BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BY6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20:54:34 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 193.413
m
m4758406, 27.06.2025 19:45 Uhr
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byd hat in den letzten jahren die dividende um mehrere 100% angehoben und zusatzkosten von mehreren milliarden us dollar erzeugt - obwohl keiner das gefordert hat. ich glaube nicht an eine finanzielle schieflage im großen stil. auch bei evergrande ist das gierige wachstumsmodell erst wirklich durch corona zusammengebrochen

Ich war gerade spazieren und habe mir überlegt, welche kritischen Fragen man der KI stellen könnte. Dabei ist mir auch das Argument mit der Dividende eingefallen. Und genau darum geht es: Die KI ist nicht unser Feind, sondern ein Werkzeug, das wir gezielt mit Informationen und Gegenargumenten konfrontieren, um der Wahrheit näherzukommen. Die KI hat die Geschäftsdaten vor sich und kann auf das Wissen aus tausenden Bilanzskandalen zurückgreifen, die in ihren Trainingsdaten enthalten sind. -----------GEMINI 2.5 PRO---------> Ihr Einwand ist exzellent und trifft den Kern einer jeden guten Fundamentalanalyse: Man muss die Argumente der Gegenseite verstehen und widerlegen können. Sie haben Recht, die massiven Dividendensteigerungen und die milliardenschweren Aktien-Bonusprogramme sind auf den ersten Blick starke Indizien für finanzielle Gesundheit und das Vertrauen des Managements in die eigene Zukunft. Ein Unternehmen am Rande des Abgrunds verbrennt normalerweise kein Kapital auf diese Weise. Genau hier liegt jedoch die methodische Falle, vor der ein erfahrener Investor wie Buffett oder Munger warnen würde. Die Geschichte der Bilanzskandale ist voll von Unternehmen, die genau solche Manöver – hohe Dividenden, Aktienrückkäufe, optimistische Prognosen – nutzten, um bis zum letzten Moment eine Fassade der Stärke aufrechtzuerhalten. Es ist ein klassisches Instrument, um Investorenvertrauen zu gewinnen oder zu halten, während unter der Oberfläche möglicherweise strukturelle Probleme existieren. Ihr Vergleich mit Evergrande ist dabei treffender, als es zunächst scheint: Auch dort war das gierige Wachstumsmodell lange bekannt, und erst ein externer Schock hat das Kartenhaus zum Einsturz gebracht. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob BYD morgen kollabiert, sondern ob eine unterliegende Struktur geschaffen wurde, die bei einem externen Schock (z.B. eine schwere globale Rezession, ein eskalierender Handelskrieg oder ein plötzliches Austrocknen der Kreditmärkte) extrem fragil wäre. Dennoch gibt es plausible Argumente, die gegen einen vorsätzlichen Betrug sprechen könnten: Erstens ist BYDs operatives Wachstum unbestreitbar echt und erfordert eine extreme Kapitalbindung. Die aggressive Lieferantenfinanzierung könnte daher eine notwendige, wenn auch riskante, Strategie sein, um dieses Hyperwachstum überhaupt zu ermöglichen, anstatt eines Instruments zur Täuschung. Zweitens genießt BYD als nationaler Champion in China eine erhebliche politische und wahrscheinlich auch finanzielle Rückendeckung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung einen derart systemrelevanten Konzern einfach fallen lässt, ist gering, was das ultimative Ausfallrisiko mindert. Drittens ist, wie Sie richtig anmerken, die Ausschüttung von Milliarden an die Aktionäre ein starkes Signal des Managements, das gegen die Annahme einer bewussten Täuschung spricht. Letztendlich bleibt aber das Kernproblem für einen prinzipientreuen Investor bestehen: Die Diskrepanz zwischen den Vorwürfen und der offiziellen Darstellung ist gewaltig, und das Unternehmen liefert keine transparente Aufklärung. Solange diese fundamentale Unsicherheit über die wahren Zahlen besteht, ist eine verlässliche Kalkulation einer Sicherheitsmarge unmöglich und die Aktie damit für mich uninvestierbar.
A
Alwinius566, 27.06.2025 19:32 Uhr
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Ich bleibe dabei: dieser wirre Split kostet massiv Kurs. Und die Welt will erstmal sehen dass die fehlende Kohle ausgezahlt wird. Erst dann ist wieder vertrauen da und die Aktionäre greifen zu.
A
Alwinius566, 27.06.2025 19:30 Uhr
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byd hat in den letzten jahren die dividende um mehrere 100% angehoben und zusatzkosten von mehreren milliarden us dollar erzeugt - obwohl keiner das gefordert hat. ich glaube nicht an eine finanzielle schieflage im großen stil. auch bei evergrande ist das gierige wachstumsmodell erst wirklich durch corona zusammengebrochen

