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EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi
4,449
EUR
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7. November 2026, 12:58 Uhr,
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Kommentare 2.842
rasdi,
12. Okt 20:57 Uhr
2
Neu ist vor allem, dass MARSS und Schwer Kuwait jetzt selbst nennen. Schwer spricht von Kuwaits Entscheidung, die Fähigkeit landesweit einzusetzen. Laut ASX Meldung vom 12. Oktober hatte der Kunde EOS gebeten, ihn nicht zu nennen, und das britische Ministerium hat ihn nach Börsenschluss am 9. Oktober genannt. Warum MARSS und Schwer ihn jetzt nennen, sagen sie nicht.
MARSS ergänzt Details zur Umsetzung. Ein Schulungspaket über mehrere Monate soll Bediener vor Ort an Sensoren, Wirkmitteln und NiDAR ausbilden, die Lieferung erfolgt in Phasen über 24 Monate, und danach folgt ein mehrjähriges Programm zur Logistikunterstützung. Dazu zeigt MARSS NiDAR vom 27. bis 29. Oktober auf der SOFEX 2026 am Stand H101 live, auf Fahrzeugen zusammen mit Waffenstationen von EOS.
Bei Bristol ist MARSS vorsichtiger als das britische Ministerium. MARSS schreibt, ein Teil der Produktion sei dort vorgeschlagen, das Ministerium schrieb, die Produktion finde in Bristol statt. Die rund 100 neuen Stellen betreffen nach MARSS das Unternehmen und seine britische Lieferkette.
Zusammengefasst bestätigt MARSS mit Schwers Zitat Kuwait als Kunden und liefert Details zu Schulung, Lieferphasen und SOFEX. Die Bedingungen des Vertrags bleiben unverändert, und maßgeblich ist die ASX Meldung.
rasdi,
13. Okt 7:42 Uhr
2
EOS schloss heute an der ASX bei 9,12 AUD (ca. 5,68 EUR), ein Minus von 0,61 AUD bzw. 6,27 % gegenüber dem Vortagesschluss von 9,73 AUD, bei einem Handelsvolumen von 4,21 Mio. Aktien, über dem Ø Vol (90T) von 2,82 Mio., das ist rund das 1,5fache. Die Tagesspanne reichte von 9,10 bis 10,32 AUD.
Das war erneut ein heftiger Kursrutsch, für den ich keinen offiziellen Grund kenne. Das ist der niedrigste Schlusskurs seit dem 14. September. Seit dem Schlusskurs vom 7. Oktober mit 11,52 AUD sind das rund 21 % Minus.
EOS fällt seit Tagen nach demselben Muster, am Morgen im Plus und gegen Mittag im Minus. Aus meiner Sicht passt das gut zu Handelsprogrammen, verstärkt durch Stop Loss Marken, den bedingten Vertrag und eine Shortquote von 9,89 %. Beweisen lässt sich das nicht. Plausibel wäre auch, dass EOS noch eine Bankgarantie über 74 Mio. GBP sowie die Zustimmungen von Soul Patts und den Garantiegebern braucht und bis Mitte 2027 einen hohen Kapitalbedarf hat. Viele Anleger befürchten deshalb vermutlich eine Kapitalerhöhung und verkaufen jeden Anstieg am Morgen, was auch dieses Chartmuster erklären würde.
Ich werde trotzdem nicht verkaufen, denn das entspricht nicht meiner Logik, schon gar nicht bei so vielen guten Nachrichten, auch gestern wieder, etwa dem hartpunkt Artikel über Diehl und die R400 und natürlich der Bestätigung Kuwaits als Kunde des 700 Mio. AUD Vertrags.
HWG1964,
13. Okt 8:10 Uhr
0
Frage: Wenn die Notierung der Aktie in Amsterdam erfolgt: ist hierfür eine Kapitalerhöhung notwendig? Das dauert natürlich noch Monate vielleicht Mitte 2027. Avalon33
RainerZufall!,
13. Okt 8:43 Uhr
2
Bei Tradegate sind um 7:30 45.000 Shares über den Ladentisch gegangen.😅
rasdi,
13. Okt 8:54 Uhr
2
Laut ASX Meldung vom 1. September 2026 prüft EOS die Möglichkeit, ein Firmenbüro in Europa zu eröffnen. Die Arbeit ist nicht abgeschlossen, dem Verwaltungsrat liegen keine Empfehlungen vor, über eine Verlegung des Hauptsitzes ist nicht entschieden, und zur Notierung steht dort nichts.
