BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf BASF
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 68.391
F
Fubbi,
11.07.2020 11:49 Uhr
0
Brudermüller hat gesagt dass es sogar ein minus geben kann...was versteht man denn daran nicht? Er hat das schlechteste auf dem Papier in seiner Rechnung...und jetzt sind es 200 Mio plus. Natürlicj is da ein Rückgang zum letzten jahr aber es is besser als manche schwarzmaler vorhergesehen haben.
Und wegen der Personalkosten ist man mittendrin. Konsolidierung...icj wiederhole mich.. endet nächstes Jahr. Ab dann will man ordentlich einsparen. Ich meine es sind von 300 Mio im Jahr die Rede. Das is ein batzen Geld
C
Concessio,
11.07.2020 11:15 Uhr
0
Corona könnte als Weckruf betrachtet werden. BASF kann sich als großes Unternehmen ja günstig Kredite holen.
Es würde mich freuen, wenn die Agrarsparte mehr abliefern würde. Die ist ja nicht so konjunkturabhängig. Über die Div. freue ich mich zwar, aber realistisch betrachtet und aus Perspektive als Longtermininvestor sollen die lieber weniger nächstes Jahr ausschütten und konsolidieren. Mal schauen. In einem Jahr sind wir hoffentlich alle schlauer. Für dieses Jahr heißt es abwarten...
Bay5anto,
11.07.2020 11:03 Uhr
0
Das ist meine Kernaussage sein Monaten hier, die nur wenige hier hören mögen.
Brudermüller muss den Laden endlich auf Effizienz trimmen dabei auch unpopuläre Entscheidungen treffen und alte Zöpfe abschneiden. Wir sehen einiges an kleinteiligem Stückwerk aber keine echte Strategie. Bisher wurde viel Zeit vertrödelt.
C
Concessio,
11.07.2020 10:50 Uhr
0
Ich sehe es auch so;). Es wurden im letzten Jahr buchhalterisch Dinge angesetzt, die nicht gekommen sind und bei niedrigem Ölpreis wohl nicht wiederkommen. So war mein Post zumindest gemeint.
Ich habe aber eh mit einem Verlust gerechnet. Wenn nicht wieder ein extremer Logdown kommt, dann wird es besser. Aber sicherlich nicht so gut wie vorher, dafür steckte die Industrie vorher schon zu sehr in der Krise.
Bay5anto,
11.07.2020 10:40 Uhr
0
@Concessio wie oben erklärt sehe ich das genau umgekehrt. Hier wurden prognostizierte Werte angesetzt die sich eben nicht bewahrheitet haben. Und diese werden auch nicht Morgen zurück kommen.
Der Ölpreis ist niedrig und wird nach alle Prognosen auch in absehbarer Zeit nicht signifikant steigen, schon gar nicht auf altes Niveau. Einfach weil die Nachfrage eingebrochen ist und ihr altes Niveau nicht mehr erreicht.
Damit macht die DEA/Wintershall jeden Tag minus und der IPO ist so nicht lukrativ umzusetzen.
Aktuell könnte man die DEA/Wintershall wohl nur verschenken um die Verluste zu begrenzen.
C
Concessio,
11.07.2020 10:38 Uhr
0
Ich würde es nicht so drastisch formulieren, aber du hast, wenn dies die Gründe für die Wertberichtigung sind, natürlich recht. Wenn Dinge buchhalterisch angesetzt werden, die noch nicht geflossen sind, wird alles besser dargestellt als es tatsächlich ist. Das Recht sich dann in der Krise.
Bay5anto,
11.07.2020 10:35 Uhr
0
Unabhängig davon sehen wir, das von 12.7 Milliarden Euro Umsatz am Ende nichts an Gewinn übrig geblieben ist.
Da sollte man auch man auch Mal die Frage nach den internen Kosten stellen. Ich denke die BASF muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, deutlich kosteneffizienter werden.
Bisher scheinen die Effizienzprogramme die angeblich seit Jahren verfolgt werden nicht den gewünschten Erfolg zu haben. Evtl. muss da einfach mal beherzter angepackt werden, auch bei den Personalkosten.
Bay5anto,
11.07.2020 10:28 Uhr
0
Wenn man das im Detail liest und auch versteht, das stellt sich das nämlich anders dar.
BASF hatte also in seinen internen Kalkulationen schon angesetzt, das praktisch nichts verdient wird in Q2. Aber selbst diese pessimistisch äen Schätzungen waren noch deutlich zu niedrig. Nun musste man diese internen Zahlen und 800 Millionen nach unten korrigieren. Weil die Abweichung so massiv ist, sah man sich damit zu einer AdHoc Mitteilung vor der offiziellen Veröffentlichung der Quartalszahlen gezwungen.