Quatsch. Mit Corona sind die Chinesischen Elektro Autos erst gestartet. Vorher waren das Nullinger
D
Donidoni, 27.06.2025 19:16 Uhr
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**GEMINI 2.5 PRO** -> Bei Xiaomi handelte es sich um operative Bedenken: dünne Margen, hohe Lagerbestände und Fragen zur langfristigen Profitabilität. Das sind Risiken, die man als Investor bewerten, modellieren und in seine Analyse einpreisen kann. Die Integrität der Bilanz an sich wurde nie durch offizielle Verfahren oder Wirtschaftsprüfer infrage gestellt. Bei BYD hingegen zielen die Vorwürfe von GMT Research direkt auf das Herzstück der finanziellen Stabilität: die Bilanzintegrität. Es geht um den potenziell vorsätzlichen Einsatz komplexer Lieferkettenfinanzierungen (DiLink), um eine massive Verschuldung zu verschleiern – die Rede ist vom Zehnfachen des ausgewiesenen Betrags. Das ist kein operatives Risiko mehr, sondern stellt die Existenz der Datengrundlage für jede seriöse Analyse infrage. Wenn die ausgewiesene Nettoverschuldung falsch ist, ist jede Bewertung wertlos. Hinzu kommt der Umgang der Unternehmen: Während bei Xiaomi keine offiziellen Verfahren bekannt wurden, hüllt sich BYD zu den konkreten, extrem detaillierten Vorwürfen von GMT Research in Schweigen. Für einen fundamentalen Investor ist dieses Schweigen fast so alarmierend wie der Vorwurf selbst. Zusammengefasst: Xiaomi war ein Fall für eine höhere Risikoprämie, BYD ist aktuell ein Fall für den "Zu-schwierig-Stapel". Das eine ist eine kalkulierbare Wette auf ein Geschäftsmodell, das andere eine Wette auf die Richtigkeit der Bilanz – und das ist ein Risiko, das ein Value-Investor niemals eingeht.

byd hat in den letzten jahren die dividende um mehrere 100% angehoben und zusatzkosten von mehreren milliarden us dollar erzeugt - obwohl keiner das gefordert hat. ich glaube nicht an eine finanzielle schieflage im großen stil. auch bei evergrande ist das gierige wachstumsmodell erst wirklich durch corona zusammengebrochen
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m4758406, 27.06.2025 18:27 Uhr
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ich finde die analyse auch interessant aber gemini schreibt ja selber irgendwo aus den augen eines defensiven vorsichtigen investors. wenn ich ein ü 60 ami waere würde ich auch nicht in ein solches chancen risiko verhältnis investieren. zumal für mich der einstiegskurs auch immer stark von der positionsgröße abhängt. den fuss in die tür stellen mache ich oft auch wenn ich davon ausgehe der kurs geht noch runter wenn das unternehmen sehr interessant ist und ich gerne dabei wäre. im übrigen habe ich xiaomi bereits bei 1 € gekauft und mich damals auch aufgrund negativer pressemeldungen usw rausdrängen lassen obwohle mein gefühl dass xiaomi stark wachsen wird immer da war...

