BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: BNTX Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Knock-Outs auf BioNTech
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Kommentare 668.855
Artikel14
Artikel14, 13. Sep 20:03 Uhr
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Der Diskontierungssatz (Abzinsungssatz) ist einer der mächtigsten Hebel in der Finanzmathematik und Investitionsrechnung. Je näher jedoch die implizite Pipelinebewertung an null liegt, desto geringer ist übrigens BioNTechs fundamentaler negativer Duration-Hebel gegenüber steigenden Zinsen. Kein Einfluss also eines via Zinsen steigenden Diskontierungssatzes. Gleichzeitig besitzt BioNTech aufgrund seiner hohen Nettofinanzposition einen positiven Zinshebel. qed.
l
luciman, 13. Sep 20:01 Uhr
2

Danke für Deine interessanten Hinweise und Deine Einschätzung. Biontech hat keine nennenswerten Schulden und rund 19 Milliarden US-Diollar Cash. (1) Ein Anstieg der Zinsen kostet daher Biontech kein zusätzliches Geld. (2) Die Verzinsung und die Rendite für Cash und Geldanlagen sollten über Kapitalertrag das Finanzergebnis steigern. (3) Andere Biotech-Unternehmen haben eher Schulden und deren Kosten steigen. (4) Das gilt für große und kleine Mitbewerber wie auch Moderna. (5) Das stärkt die relative Wettbewerbsposition von Biontech im Markt. (6) Kleinere Biotech Unternehmen dürften bei gestiegenen Zinsen leichter zu übernehmen sein. Fundamental ist dies also überwiegend und fast durchgängig eine deutliche Stärkung des inneren Wertes von Biontech (sicherer Zins-Hafen mittelfristig). Dass dies nicht sofort und richtig in dem Aktienpreis am Markt berücksichtigt werden muss, hast Du gut beschrieben. Das vergrößert jedoch noch weiter den Gap zwischen Wert und Preis und erhöht damit das bereits große Aufholpotenzial der Aktie weiter. Und irgendwann wird dieses Potenzial sich eine Presche schlagen, wie ein Staudamm dessen Mauer es nicht länger halten kann. Bereits jetzt ist Biontech kaum (oder sogar nicht) höher bewertet als der reine Buchwert, als jene in der Bilanz höchst konservativ angemeldeten udn abgeschriebenen bereits vorhandenen Vermögensgegenstände und noch völlig ohne die stillen Reserven (4000 Patente usw., KI Firma und weitere Unternehmensbeteiligungen), ohne BMS Zahlungen ohne eine C19-Geschäftsbewertung und ohne die Pipeline in die sehr geschickt Milliarden der Gewinne versteckt und investiert wurden, ohne alle Chancen. Das bricht sich jedoch irgendwann am Kapitalmarkt den Weg. Und da echte und produktive Pharma-KI, die derzeit extrem niedrig bewertet ist, jedoch viel besser und nachhaltiger ist, als jene KI-Blase, dürfte Biontech in der KI ebenfalls eher zum sicheren Hafen gehören als zum KI-Problem am IT- und Kapitalmarkt. Auch Ölpreise, Energiepreise und Inflation sind für Biontech kaum ein Risiko. Wo wir sind, ist vorne, meiner bescheidenen Meinung nach.

