen und sektoralen Realitäten anzupassen. Dennoch haben wir uns entschieden, einen Aufschlag von 15% auf alle EV/Sales-Multiplikatoren im Vergleich zum aktuellen Niveau beizubehalten. Diese Entscheidung unterstreicht unsere positive, wenn auch spekulative Haltung gegenüber der Aktie, da wir bei einer erfolgreichen Umsetzung des Sanierungsplans ein potenzielles Re-Rating erwarten.
top line: "The maximum we can see this year is -5%. Remember, we were at -14%. Of course, the first half year will be negative, and we estimate that will be probably around -9% to -10% in Q1. It will of course stabilize in Q3 and rebound in Q3 or in Q4. Operating margin around 7%. It means that it’s indeed, let’s say, around EUR 500 million. It’s an increase by 60%. We are on road, I would say, to the journey to touch the 10% margin by 2028. The positive net change in cash. It’s without Bull, without, I would say, the divestiture of course of Bull. It means that with the cash that we’re going to produce this year, plus of course the cash we’re going to have from the M&A, the debt will be reduced. The EBIT will increase, the leverage for sure is going to decrease strongly in fact in the course of 2026." (aus dem Ausblick von Salle im letzten Call)
top line: "The maximum we can see this year is -5%. Remember, we were at -14%. Of course, the first half year will be negative, and we estimate that will be probably around -9% to -10% in Q1. It will of course stabilize in Q3 and rebound in Q3 or in Q4. Operating margin around 7%. It means that it’s indeed, let’s say, around EUR 500 million. It’s an increase by 60%. We are on road, I would say, to the journey to touch the 10% margin by 2028. The positive net change in cash. It’s without Bull, without, I would say, the divestiture of course of Bull. It means that with the cash that we’re going to produce this year, plus of course the cash we’re going to have from the M&A, the debt will be reduced. The EBIT will increase, the leverage for sure is going to decrease strongly in fact in the course of 2026." (aus dem Ausblick von Salle im letzten Call)
top line: "The maximum we can see this year is -5%. Remember, we were at -14%. Of course, the first half year will be negative, and we estimate that will be probably around -9% to -10% in Q1. It will of course stabilize in Q3 and rebound in Q3 or in Q4. Operating margin around 7%. It means that it’s indeed, let’s say, around EUR 500 million. It’s an increase by 60%. We are on road, I would say, to the journey to touch the 10% margin by 2028. The positive net change in cash. It’s without Bull, without, I would say, the divestiture of course of Bull. It means that with the cash that we’re going to produce this year, plus of course the cash we’re going to have from the M&A, the debt will be reduced. The EBIT will increase, the leverage for sure is going to decrease strongly in fact in the course of 2026." (aus dem Ausblick von Salle im letzten Call)
Gut in dem Dokument finde ich die -5%, aber nicht, dass Q1 10% haben solle. Ich glaube die 10% waren auch aufs ganze Jahr bezogen aber als absoluter Worst Case. Aber anders gefragt, wo sollten bei gleichbleibendem Geschäftsumfang die -10% herkommen? Eigentlich sollte sich die Auftragseingänge doch seit letztem Jahr erholt haben.
Für Q1 erwarte ich noch nicht einen derart starken Abfall des Umsatzes. Der HPC-Verkauf fand am 30.03.2026 statt und auch die Verkäufe in Skandinavien und Südamerika sind noch nicht vollzogen. Deshalb sollten alle Q1-Umsätze aus den verkauften Firmenbereichen noch an Atos gefallen sein. Die -10% beziehen sich auf das ganze Jahr, weshalb dann Q2 wohl das erste Quartal mit einem starken Rückgang sein dürfte. Viel spannender bei den Zahlen finde ich den Cash-Bestand. Aus dem sollte man ablesen können, ob und wieviel Geld für die Verkäufe geflossen ist. Schön wäre, wenn da eine Netto-Verschuldung von knapp über 1 Mrd. € stünde, denn selbst wenn das Geld noch nicht zur Tilgung verwendet wurde, stünde es ja noch als Cash in den Büchern. An der Netto-Verschuldung könnte man daher sehen, was in diesem Jahr bezüglich der Schulden/Anleihen erreicht werden kann.
Für Q1 erwarte ich noch nicht einen derart starken Abfall des Umsatzes. Der HPC-Verkauf fand am 30.03.2026 statt und auch die Verkäufe in Skandinavien und Südamerika sind noch nicht vollzogen. Deshalb sollten alle Q1-Umsätze aus den verkauften Firmenbereichen noch an Atos gefallen sein. Die -10% beziehen sich auf das ganze Jahr, weshalb dann Q2 wohl das erste Quartal mit einem starken Rückgang sein dürfte. Viel spannender bei den Zahlen finde ich den Cash-Bestand. Aus dem sollte man ablesen können, ob und wieviel Geld für die Verkäufe geflossen ist. Schön wäre, wenn da eine Netto-Verschuldung von knapp über 1 Mrd. € stünde, denn selbst wenn das Geld noch nicht zur Tilgung verwendet wurde, stünde es ja noch als Cash in den Büchern. An der Netto-Verschuldung könnte man daher sehen, was in diesem Jahr bezüglich der Schulden/Anleihen erreicht werden kann.
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