**GEMINI 2.5 PRO** -> Bei Xiaomi handelte es sich um operative Bedenken: dünne Margen, hohe Lagerbestände und Fragen zur langfristigen Profitabilität. Das sind Risiken, die man als Investor bewerten, modellieren und in seine Analyse einpreisen kann. Die Integrität der Bilanz an sich wurde nie durch offizielle Verfahren oder Wirtschaftsprüfer infrage gestellt. Bei BYD hingegen zielen die Vorwürfe von GMT Research direkt auf das Herzstück der finanziellen Stabilität: die Bilanzintegrität. Es geht um den potenziell vorsätzlichen Einsatz komplexer Lieferkettenfinanzierungen (DiLink), um eine massive Verschuldung zu verschleiern – die Rede ist vom Zehnfachen des ausgewiesenen Betrags. Das ist kein operatives Risiko mehr, sondern stellt die Existenz der Datengrundlage für jede seriöse Analyse infrage. Wenn die ausgewiesene Nettoverschuldung falsch ist, ist jede Bewertung wertlos. Hinzu kommt der Umgang der Unternehmen: Während bei Xiaomi keine offiziellen Verfahren bekannt wurden, hüllt sich BYD zu den konkreten, extrem detaillierten Vorwürfen von GMT Research in Schweigen. Für einen fundamentalen Investor ist dieses Schweigen fast so alarmierend wie der Vorwurf selbst. Zusammengefasst: Xiaomi war ein Fall für eine höhere Risikoprämie, BYD ist aktuell ein Fall für den "Zu-schwierig-Stapel". Das eine ist eine kalkulierbare Wette auf ein Geschäftsmodell, das andere eine Wette auf die Richtigkeit der Bilanz – und das ist ein Risiko, das ein Value-Investor niemals eingeht.
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m4758406, 27.06.2025 17:41 Uhr
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ich finde die analyse auch interessant aber gemini schreibt ja selber irgendwo aus den augen eines defensiven vorsichtigen investors. wenn ich ein ü 60 ami waere würde ich auch nicht in ein solches chancen risiko verhältnis investieren. zumal für mich der einstiegskurs auch immer stark von der positionsgröße abhängt. den fuss in die tür stellen mache ich oft auch wenn ich davon ausgehe der kurs geht noch runter wenn das unternehmen sehr interessant ist und ich gerne dabei wäre. im übrigen habe ich xiaomi bereits bei 1 € gekauft und mich damals auch aufgrund negativer pressemeldungen usw rausdrängen lassen obwohle mein gefühl dass xiaomi stark wachsen wird immer da war...