Meine Ausführungen bezogen sich konkret auf deinen Beitrag vom 27.08. und die dort erwartete kurzfristige Positionierung sowie mögliche Kursreaktionen rund um die WCLC-Daten zu BNT316 und BNT327/Elfe-D. Es ging mir also nicht um die langfristige fundamentale Bewertung BioNTechs, sondern um die Frage, ob und in welchem Umfang diese Studienupdates unmittelbar eingepreist werden. Dass BioNTech aufgrund seiner hohen Liquidität und geringen Verschuldung langfristig besser aufgestellt ist als viele andere Biotech-Unternehmen, bestreite ich nicht. Diese Argumentation betrifft jedoch eine andere Zeitebene. Die starke Bilanz ist dem Markt außerdem seit Langem bekannt und stellt rund um die WCLC keinen neuen Kurstreiber dar. Für die unmittelbare Reaktion auf die Studiendaten dürften vielmehr deren Qualität, die zuvor aufgebauten Erwartungen, das Handelsvolumen und die allgemeine Marktstimmung entscheidend sein. Gerade das zeitgleich stattfindende FOMC kann dabei die Reaktion des gesamten Biotechsektors überlagern. Ich bin daher hinsichtlich meiner kurzfristigen Erwartungshaltung etwas vorsichtiger, ohne damit das langfristige Aufholpotenzial der Aktie infrage zu stellen.
M
MoonBär_, 13. Sep 19:43 Uhr
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Das hat bisher die böse Börse null interessiert, außer deiner Person und etlichen Follower 🤔

Na und? Biontech existiert ja nicht um einen steigenden Aktienkurs zu haben sondern um erfolgreich ihrer Unternehmung zu folgen. Was langfristig einen steigenden Aktienkurs zur Folge hat von dem wir dann profitieren. Am Ende ist es gut, dass die Aktie sich momentan nicht vom Fleck bewegt. So wird das Chance/Risiko Verhältnis immer besser. Unternehmen bleibt gleich teuer aber der Erfolg wird immer wahrscheinlicher.
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 19:33 Uhr
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Danke für Deine interessanten Hinweise und Deine Einschätzung. Biontech hat keine nennenswerten Schulden und rund 19 Milliarden US-Diollar Cash. (1) Ein Anstieg der Zinsen kostet daher Biontech kein zusätzliches Geld. (2) Die Verzinsung und die Rendite für Cash und Geldanlagen sollten über Kapitalertrag das Finanzergebnis steigern. (3) Andere Biotech-Unternehmen haben eher Schulden und deren Kosten steigen. (4) Das gilt für große und kleine Mitbewerber wie auch Moderna. (5) Das stärkt die relative Wettbewerbsposition von Biontech im Markt. (6) Kleinere Biotech Unternehmen dürften bei gestiegenen Zinsen leichter zu übernehmen sein. Fundamental ist dies also überwiegend und fast durchgängig eine deutliche Stärkung des inneren Wertes von Biontech (sicherer Zins-Hafen mittelfristig). Dass dies nicht sofort und richtig in dem Aktienpreis am Markt berücksichtigt werden muss, hast Du gut beschrieben. Das vergrößert jedoch noch weiter den Gap zwischen Wert und Preis und erhöht damit das bereits große Aufholpotenzial der Aktie weiter. Und irgendwann wird dieses Potenzial sich eine Presche schlagen, wie ein Staudamm dessen Mauer es nicht länger halten kann. Bereits jetzt ist Biontech kaum (oder sogar nicht) höher bewertet als der reine Buchwert, als jene in der Bilanz höchst konservativ angemeldeten udn abgeschriebenen bereits vorhandenen Vermögensgegenstände und noch völlig ohne die stillen Reserven (4000 Patente usw., KI Firma und weitere Unternehmensbeteiligungen), ohne BMS Zahlungen ohne eine C19-Geschäftsbewertung und ohne die Pipeline in die sehr geschickt Milliarden der Gewinne versteckt und investiert wurden, ohne alle Chancen. Das bricht sich jedoch irgendwann am Kapitalmarkt den Weg. Und da echte und produktive Pharma-KI, die derzeit extrem niedrig bewertet ist, jedoch viel besser und nachhaltiger ist, als jene KI-Blase, dürfte Biontech in der KI ebenfalls eher zum sicheren Hafen gehören als zum KI-Problem am IT- und Kapitalmarkt. Auch Ölpreise, Energiepreise und Inflation sind für Biontech kaum ein Risiko. Wo wir sind, ist vorne, meiner bescheidenen Meinung nach.

