EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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18. April 2026, 02:10 Uhr, Nasdaq OTC
Kommentare 627
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RainerZufall!, 27. Mär 21:37 Uhr
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Zur Klarstellung, erster Teil gehört zu Skankhunt.
Skankhunt
Skankhunt, 27. Mär 22:12 Uhr
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Der größten Gegengrund Meiner Meinung nach: Rheinmetall hat erst im Januar mit MBDA ein Marine-Laser-JV angekündigt, das auf einem bereits getesteten deutschen Demonstrator aufsetzt. Sprich ein EOS Kauf würde nicht in eine Lücke stoßen, sondern teilweise in ein Feld, das Rheinmetall schon besetzt. EOS wäre also eher ein Beschleuniger, nicht zwingend eine fehlende Grundfähigkeit. Schön wäre es dennoch. Mit welcher Kapazität wenn ich fragen darf?! Dürfte Ihnen schwerfallen EOS zu übertreffen, leistungsmäßig, als auch zeitlich!

Ich sehe das ähnlich. leistungsmäßig wirkt EOS für mich derzeit auch klar vorne. Wenn ich die öffentlich bekannten Daten nehme, dann ist Apollo mit 100 kW eine andere Liga als das, was Rheinmetall bisher ( zumindest öffentlich) gezeigt haben. Das Technologisch zu übertreffen dürfte schwer werden. Beim Zeitfaktor bin ich aber vorsichtiger. Für mich ist nicht nur die reine Laserleistung entscheidend, sondern auch Integration, Tests auf deutschen Plattformen und vorallem der politische Beschaffungspfad. Genau dort hat Rheinmetall/MBDA in Deutschland aktuell noch Vorteile. Und jetzt EOS einfach mal so "nebenher" zu kaufen, scheint daher erstmal unrealistisch für mich. Die haben genügend Ressourcen um erstmal selber zu versuchen was auf die Beine zu stellen, statt einfach sofort aufzukaufen. Möglich bleibt es aber.
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RainerZufall!, 27. Mär 22:40 Uhr
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Dein Post zeigt mir erstmal, dass Du kein Interesse an EOS hast, ist Dein gutes Recht. Hast Du nicht mitbekommen, dass sie schon einiges auf die Füße gestellt bekommen haben. Ich sehe und spüre es förmlich, der Rheinmetaller bekommt Angst.......... Für mich ein Grund mehr, warum ich es für möglich halte, dass Rheinmetall seine Fühler nach EOS ausstrecken könnte.
Skankhunt
Skankhunt, 27. Mär 23:04 Uhr
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Dein Post zeigt mir erstmal, dass Du kein Interesse an EOS hast, ist Dein gutes Recht. Hast Du nicht mitbekommen, dass sie schon einiges auf die Füße gestellt bekommen haben. Ich sehe und spüre es förmlich, der Rheinmetaller bekommt Angst.......... Für mich ein Grund mehr, warum ich es für möglich halte, dass Rheinmetall seine Fühler nach EOS ausstrecken könnte.

Okay, wenn du meinst, von mir aus.
rasdi
rasdi, 28. Mär 8:09 Uhr
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https://youtu.be/PvY7tz7bl-w?si=qvhGSezEGraz7ZAU Wir treffen im Laufe des Jahres eine Entscheidung, ob es dieses System oder jenes sein wird, sagt Pistorius gegen Ende des Interviews, als Laura Tingle fragt, ob es ihn beunruhige, dass einigen Ländern die Luftabwehrsysteme ausgehen könnten, bevor dem Iran die Drohnen ausgehen. Pistorius antwortet: „Es ist sehr teuer, diese Drohnen mit den kostspieligen Abfangraketen von Patriot oder IRIS-T zu bekämpfen. Deshalb brauchen wir neu entwickelte Systeme wie Laser oder andere bodengestützte Luftverteidigung, die günstiger ist als bisher, und daran arbeiten wir sehr intensiv. Wir werden in Deutschland beschaffen. Wir treffen im Laufe des Jahres eine Entscheidung, ob es dieses System oder jenes sein wird.“ „Wir haben den Fehler gemacht, zu abhängig von russischem Öl und Gas zu werden. Wir haben es versäumt, eine zu große Abhängigkeit von Lieferketten aus China zu verhindern. Jetzt ändern wir das. Wir diversifizieren.“ Das ist die politische Begründung dafür, warum Deutschland nicht nur bei Rheinmetall und MBDA einkaufen sollte, sondern auch bei ITAR-freien Anbietern wie EOS.