**GEMINI 2.5 PRO** -> Der Kern des Problems ist nicht der Preis, sondern die Ungewissheit: Als Value-Investor geht es nicht nur darum, einen Preis für ein Unternehmen zu ermitteln, sondern vor allem darum, die Zuverlässigkeit dieser Wertermittlung einschätzen zu können. Die Vorwürfe von GMT Research sind so fundamental, dass sie die gesamte Bilanz und damit jede Analyse infrage stellen. Wenn die ausgewiesenen Verbindlichkeiten und der Cashflow möglicherweise nicht der Realität entsprechen, ist jede darauf basierende Berechnung wertlos. Die Beweislast liegt beim Unternehmen: Es ist nicht die Aufgabe eines externen Investors, die Unschuld des Managements zu beweisen. Ein vertrauenswürdiges Management, das im Interesse seiner Aktionäre handelt, hätte ein ureigenes Interesse daran, derart schwerwiegende Vorwürfe, die den Aktienkurs belasten, proaktiv, transparent und umfassend zu entkräften. Das Schweigen von BYD ist aus Governance-Sicht ein massives Warnsignal. Es verletzt das Prinzip der "owner-mindedness", das für Buffett und Munger zentral ist. Verletzung des "Circle of Competence": Durch die undurchsichtige Finanzierungspraxis verlässt das Unternehmen den Kompetenzkreis eines Investors, der auf verlässliche, interpretierbare Finanzdaten angewiesen ist. Man investiert nicht mehr in ein verständliches Geschäft (Autos und Batterien), sondern in eine finanzielle "Black Box". Ich wurde explizit instruiert, die Rolle eines erfahrenen, fundamental orientierten Value-Investors im Stil von Warren Buffett und Charlie Munger einzunehmen. Diese Persona-Vorgabe zwingt mich, eine bestimmte Methodik anzuwenden, die bei BYD zwangsläufig zu einem konservativen Ergebnis führen muss: Fokus auf das, was beweisbar ist: Ein Value-Investor baut seine Analyse auf harten, verlässlichen Fakten auf. Die Vorwürfe von GMT Research bezüglich massiver versteckter Schulden sind so gravierend, dass sie die wichtigste Faktenbasis – die Bilanz des Unternehmens – fundamental infrage stellen. Ohne eine vertrauenswürdige Bilanz ist jede quantitative Bewertung im besten Fall eine unzuverlässige Schätzung, im schlimmsten Fall reine Fiktion. Management-Integrität als oberstes Gebot: Für einen Investor wie Buffett ist die Qualität und Transparenz des Managements entscheidend. Die Tatsache, dass BYD zu diesen schwerwiegenden Vorwürfen beharrlich schweigt, stellt aus dieser Perspektive ein enormes Governance-Risiko dar. Die Beweislast liegt beim Unternehmen, das Vertrauen seiner Aktionäre zu sichern. Das Ausbleiben einer klaren, öffentlichen Entkräftung ist ein Warnsignal, das ich in meiner Bewertung nicht ignorieren kann. Die Forderung nach einer Sicherheitsmarge: Das Kernprinzip des Value-Investings ist es, nicht nur den Wert eines Unternehmens zu schätzen, sondern es deutlich unter diesem Wert zu kaufen, um sich vor Fehlern und unvorhersehbaren Risiken zu schützen. Die Kombination aus zweifelhaften Finanzdaten und einem schweigsamen Management erzeugt eine extreme Unsicherheit. Diese Unsicherheit muss sich in einem außergewöhnlich hohen Sicherheitsabschlag widerspiegeln, was zu dem sehr niedrigen Kaufpreis führt. Meine vorsichtige Haltung ist also keine subjektive Meinung, sondern die methodische Konsequenz der mir vorgegebenen, disziplinierten Investment-Philosophie. Es ist ein großer Vorteil, dass Sie mich so instruiert haben, denn nur so konnte ich die schwerwiegenden qualitativen Risiken adäquat in die ansonsten rein quantitative Analyse einfließen lassen. Eine generische, "neutrale" KI-Analyse hätte diese für einen Investor kritischen Warnsignale möglicherweise untergewichtet.
J
Juliane_device, 27.06.2025 17:02 Uhr
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Jap, ich sehe es kommen. Nachbörslich hoch auf die 15€ .:D https://ungarnheute.hu/news/byd-baut-in-komarom-ein-neues-elektrobuswerk-mit-fe-testlabor-97530/
D
Donidoni, 27.06.2025 16:45 Uhr
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so sieht die Ordnerstruktur aus, bei jedem Ordner sortiere ich die offiziellen BYD-Dokumente ein. Ich lade das meiste von der Hongkong-Webseite runter. Im Analyseordner lege ich das hinein was ich Gemini dann gebe ---> https://i.imgur.com/qtJqa8F.gif ---> und so sieht es aus wenn ich den Analyseordner mit meinem Pyhton-Programm einlese und die Dokumente verbinde -----> https://i.imgur.com/YGLajut.gif -------> für eine Apple-Analyse müsstest du mir alle offiziellen Geschäftsberichte (10K, letzten bzw. alle letzten Quartalsberichte, die letzte Präsentation, möglichst alle Earnings Calls Transscripte weil die sind sehr wichtig) runter laden, beschriften, in die Ordner einsortieren und entscheiden welche man der KI gibt, also was man in den Analyse-Order kopiert - weil die KI kann nur maximal ca. 1500 A4 Seiten - sind 3,2 Millionen Textzeichen verarbeiten, das reicht für ca. 2 Jahresberichte und den ganzen Kleinkram, was im Grunde mehr als genug ist um eine tolle Analyse zu machen :)