Das hat bisher die böse Börse null interessiert, außer deiner Person und etlichen Follower 🤔
Artikel14
Artikel14, 13. Sep 19:26 Uhr
3

@Artikel14 deine zeitliche Einordnung des Nachrichtenflusses zu BNT316 und BNT327/Elfe-D vom 27.08 war grundsätzlich nachvollziehbar. Dass BioNTech bereits am darauffolgenden Tag überraschend die Ad-hoc-Mitteilung zu BNT122 bei Darmkrebs veröffentlichen würde, konnte natürlich niemand vorhersehen. Meine Skepsis richtete sich auch weniger gegen die Bedeutung der WCLC-Daten als gegen die hohe Erwartung an die mögliche Kursreaktion. Entscheidend ist für mich vor allem das äußerst schwierige makroökonomische Umfeld. Die bevorstehende FOMC-Entscheidung und das Risiko einer Zinserhöhung (aktuell bei über 85 Prozent) können gerade bei zinssensitiven Biotechwerten erhebliche Volatilität auslösen. Hinzu kommen die über die letzten Tage nochmal stark angestiegenen Ölpreise infolge des Konflikts mit den Huthis sowie die jüngsten Warnungen des Anthropic-CEO zur weiteren KI-Entwicklung. Gerade bei BioNTech hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass selbst starke wissenschaftliche Daten oder überzeugende Quartalszahlen in einem schwierigen Marktumfeld keine nachhaltige Kursreaktion garantieren. Gute unternehmensspezifische Nachrichten können kurzfristig schlicht vom Gesamtmarkt überlagert werden. Die Aufnahme von BNT316 und BNT327/Elfe-D in das Press Program unterstreicht zweifellos deren wissenschaftliche Relevanz. Auch die kommenden Updates dürften den positiven Eindruck weiter verstärken. Einen nachhaltigen Kursanstieg von mehr als 10 Prozent halte ich unter diesen Bedingungen dennoch für eine sehr hohe Erwartung. Dazu passt auch, dass das Optionsvolumen im Vorfeld kein außergewöhnlich großes Interesse an einem WCLC-Trade erkennen ließ.

Danke für Deine interessanten Hinweise und Deine Einschätzung. Biontech hat keine nennenswerten Schulden und rund 19 Milliarden US-Diollar Cash. (1) Ein Anstieg der Zinsen kostet daher Biontech kein zusätzliches Geld. (2) Die Verzinsung und die Rendite für Cash und Geldanlagen sollten über Kapitalertrag das Finanzergebnis steigern. (3) Andere Biotech-Unternehmen haben eher Schulden und deren Kosten steigen. (4) Das gilt für große und kleine Mitbewerber wie auch Moderna. (5) Das stärkt die relative Wettbewerbsposition von Biontech im Markt. (6) Kleinere Biotech Unternehmen dürften bei gestiegenen Zinsen leichter zu übernehmen sein. Fundamental ist dies also überwiegend und fast durchgängig eine deutliche Stärkung des inneren Wertes von Biontech (sicherer Zins-Hafen mittelfristig). Dass dies nicht sofort und richtig in dem Aktienpreis am Markt berücksichtigt werden muss, hast Du gut beschrieben. Das vergrößert jedoch noch weiter den Gap zwischen Wert und Preis und erhöht damit das bereits große Aufholpotenzial der Aktie weiter. Und irgendwann wird dieses Potenzial sich eine Presche schlagen, wie ein Staudamm dessen Mauer es nicht länger halten kann. Bereits jetzt ist Biontech kaum (oder sogar nicht) höher bewertet als der reine Buchwert, als jene in der Bilanz höchst konservativ angemeldeten udn abgeschriebenen bereits vorhandenen Vermögensgegenstände und noch völlig ohne die stillen Reserven (4000 Patente usw., KI Firma und weitere Unternehmensbeteiligungen), ohne BMS Zahlungen ohne eine C19-Geschäftsbewertung und ohne die Pipeline in die sehr geschickt Milliarden der Gewinne versteckt und investiert wurden, ohne alle Chancen. Das bricht sich jedoch irgendwann am Kapitalmarkt den Weg. Und da echte und produktive Pharma-KI, die derzeit extrem niedrig bewertet ist, jedoch viel besser und nachhaltiger ist, als jene KI-Blase, dürfte Biontech in der KI ebenfalls eher zum sicheren Hafen gehören als zum KI-Problem am IT- und Kapitalmarkt. Auch Ölpreise, Energiepreise und Inflation sind für Biontech kaum ein Risiko. Wo wir sind, ist vorne, meiner bescheidenen Meinung nach.
Thekla
Thekla, 13. Sep 18:48 Uhr
3

