BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Die EU kann die Hürde nicht einfach so per Dekret auf 70 % anheben. Bis so eine Änderung durch die EU-Kommission, das Parlament und den Rat der Mitgliedstaaten ist, vergehen mindestens 2 bis 3 Jahre – zumal Länder wie Ungarn da im Rat sofort blockieren würden. Außerdem gibt es da noch das WTO-Völkerrecht: Eine willkürliche Anhebung auf 70 % verstößt gegen internationale Handelsregeln. Wenn die EU das erzwingt, klagt China vor der WTO und belegt im Gegenzug BMW, Mercedes und Porsche mit Zöllen, was den deutschen Herstellern den Rest geben würde. Das ist der Grund, warum der rechtliche Fahrplan mit den 55 % ab 2027 steht. Und auf genau diesen Zeitraum stellt sich BYD mit seiner voll integrierten Lieferkette in Ungarn ein. Die EU-Lobbyisten von VW und Stellantis fordern viel, wenn der Tag lang ist – aber die Realität lässt sich nicht mal eben so herbeizaubern.“
Stimmt, das sind ab 2027 und vorher wird BYD kaum etwas in Ungarn produzieren, eine Wertschöpfung von 55% die innerhalb der 27 EU-Staaten erbracht werden müssen. 70% Wertschöpfung war die Forderung von VW, Stellantis und Renault. Die wird sich auch noch umgesetzt. https://ecomento.de/2026/06/18/vw-stellantis-und-renault-draengen-auf-schutz-der-europaeischen-wertschoepfungskette/
Stimmt, das sind ab 2027 und vorher wird BYD kaum etwas in Ungarn produzieren, eine Wertschöpfung von 55% die innerhalb der 27 EU-Staaten erbracht werden müssen. 70% Wertschöpfung war die Forderung von VW, Stellantis und Renault. Die wird sich auch noch umgesetzt. https://ecomento.de/2026/06/18/vw-stellantis-und-renault-draengen-auf-schutz-der-europaeischen-wertschoepfungskette/
Stimmt, das sind ab 2027 und vorher wird BYD kaum etwas in Ungarn produzieren, eine Wertschöpfung von 55% die innerhalb der 27 EU-Staaten erbracht werden müssen. 70% Wertschöpfung war die Forderung von VW, Stellantis und Renault. Die wird sich auch noch umgesetzt. https://ecomento.de/2026/06/18/vw-stellantis-und-renault-draengen-auf-schutz-der-europaeischen-wertschoepfungskette/
Stimmt, das sind ab 2027 und vorher wird BYD kaum etwas in Ungarn produzieren, eine Wertschöpfung von 55% die innerhalb der 27 EU-Staaten erbracht werden müssen. 70% Wertschöpfung war die Forderung von VW, Stellantis und Renault. Die wird sich auch noch umgesetzt. https://ecomento.de/2026/06/18/vw-stellantis-und-renault-draengen-auf-schutz-der-europaeischen-wertschoepfungskette/
Die 45%-Regel im Detail: Das offizielle Fact Sheet der ACEA (European Automobile Manufacturers Association) schlüsselt die exakten Stufenregelungen der EU auf. Dort ist dokumentiert, dass der geforderte regionale Wertschöpfungsanteil (Regional Value Content) für Fahrzeuge im Zeitraum von 2024 bis Ende 2026 bei genau 45 % liegt. Erst ab dem 1. Januar 2027 steigt diese Hürde im Rahmen des EU-UK-Handelsabkommens (TCA) planmäßig auf 55 %. [1] (https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ATAG/2024/757643/EPRS_ATA(2024)757643_EN.pdf), [2] (https://www.wtagroup.com/news/explaining-changes-to-the-uk/eu-automotive-rules-of-origin), [3] (https://www.facebook.com/autocarofficial/posts/eus-new-made-in-europe-rules-could-sabotage-car-industry/1447721950731644/)Die offizielle Analyse des EU-Parlaments: Eine detaillierte Übersicht über diese zollrechtlichen Schwellenwerte und deren schrittweise Erhöhung bietet auch das Briefing des European Parliamentary Research Service (EPRS). In der dortigen Übersichtstabelle ("Table 1") wird schwarz auf weiß bestätigt, dass der notwendige Fahrzeugwert für die lokale Herkunft aktuell 45 % beträgt. [1] (https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/ATAG/2024/757643/EPRS_ATA(2024)757643_EN.pdf)
