BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 665.876
forza.sempre
forza.sempre, 07.01.2026 8:55 Uhr
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Bayer stützt sich auf sehr frühe, breit formulierte Patente aus der Monsanto-Zeit, die grundlegende Aspekte der mRNA-Stabilisierung betreffen. Solche Patente haben den Vorteil, dass sie konzeptionell weit reichen, sind aber genau deshalb juristisch fragil: Je abstrakter und älter die Lehre, desto schwieriger ist es, sie kausal mit einem hochentwickelten Produkt wie Comirnaty zu verknüpfen. Der Kern des Streits liegt nicht in der Frage, ob Bayers Technologie irgendwo im historischen Stammbaum der mRNA-Forschung auftaucht, sondern ob sie eine technisch notwendige und prägende Voraussetzung für den konkreten Impfstoff war. BioNTech und Pfizer können mit guten Gründen argumentieren, dass der eigentliche Innovationssprung in anderen Bereichen lag – insbesondere bei Lipid-Nanopartikeln, Sequenzdesign, Produktionsprozessen und klinischer Umsetzung. Selbst wenn ein Gericht eine formale Patentberührung sähe, würde das eher für eine begrenzte Lizenzpflicht sprechen als für einen substanziellen Schadenersatzanspruch. Entscheidend ist auch die strategische Zurückhaltung Bayers: Der Verzicht auf einen Verkaufsstopp signalisiert, dass man selbst nicht von einer starken Durchsetzungsmacht ausgeht. Das passt zu einem klassischen Muster in Hochtechnologie-Patentstreitigkeiten, bei dem der Kläger auf Vergleichsdruck und symbolische Beteiligung setzt, nicht auf einen klaren juristischen Sieg. In diesem Licht hat die Klage durchaus eine rationale Grundlage, aber ihre realistische Perspektive liegt in einer teilweisen Anerkennung oder einem Vergleich – nicht in einem grundlegenden Erfolg gegen BioNTechs und Pfizers Impfstoffgeschäft.

Eventuell ist aktuell bedeutsamer, dass Moderna in GB gestern einen Patentstreit gewonnen hat (dein Post von gestern): Dieses Jahr wird sehr spannend: Die Einspruchsabteilung des EPA bestätigte EP 949. Die Berufung von BioNTech und Pfizer gegen diese Entscheidung wird im September 2026 vor den Beschwerdekammern verhandelt. Moderna und Freshfields gewinnen vor dem britischen Berufungsgericht gegen BioNTech und Pfizer. https://share.google/fjfuErHKJ1Kxam87t
audima
audima, 07.01.2026 8:49 Uhr
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Der Artikel markiert einen konzeptionellen Wendepunkt für mRNA: Die Technologie verlässt endgültig den Ausnahmezustand der Pandemie und wird als plattformfähiges therapeutisches Prinzip sichtbar. Entscheidend ist nicht die einzelne Krebsimpfung, sondern der Beweis, dass mRNA nicht nur prophylaktisch gegen Infektionen wirkt, sondern gezielt, personalisiert und adaptiv in hochkomplexe Krankheitsprozesse eingreifen kann. Krebs dient dabei als Härtetest, weil hier Präzision, Immunsteuerung und Individualisierung gleichzeitig gefordert sind. Intellektuell betrachtet verschiebt sich der Status von mRNA von einer „schnell einsetzbaren Notfalltechnologie“ zu einer neuen Arzneimittelklasse, vergleichbar mit dem Übergang von Chemotherapie zu zielgerichteten Therapien. Der eigentliche Durchbruch liegt darin, dass Information – die Bauanleitung für ein Antigen – selbst zum Wirkstoff wird. Damit wird Medizin weniger stofflich und stärker rechnerisch: Sequenzieren, Designen, Produzieren verschmelzen zu einem kontinuierlichen Prozess. Für die mRNA-Anwendung bedeutet das: Sollte sich dieser Ansatz klinisch bestätigen, wäre mRNA nicht länger ein Spezialfall, sondern ein universelles therapeutisches Betriebssystem, auf das unterschiedlichste Krankheiten „aufgespielt“ werden können. Der Artikel ist deshalb weniger eine Erfolgsmeldung über Krebsimpfungen als ein Signal, dass sich die Logik der Arzneimittelentwicklung grundlegend zu ändern beginnt. Durchbruch in der Medizin: Die ersten Impfungen gegen Krebs https://share.google/zlgngRI17DMI5lg7s
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 07.01.2026 8:03 Uhr
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Also eher Wind um Nix

interessiert an der Börse keinen. Hier zählt, Biontech. Es reagiert nie auf gute News, aber immer auf "scheinbar" schlechte News.
Q
QuasarPSS, 07.01.2026 8:01 Uhr
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Oder um es salopper zu formulieren: der verzweifelte Versuch aus diesem Drecksaden, den bayer sich da ans Bein gebunden hat, noch irgendwie ein paar Dollar raus zu schlagen und die Verluste zu verringern. Fällt denen ja auch früh ein.

