BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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22:48:30 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 665.876
audima
audima, 06.01.2026 20:10 Uhr
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Ein weiterer zentraler Punkt in der Debatte ist, dass Behauptungen über angebliche Käufe oder Verkäufe durch Sahin oder das Management nahezu immer ohne belastbare Quellen vorgebracht werden. Tatsächlich sind Insidertransaktionen in den USA streng meldepflichtig und öffentlich nachvollziehbar (SEC Form 4). Wenn reale Käufe oder Verkäufe stattgefunden hätten, wären sie transparent einsehbar und eindeutig belegbar. Dass in Diskussionen regelmäßig auf „Gerüchte“, „man hört“ oder indirekte Kursbewegungen verwiesen wird, ersetzt keine Quelle und ist analytisch wertlos. Das Fehlen dokumentierter Insiderverkäufe ist kein Zufall, sondern Ausdruck genau dieser regulatorischen Transparenz. Vor diesem Hintergrund verlieren viele Vorwürfe an Substanz. Sahin kann weder frei handeln noch verdeckt agieren, und ohne veröffentlichte SEC-Meldungen existieren schlicht keine Fakten, die auf eigennützige Transaktionen hindeuten. Die Debatte verschiebt sich dadurch zwangsläufig weg von belegbaren Handlungen hin zu Interpretationen von Kursverläufen und Volumina – also zu sekundären Effekten, die von Marktmechanik, Sektorrotation und quantitativen Modellen geprägt sind, nicht von individuellen Insiderentscheidungen. In Kombination mit der häufigen Fehlinterpretation von genehmigtem Kapital entsteht so ein Narrativ, das emotional verständlich, aber faktisch schwach unterlegt ist. Weder lassen sich persönliche Bereicherung noch verdeckter Machtausbau belegen, noch existieren überprüfbare Hinweise auf ein Auseinanderdriften von Management- und Aktionärsinteressen. Ohne belastbare Quellen für Insiderkäufe oder -verkäufe bleibt die Kritik spekulativ, während die dokumentierten Fakten – regulatorische Einschränkungen, transparente Meldepflichten und eine langfristig ausgerichtete Kapitalallokation – ein deutlich nüchterneres Bild zeichnen.
DiMarco
DiMarco, 06.01.2026 20:25 Uhr
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Mir persönlich ist es egal, wer was deckelt oder auch nicht. Relevant ist, das es relativ stabil volatil ist im gewissen Range, damit kann man sehr gut arbeiten mit Shares, von Derivativen lasse ich jetzt mal die Finger davon. Hubraum ist genug da um mit Shares zu spielen. Mir persönlich reichen 10% für einen Verkauf = das bekommt man bei keiner Bank, geschweige denn in ein paar Monaten 🤭 Ab und an werden auch nur den Einsatz rausgenommen und die restlichen Shares bleiben weiterhin im Depot = hat sich jetzt schon einiges angesammelt. Soll es mal immens explodieren ist es dann Jackpot 🎰 da es fast nichts gekostet hatten 🙋‍♂️ warum alles in jeder Richtung analysieren und sich verrückt machen. Jeder hat seine eigene Strategie an der Börse und ich die meine. Wünsche allen ein fröhliches neues Jahr und viel Glück mit euren Investments.
n
nitroxic, 06.01.2026 20:30 Uhr
0

Ich schlackere mit den Ohren. Zum einen, weil ich dachte, Sahin ist vor allem im onkologischen Thema drin und nicht Börsenprofi. Zum anderen hieße das, dass nicht „die Amis“ den Kurs drücken, sondern… Muss ich erst verdauen, ob ich das glauben möchte, das geb ich ehrlich zu.