Ob Amsterdam oder Deutschland, wissen wir nicht, Reuters hatte im Januar Deutschland als wahrscheinlicher genannt.
Eine Notierung braucht nach meinem Wissen nicht zwingend eine Kapitalerhöhung, sie kann aber Kosten für Berater, Prospekt und Gebühren verursachen. Ob EOS dabei Kapital aufnimmt, hat EOS nicht gesagt.
rasdi,
12. Okt 18:23 Uhr
2
Für EOS ist die Meldung von hartpunkt vom 12. Oktober interessant, weil die Waffenstation R400 Teil des GARMR von Diehl Defence ist. Der Artikel nennt EOS nicht, aber EOS hat am 24. Februar 2026 auf LinkedIn die Zusammenarbeit mit Diehl bei GARMR bestätigt, und die R400 ist ein EOS Produkt.
Laut hartpunkt bereitet die Bundeswehr offenbar eine größere Beschaffung vor, zunächst aber nur eine sehr kleine Zahl zur Qualifizierung, unterhalb der Schwelle für eine 25 Mio. EUR Vorlage, die der Haushaltsausschuss des Bundestags genehmigen muss. Parallel wird ein größeres Vorhaben vorbereitet, möglicherweise auch international und auf einer geschützten Plattform. Die Panzerbrigade 45 soll vor ihrer Verlegung nach Litauen eine Drohnenabwehr bekommen. Heereschef Freuding sprach am 7. Oktober von einer Zwischenlösung, die man auch nach dem Zulauf der Zielsysteme weiter nutzen werde, dem Vernehmen nach spielte er laut hartpunkt damit auf GARMR an.
Gut für EOS ist, dass das beschriebene GARMR eine R400 enthält und Diehl ein deutscher Partner ist. Nach meinem Beitrag vom 12. März bietet EOS außerdem bei der Bundeswehr Ausschreibung für bis zu 2.972 leichte Waffenstationen die R150 über Diehl an, den aktuellen Stand kenne ich nicht.
Die Wirkung ist vorerst klein, das ist meine Einschätzung. Die erste Menge ist gering und dient der Qualifizierung, und der Anteil der R400 am Wert ist nicht bekannt. Beim größeren Vorhaben ist offen, ob die R400 auf der geschützten Plattform bleibt. EOS wäre hier zudem Zulieferer von Diehl und nicht Generalunternehmer wie beim 700 Mio. AUD Vertrag.
beskl,
12. Okt 18:03 Uhr
1
https://www.hartpunkt.de/bundeswehr-bereitet-offenbar-eine-groessere-beschaffung-des-drohnenabwehrsystems-garmr-
robert111,
12. Okt 17:51 Uhr
0
Hallo , ich kann es mir nur so vorstellen. Ich als Klein Anleger würde in so einer Situation nicht Verkaufen weil es sich auch nicht wirklich lohnt. Habe eher das Gefühl das die Großanleger den Markt beeinflussen wollen um den Kurs zu drücken . wäre der Kurs jetzt auf 8.- € gestiegen würden natürlich auch Kleinanleger Verkaufen um Gewinne mitzunehmen. Eigentlich ein ausbremsen .
So bleiben die Großen am Drücker ( Reine Fantasy) :::))))
rasdi,
12. Okt 17:31 Uhr
1
EOS erlebt laut Lee Kormany, Executive Vice President von EOS Defence Systems, eine beispiellose Nachfrage, vor allem bei Drohnenabwehr. Die R400 ist das beliebteste Modell, und auch für den Slinger gibt es starke Nachfrage, die Kormany mit der Kampferfahrung der Waffenstationen und mit der Drohnenabwehr begründet. Für den Redback von Hanwha liefert EOS angepasste R400, laut Artikel aus einem Vertrag über 108 Mio. AUD vom Oktober 2025. Bei der Mission Syracuse der australischen Armee ist der Slinger auf einer begrenzten Zahl von Hawkei Fahrzeugen installiert, und im Juli 2026 kam ein Vertrag über 5,7 Mio. AUD für einen Slinger mit lasergelenkten Raketen und Maschinengewehr dazu.
Serienaufträge gibt es noch nicht, eine große Vorführung später in diesem Jahr soll zeigen, welche Systeme die Armee wählt. Im Export nennt der Artikel Verkäufe von R800 nach Indien und R400 in den Nahen Osten, und ein Kunde im Nahen Osten hat den R800 als feste Anlage zum Schutz von Infrastruktur erhalten.