Eine Schande, dass sowas wie glyphosat überhaupt zugelassen wird! Tötet alles was nicht Gen manipuliert ist! Und darum gibt es auch so wenig Insekten. Es wurde sogar in Muttermilch festgestellt! Drecks Bayer
Concert4
Concert4, 07.01.2026 7:27 Uhr
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https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/pharma-streit-bayer-verklagt-biontech-und-pfizer-wegen-patenten-fuer-corona-impfstoffe/100189227.html
D
DrZaphod, 07.01.2026 7:21 Uhr
2
Oder um es salopper zu formulieren: der verzweifelte Versuch aus diesem Drecksaden, den bayer sich da ans Bein gebunden hat, noch irgendwie ein paar Dollar raus zu schlagen und die Verluste zu verringern. Fällt denen ja auch früh ein.
Waterboy
Waterboy, 07.01.2026 7:21 Uhr
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Also eher Wind um Nix
audima
audima, 07.01.2026 7:17 Uhr
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https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/covid-19-bayer-verklagt-biontech-und-pfizer-wegen-patenten-fuer-impfstoffe-a-3b644e21-190c-4a63-af47-63306f140e44?sara_ref=re-so-app-sh Also locker gapclose heuteit Minimum 5% Minus..,

Bayer stützt sich auf sehr frühe, breit formulierte Patente aus der Monsanto-Zeit, die grundlegende Aspekte der mRNA-Stabilisierung betreffen. Solche Patente haben den Vorteil, dass sie konzeptionell weit reichen, sind aber genau deshalb juristisch fragil: Je abstrakter und älter die Lehre, desto schwieriger ist es, sie kausal mit einem hochentwickelten Produkt wie Comirnaty zu verknüpfen. Der Kern des Streits liegt nicht in der Frage, ob Bayers Technologie irgendwo im historischen Stammbaum der mRNA-Forschung auftaucht, sondern ob sie eine technisch notwendige und prägende Voraussetzung für den konkreten Impfstoff war. BioNTech und Pfizer können mit guten Gründen argumentieren, dass der eigentliche Innovationssprung in anderen Bereichen lag – insbesondere bei Lipid-Nanopartikeln, Sequenzdesign, Produktionsprozessen und klinischer Umsetzung. Selbst wenn ein Gericht eine formale Patentberührung sähe, würde das eher für eine begrenzte Lizenzpflicht sprechen als für einen substanziellen Schadenersatzanspruch. Entscheidend ist auch die strategische Zurückhaltung Bayers: Der Verzicht auf einen Verkaufsstopp signalisiert, dass man selbst nicht von einer starken Durchsetzungsmacht ausgeht. Das passt zu einem klassischen Muster in Hochtechnologie-Patentstreitigkeiten, bei dem der Kläger auf Vergleichsdruck und symbolische Beteiligung setzt, nicht auf einen klaren juristischen Sieg. In diesem Licht hat die Klage durchaus eine rationale Grundlage, aber ihre realistische Perspektive liegt in einer teilweisen Anerkennung oder einem Vergleich – nicht in einem grundlegenden Erfolg gegen BioNTechs und Pfizers Impfstoffgeschäft.
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 07.01.2026 6:09 Uhr
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https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/covid-19-bayer-verklagt-biontech-und-pfizer-wegen-patenten-fuer-impfstoffe-a-3b644e21-190c-4a63-af47-63306f140e44?sara_ref=re-so-app-sh Also locker gapclose heuteit Minimum 5% Minus..,
DiMarco
DiMarco, 06.01.2026 22:53 Uhr
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Moderna +11%, Summit +8%, Biontech +1% 😂 alles Schafe, die für den Vorstand Kerzen anzünden und in stürmische See stechen…

Ich möchtest nicht wissen, welcher Kahn damit gemeint ist 🤭
n
nitroxic, 06.01.2026 21:55 Uhr
0
Moderna +11%, Summit +8%, Biontech +1% 😂 alles Schafe, die für den Vorstand Kerzen anzünden und in stürmische See stechen…
DiMarco
DiMarco, 06.01.2026 21:23 Uhr
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Bist du altersmilde geworden? 😂

