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Kommentare 969.870
D
DerAktienKaiser, 18.01.2026 1:04 Uhr
1
@Aderlass Natürlich geht es um geopolitischen Einfluss. Und selbst wenn Dänemark dafür wäre und sagen würde, "baut was ihr wollt", müssten die Grönländer und deren Bevölkerung dem zustimmen. Hier haben zwei Regierungen und die Bevölkerung von Grönland Vetorecht. Ich halte es für politisches Theater, er will die Militärpräsenz in der Arktis ausbauen und sich natürlich auch Zugriffe auf seltene Erden und insbesondere auch Einfluss auf Lieferketten/militärische Routen sichern, nicht weil er sie unbedingt abbauen will aber aufgrund von geopolitischen Machtinteressen.
MememeDog
MememeDog, 18.01.2026 0:59 Uhr
0

Eigentlich kann Trump doch gar keine Zölle gegen einzelne EU Staaten verhängen, oder? Das geht doch nur im Gesamten!

Gemini Pro sagt folgendes dazu: Das ist eine exzellente Frage, die genau den wunden Punkt der transatlantischen Handelsbeziehungen trifft. Deine Intuition ist völlig richtig: Die EU ist eine Zollunion, aber die Realität ist (leider) komplizierter. Hier ist die Antwort auf deine Frage: „Kann er das wirklich?“ 1. Die praktische Antwort: Ja, er kann. Auch wenn die EU nach innen als ein Markt auftritt, kontrollieren die USA ihre eigenen Grenzen souverän. * Der Hebel (Country of Origin): Der US-Zoll (CBP) verlangt bei jedem Import einen Nachweis über das Ursprungsland. Ein BMW, der in München gebaut wird, hat das Ursprungsland "Germany". Ein Skoda aus Tschechien hat "Czech Republic". * Die Umsetzung: Trump kann seine Zollbehörden anweisen: "Alle Waren mit Ursprung 'Germany' oder 'France' werden mit 10 % Zusatzsteuer belegt." Das ist bürokratisch einfach umzusetzen, da die Herkunftsnachweise ohnehin existieren. 2. Die rechtliche Antwort: US-Recht vs. WTO-Recht * US-Sicht (Section 301 / Section 232): Trump nutzt vermutlich Gesetze aus dem Kalten Krieg (Trade Act von 1974 oder 1962). Diese erlauben dem Präsidenten, Zölle zu verhängen, wenn die "Nationale Sicherheit" bedroht ist (Grönland-Argument) oder "unfaire Handelspraktiken" vorliegen. Diese Gesetze geben ihm fast diktatorische Vollmachten im Handel. * EU/WTO-Sicht: Nach den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) ist das illegal. Man darf Mitglieder einer Zollunion nicht diskriminieren (Meistbegünstigungsprinzip). Aber: Ein WTO-Verfahren dauert Jahre. Trump schafft jetzt Fakten. 3. Das politische Kalkül: "Teile und Herrsche" Warum greift er einzelne Länder an und nicht die EU als Ganzes? * Spaltung: Er versucht, einen Keil in die EU zu treiben. Wenn Deutschland Zölle zahlt, aber Polen oder Italien nicht, entstehen interne Konflikte. Deutschland könnte drängen: "Lasst uns mit ihm reden", während andere sagen: "Bleibt hart". * Druck auf die "Lauten": Er pickt sich genau die Länder heraus, die ihm bei Grönland am lautesten widersprochen haben (Dänemark, Deutschland, Frankreich). 4. Was bedeutet das für deine "Einheit"? Du hast völlig recht: Die EU muss als Einheit reagieren. * Deutschland oder Frankreich dürfen gar nicht selbst verhandeln. Das Mandat liegt exklusiv in Brüssel (EU-Kommission). * Die Konsequenz: Auch wenn Trump nur 8 Länder bestraft, wird die gesamte EU mit Gegenzöllen (z. B. auf US-Whiskey, Harley-Davidsons oder Tesla) antworten. Kurzfazit: Physisch kann er deutsche Autos an der US-Grenze stoppen und besteuern. Politisch zwingt er damit aber die ganze EU in den Ring. Das macht die Situation für Montag so explosiv.
A
Aderlass, 18.01.2026 0:42 Uhr
0
Es wurde schon mehrfach gesagt, dass es auf Grönland wirtschaftlich völlig sinnbefreit ist, seltene Erden abzubauen. Trump geht es um Machteinfluss und Gebietserweiterungen. Die Dänen hätten sicher nichts dagegen, wenn er seine Raketenstützpunkte dort aufbaut. Er will die Insel.
D
DerAktienKaiser, 18.01.2026 0:32 Uhr
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@MemeDog Ich denke, es könnte so ablaufen, dass sich die Europäer und die USA Rohstoffe und seltene Erden sichern. Grönland könnte durch Geld und Jobs wirtschaftlich profitieren, und durch mehr Militärpräsenz könnten die EU und die USA China in der Arktis schwächen. Insofern müsste Grönland bereit sein, Zugriffe auf seine Ressourcen zuzulassen und Militärbasen zu akzeptieren.
A
Aderlass, 18.01.2026 0:26 Uhr
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Eigentlich kann Trump doch gar keine Zölle gegen einzelne EU Staaten verhängen, oder? Das geht doch nur im Gesamten!
MememeDog
MememeDog, 18.01.2026 0:19 Uhr
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@MemeDog Nicht ganz, die Grönländer die im übrigen eigenständig sind, nicht zur EU gehören, wollen meiner Meinung nach sicherlich nicht die Frontline darstellen mit großen Militärbasen. Historisch wurden für eine US Militärbasis viele Ortschaften zwangsumgesiedelt, was natürlich nicht gerade für Wohlwollen gesorgt hat. Auch die EU hat keinen direkten Zugriff auf die Rohstoffe und seltene Erden von Grönland, Grönland hat hier volle Kontrolle. Dänemark ist aktuell nur für die Außen- und Verteidigungspolitik für dieses autonome Gebiet zuständig.