Zu Deutsch, BASF hat zu einem Zeitpunkt (Aussagen von Brudermüller) wo die Ölpreise schon ins Bodenlose gefallen waren und DEA/Wintershall damit nur Verluste machen konnte, in seinen Büchern noch Gewinne angesetzt.
Dazu kommt ein Buchgewinn von 5.684 Millionen Euro für die Entkonsolidierung von Wintershall der bereits im letzt Jahr in die Bücher geschrieben wurde, für den aber bisher kein Cash geflossen ist, weil der IPO auf unbestimmte Zeit verschoben ist, wenn er denn überhaupt kommt.
Was wir hier sehen sind m. E. also alle die verpuffen Seifenblasen von Brudermüller. Zu optimistische Prognosen mit denen er die Aktionäre gelockt und bei der Stange gehalten hat und die sich nun nach und nach in Luft auflösen.
C
Concessio,
11.07.2020 10:22 Uhr
0
Das heißt doch im Prinzip, dass Abschreibungen auf die Reserven (Öl, Gas) vorgenommen werden. Im Prinzip Wertberichtigungen von Reserven, die im nächsten Jahr wieder höher stehen könnten und dann positiv zum Gewinn beitragen könnten.
Bay5anto,
11.07.2020 10:17 Uhr
0
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen der BASF-Gruppe, das aufgrund einer nicht zahlungswirksamen Wertberichtigung der Beteiligung Wintershall Dea voraussichtlich -878 Millionen € beträgt, unterschreitet deutlich die aktuellen Analystenschätzungen sowie den Wert des Vorjahresquartals (2. Quartal 2019: 5.954 Millionen €). Die Wertberichtigung in Höhe von rund 800 Millionen € resultiert aus niedrigeren Öl- und Gaspreisprognosen sowie veränderten Einschätzungen von Reserven. Im Vorjahresquartal enthielt das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen einen Buchgewinn in Höhe von 5.684 Millionen € aus der Entkonsolidierung von Wintershall nach dem Zusammenschluss von Wintershall und DEA zum 1. Mai 2019.
Bay5anto,
11.07.2020 10:16 Uhr
0
Ihr arbeitet hier bewusst mit falschen Zahlen um eine bessere Situation vorzugaukeln.
200 Mio. ist das Bruttoergebnis vor Abzug von Steueren und anderen Abflüsse.
Wie im Privaten kann man sich davon nichts kaufen. Wichtig ist was nach allen Abzügen (netto) bleibt und das sind - 878 Millionen Euro. Wohl gemerkt in nur einem einzigen Quartal.
G
Geldvermehrer,
11.07.2020 10:03 Uhr
0
Reuters sagt das Ergebnis sei um 77 % zurückgegangen und die Angelsachsen haben den Sachverstand bei Aktien. Der Aktienkurs zeigt Zufriedenheit.
F
Fubbi,
11.07.2020 10:01 Uhr
0
Stimmt eig..hatte ich gar nicht so auf dem Schirm. Trotzdem wird hier verglichen und ein gefundenes fressen für unseren GA..eeeehm BAysanto
Syngas,
11.07.2020 9:56 Uhr
0
Also reden wir statt von ca. 6,8 von max. 1,2 MRD.
Syngas,
11.07.2020 9:55 Uhr
0
Die Zahlen sind vorläufig. Die offiziellen Quartal 2 Zahlen kommen am 29.07.
Im Vorjahresquartal ist ein Buchgewinn von 5,684 Mrd. berücksichtig wegen der Zusammenlegung mit DEA. Dieser ist einmal angefallen und kann somit nicht zum Vergleichen der beiden Quartale herangezogen werden.
F
Fubbi,
11.07.2020 7:16 Uhr
0
Dass ein starker Rückgang zu erwarten ist, war dlch klar. Es geht doch darum dass brudermüller gesagt hat dass wir sogar ein minus sehen werden aber jetzt stehen da 200 Mio plus. Besser als erwartet. Und das kann man erstmal positiv werten. Die Zahlen in China steigen auch langsam wieder an also kann das nächste Quartal schon mal nicht schlechter werden. Und dass es im Vergleich zum letzten schlechter is, is doch völlig klar. Es geht schließlich nur noch darum schadensbegerenzung zu betreiben und die scheint gerade besser zu laufen als viele erwartet haben. Aber auch hier...das trifft auf fast alle Unternehmen auf der Welt zu. Wenn sich das Leben halbwegs wieder normalisiert , dann wird das Jahr 2020 ein kleiner schwarzer Fleck auf einem grossen weißen leinentuch sein
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