Bin ruhiger und vorsichtiger geworden 😂 Mein neues Hobby oder auch altes ist wieder Immobilien. Man soll das Glück nicht immer herausfordern. Die Zeit kommt wieder
hotzenplotz5
hotzenplotz5, 06.01.2026 21:09 Uhr
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Mir persönlich ist es egal, wer was deckelt oder auch nicht. Relevant ist, das es relativ stabil volatil ist im gewissen Range, damit kann man sehr gut arbeiten mit Shares, von Derivativen lasse ich jetzt mal die Finger davon. Hubraum ist genug da um mit Shares zu spielen. Mir persönlich reichen 10% für einen Verkauf = das bekommt man bei keiner Bank, geschweige denn in ein paar Monaten 🤭 Ab und an werden auch nur den Einsatz rausgenommen und die restlichen Shares bleiben weiterhin im Depot = hat sich jetzt schon einiges angesammelt. Soll es mal immens explodieren ist es dann Jackpot 🎰 da es fast nichts gekostet hatten 🙋‍♂️ warum alles in jeder Richtung analysieren und sich verrückt machen. Jeder hat seine eigene Strategie an der Börse und ich die meine. Wünsche allen ein fröhliches neues Jahr und viel Glück mit euren Investments.

Bist du altersmilde geworden? 😂
forza.sempre
forza.sempre, 06.01.2026 20:55 Uhr
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Isch konn nua soche: uffbasse ☝️
n
nitroxic, 06.01.2026 20:36 Uhr
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Die derzeit oft geäußerte Kritik an Sahin als CEO vermischt mehrere Ebenen, die analytisch sauber getrennt werden müssen. Zunächst ist die Vorstellung, er könne durch eigenes Kaufen oder Verkaufen ein Signal setzen, realitätsfern. Als CEO eines börsennotierten Biotech-Unternehmens unterliegt er engen Insider- und Handelsrestriktionen; persönliche Transaktionen sind nur in klar definierten Zeitfenstern und meist über vorab festgelegte Pläne möglich. Weder das Ausbleiben von Käufen noch das Unterlassen von Verkäufen ist daher ein belastbares Indiz für seine Einschätzung der Unternehmenslage. Auch die jüngste SEC-Meldung über genehmigtes Kapital wird häufig fehlinterpretiert. Genehmigte Aktien stellen keine unmittelbare Verwässerung dar, sondern schaffen strategische Handlungsfähigkeit. Ob, wann und zu welchem Kurs diese Aktien tatsächlich ausgegeben werden, ist offen und historisch bei BioNTech eher opportunistisch als defensiv erfolgt. Die Gleichsetzung von genehmigtem Kapital mit sofortigem Wertverlust blendet diesen Unterschied aus. Die Kritik an aktienbasierten Vergütungsprogrammen verkennt zudem deren Funktion. In einem hochkompetitiven, wissensgetriebenen Umfeld sind solche Instrumente weniger Machtausbau als vielmehr ein Mittel zur langfristigen Bindung von Schlüsselpersonal. Da der wirtschaftliche Nutzen für das Management an den langfristigen Aktienkurs gekoppelt ist, besteht keine strukturelle Entkopplung von Aktionärsinteressen, sondern im Gegenteil eine bewusste Angleichung. Die auffälligen Volumen in Abverkaufsphasen lassen sich schließlich plausibel durch sektorale Kapitalflüsse, algorithmische Handelsmodelle und das Fehlen kurzfristiger Katalysatoren erklären. Sie liefern keinen Hinweis auf Insiderwissen oder einen fundamentalen Vertrauensbruch, zumal weder signifikante Insiderverkäufe noch regulatorische Auffälligkeiten zu beobachten sind. Im Kern folgt Sahins Handeln einer langfristigen, wissenschaftlich geprägten Logik, die auf Plattformaufbau und Pipeline-Breite zielt und sich bewusst nicht an kurzfristigen Marktstimmungen orientiert. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Verwässerung stattfindet, sondern ob sie produktiv eingesetzt wird. Solange Kapital in Programme fließt, die realistische Chancen auf nachhaltige Wertschöpfung haben, ist Verwässerung kein Ausdruck von Missmanagement, sondern ein inhärenter Bestandteil eines forschungsgetriebenen Geschäftsmodells.

Sorry, alles KI-Geblubber ohne Substanz. Klar sind Aktienoptionsprogramme gut, usw. Aber darum geht es nicht. Es ist die Höhe (50% der CureVac Akquisition und dort hat man sicher noch 300 Mio Cash als Gegenwert bekommen)… Insofern… denk einfach mal drüber nach, ob es nicht doch Gründe gibt, weswegen bei Biontech als Invest nur Trader ihre Freude haben… 😉
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