Das mag sein, aber auch den Grönländern scheint klar geworden zu sein, was die Stunde schlägt und da wäre eine verstärkte amerikanische Militärpräsenz sicherlich der bessere zähneknischende Kompromiss.
Basiii
Basiii, 18.01.2026 0:16 Uhr
0
Ich find Don sein Führungstil immer merkwürdiger. Mit sowas die EU da hin zu bekommen wie er es braucht. Aber bis jetzt ging es ja immer halbwegs auf. Nur China hat sich nicht ins Boxhorn jagen lassen und die EU träumt immer noch vom alten Bündnis und merkt gerade, dass uns Donnie so schnell über den Tisch ziehen will, dass es uns als Nestwärme vorkommt soll 😂
T
Trader407407, 18.01.2026 0:13 Uhr
0
Merz ist ein zu schwacher Kanzler. Er führt DE in den Abgrund. Früher oder später wird es die Börse einpreisen!
D
DerAktienKaiser, 18.01.2026 0:13 Uhr
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@MemeDog Nicht ganz, die Grönländer die im übrigen eigenständig sind, nicht zur EU gehören, wollen meiner Meinung nach sicherlich nicht die Frontline darstellen mit großen Militärbasen. Historisch wurden für eine US Militärbasis viele Ortschaften zwangsumgesiedelt, was natürlich nicht gerade für Wohlwollen gesorgt hat. Auch die EU hat keinen direkten Zugriff auf die Rohstoffe und seltene Erden von Grönland, Grönland hat hier volle Kontrolle. Dänemark ist aktuell nur für die Außen- und Verteidigungspolitik für dieses autonome Gebiet zuständig.
MememeDog
MememeDog, 18.01.2026 0:02 Uhr
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Gib mal konkrete Beispiele.

Danke fürs Nachhaken, man ist schnell dabei mit gefühlter Wahrheit und da bin ich wohl etwas übers Ziel hinaus geschossen. Aber wofür gibt es denn KI?; 😀 ---- Kurzzusammenfassung ✅ Europa finanziert die NATO-Gemeinschaftsausgaben anteilig – und gemeinsam mehr als die USA, wenn man alle europäischen Beiträge zusammenzählt. ➡️ Diese Mittel fließen in NATO-Projekte, nicht direkt an das US-Militär. ❌ Europa bezahlt nicht direkt „für das US-Militär“ in dem Sinne, dass europäische Gelder die amerikanische Armee oder ihre weltweiten Einsätze direkt subventionieren würden. 💡 In der Praxis entsteht aber ein indirekter Nutzen für Europa, wenn die USA große Teile ihrer militärischen Schlagkraft (z. B. nukleare Abschreckung, schnelle Eingreifkräfte, Luft- und See-Kapazitäten) in der NATO bündeln – was europäische Sicherheit stärkt, aber stark von amerikanischer Stärke abhängt.
MememeDog
MememeDog, 17.01.2026 23:55 Uhr
0

Lediglich mit einer Korrektur kann man jetzt rechnen.. Wie groß die ausfallen wird, zeigt sich.. Kommen auf ein Schlag 10 - 20 % oder nur eine kleine abgespeckte von höchstens 3% und die große lässt auf sich noch warten..