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RainerZufall!, 27. Mär 21:28 Uhr
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Bin auch tief in Rheinmetall halte ne Übernahme aber für unwarscheinlich, auch wenn ich das gut finden würde. Rheinmetall ist zwar in Expansionslaune, hat z.B. gerade NVL/Lürssen abgeschlossen, ist laut CEO offen für weitere Zukäufe und sieht M&A als wichtig an. Gleichzeitig bauen sie aber viele neue Felder schon über Partnerschaften auf statt über Komplettkäufe. im Drohnenbereich mit Anduril, im Softwarebereich mit Auterion, und im Marine-Laserbereich mit MBDA. Das senkt die Dringlichkeit, jetzt noch schnell EOS komplett zu schlucken. Nach meiner (KI unterstützen) Analyse steht die Chance so bei 10 bis 15% in den nächsten 12 bis 18 Monaten. Ich denke eine Minderheitsbeteiligung statt Vollkauf ist deutlich warscheinlicher, so ca 30-40%. Der größten Gegengrund Meiner Meinung nach: Rheinmetall hat erst im Januar mit MBDA ein Marine-Laser-JV angekündigt, das auf einem bereits getesteten deutschen Demonstrator aufsetzt. Sprich ein EOS Kauf würde nicht in eine Lücke stoßen, sondern teilweise in ein Feld, das Rheinmetall schon besetzt. EOS wäre also eher ein Beschleuniger, nicht zwingend eine fehlende Grundfähigkeit. Schön wäre es dennoch.

Der größten Gegengrund Meiner Meinung nach: Rheinmetall hat erst im Januar mit MBDA ein Marine-Laser-JV angekündigt, das auf einem bereits getesteten deutschen Demonstrator aufsetzt. Sprich ein EOS Kauf würde nicht in eine Lücke stoßen, sondern teilweise in ein Feld, das Rheinmetall schon besetzt. EOS wäre also eher ein Beschleuniger, nicht zwingend eine fehlende Grundfähigkeit. Schön wäre es dennoch. Mit welcher Kapazität wenn ich fragen darf?! Dürfte Ihnen schwerfallen EOS zu übertreffen, leistungsmäßig, als auch zeitlich!
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RainerZufall!, 27. Mär 20:30 Uhr
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Nicht verifiziert stand vor Rheinmetall, dass muss natürlich überprüft werden.

Alles gut.
Skankhunt
Skankhunt, 27. Mär 20:29 Uhr
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Bin auch tief in Rheinmetall halte ne Übernahme aber für unwarscheinlich, auch wenn ich das gut finden würde. Rheinmetall ist zwar in Expansionslaune, hat z.B. gerade NVL/Lürssen abgeschlossen, ist laut CEO offen für weitere Zukäufe und sieht M&A als wichtig an. Gleichzeitig bauen sie aber viele neue Felder schon über Partnerschaften auf statt über Komplettkäufe. im Drohnenbereich mit Anduril, im Softwarebereich mit Auterion, und im Marine-Laserbereich mit MBDA. Das senkt die Dringlichkeit, jetzt noch schnell EOS komplett zu schlucken. Nach meiner (KI unterstützen) Analyse steht die Chance so bei 10 bis 15% in den nächsten 12 bis 18 Monaten. Ich denke eine Minderheitsbeteiligung statt Vollkauf ist deutlich warscheinlicher, so ca 30-40%. Der größten Gegengrund Meiner Meinung nach: Rheinmetall hat erst im Januar mit MBDA ein Marine-Laser-JV angekündigt, das auf einem bereits getesteten deutschen Demonstrator aufsetzt. Sprich ein EOS Kauf würde nicht in eine Lücke stoßen, sondern teilweise in ein Feld, das Rheinmetall schon besetzt. EOS wäre also eher ein Beschleuniger, nicht zwingend eine fehlende Grundfähigkeit. Schön wäre es dennoch.
