BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

9,972 EUR
-3,66 % -0,379
10:47:04 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 193.840
M
Morpheus33, Sonntag 14:21 Uhr
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Während BYD in Europa den Lkw-Markt noch sehr vorsichtig und fokussiert von unten aufrollt, sieht das Potenzial in Asien völlig anders aus – es ist gigantisch und die Expansion läuft auf Hochtouren. ​Asien ist aktuell das globale Epizentrum für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen. Mehr als 55 % des weltweiten E-Lkw-Marktes konzentrieren sich auf den asiatisch-pazifischen Raum. Für BYD ist dieser Markt ein Heimspiel mit massiven Wachstumschancen, die sich auf drei Hauptregionen verteilen: ​1. Der Heimatmarkt China: Brutaler Boom bei schweren Lkw ​China ist der mit Abstand am weitesten fortgeschrittene Markt für Elektro-Lkw weltweit. 2025 hat die Penetrationsrate von E-Schwerlast-Lkw (Heavy-Duty Trucks) in China die 20-Prozent-Marke geknackt – angetrieben durch extrem strenge staatliche Emissionsvorgaben für Kohleminen, Häfen und Stahlwerke. ​Batteriewechsel-Systeme (Battery Swapping): Anders als in Europa setzt BYD (neben Konkurrenten wie SANY oder XCMG) in China massiv auf Lkw mit Wechselbatterien. Anstatt stundenlang zu laden, fährt der schwere 40-Tonner in eine Station, und ein Roboter tauscht die leere Blade-Batterie in unter fünf Minuten gegen eine volle aus. Das eliminiert die Standzeiten komplett und macht E-Lkw im Schichtbetrieb wirtschaftlicher als jeden Diesel. ​Masse als Kostenvorteil: Durch die enormen Stückzahlen im Inland kann BYD seine Nutzfahrzeug-Komponenten (E-Achsen, Wechselrichter, Software) zu Kosten produzieren, von denen europäische Hersteller nur träumen können.
M
Morpheus33, Sonntag 14:20 Uhr
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Die Expansionsstrategie „7 plus 4“ ​BYD teilt seine Nutzfahrzeugstrategie global in sieben klassische Verkehrsbereiche (u.a. Fernverkehr, Verteilerverkehr, Müllabfuhr, Stadtbusse) und vier Spezialbereiche (Häfen, Flughäfen, Minen und Werkslogistik) ein. Bevor sie den klassischen Fernverkehr auf der Autobahn angreifen, dominieren sie oft geschlossene Systeme. In Häfen und auf großen Werksgeländen weltweit laufen bereits tausende autonom oder teil-autonom fahrende BYD-Schwerlast-Zugmaschinen, da dort die Ladeinfrastruktur leicht zu kontrollieren ist.
M
Morpheus33, Sonntag 14:18 Uhr
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Die aktuelle Strategie: Angriff über die „letzte Meile“ (Light/Medium Duty) ​BYD drängt im schweren Fernverkehr (40-Tonner) in Europa noch nicht aggressiv nach vorne, sondern besetzt die extrem wichtige Nische des urbanen Verteilerverkehrs. ​Das Paradebeispiel BYD ETM6: Der 7,49-Tonner ist aktuell das Zugpferd in Europa. Mit 126 kWh LFP-Batterie, rund 200–220 km Reichweite unter Volllast und einer Ladezeit von rund einer Stunde (von 20 auf 100 %) passt er perfekt in das Anforderungsprofil von Stückgut- und Frischdienst-Verteilern in Städten. ​Erste Großkunden steigen ein: Dass ein Logistik-Schwergewicht wie Dachser im Frühjahr 2026 begonnen hat, erste BYD ETM6 im urbanen Bereich (u.a. in Spanien) einzuflotten, zeigt, dass die Fahrzeuge die strengen TCO-Rechnungen (Total Cost of Ownership) der großen Speditionen bestehen. Bei planbaren Routen und Depot-Ladung über Nacht rechnet sich der E-Lkw durch die Ersparnis beim Treibstoff und den geringeren Wartungsaufwand gegenüber dem Diesel sehr schnell
M
Morpheus33, Sonntag 14:17 Uhr
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Die größte Stärke: Vertikale Integration und Kostenführerschaft ​Der größte Vorteil von BYD gegenüber etablierten europäischen Herstellern (wie Daimler Truck, Volvo oder DAF) ist die vollständige Kontrolle über die Lieferkette. ​Die Batterie als Trumpf: BYD baut die bekannten Blade-Batterien (Lithium-Eisenphosphat / LFP) selbst. LFP-Akkus gelten als extrem langlebig, robust und sicher gegen thermisches Durchgehen – ideal für den harten Logistikalltag. ​Eigenes Ökosystem: Motoren, Leistungselektronik, Steuergeräte und sogar die Halbleiter stammen aus eigener Produktion. BYD liefert das Fahrgestell oft direkt mit integrierter E-Achse. Das senkt die Produktionskosten massiv und schützt vor Lieferketten-Engpässen. Wenn europäische OEMs Batteriezellen teuer einkaufen müssen, hat BYD einen uneinholbaren Margenvorteil.
M
Morpheus33, Sonntag 13:10 Uhr
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China also saw huge jump in NEV sales of Light Trucks in Apr. Led by Geely, Foton, JAC & Sinotruk as usual. Total sales reached 20111, 2nd highest total ever (after Dec). NEV penetration reached 28.99%, 4th highest ever. BYD had 996 deliveries & 2699 so far in 2026. Up 101% YoY
M
Morpheus33, Sonntag 11:31 Uhr
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catl?

