BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Forum: Aktien User: Bay5anto
37,80
EUR
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12:03:54 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Bayer
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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Kommentare 5.872
Bay5anto,
29.06.2020 9:44 Uhr
0
Guten Morgen, ich sag's mal präventiv zum Wochenanfang. Bitte den Untertitel des Boards beachtrn, danke 🙂
B
Börse__2020,
29.06.2020 9:06 Uhr
0
Wie wärs mit 55€? Schafft der Bayer noch 😃
Bay5anto,
29.06.2020 8:56 Uhr
0
Wenn es steigt
B
Börse__2020,
29.06.2020 8:17 Uhr
0
Wann sehen wir nun wieder Steigerung 🙊
Bay5anto,
28.06.2020 23:51 Uhr
0
Alternativ könnte ich meine Bankverbindung anbieten 😉
G
Geldvermehrer,
28.06.2020 21:46 Uhr
0
Ein erfreulicher Bericht. Danke Bay5anto. Habe noch knapp 7000 Euronen frei die ich bei 65 einsetzen will.
Bay5anto,
28.06.2020 19:46 Uhr
0
Nochmals eine schöne Zusammenfassung.
Deutlich optimistischer sieht Hans-Peter Huber, langjähriger Chefjustiziar von KPMG und heute Anwalt bei der Kanzlei Tsambikakis die Aussichten nach dem milliardenschweren Kompromiss: „Natürlich können sich nach dem Vergleich rund um Monsantos Roundup noch Risiken für Bayer auftun. Aber das sind dann kleinere Fälle, für die sich aufgrund der dann geänderten Machtverhältnisse viel leichter ein Vergleich finden lässt. Solange der Konzern dafür die nötigen Rückstellungen gebildet hat – und davon ist auszugehen –, ist Bayer ab jetzt auf der sicheren Seite.“
WELT: Glyphosat-Klagen: Diese Risiken birgt Bayers Milliarden-Deal noch.
https://www.welt.de/wirtschaft/article210536997/Glyphosat-Klagen-Diese-Risiken-birgt-Bayers-Milliarden-Deal-noch.html
Bay5anto,
28.06.2020 14:28 Uhr
0
@Geldvermehrer in deinem Zitat steht doch genau was ich beschrieben habe.
"The settlement moves the decision from the hands of a jury to scientists. The class will have a scientific panel review on the safety of glyphosate, and both Bayer and the class members are bound by the outcome of the panel. They’ll check to see if glyphosate does cause non-Hodgkin’s lymphoma and at what exposure levels."
Im Zweifel würde ich mich aber immer an die deutschen Originalaussagen halten.
I
Insider2020,
28.06.2020 13:23 Uhr
0
👍
I
Insider2020,
28.06.2020 8:33 Uhr
0
Wieder einen netten Gewinn letzter Woche eingefahren, für 65 gekauft und für 73 wieder verkauft. Meine Taktik gefällt mir........
M
MarkusE,
27.06.2020 21:43 Uhr
0
Hört sich doch alles vernünftig an? Zwar schwebt dann wieder eine Gefahr im Raum... aber es glaubt doch wohl niemand, dass nach 40 Jahren und etlichen Studien plötzlich herauskommt, das Ding führt zu jeder Zeit zu einem NHL...wenn tatsächlich ja, dann soll ja auch die dafür nötige Expoisition herausgefunden werden, und die Kläger müssen dann auch noch nachweisen, dass sie dieser ausgesetzt waren.
G
Geldvermehrer,
27.06.2020 21:31 Uhr
0
Und aus diesem Artikel habe ich geschlossen dass auch geforscht wird. Quelle Farmers Journal AG Web. Es solle auch die gefährliche Dosis bestimmt werden.
The settlement moves the decision from the hands of a jury to scientists. The class will have a scientific panel review on the safety of glyphosate, and both Bayer and the class members are bound by the outcome of the panel. They’ll check to see if glyphosate does cause non-Hodgkin’s lymphoma and at what exposure levels.
G
Geldvermehrer,
27.06.2020 20:48 Uhr
0
Bay5anto, du hast in der Sache Recht. Aber darum geht es mir nicht. Der Grund warum es mit dem Kurs abwärts geht ist weil Bsyer auf wissenschaftlichen Sachverstand gegen Gerichtsverfahren setzt und das sei ein gewagtes Spiel. Hier der Originaltext von Reuters.