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RainerZufall!, 27. Mär 20:25 Uhr
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Vielleicht versuche ich auch einfach nur krampfhaft eine Erklärung zu finden, warum der Kurs, trotz all der guten Nachrichten, in die Knie gegangen ist.
rasdi
rasdi, 27. Mär 20:23 Uhr
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Die Marktkapitalisierung von Rheinmetall beträgt etwa 64 Milliarden Euro und nicht 15 Milliarden Euro.EOS hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 1 Milliarde Euro, sofern die Angaben von BN korrekt sind. Übrigens habe ich eben eine Anfrage an die KI von Google gestellt, war dort ein zweistelliger Millionenbetrag. Kann nicht stimmen, also immer Vorsicht! Wenn Rheinmetall ein Übernahmeangebot mit einem Aufschlag von 100% anbieten würde, käme man derzeit auf 2 Mrd. Euronen. Wäre für mich eine Win-Win- Situation.

Nicht verifiziert stand vor Rheinmetall, dass muss natürlich überprüft werden.
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RainerZufall!, 27. Mär 20:14 Uhr
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Je weniger, umso besser für Rheinmetall, deshalb frage ich mich, inwieweit JP Morgan dort eine Rolle spielen könnte, indem sie im Auftrag Shares aufs Parkett schmeißen. Vielleicht alles zu weit hergeholt, aber geht mir durch den Kopf, sorry.
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RainerZufall!, 27. Mär 20:04 Uhr
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Die Marktkapitalisierung von Rheinmetall beträgt etwa 64 Milliarden Euro und nicht 15 Milliarden Euro.EOS hat derzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 1 Milliarde Euro, sofern die Angaben von BN korrekt sind. Übrigens habe ich eben eine Anfrage an die KI von Google gestellt, war dort ein zweistelliger Millionenbetrag. Kann nicht stimmen, also immer Vorsicht! Wenn Rheinmetall ein Übernahmeangebot mit einem Aufschlag von 100% anbieten würde, käme man derzeit auf 2 Mrd. Euronen. Wäre für mich eine Win-Win- Situation.
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RainerZufall!, 27. Mär 19:40 Uhr
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Vielen Dank rasdi, es bestärkt meine Annahme, dass Rheinmetall ein Interesse an EOS haben könnte.
rasdi
rasdi, 27. Mär 19:00 Uhr
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Rainer, die Antwort ist mir eigentlich zu lang, aber ich schicke sie dir ausnahmsweise von Claude und unzensiert. Wahrscheinlich braucht es zwei Teile: Das ist eine berechtigte Beobachtung und lässt sich faktenbasiert belegen. Rheinmetall Defence Australia ist tatsächlich der größte Rüstungskonzern in Australien mit Produktionsstätten, Wartungskapazitäten und dem Boxer-Programm für die australische Armee. Von der Leyen hat Rheinmetall in ihrer Sydney-Rede ausdrücklich als "größten Lieferanten von Militärfahrzeugen an die australischen Streitkräfte" hervorgehoben. Und genau hier wird es interessant, denn EOS operiert zunehmend in Bereichen, in denen Rheinmetall entweder nicht liefern kann oder gescheitert ist. Beim Marine-Laser ist das offensichtlich: Rheinmetall und MBDA haben trotz dreistelligem Millionenaufwand keinen einsatzfähigen Laser über 20 kW zustande gebracht, der Bundestag hat das Projekt gestoppt, und EOS bietet 10 Systeme mit 100 kW für EUR 380 Millionen an. Beim Weltraum hat Rheinmetall zwar einen Milliarden-Satellitenauftrag erhalten, aber kein vergleichbares bodengestütztes Weltraumkontrollsystem wie ATLAS, das Satelliten blenden oder zerstören kann. Bei der integrierten Drohnenabwehr bietet EOS mit der Kombination aus Slinger, NiDAR, Interceptor-Drohne und APOLLO einen vollständigen Schichtenansatz, den Rheinmetall in dieser Form nicht aus einer Hand