Sahin ist sicher nicht doof und sitzt an nem Trade Republic Depot… sowas läuft über PWM/CF/Handels-Abteilungen der Banken. Du kannst auch sicher sein, dass alles mit rechten Dingen läuft, denn die Banken wollen ja keine Strafen riskieren… Und klar ist alles spekulativ, aber die Story „die blöden Amis verkaufen“ passt seit langer Zeit schon nicht mehr. Moderna hat Biontech auf Enterprise Value Sicht schon 8 Mrd. USD abgenommen. Und das auf Sicht von zwei Monaten… insofern auch keine Algos und keine Sektorbegründung. Wartet mal ab, kommt sicher bald was. Spätestens zur HV.
l
luiGER, 06.01.2026 20:33 Uhr
0
Können eigentlich die laufenden Prozesse von Moderna gegen Biontech und Pfizer irgendwie gefährlich werden?
n
nitroxic, 06.01.2026 20:36 Uhr
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Die derzeit oft geäußerte Kritik an Sahin als CEO vermischt mehrere Ebenen, die analytisch sauber getrennt werden müssen. Zunächst ist die Vorstellung, er könne durch eigenes Kaufen oder Verkaufen ein Signal setzen, realitätsfern. Als CEO eines börsennotierten Biotech-Unternehmens unterliegt er engen Insider- und Handelsrestriktionen; persönliche Transaktionen sind nur in klar definierten Zeitfenstern und meist über vorab festgelegte Pläne möglich. Weder das Ausbleiben von Käufen noch das Unterlassen von Verkäufen ist daher ein belastbares Indiz für seine Einschätzung der Unternehmenslage. Auch die jüngste SEC-Meldung über genehmigtes Kapital wird häufig fehlinterpretiert. Genehmigte Aktien stellen keine unmittelbare Verwässerung dar, sondern schaffen strategische Handlungsfähigkeit. Ob, wann und zu welchem Kurs diese Aktien tatsächlich ausgegeben werden, ist offen und historisch bei BioNTech eher opportunistisch als defensiv erfolgt. Die Gleichsetzung von genehmigtem Kapital mit sofortigem Wertverlust blendet diesen Unterschied aus. Die Kritik an aktienbasierten Vergütungsprogrammen verkennt zudem deren Funktion. In einem hochkompetitiven, wissensgetriebenen Umfeld sind solche Instrumente weniger Machtausbau als vielmehr ein Mittel zur langfristigen Bindung von Schlüsselpersonal. Da der wirtschaftliche Nutzen für das Management an den langfristigen Aktienkurs gekoppelt ist, besteht keine strukturelle Entkopplung von Aktionärsinteressen, sondern im Gegenteil eine bewusste Angleichung. Die auffälligen Volumen in Abverkaufsphasen lassen sich schließlich plausibel durch sektorale Kapitalflüsse, algorithmische Handelsmodelle und das Fehlen kurzfristiger Katalysatoren erklären. Sie liefern keinen Hinweis auf Insiderwissen oder einen fundamentalen Vertrauensbruch, zumal weder signifikante Insiderverkäufe noch regulatorische Auffälligkeiten zu beobachten sind. Im Kern folgt Sahins Handeln einer langfristigen, wissenschaftlich geprägten Logik, die auf Plattformaufbau und Pipeline-Breite zielt und sich bewusst nicht an kurzfristigen Marktstimmungen orientiert. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Verwässerung stattfindet, sondern ob sie produktiv eingesetzt wird. Solange Kapital in Programme fließt, die realistische Chancen auf nachhaltige Wertschöpfung haben, ist Verwässerung kein Ausdruck von Missmanagement, sondern ein inhärenter Bestandteil eines forschungsgetriebenen Geschäftsmodells.