@Thekla Auch meine Wenigkeit hat trotz Anmeldung im Nachbarforum nur Leserechte. Ansonsten hätte ich es auch dort geschrieben und Dir schon längst zum Geburtstag gratuliert. Das möchte ich hiermit herzlichst nachholen, alles Gute, ist aber wohl hier im Hauptforum nicht üblich:-)

PN an dich
DiMarco
DiMarco, 13. Sep 18:47 Uhr
0
Wenn interessiert es 🤔
T
Thebrick, 13. Sep 18:45 Uhr
6
@Thekla Auch meine Wenigkeit hat trotz Anmeldung im Nachbarforum nur Leserechte. Ansonsten hätte ich es auch dort geschrieben und Dir schon längst zum Geburtstag gratuliert. Das möchte ich hiermit herzlichst nachholen, alles Gute, ist aber wohl hier im Hauptforum nicht üblich:-)
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luciman, 13. Sep 16:41 Uhr
1

Die Zinsthematik darf Biontech eigentlich nicht so sehr treffen. Gestiegene Zinsen wären eher von Vorteil für den sehr hohen kurzfristig angelegten Cashbestand. Grundsätzliche Kursrisiken aufgrund eines fallenden Aktienmarktes bleiben natürlich. Ich selbst gehe auch nicht von der großen Kursvewegung aufgrund der Studienerfolge aus. Kein Börsianer schaut die sich an. Was Biontech bräuchte wäre eine Pressemitteilung in der diese genannt werden. Nur darauf achten die Leute bedauerlicherweise… siehe Moderna

Die These stimmt in der Theorie durchaus: Steigende Zinsen können BioNTech aufgrund des hohen Cashbestands zusätzliche Zinserträge bescheren. Für die kurzfristige Kursentwicklung ist dieser Effekt jedoch meist deutlich weniger relevant als die allgemeinen Auswirkungen steigender Zinsen auf den Aktien- und insbesondere den Biotechmarkt. Gerade an Tagen mit geringem Handelsvolumen orientiert sich die BioNTech-Aktie häufig stark am Gesamtmarkt und an der Stimmung im Biotechsektor. Der XBI spielt dabei als wichtiges Branchenbarometer eine große Rolle – auch wenn BioNTech selbst nicht Bestandteil des Index ist. Schwache Vorgaben beim XBI können dennoch auf BioNTech abstrahlen. Auch in der Vergangenheit hat sich BioNTech an makroökonomisch wichtigen Handelstagen, etwa rund um FOMC-Entscheidungen, ähnlich volatil gezeigt wie andere Biotechwerte ohne vergleichbar hohe Cashbestände. Der Cashbestand bietet langfristig finanzielle Sicherheit und strategischen Spielraum, schützt die Aktie kurzfristig aber nicht vor einem allgemeinen Risk-off-Umfeld oder steigenden Diskontierungszinsen.
M
MoonBär_, 13. Sep 16:24 Uhr
3