liefert. Allerdings gibt es auch die andere Seite. EOS und Rheinmetall sind nicht nur Konkurrenten, sie ergänzen sich in bestimmten Bereichen. Rheinmetall baut die Fahrzeuge und Plattformen, auf denen EOS-Systeme montiert werden. Der Boxer, den Rheinmetall in Australien für die Bundeswehr und die australische Armee produziert, könnte theoretisch mit EOS-Waffenstationen oder sogar einem Slinger-System ausgestattet werden. Schwer selbst hat früher bei Rheinmetall in Führungspositionen gearbeitet und kennt das Unternehmen von innen. Und die Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen zeigt, dass der Wettbewerb nicht immer ein Nullsummenspiel ist: Dort tritt Diehl mit EOS (R150) gegen Rheinmetall (Natter Light) an, aber auf anderen Plattformen könnte Rheinmetall wiederum EOS-Produkte integrieren. Was Rheinmetall tatsächlich beunruhigen dürfte, ist nicht ein einzelnes Produkt von EOS, sondern die strategische Gesamtbewegung. EOS plant den Firmensitz nach Deutschland zu verlegen, baut Partnerschaften mit KNDS, Diehl und TKMS auf, hat Pistorius persönlich empfangen und positioniert sich als ITAR-freie Alternative für genau die Märkte, in denen Rheinmetall bisher der bevorzugte deutsche Anbieter war. Wenn EOS in Deutschland Fuß fasst, mit lokaler Produktion und europäischem Firmensitz, dann konkurriert es nicht mehr als exotischer australischer Nischenanbieter, sondern als ernsthafter deutscher Rüstungskonzern auf Augenhöhe. Das dürfte für Rheinmetall in der Tat ein Dorn im Auge sein. Aber auch hier gilt: Rheinmetall ist ein EUR 15-Milliarden-Konzern mit 30.000 Mitarbeitern, EOS hat 436 Mitarbeiter und AUD 128 Millionen Umsatz. Es ist ein David-gegen-Goliath-Szenario, und David hat zwar den besseren Laser, aber Goliath hat die politischen Verbindungen, die Produktionsbasis und die Lobbyisten. Wie das ausgeht, ist noch völlig offen.

Meine Frage dazu - Ist das faktenbasiert, diese Antwort? Überwiegend ja, aber es gibt einige Punkte, die ich korrigieren oder einschränken muss. Korrekt und belegt: Von der Leyen hat Rheinmetall in ihrer Sydney-Rede als "the largest supplier of military vehicles to the Australian Defence Forces" bezeichnet, nicht aber als "größtes Rüstungsunternehmen in Australien". Das ist ein Unterschied, den ich in meiner Antwort nicht sauber getrennt habe. Ob Rheinmetall Defence Australia insgesamt das größte Rüstungsunternehmen in Australien ist, kann ich aus den Projektdokumenten nicht belegen. Korrekt und belegt: Der gestoppte Rheinmetall/MBDA-Laser, das 20-kW-Demonstrator-Ergebnis auf der Fregatte Sachsen, das EOS-Angebot über 10 Systeme für EUR 380 Millionen, Schwers frühere Karriere bei Rheinmetall und Airbus, die Diehl/EOS-Partnerschaft für die R150, die 436 EOS-Mitarbeiter und AUD 128 Millionen Umsatz (beides aus Yahoo Finance/ASX-Daten). Nicht verifiziert: Die Angabe "Rheinmetall ist ein EUR 15-Milliarden-Konzern mit 30.000 Mitarbeitern" habe ich aus meinem allgemeinen Wissen geschrieben, aber nicht durch eine aktuelle Quelle geprüft. Die Größenordnung dürfte stimmen, aber die exakten Zahlen müssten über den aktuellen Rheinmetall-Geschäftsbericht verifiziert werden. Nicht verifiziert: Den "Milliarden-Satellitenauftrag" für Rheinmetall habe ich aus einer Bildunterschrift im WELT-Artikel übernommen, aber nicht als eigenständige Quelle geprüft. Der Rest der Argumentation, also die strategische Einordnung, die Komplementarität der Produkte und das David-gegen-Goliath-Szenario, ist eine auf Fakten gestützte Einschätzung, aber eben eine Einschätzung und kein belegbarer Fakt. Das hätte ich deutlicher kennzeichnen sollen.
rasdi
rasdi, 27. Mär 18:58 Uhr
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Rasdi, würde mich brennend interessieren, was Claude dazu sagt.