Bei den Lasern haben die Niederlande und EOS Ende September eine Absichtserklärung für Apollo unterzeichnet, die Entwicklung läuft in Singapur, und die Niederlande wollen die Fertigung im eigenen Land.
Neu gegenüber dem Projekt sind nur die geplante Vorführung der Mission Syracuse und der R800 als feste Anlage im Nahen Osten. Die Verkäufe nach Indien sind laut ASX Meldung vom 2. März ein einzelner R800 für Tests im Wert von 1 bis 2 Mio. AUD, EOS gibt keine Gewähr für Folgeaufträge, der Artikel klingt hier stärker.
Der Artikel von Gordon Arthur für Asian Military Review, den EOS auf ihrer Seite veröffentlicht hat, enthält ungenaue Angaben. Es steht „100W“ statt 100 kW, und das Lasercentrum in Singapur wurde laut Artikel „im letzten Jahr“ eröffnet, nach EOS aber am 6. Februar 2026. Für den Redback nennt der Artikel 108 Mio. AUD, EOS erwartet seit Februar rund 113 Mio. AUD.
rasdi,
12. Okt 17:13 Uhr
0
Eines muss schon noch erwähnt werden, weil ich über Margen geschrieben haben, es sind gute Nachrichten das stimmt schon, aber die Nachrichten haben auch Substanz.
Zum Beispiel Calidus. Es ist ein Unternehmen aus den VAE. DAMITA wurde laut MARSS Mitteilung vom 21. Dezember 2025 gemeinsam mit MARSS und EOS entwickelt, und NiDAR steht im Kern des Systems. Laut Army Recognition verbindet Calidus dabei Komponenten von Rheinmetall und EOS. MARSS gehört seit Mai 2026 zu EOS.
Wann DAMITA weiter getestet wird, ist nicht bekannt. Army Recognition schrieb Ende 2025 unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Programms, dass 2026 erste begrenzte Tests unter Einsatzbedingungen beginnen könnten und mindestens zwei Länder des Golfkooperationsrats schon Interesse gezeigt haben, steht am Ende des Artikels.
Auch hier rechne ich mit künftigen SaaS Einnahmen über Calidus in den VAE, das ist meine Einschätzung.
https://www.armyrecognition.com/archives/archives-land-defense/defense-news-army-2025/uaes-calidus-unveils-damita-8x8-counter-drone-armored-vehicle-with-35mm-cannon-and-laser-weapon
MannohneDaumen,
12. Okt 16:59 Uhr
1
https://eos-aus.com/news/land-forces-2026-eos-sees-strong-demand-for-rws/
rasdi,
12. Okt 16:00 Uhr
0
Was ich unbedingt erwähnen möchte, ist die Marge. Ich denke an ein Geschäft nach dem SaaS Modell, also an Software, die über Jahre gewartet und aktualisiert wird. Sie bringt regelmäßige Einnahmen, zusätzlich zu den schwankenden Umsätzen aus Waffensystemen, Lasern und Raumfahrt.
Beim 700 Mio. AUD Vertrag sind rund 20 % des Werts für vier Jahre Wartung und Support vorgesehen. Das ist nicht der ganze Vertrag, aber ein guter Anfang.
Noch mehr Potenzial sehe ich bei BAE Systems. Laut ASX Meldung vom 17. Juni wird MARSS dort Softwarelizenzen und technische Unterstützung liefern, und ich gehe davon aus, dass ein System wie BATS über die Jahre Updates braucht.
NiDAR läuft laut MARSS Mitteilung vom 20. März an mehr als 60 Standorten.
Wenn aus dem Nigeria MoU ein verbindlicher Vertrag wird, gehören laut MARSS auch Schulung, Ersatzteile und Support dazu.
Der Finanzchef sagte am 25. August, dass das Wachstum bei MARSS eine niedrigere Bruttomarge bringt, bei weiterhin 20 % EBITDA, und dass der Laser für die Niederlande die Margen verbessern sollte.
Ob die wiederkehrenden Einnahmen die Marge wirklich heben, sehen wir erst in den Zahlen.