Da sprichst du das größte reale Risiko für BYD an: den zunehmenden globalen Protektionismus. Genau deswegen ist BYD aber strategisch so aggressiv unterwegs und verlässt sich eben nicht mehr nur auf Exporte aus China. Zölle und Marktabschottungen funktionieren nämlich nur an den Außengrenzen. Wenn BYD – wie dieses Jahr geschehen – eigene Megawerke in Thailand und Indonesien in Betrieb nimmt und die Werke in Ungarn und Brasilien kurz vor dem Start stehen, produzieren sie direkt lokal. Ein in Ungarn gebauter BYD ist rechtlich ein europäisches Auto, auf das die EU 0 % Strafzölle erheben kann. BYD bricht also keine Spielregeln, sondern nutzt das gleiche Playbook, mit dem Toyota und Hyundai damals den globalen Markt erobert haben: Sie lokalisieren ihre Produktion weltweit. Am Ende schützt der Westen durch Zölle also vor allem die eigenen Hersteller vor Importen, während BYD die Mauern einfach umgeht, indem sie Fabriken in Europa und den Partnerstaaten hochziehen.
Ein sehr guter Punkt, die Einschätzung von Dudenhöffer ist spannend. Dass Peking hier neue Verhaltensregeln aufstellt, zeigt vor allem eines: Die chinesische Regierung hat erkannt, wie mächtig ihre Autobauer im Ausland geworden sind, und will um jeden Preis verhindern, dass aggressive Preiskriege oder rechtliche Fehler zu totalen Importverboten im Westen führen.Dass BYD sich hier angesprochen fühlen muss, ist logisch – sie sind nun mal die Speerspitze dieser globalen Expansion. Für BYD bedeutet das zwar, dass sie beim Pricing im Ausland vorsichtiger und defensiver agieren müssen, um politisch nicht anzuecken. Es untermauert aber genau das, worüber wir die ganze Zeit sprechen: BYD ist operativ mittlerweile so ein globaler Gigant, dass sich sogar die Staatsregierung in Peking einschalten muss, um den Erfolg strategisch zu lenken. Eine sterbende Firma im Niedergang müsste man nicht regulieren.“
Na gerne doch. Das lässt Rückschlüsse auf Souveränität und Glaubwürdigkeit zu. Du verhältst dich hier jedenfalls alles anders, als ein Langfristinvestor der zu 100% vom Unternehmen überzeugt ist. Anderes Thema. Prof. Dudenhöffer geht offenbar davon aus, dass sich BYD bei den neuen Verhaltensregeln der chinesischen Staatsregierung für Autoexporteure angesprochen fühlen sollte. "Regierungswarnung an #BYD? Autoindustrie. China führt neue Richtlinien für Auslandsexpansion von Autobauern ein Chinas Autobauer bauen ihr Geschäft im Ausland stark aus. Neue Richtlinien sollen dabei unter anderem unfaire Preisgestaltung, Korruption und Verstöße gegen lokale Gesetze verhindern." Quelle: https://lnkd.in/p/ePRpeXCr
Ja klar, 34 Postings heute, 22 Postings am Sonntag, 21 Postings am Samstag, aber kein einziges Thema angefangen und angeblich kein bezahlter Pusher, sondern ein Langfristanleger, der trotz Kurshalbierung seit 1 1/4 Jahren und Seitwärtsbewegung seit über 5 1/2 Jahren einen klaren Aufwärtstrend sieht. Du solltest zumindest mal versuchen mit deinen Postings auch etwas Glaubwürdigkeit rüberzubringen.
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