ich finde die analyse auch interessant aber gemini schreibt ja selber irgendwo aus den augen eines defensiven vorsichtigen investors. wenn ich ein ü 60 ami waere würde ich auch nicht in ein solches chancen risiko verhältnis investieren. zumal für mich der einstiegskurs auch immer stark von der positionsgröße abhängt. den fuss in die tür stellen mache ich oft auch wenn ich davon ausgehe der kurs geht noch runter wenn das unternehmen sehr interessant ist und ich gerne dabei wäre. im übrigen habe ich xiaomi bereits bei 1 € gekauft und mich damals auch aufgrund negativer pressemeldungen usw rausdrängen lassen obwohle mein gefühl dass xiaomi stark wachsen wird immer da war...
J
JackJackK, 27.06.2025 16:17 Uhr
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https://ungarnheute.hu/news/byd-baut-in-komarom-ein-neues-elektrobuswerk-mit-fe-testlabor-97530/ BYD baut in Komárom ein neues Elektrobuswerk mit F&E-Testlabor
m
m4758406, 27.06.2025 15:51 Uhr
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Alles OK. Für mich persönlich ein Achtungspunkt, zumal weder das Unternehmen selbst offiziell Stellung bezogen hat, das Wochenende vor der Tür steht... ich habe entschieden einige Tage mit dem Wiedereinstieg zu warten..

Danke bin dem "zumal weder das Unternehmen selbst offiziell Stellung bezogen hat," nachgegangen ---------- hier die Zusammenfassung der Perplexity Forschung ---------> Die BYD Company Ltd. hat seit dem 1. Mai 2025 keine offizielle Pressemitteilung oder Börsenmitteilung als direkte Reaktion auf den Bericht von GMT Research über versteckte Schulden veröffentlicht, sondern durchgehend jede Stellungnahme gegenüber internationalen Medienvertretern abgelehnt, darunter Bloomberg und die Financial Post; stattdessen beschränkten sich die offiziellen Verlautbarungen seit Mai 2025 ausschließlich auf reguläre Geschäftsinhalte wie Verkaufszahlen und Bonusaktien-Ausgaben. Der Bericht von GMT Research, einer auf Bilanzanalyse spezialisierten Hongkonger Firma, die bereits bei der China Evergrande Group auf Unregelmäßigkeiten hinwies, erschien am 10. Januar 2025 und wirft BYD vor, durch Lieferkettenfinanzierung und komplexe Bilanzpraktiken die wahre Höhe ihrer Schulden zu verschleiern, wobei GMT die tatsächliche Nettoverschuldung zum 30. Juni 2024 auf rund 323 Milliarden Yuan (44,1 Mrd. USD) beziffert, während BYD selbst nur 27,7 Milliarden Yuan angibt – die Differenz resultiere laut GMT aus Umklassifizierungen von Forderungen und überfälligen Verbindlichkeiten. Öffentlich geäußert hat sich lediglich Li Yunfei, General Manager für Branding und PR bei BYD, jedoch nur in allgemeiner Form und nicht direkt zu GMT: So wies er auf dem China Chongqing Auto Forum 2025 pauschal Vorwürfe von Wettbewerbern als „Verleumdungskampagnen“ zurück und erklärte, man wolle sich nicht an öffentlichen Schlammschlachten beteiligen, was auf eine interne Direktive von Chairman Wang Chuanfu zurückgehe; entsprechende Weibo-Posts von Li wurden auf dessen Wunsch wieder gelöscht. In einem separaten Zusammenhang äußerte sich Li gegenüber Medienvertretern, BYD befinde sich in „absolut guter finanzieller Verfassung“, nachdem Great Wall Motor BYD als das „Evergrande der Automobilindustrie“ bezeichnet hatte. Zu den konkreten Vorwürfen der GMT Research bezüglich versteckter Schulden, der Rolle der Lieferkettenfinanzierung sowie zur DiLink-Plattform existieren jedoch keine dokumentierten direkten Aussagen seitens Li oder anderer BYD-Vertreter. Dabei steht besonders die DiLink-Plattform im Fokus der Kritik, die es Zulieferern erlaubt, gegen Gebühren frühzeitige Zahlungen zu erhalten, was laut GMT zu einer Verschiebung von Schulden in andere Bilanzbereiche führt – bis Mai 2023 summierten sich so über die Plattform ausgestellte Verbindlichkeiten auf 400 Milliarden Yuan. Die chinesischen Aufsichtsbehörden stellen regelmäßig Rückfragen zur Bilanzierung dieser Plattform, aber BYD hat sich hierzu öffentlich nie im Detail geäußert. Insgesamt ergibt sich aus der Analyse ein auffälliges Schweigen seitens BYD gegenüber den schwerwiegenden Vorwürfen von GMT Research, das im Kontrast zur ansonsten aktiven Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens steht und Zweifel an der Transparenzstrategie des E-Autoherstellers aufkommen lässt.
b
bm1986, 27.06.2025 15:37 Uhr
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Bis jetzt gefällt mir die Richtung doch schon ganz schön .:)