Sorry, alles KI-Geblubber ohne Substanz. Klar sind Aktienoptionsprogramme gut, usw. Aber darum geht es nicht. Es ist die Höhe (50% der CureVac Akquisition und dort hat man sicher noch 300 Mio Cash als Gegenwert bekommen)… Insofern… denk einfach mal drüber nach, ob es nicht doch Gründe gibt, weswegen bei Biontech als Invest nur Trader ihre Freude haben… 😉
audima
audima, 06.01.2026 20:10 Uhr
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Die derzeit oft geäußerte Kritik an Sahin als CEO vermischt mehrere Ebenen, die analytisch sauber getrennt werden müssen. Zunächst ist die Vorstellung, er könne durch eigenes Kaufen oder Verkaufen ein Signal setzen, realitätsfern. Als CEO eines börsennotierten Biotech-Unternehmens unterliegt er engen Insider- und Handelsrestriktionen; persönliche Transaktionen sind nur in klar definierten Zeitfenstern und meist über vorab festgelegte Pläne möglich. Weder das Ausbleiben von Käufen noch das Unterlassen von Verkäufen ist daher ein belastbares Indiz für seine Einschätzung der Unternehmenslage. Auch die jüngste SEC-Meldung über genehmigtes Kapital wird häufig fehlinterpretiert. Genehmigte Aktien stellen keine unmittelbare Verwässerung dar, sondern schaffen strategische Handlungsfähigkeit. Ob, wann und zu welchem Kurs diese Aktien tatsächlich ausgegeben werden, ist offen und historisch bei BioNTech eher opportunistisch als defensiv erfolgt. Die Gleichsetzung von genehmigtem Kapital mit sofortigem Wertverlust blendet diesen Unterschied aus. Die Kritik an aktienbasierten Vergütungsprogrammen verkennt zudem deren Funktion. In einem hochkompetitiven, wissensgetriebenen Umfeld sind solche Instrumente weniger Machtausbau als vielmehr ein Mittel zur langfristigen Bindung von Schlüsselpersonal. Da der wirtschaftliche Nutzen für das Management an den langfristigen Aktienkurs gekoppelt ist, besteht keine strukturelle Entkopplung von Aktionärsinteressen, sondern im Gegenteil eine bewusste Angleichung. Die auffälligen Volumen in Abverkaufsphasen lassen sich schließlich plausibel durch sektorale Kapitalflüsse, algorithmische Handelsmodelle und das Fehlen kurzfristiger Katalysatoren erklären. Sie liefern keinen Hinweis auf Insiderwissen oder einen fundamentalen Vertrauensbruch, zumal weder signifikante Insiderverkäufe noch regulatorische Auffälligkeiten zu beobachten sind. Im Kern folgt Sahins Handeln einer langfristigen, wissenschaftlich geprägten Logik, die auf Plattformaufbau und Pipeline-Breite zielt und sich bewusst nicht an kurzfristigen Marktstimmungen orientiert. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Verwässerung stattfindet, sondern ob sie produktiv eingesetzt wird. Solange Kapital in Programme fließt, die realistische Chancen auf nachhaltige Wertschöpfung haben, ist Verwässerung kein Ausdruck von Missmanagement, sondern ein inhärenter Bestandteil eines forschungsgetriebenen Geschäftsmodells.
forza.sempre
forza.sempre, 06.01.2026 19:51 Uhr
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Ich schlackere mit den Ohren. Zum einen, weil ich dachte, Sahin ist vor allem im onkologischen Thema drin und nicht Börsenprofi. Zum anderen hieße das, dass nicht „die Amis“ den Kurs drücken, sondern… Muss ich erst verdauen, ob ich das glauben möchte, das geb ich ehrlich zu.
n
nitroxic, 06.01.2026 18:24 Uhr
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Sorry, dumme Frage: wenn Sahin endlos seine Aktien verkauft, inwiefern stärkt dadurch seine Macht oder die des Managements? Je weniger Aktien er hat, desto kleiner wird ja sein Anteil. Oder denkst du, dass er zwar seinen Anteil dadurch verkleinert, aber „gewinnt“, weil Andere durch den schlechten Kursverlauf viel mehr verlieren oder viel größere Probleme bekommen?