“Bayer is taking a huge risk by doing this and it’s a bet that time can show that the science underlying the plaintiffs’ claims is bad,” said David Noll, a law professor at Rutgers University.
Bay5anto,
27.06.2020 17:44 Uhr
0
"Außerdem hat das Unternehmen die Notwendigkeit erkannt, auch mögliche künftige Anspruchsteller einzubeziehen, die sich bislang noch nicht um eine anwaltliche Vertretung bemüht haben. Für diese möglichen künftigen Kläger wird mit der Vergleichsvereinbarung ein mehrgleisiger Prozess eingerichtet. Dieser beinhaltet folgende Elemente:
- Es wird eine Gruppe möglicher künftiger Kläger gebildet, die alle Personen in den USA einschließt, die behaupten, vor dem 24. Juni 2020 mit Roundup™ in Berührung gekommen zu sein. Sie sind entweder am Non-Hodgkin-Lymphom erkrankt oder könnten in Zukunft daran erkranken, haben aber bis heute keine Klage gegen Monsanto eingereicht oder noch keinen Anwalt engagiert, um eine solche Klage einzureichen.
- Im Zusammenhang mit der Bildung dieser Gruppe sieht die Vereinbarung vor, dass ein unabhängiges Wissenschaftsgremium (Class Science Panel) gebildet wird. Dieses Wissenschaftsgremium wird für diese Gruppe entscheiden, ob Roundup™ das Non-Hodgkin-Lymphom verursachen kann – und nicht Jurys in Gerichtssälen. Die Parteien erwarten, dass der Entscheidungsprozess des Wissenschaftsgremiums einige Jahren dauern wird – beginnend mit dem rechtskräftigen Abschluss der Vereinbarung nach einem möglichen Berufungsverfahren. Während der Untersuchung des Wissenschaftsgremiums wird es den Mitgliedern der Gruppe nicht erlaubt sein, Roundup™-Klagen einzureichen. Die von dem Gremium berücksichtigten Materialien, die Bayer offenlegen darf oder bereits öffentlich zugänglich sind, werden auf einer Website online gestellt.
- Sowohl die Gruppe als auch Monsanto werden an die Entscheidung der Kommission gebunden sein. Sollte das Wissenschaftsgremium zu dem Schluss kommen, dass Roundup™ das Non-Hodgkin-Lymphom nicht verursacht, wird es den Mitgliedern der Gruppe verwehrt sein, in Gerichtsverfahren das Gegenteil zu behaupten. Das würde für diese Gruppe effektiv die Beendigung des Verfahrenskomplexes bedeuten.
- Sollte das Wissenschaftsgremium zu dem Schluss kommen, dass Roundup™ das Non-Hodgkin-Lymphom verursachen kann, wird es als nächstes festlegen, welche Expositionsniveaus mindestens gegeben sein müssen. Monsanto wäre es dann verwehrt, in Fällen, die von Mitgliedern der Gruppe eingereicht werden, das Gegenteil zu behaupten. Mitglieder der Gruppe mit den entsprechenden Expositionsniveaus dürften dann Roundup™-Klagen einreichen und müssten beweisen, dass sie die Expositionsschwelle erreicht haben. Monsanto dürfte sich aber weiterhin mit allen anderen zur Verfügung stehenden Mitteln vor Gericht verteidigen und auch vorbringen, dass Roundup™ die Erkrankung dieses bestimmten Mitglieds der Gruppe nicht verursacht hat. Außerdem dürften Mitglieder der Gruppe keinen Strafschadenersatz fordern.
- Im Rahmen der Vereinbarung mit der Gruppe wird Monsanto außerdem Forschung zur Behandlung von NHL sowie Programme zur Diagnose von NHL in unterversorgten Regionen finanzieren. Hinzu kommen Unterstützungszahlungen an Mitglieder der Gruppe, die vor der Entscheidung des Wissenschaftsgremiums an NHL erkranken und die aufgrund ihrer Bedürftigkeit während dieses Zeitraums für Unterstützung in Frage kommen – als Kompensation für den Zeitraum, in dem sie keine Klage einreichen können. Dieses Programm wird unter der Aufsicht des Gerichts von Ken Feinberg verwaltet.