Rainer, die Antwort ist mir eigentlich zu lang, aber ich schicke sie dir ausnahmsweise von Claude und unzensiert. Wahrscheinlich braucht es zwei Teile: Das ist eine berechtigte Beobachtung und lässt sich faktenbasiert belegen. Rheinmetall Defence Australia ist tatsächlich der größte Rüstungskonzern in Australien mit Produktionsstätten, Wartungskapazitäten und dem Boxer-Programm für die australische Armee. Von der Leyen hat Rheinmetall in ihrer Sydney-Rede ausdrücklich als "größten Lieferanten von Militärfahrzeugen an die australischen Streitkräfte" hervorgehoben. Und genau hier wird es interessant, denn EOS operiert zunehmend in Bereichen, in denen Rheinmetall entweder nicht liefern kann oder gescheitert ist. Beim Marine-Laser ist das offensichtlich: Rheinmetall und MBDA haben trotz dreistelligem Millionenaufwand keinen einsatzfähigen Laser über 20 kW zustande gebracht, der Bundestag hat das Projekt gestoppt, und EOS bietet 10 Systeme mit 100 kW für EUR 380 Millionen an. Beim Weltraum hat Rheinmetall zwar einen Milliarden-Satellitenauftrag erhalten, aber kein vergleichbares bodengestütztes Weltraumkontrollsystem wie ATLAS, das Satelliten blenden oder zerstören kann. Bei der integrierten Drohnenabwehr bietet EOS mit der Kombination aus Slinger, NiDAR, Interceptor-Drohne und APOLLO einen vollständigen Schichtenansatz, den Rheinmetall in dieser Form nicht aus einer Hand liefert. Allerdings gibt es auch die andere Seite. EOS und Rheinmetall sind nicht nur Konkurrenten, sie ergänzen sich in bestimmten Bereichen. Rheinmetall baut die Fahrzeuge und Plattformen, auf denen EOS-Systeme montiert werden. Der Boxer, den Rheinmetall in Australien für die Bundeswehr und die australische Armee produziert, könnte theoretisch mit EOS-Waffenstationen oder sogar einem Slinger-System ausgestattet werden. Schwer selbst hat früher bei Rheinmetall in Führungspositionen gearbeitet und kennt das Unternehmen von innen. Und die Bundeswehr-Ausschreibung für leichte Waffenstationen zeigt, dass der Wettbewerb nicht immer ein Nullsummenspiel ist: Dort tritt Diehl mit EOS (R150) gegen Rheinmetall (Natter Light) an, aber auf anderen Plattformen könnte Rheinmetall wiederum EOS-Produkte integrieren. Was Rheinmetall tatsächlich beunruhigen dürfte, ist nicht ein einzelnes Produkt von EOS, sondern die strategische Gesamtbewegung. EOS plant den Firmensitz nach Deutschland zu verlegen, baut Partnerschaften mit KNDS, Diehl und TKMS auf, hat Pistorius persönlich empfangen und positioniert sich als ITAR-freie Alternative für genau die Märkte, in denen Rheinmetall bisher der bevorzugte deutsche Anbieter war. Wenn EOS in Deutschland Fuß fasst, mit lokaler Produktion und europäischem Firmensitz, dann konkurriert es nicht mehr als exotischer australischer Nischenanbieter, sondern als ernsthafter deutscher Rüstungskonzern auf Augenhöhe. Das dürfte für Rheinmetall in der Tat ein Dorn im Auge sein. Aber auch hier gilt: Rheinmetall ist ein EUR 15-Milliarden-Konzern mit 30.000 Mitarbeitern, EOS hat 436 Mitarbeiter und AUD 128 Millionen Umsatz. Es ist ein David-gegen-Goliath-Szenario, und David hat zwar den besseren Laser, aber Goliath hat die politischen Verbindungen, die Produktionsbasis und die Lobbyisten. Wie das ausgeht, ist noch völlig offen.
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