BYD hat mit der Blade-Battery (einer speziellen Ausprägung der Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie, kurz LFP) ein Alleinstellungsmerkmal am Markt.
S
Samuhatschi, Sonntag 9:10 Uhr
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Dann müssten die Großabnehmer erstmal einen anderen Anbieter finden UND der den Bedarf auch decken kann😉 Soooo viele, fallen mir da nicht ein.

catl?
M
Morpheus33, Sonntag 7:30 Uhr
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Langfristig gesehen ist der Switch von 1 auf 2 ein Meilenstein. Und nächstes Jahr kommt schon die Feststoffbatterie.

YW
M
Morpheus33, Sonntag 7:29 Uhr
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Langfristig gesehen ist der Switch von 1 auf 2 ein Meilenstein. Und nächstes Jahr kommt schon die Feststoffbatterie.
M
Morpheus33, Sonntag 7:28 Uhr
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Ist das gut oder schlecht? 🙂😸

Schlecht. Die Umstellung der Produktion von Blade 1 auf Blade 2 erfordert Zeit. Kunden werden warten bis ihr Wunschmodell mit Blade 2 ausgestattet ist und erst dann kaufen.
a
agnes123, Sonntag 1:12 Uhr
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Ist das gut oder schlecht? 🙂😸
a
agnes123, Sonntag 1:11 Uhr
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https://futurezone.at/digital-life/byd-akku-mangel-blade-battery-schnellladefunktion/403160531
l
likeit, Samstag 21:32 Uhr
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das hoffe ich auch alles, aber für mich als "Verkäufer" wär mir lieber, meine Selbstkosten sind Betriebsgeheimnis 😎 ... aber auch klar, es geht zunächst weniger um die größte Marge, sondern um eine Markt beherrschende Stellung
M
Morpheus33, Samstag 20:02 Uhr
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die Selbstkosten würde ich von BYD Seite sofort dementieren, mit diesen Infos werden die Großabnehmer nur versuchen ihre EK Preise zu drücken, da bleibt man, wie zB. ein Landwirt, immer auf dem Großteil der Arbeit/Risiko und dem kleinsten Anteil am Gewinn sitzen

Byd ist an der Kapazitätsgrenze und auf keinen Kunden angewiesen. Byd verkauft die Batterien sehr günstig und ist daher sehr begehrt.
A
Alpenmann, Samstag 19:50 Uhr
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die Selbstkosten würde ich von BYD Seite sofort dementieren, mit diesen Infos werden die Großabnehmer nur versuchen ihre EK Preise zu drücken, da bleibt man, wie zB. ein Landwirt, immer auf dem Großteil der Arbeit/Risiko und dem kleinsten Anteil am Gewinn sitzen

Dann müssten die Großabnehmer erstmal einen anderen Anbieter finden UND der den Bedarf auch decken kann😉 Soooo viele, fallen mir da nicht ein.
l
likeit, Samstag 18:08 Uhr
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Durch Marktanalysen (u. a. von BloombergNEF) und die jüngsten Veröffentlichungen zu BYDs neuer Generation lässt sich der Preis für die BYD Blade 2.0 jedoch sehr präzise eingrenzen. ​Die Kosten für die Blade 2.0 bewegen sich derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau und liegen schätzungsweise bei: ​Zellebene (Cell-to-Pack): ca. 50 bis 55 USD pro kWh (ca. 46 bis 51 EUR) ​Systemebene (fertiges Batteriepack im Auto): ca. 65 bis 75 USD pro kWh (ca. 60 bis 69 EUR) Für die aktuellen Modelle der ID.-Familie (wie ID.3, ID.4 oder den neuen ID.7) bewegen sich die Kosten auf Systemebene (fertiges Batteriepack inklusive Gehäuse und Elektronik) im europäischen Marktdurchschnitt: ​NMC-Batterien (höhere Reichweite, z. B. ID.4 Pro): ca. 110 bis 125 EUR pro kWh auf Pack-Ebene.

die Selbstkosten würde ich von BYD Seite sofort dementieren, mit diesen Infos werden die Großabnehmer nur versuchen ihre EK Preise zu drücken, da bleibt man, wie zB. ein Landwirt, immer auf dem Großteil der Arbeit/Risiko und dem kleinsten Anteil am Gewinn sitzen
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