Gute Frage, du musst dir das so vorstellen, dass er die Möglichkeit hat, Verkäufe / Käufe besser planen kann als jeder externer. Verkaufe zu 108 USD 200k und kaufe acht Tage später 100k zu 99 zurück… damit hat er 100k netto verkauft, Kohle gemacht und gleichzeitig den Kurs gedeckelt… zudem kann er über genehmigtes Kapital regelmäßig neue Aktien für sich und das Management schaffen. Das ist natürlich auch an Ziele gebunden und das könnte spannend werden, denn der AR muss zumindest sein Paket genehmigen. Hier ist aber auch die Frage, wie stark der Einfluss der Strüngmanns ist… Ich glaube nicht, dass sie hier viel zu sagen haben, denn die Arbeitnehmerseite wird eher mit dem Management votieren.
forza.sempre
forza.sempre, 06.01.2026 18:13 Uhr
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Würde mich auch freuen, aber auch die neuesten Infos sprechen weiter gegen ihn. Die Volumen während der Abverkaufsphasen übersteigt auch heute klar die Volumen, wenn es hochgeht. Es wurden mit der heutigen SEC Meldung wieder 7 Mio. Aktien genehmigtes Kapital eingeräumt. Das sind ca 600 Millionen € Gegenwert für Aktienoptionen... gemessen auf die Unternehmensgröße ist das SEHR viel und ein weiteres Indiz, dass er auf Kosten der Aktionäre die Macht von ihm und dem Management ausbaut. Es kommt dadurch zu einer starken Verwässerung.

Sorry, dumme Frage: wenn Sahin endlos seine Aktien verkauft, inwiefern stärkt dadurch seine Macht oder die des Managements? Je weniger Aktien er hat, desto kleiner wird ja sein Anteil. Oder denkst du, dass er zwar seinen Anteil dadurch verkleinert, aber „gewinnt“, weil Andere durch den schlechten Kursverlauf viel mehr verlieren oder viel größere Probleme bekommen?
n
nitroxic, 06.01.2026 18:03 Uhr
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Die Amis lieben Biontech

Das ist was anderes… den Amis ist der Laden mittlerweile egal, weil Insider hier rumpfuschen… das läuft seit dem Sommer und hörte offensichtlich nicht mit dem Closing von CVAC auf.
m
multisportler, 06.01.2026 17:59 Uhr
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Würde mich auch freuen, aber auch die neuesten Infos sprechen weiter gegen ihn. Die Volumen während der Abverkaufsphasen übersteigt auch heute klar die Volumen, wenn es hochgeht. Es wurden mit der heutigen SEC Meldung wieder 7 Mio. Aktien genehmigtes Kapital eingeräumt. Das sind ca 600 Millionen € Gegenwert für Aktienoptionen... gemessen auf die Unternehmensgröße ist das SEHR viel und ein weiteres Indiz, dass er auf Kosten der Aktionäre die Macht von ihm und dem Management ausbaut. Es kommt dadurch zu einer starken Verwässerung.

Wer ist „er“?
n
nitroxic, 06.01.2026 17:55 Uhr
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Würde mich auch freuen, aber auch die neuesten Infos sprechen weiter gegen ihn. Die Volumen während der Abverkaufsphasen übersteigt auch heute klar die Volumen, wenn es hochgeht. Es wurden mit der heutigen SEC Meldung wieder 7 Mio. Aktien genehmigtes Kapital eingeräumt. Das sind ca 600 Millionen € Gegenwert für Aktienoptionen... gemessen auf die Unternehmensgröße ist das SEHR viel und ein weiteres Indiz, dass er auf Kosten der Aktionäre die Macht von ihm und dem Management ausbaut. Es kommt dadurch zu einer starken Verwässerung.
forza.sempre
forza.sempre, 06.01.2026 17:28 Uhr
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Ich hoffe, er kann dich eines Tages positiv überraschen… (würde mich doppelt freuen)
n
nitroxic, 06.01.2026 16:51 Uhr
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Freu mich schon auf den 15.1. Sind dann auf 103 USD. Nach dem Vortrag bei JPM Biotech Conference dann wieder bei 94-96 USD. Zuverlässig wie eine Atomuhr wird er wieder abliefern.
forza.sempre
forza.sempre, 06.01.2026 16:38 Uhr
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Und wir lieben die Amis
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 06.01.2026 16:18 Uhr
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Die Amis lieben Biontech
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