- Die Vereinbarung mit der Gruppe möglicher künftiger Kläger bedarf der Zustimmung von Richter Vince Chhabria vom U.S. District Court for the Northern District of California, der den Vorsitz über die sogenannte Multi District Litigation führt. In diesem Zuge werden die Mitglieder dieser Gruppe entsprechend benachrichtigt, anschließend haben sie während eines Zeitraums von 150 Tagen die Möglichkeit, aus der Vergleichsvereinbarung auszusteigen. Sollte davon übermäßig oft Gebrauch gemacht werden, liegt es im Ermessen von Monsanto, die Vergleichsvereinbarung aufzukündigen. Wobei wir meinen, dass die Vereinbarung mit der Gruppe fair ist und wohl nur eine kleine und handhabbare Zahl an Gruppenmitgliedern von der Möglichkeit Gebrauch macht.
- Im Rahmen dieser Vereinbarung werden wir zusätzlich 1,25 Milliarden US-Dollar für die Maßnahmen aufwenden, die ich eben beschrieben habe. Ich möchte betonen, dass diese Zahlung in Verbindung mit der Vereinbarung mit der Gruppe auf diese Summe beschränkt ist, unabhängig von der Anzahl der Personen in dieser Gruppe."
Bay5anto,
27.06.2020 17:44 Uhr
0
Sorry Geldvermehrer, aber dein Kommentar gibt meiner Meinung nach den Mechanismus und das sehr kalkulierbare Risiko nicht korrekt wieder.
Daher hänge ich es unten nochmals im Detail an.
Außerdem ist die Entscheidung ob man Gefahrenhinweise Aufdrucke keine von Bayer sonder dies wurde von der Behörde EPA untersagt, da es keine Beweise für eine Gefährdung gibt.
Nochmals die Frage. Das Produkt ist vermutlich das meist angewandte Herbizid weltweit, über 40 Jahre auf dem Markt und zugelassen es gibt über 1.000 Studien. Was soll da in 4 Jahren Neues raus kommen? Man gründet kein Institut sondern einen wissenschaftlichen Rat (Panel), es wird nicht geforscht sondern nur vorhandene Studien genutzt um die Klagen zu bewerten.
Was soll da Neues bei rum kommen?
Dazu sollte man sich als Aktionär fragen welche Gruppe denn hier wirklich Zweifel an dem Produkt übt. Es handelt sich hier um 100.000 Hobbyanwender, wenn sie das Produkt denn auch wirklich alle genutzt haben und nicht nur auf den vermeintlich lukrativen Zug aufgesprungen sind. Aus der Landwirtschaft hört man praktisch nichts Negatives im Gegenteil. Wo sind denn all die todkranken Landwirte die das Produkt seit über 40 Jahren im großen Stil anwenden?
Das sind die Käufer und Kunden die jedes Jahr Milliarden in die Kasse und nicht nur bei Bayer, sondern bei über 40 Unternehmen weltweit die Glyphosat-Produkte produzieren oder vertreiben. Und diese Kunden stehen nach wie vor hinter dem Produkt. Wieso? Weil es gut ist und sich bewährt hat und weil es auch nach über 40 Jahren noch keine bessere Alternative auf dem Markt gibt.
G
Geldvermehrer,
27.06.2020 15:48 Uhr
0
Bay5anto, der Vorstand von Bayer will ein wissenschaftliches Institut gründen das in USA Glyphosat untersuchen soll. Aus Bayer Sicht ist das Ergebnis eindeutig, Glyphosat ist für den Menschen ungefährlich. Die Kursentwicklung zeigt aber dass daran Zweifel herrschen und dass in der Folge ständig weitere Klagen kommen können.
Weil Bayer Roundup weiter ohne Gefahrhinweis verkaufen will ist es sinnvoll dass Bayer diesen Weg geht. Wir Aktionäre müssen mit den Zweifeln an dem Produkt = Kursabschläge leben. Nur Zeit und Forschung werden die kurssteigernde Ungefährlichkeit beweisen.
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