@Artikel14 deine zeitliche Einordnung des Nachrichtenflusses zu BNT316 und BNT327/Elfe-D vom 27.08 war grundsätzlich nachvollziehbar. Dass BioNTech bereits am darauffolgenden Tag überraschend die Ad-hoc-Mitteilung zu BNT122 bei Darmkrebs veröffentlichen würde, konnte natürlich niemand vorhersehen. Meine Skepsis richtete sich auch weniger gegen die Bedeutung der WCLC-Daten als gegen die hohe Erwartung an die mögliche Kursreaktion. Entscheidend ist für mich vor allem das äußerst schwierige makroökonomische Umfeld. Die bevorstehende FOMC-Entscheidung und das Risiko einer Zinserhöhung (aktuell bei über 85 Prozent) können gerade bei zinssensitiven Biotechwerten erhebliche Volatilität auslösen. Hinzu kommen die über die letzten Tage nochmal stark angestiegenen Ölpreise infolge des Konflikts mit den Huthis sowie die jüngsten Warnungen des Anthropic-CEO zur weiteren KI-Entwicklung. Gerade bei BioNTech hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass selbst starke wissenschaftliche Daten oder überzeugende Quartalszahlen in einem schwierigen Marktumfeld keine nachhaltige Kursreaktion garantieren. Gute unternehmensspezifische Nachrichten können kurzfristig schlicht vom Gesamtmarkt überlagert werden. Die Aufnahme von BNT316 und BNT327/Elfe-D in das Press Program unterstreicht zweifellos deren wissenschaftliche Relevanz. Auch die kommenden Updates dürften den positiven Eindruck weiter verstärken. Einen nachhaltigen Kursanstieg von mehr als 10 Prozent halte ich unter diesen Bedingungen dennoch für eine sehr hohe Erwartung. Dazu passt auch, dass das Optionsvolumen im Vorfeld kein außergewöhnlich großes Interesse an einem WCLC-Trade erkennen ließ.

Die Zinsthematik darf Biontech eigentlich nicht so sehr treffen. Gestiegene Zinsen wären eher von Vorteil für den sehr hohen kurzfristig angelegten Cashbestand. Grundsätzliche Kursrisiken aufgrund eines fallenden Aktienmarktes bleiben natürlich. Ich selbst gehe auch nicht von der großen Kursvewegung aufgrund der Studienerfolge aus. Kein Börsianer schaut die sich an. Was Biontech bräuchte wäre eine Pressemitteilung in der diese genannt werden. Nur darauf achten die Leute bedauerlicherweise… siehe Moderna
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luciman, 13. Sep 15:39 Uhr
0

Noch rund 10 Handelstage bis zur WCLC- wichtigsten Lungenkrebs-Konferenz. 14.09. Montag: BNT316-Handelstag; die Präsentation findet in Seoul am Montagabend statt. 15.09. Dienstag: → besonders interessant, weil dann BNT316 + BNT327/Elfe-D praktisch hintereinander im Nachrichtenfluss stehen. Die BNT327/Elfe-D-Kombination ist dabei eine große Late-Breaking-Präsentation. Wann beginnt der Markt mögliche News einzupreisen? Bereits ab nächster Woche? Oder ab Konferenz-Start (Poster, Leaks, Gerüchte)? Die WCLC hat die normalen Abstracts am 19.08. um 10:00 MDT veröffentlicht. Nur Abstracts im Press Program bleiben bis zur Präsentation bzw. Pressekonferenz embargoed. Das trifft auf zwei Vorträge von Biontech (BNT316 und BNT327) zu. Das WCLC-Regelwerk ist relativ streng: Die Teilnehmer dürfen vertrauliche Abstract-Daten nicht vor der offiziellen Veröffentlichung verbreiten oder für Wertpapierhandel verwenden. Bei einem Verstoß kann ein Abstract sogar von der Konferenz ausgeschlossen werden. Die E-Poster bereits am 12.09. veröffentlicht. Der entscheidende Unterschied ist: BNT316 und BNT327/Elfe-D sind nicht einfach „weitere WCLC-Daten“, sondern beide im sog. Press Program und damit bis zur Präsentation besonders geschützt. BNT316/Gotistobart: 14.09. [Seoul 17:00–18:15 | Frankfurt 10:00–11:15 | New York 04:00–05:15]. Die Daten liegen damit bereits vor der NYSE-Eröffnung [15:30 Uhr] vor. BNT327 + Elfe-D: 15.09. [Seoul 12:30–13:45 | Frankfurt 05:30–06:45 | New York 23:30–00:45, Nacht 14./15.09.]. Auch diese Daten sind somit vor der NYSE-Eröffnung [15:30 Uhr] bekannt. Meine derzeitige Einschätzung: Erste Positionierung kann bereits nächste Woche beginnen, stärker wahrscheinlich ab 07.–11.09. [Fr. 11.09.] dürfte der wichtigste Pre-WCLC-Tag sein. [Mo. 14.09.] folgt der BNT316-Reaktion, [Di. 15.09.] dann BNT316 + BNT327/Elfe-D – vermutlich der wichtigste WCLC-Handelstag für BNTX.