Robert, du bist nicht allein, auch ich verstehe den Kursverlauf nicht, obwohl ich versuche, ihn zu verstehen. Ich halte EOS meiner Meinung nach für gut aufgestellt und schaue, was der Quartalsbericht Ende Oktober zeigt.
robert111,
12. Okt 14:25 Uhr
0
Hallo zusammen ,ich verstehe das wirklich nicht das bei so vielen Positiven Nachricht der Kurs wieder einbricht, gruß Robert
essener001,
12. Okt 14:14 Uhr
0
12. Oktober 2026
GOV.UK: 100 neue Arbeitsplätze in Großbritannien entstehen durch den Kauf britischer KI-gestützter Luftabwehrsysteme durch Kuwait
Von: Verteidigungsministerium und Abgeordneter Luke Pollard
Veröffentlicht: 9. Oktober 2026
£Ein 370-Millionen-Deal zur Stärkung der kuwaitischen Verteidigung wird 100 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich schaffen.
In Großbritannien gebaute Luftverteidigungssysteme zum Schutz des Golfstaates.
Mit dem Abkommen wird das Versprechen Großbritanniens eingelöst, die Verbündeten am Golf gegen regionale Bedrohungen zu unterstützen.
Der Vertrag mit MARSS Systems Limited, einem EOS-Unternehmen, wird 100 neue Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich schaffen und qualifizierte Ingenieur- und Fertigungsrollen unterstützen.
MARSS wird für Kuwait ein fortschrittliches Luftabwehrsystem bereitstellen und integrieren, das Störsender, Radargeräte und Abfangjäger in seine NiDAR-Plattform, ein KI-gestütztes Kommando- und Kontrollzentrum, integriert, um die Fähigkeit des Landes zu verbessern, Bedrohungen aus der Luft zu erkennen, abzuschrecken und abzuwehren.
Der Deal soll die MARSS-Büros im Vereinigten Königreich erweitern, wobei die Produktion in Bristol angesiedelt sein soll, und zeigt, wie Verteidigungsinvestitionen in jeder Postleitzahl zu einem guten Wachstum führen können, indem sie Arbeitsplätze und Chancen im gesamten Vereinigten Königreich schaffen.
Das Abkommen ist Teil der britischen Taskforce Sabre, die Regierung und Industrie zusammenbringt, um den Golfstaaten dabei zu helfen, schnell die Systeme und Waffen zu sichern, die sie benötigen. Dies folgt auf die aggressiven Raketen- und Drohnenangriffe des Iran in der Region.
Der Minister für Verteidigungsbereitschaft und Industrie, Luke Pollard MP, sagte:
Dieser Deal ist ein klarer Beweis dafür, dass das Vereinigte Königreich sein Versprechen einhält, unsere regionalen Partner zu unterstützen.
Indem wir Kuwait mit weltweit führender britischer Technologie unterstützen, stärken wir nicht nur die Verteidigung eines wichtigen Verbündeten gegen reale und wachsende Bedrohungen. Wir schaffen qualifizierte Arbeitsplätze hier zu Hause und beweisen, dass die britische Industrie liefern kann, wenn es am wichtigsten ist.
Der CEO von MARSS, Johannes Pinl, sagte:
Bei der Abwehr von Drohnen und Bedrohungen aus der Luft geht es nicht um ein einzelnes System, sondern um eine intelligente, mehrschichtige Architektur, die innerhalb von Sekunden erkennt, entscheidet und besiegt, und MARSS hat genau das gebaut.
Bis 2027 wird MARSS die Sensoren und Effektoren integrieren, die Kuwaits Bevölkerung, kritische Infrastruktur und nationale Vermögenswerte schützen, unterstützt durch britische Ingenieurskunst und neue qualifizierte Arbeitsplätze hier im Vereinigten Königreich.
Das Vereinigte Königreich hat Kuwait bereits mit Rapid Sentry unterstützt, einem bodengestützten Luftverteidigungsraketensystem. Auch das ORCUS-System der RAF ist im Land im Einsatz und hilft dem Personal, Drohnen frühzeitig zu erkennen und entschlossene Maßnahmen zu ergreifen.
Dieses jüngste Abkommen baut auf der bestehenden Unterstützung auf und festigt die Rolle Großbritanniens als vertrauenswürdiger Verteidigungspartner Kuwaits und der gesamten Golfregion.
Standard,
12. Okt 8:13 Uhr
2
Amüsant, dass wir wieder zurückgekommen sind auf das Niveau vor dem Deal & vor dem Dutch EOI.
Btw guter Artikel https://x.com/blackscholesman/status/2109398424080523348?s=46
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