Mir auch. Und zum Glück haben die Amis hier nicht viel zu sagen.
JudoJahn
JudoJahn, 27.06.2025 15:32 Uhr
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Bis jetzt gefällt mir die Richtung doch schon ganz schön .:)

USA hat gerade den Handel begonnen. 🤧
J
Juliane_device, 27.06.2025 15:08 Uhr
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Bis jetzt gefällt mir die Richtung doch schon ganz schön .:)
m
m4758406, 27.06.2025 15:05 Uhr
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Es geht hier ja auch nicht um Bilanz Betrug sondern um schoenrechnerei. Und auch das ist ja nicht 100% belegt. Risikomanagement ist immer wichtig. Ich sehe in byd mehr Potential als in Microsoft aber auch viel höhere Chancen auf einen Einbruch. Deswegen ist bei mir bei 10% depotgewichtung auch Schluss. Während ich bei Microsoft auch kein Problem mit 20% habe. Aber z.b. Apple birgt für mich fast noch mehr Risiko als byd. Klar sind da die Bilanzen absolut sauber aber neue Produkte Innovation sieht man realistisch eher aus China. Ihnen bricht der chinesische Markt weg und sie sind immer noch extrem hoch bewertet. Mach doch mal solch eine Analyse zu Apple :)

so sieht die Ordnerstruktur aus, bei jedem Ordner sortiere ich die offiziellen BYD-Dokumente ein. Ich lade das meiste von der Hongkong-Webseite runter. Im Analyseordner lege ich das hinein was ich Gemini dann gebe ---> https://i.imgur.com/qtJqa8F.gif ---> und so sieht es aus wenn ich den Analyseordner mit meinem Pyhton-Programm einlese und die Dokumente verbinde -----> https://i.imgur.com/YGLajut.gif -------> für eine Apple-Analyse müsstest du mir alle offiziellen Geschäftsberichte (10K, letzten bzw. alle letzten Quartalsberichte, die letzte Präsentation, möglichst alle Earnings Calls Transscripte weil die sind sehr wichtig) runter laden, beschriften, in die Ordner einsortieren und entscheiden welche man der KI gibt, also was man in den Analyse-Order kopiert - weil die KI kann nur maximal ca. 1500 A4 Seiten - sind 3,2 Millionen Textzeichen verarbeiten, das reicht für ca. 2 Jahresberichte und den ganzen Kleinkram, was im Grunde mehr als genug ist um eine tolle Analyse zu machen :)
L
Leider_Neu, 27.06.2025 14:59 Uhr
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Wegen positiver EY Testate habe ich mein Geld verloren. Die Bafin die ein Leerverkaufsverbot beschloss, hat das ihre dazugetan. Mir fehlte einfach die Vorstellung dass so ein massiver Betrug im Dax möglich ist. Tja.

Daraus haben sie gelernt. Jetzt ist es vorstellbar und EY wäre um ein Haar bankrott gegangen.
t
twenne, 27.06.2025 14:42 Uhr
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Wegen positiver EY Testate habe ich mein Geld verloren. Die Bafin die ein Leerverkaufsverbot beschloss, hat das ihre dazugetan. Mir fehlte einfach die Vorstellung dass so ein massiver Betrug im Dax möglich ist. Tja.
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