@Artikel14 deine zeitliche Einordnung des Nachrichtenflusses zu BNT316 und BNT327/Elfe-D vom 27.08 war grundsätzlich nachvollziehbar. Dass BioNTech bereits am darauffolgenden Tag überraschend die Ad-hoc-Mitteilung zu BNT122 bei Darmkrebs veröffentlichen würde, konnte natürlich niemand vorhersehen. Meine Skepsis richtete sich auch weniger gegen die Bedeutung der WCLC-Daten als gegen die hohe Erwartung an die mögliche Kursreaktion. Entscheidend ist für mich vor allem das äußerst schwierige makroökonomische Umfeld. Die bevorstehende FOMC-Entscheidung und das Risiko einer Zinserhöhung (aktuell bei über 85 Prozent) können gerade bei zinssensitiven Biotechwerten erhebliche Volatilität auslösen. Hinzu kommen die über die letzten Tage nochmal stark angestiegenen Ölpreise infolge des Konflikts mit den Huthis sowie die jüngsten Warnungen des Anthropic-CEO zur weiteren KI-Entwicklung. Gerade bei BioNTech hat die Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass selbst starke wissenschaftliche Daten oder überzeugende Quartalszahlen in einem schwierigen Marktumfeld keine nachhaltige Kursreaktion garantieren. Gute unternehmensspezifische Nachrichten können kurzfristig schlicht vom Gesamtmarkt überlagert werden. Die Aufnahme von BNT316 und BNT327/Elfe-D in das Press Program unterstreicht zweifellos deren wissenschaftliche Relevanz. Auch die kommenden Updates dürften den positiven Eindruck weiter verstärken. Einen nachhaltigen Kursanstieg von mehr als 10 Prozent halte ich unter diesen Bedingungen dennoch für eine sehr hohe Erwartung. Dazu passt auch, dass das Optionsvolumen im Vorfeld kein außergewöhnlich großes Interesse an einem WCLC-Trade erkennen ließ.
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 13. Sep 15:08 Uhr
0
Dann wird Moderna am Montag fallen. Und ......
Artikel14
Artikel14, 13. Sep 14:36 Uhr
0
Ok. Noch ein kleiner aber wichtiger Nachschlag zu den BioNTech-Onkologie Wirkstoffen und Studien: Danke an den Kollegen. Diese aktuellen Folien sind für unsere Diskussion sehr interessant, vor allem Folie 4. Sie zeigen, wohin sich das SCLC-Feld bewegt – und warum die Pumitamig+Elfe-D-Daten strategisch so gut in diesen Trend passen. Die wichtigste externe Validierung kommt vom B7-H3-ADC Tam-Peli: In der randomisierten Phase III gegen Topotecan bei rezidiviertem SCLC zeigt die Folie mOS 13,3 vs. 9,4 Monate, HR 0,46 (95%-KI 0,35–0,62), p
A
Aviation, 13. Sep 14:27 Uhr
0
Ja die Zahlen sind doch nice. Alles auf Kurs sollte kräftig steigen am Montag. Risiko nimmt weiter ab.
W
Werder1812, 13. Sep 14:14 Uhr
0
https://smmttx.com/news/press-releases/news-details/2026/Ivonescimab-Monotherapy-Demonstrates-a-Statistically-Significant--Clinically-Meaningful-Benefit-Compared-to-Pembrolizumab-Monotherapy-in-PD-L1-Positive-Advanced-NSCLC-in-Akesos-HARMONi-2-Study-Conducted-in-China/default.aspx
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