Ich tippe auf minus 1,5 bis 2,5 Prozent am Montag.
ConfiUSA
ConfiUSA, 17.01.2026 23:53 Uhr
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Innerhalb der Nato hat Europa doch immer fleissig die alten Raketen, Gerätschaften und Munition mibezahlt, die die Amis verheizt und durch neues Material ersetzt haben. Eine Freude für die amerikanische Rüstungsindustrie. Darauf wollen die bestimmt nicht verzichten, aber das muss dem Donnie erstmal wieder einer erklären und dann muss es erstmal im Hohlraum sacken bei dem.

Gib mal konkrete Beispiele.
ConfiUSA
ConfiUSA, 17.01.2026 23:52 Uhr
1

Das Problem ist, dass Trumps Gründe ja sehr offensichtlich vorgeschoben scheinen und er gar nicht mehr in der Lage ist, rationale Entscheidungen zu treffen. Die Amis dürften doch alles dort stationieren was sie wollen, um die Arktis abzusichern, aber Donnie macht lieber einen auf Putin und ist halt einfach scharf auf Grönland. Der kann halt kein Nein akzeptieren und ist völlig Gaga. Meine einzige Hoffnung ist, dass der Widerstand innerhalb der Republikaner wächst und seine zunehmende Verrücktheit sein eigener Sargnagel wird. Aber das dachte ich auch schon letztes Jahr bei den Zöllen... Uiuiui...

Sollte doch inzwischen bekannt sein. Maximale Forderung stellen, irgendwas mehr als vorher bekommen => großer Erfolg => Selbstlob =>wieder von vorne. Stabilität will er nicht. Er will unberechenbar sein. Und das ist er.
MememeDog
MememeDog, 17.01.2026 23:51 Uhr
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Für was denn genau?

Innerhalb der Nato hat Europa doch immer fleissig die alten Raketen, Gerätschaften und Munition mibezahlt, die die Amis verheizt und durch neues Material ersetzt haben. Eine Freude für die amerikanische Rüstungsindustrie. Darauf wollen die bestimmt nicht verzichten, aber das muss dem Donnie erstmal wieder einer erklären und dann muss es erstmal im Hohlraum sacken bei dem.
ConfiUSA
ConfiUSA, 17.01.2026 23:48 Uhr
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Wichtig ist, dass man sich nicht von der Panik anstecken lässt. Wenn er die Zölle weiterhin erhöht, wird er die Preissteigerungen in den USA nie in den Griff bekommen. Und daran wird er innempolitisch vor allem anderen gemessen. In ein paar Tagen rudert er dann wieder zurück und vorher deckt er und sein Clan sich mit Papieren ein. Ist doch nicht das erste Mal.

Welche Preissteigerungen? 2.3-2.7% Inflation bei 4.1% Lohnentwicklung? Nur Strom nervt gerade, er ist aber noch immer 60% günstiger als in Deutschland. Aber der wird nicht importiert.
MememeDog
MememeDog, 17.01.2026 23:47 Uhr
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Denke das läuft auf einen Kuhhandel hinaus, militärisch und wirtschaftlich wird die USA stärker beteiligt werden aber das Grönland teil der USA wird das wird wohl nicht passieren. Die EU und die USA sind sich insofern einig, dass man China die Kontrolle über die Arktis nicht überlassen möchte. Die Strafzölle sind nix anderes als Verhandlungsmasse, das reingeworfen wird um den Druck zu erhöhen.

Das Problem ist, dass Trumps Gründe ja sehr offensichtlich vorgeschoben scheinen und er gar nicht mehr in der Lage ist, rationale Entscheidungen zu treffen. Die Amis dürften doch alles dort stationieren was sie wollen, um die Arktis abzusichern, aber Donnie macht lieber einen auf Putin und ist halt einfach scharf auf Grönland. Der kann halt kein Nein akzeptieren und ist völlig Gaga. Meine einzige Hoffnung ist, dass der Widerstand innerhalb der Republikaner wächst und seine zunehmende Verrücktheit sein eigener Sargnagel wird. Aber das dachte ich auch schon letztes Jahr bei den Zöllen... Uiuiui...
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