EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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Kommentare 2.401
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Psyko, 11:57 Uhr
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Ach einfach nochmal 100 Stück nachgelegt.
rasdi
rasdi, 8:38 Uhr
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EOS schloss den heutigen Handelstag bei 10,58 AUD (ca. 6,52 EUR), ein Minus von 0,74 AUD bzw. 6,54 % gegenüber dem Vortagesschluss. EOS wird täglich mit rund 2,66 Mio. Aktien gehandelt, heute waren es 2,68 Mio. Der Kurs ist von AUD 6,10 im Juli auf AUD 10,58 gestiegen, ein Plus von rund 73 %, und die Shorties wetten darauf, dass die guten News bereits eingepreist sind. Mit 23,25 Mio. leerverkauften Aktien, also 10,49 % aller EOS Aktien laut ASIC vom 22. September, haben sie genug Feuerkraft, den Kurs nach unten zu drücken und Panikverkäufe auszulösen. Das Risiko für die Shorties ist aber enorm, denn wenn die erwarteten News stark genug sind, müssen alle 23,25 Mio. Aktien zu steigenden Preisen zurückgekauft werden. Wir können nur geduldig bleiben, denn wer jetzt verkauft, spielt den Shortsellern direkt in die Karten und liefert ihnen genau die Aktien, die sie für ihre Wetten brauchen. Das ist allerdings meine Einschätzung und keine belegte Tatsache.
rasdi
rasdi, 6:54 Uhr
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Eine Short Position von 10,49 Prozent zum 22. September 2026 mit 23.254.919 leerverkauften Aktien ist der mit Abstand höchste Stand den wir jemals bei EOS dokumentiert haben, deutlich über dem bisherigen Höchststand von 6,21 Prozent vom 27. Juli 2026. Das erklärt auch den heutigen Kursrückgang trotz eines Analystenziels von AUD 14,02 und fundamental intakter Unternehmensdaten. Die Citigroup Form 603 vom heutigen Tag mit 11.422.872 Aktien ausschließlich aus Leihgeschäften ist damit die direkte Erklärung für einen erheblichen Teil dieser 23,254 Millionen leerverkauften Aktien, denn Citigroup Global Markets ist einer der größten Prime Broker weltweit und verleiht diese Aktien genau an jene Hedgefonds, die sie für Leerverkäufe nutzen. Fast jede zehnte EOS Aktie ist aktuell leerverkauft, was bedeutet dass rund 23,25 Millionen Aktien irgendwann am Markt zurückgekauft werden müssen. Bei einem Tagesvolumen von zuletzt rund 2,66 Millionen Aktien entspricht das mathematisch fast neun vollen Handelstagen reiner Eindeckungskäufe, wenn alle Shorties gleichzeitig schließen würden. Das ist sowohl eine Bedrohung als auch ein enormes Potenzial für einen Short Squeeze, denn je länger und höher der Kurs steigt, desto teurer wird das Eindecken für die Shorties. 
rasdi
rasdi, Gestern 22:53 Uhr
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Belinda Smeenk — stellvertretende Leiterin Strategie, Planungsabteilung beim niederländischen Verteidigungsministerium. Eine interne MoD-Mitarbeiterin auf operativer Ebene. Die Entwicklung einer Laserwaffe gegen Drohnen tritt in eine neue Phase ein: Das Verteidigungsministerium hat gemeinsam mit Electro Optic Systems eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bei der Entwicklung eines operationell einsetzbaren Lasersystems gibt es auch eine Zusammenarbeit mit niederländischen Unternehmen im Bereich der notwendigen Kühlung und Stromversorgung, Lieferanten und Forschung. Tolle Zusammenarbeit zwischen Commando Materieel en IT und dem Koninklijke Landmacht für unsere Defensie Grondgebonden Luchtverdedigingscommando! 🔥 #defensiebeschermtwatonsdierbaaris #innovatielandmacht #versterken #vernieuwen #voortzetten https://lnkd.in/p/dB3NApeH

EOS hat in den Niederlanden für sein Laserprojekt offenbar bereits einen Standort gefunden. Die offizielle Mitteilung des niederländischen Verteidigungsministeriums vom 24. September 2026 formuliert das noch vorsichtig, man prüfe, ob ein Produktionsstandort in den Niederlanden realisiert werden kann, mit einer niederländisch geführten europäischen Lieferkette, EOS beabsichtige grundsätzlich, Entwicklung und Produktion dort durchzuführen. Deutlich bestimmter klingt es aber bei Belinda Smeenk, Deputy Head Strategy im Plans Department des niederländischen Heeresstabs. In einem eigenen Kommentar unter ihrem LinkedIn Beitrag schreibt sie wörtlich, dat is een van de redenen dat EOS in Nederland terecht is gekomen, das ist einer der Gründe, warum EOS in den Niederlanden gelandet ist, als Antwort auf die Frage, warum gerade niederländische Unternehmen beteiligt sind. Zur Einordnung, das bezieht sich ausdrücklich nur auf die Standortwahl für dieses eine Laserprojekt, nicht auf die separate, weiterhin offene Frage nach dem künftigen globalen Hauptsitz von EOS, dazu hatte EOS selbst am 1. September 2026 ausdrücklich bestätigt, der Board habe noch keine Entscheidung getroffen.
Standard
Standard, Gestern 21:40 Uhr
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Sind wohl auch in der NL Talkshow Verstehe ja sowieso nicht 🤭 trotzdem macht Derk Boswijk etwas Promotion 😄 https://youtu.be/3bxevTuqsdI?is=5y8j480yKR0uV88t

Der niederländische Staatssekretär für Verteidigung Derk Boswijk trat daher im Fernsehsendung RENZE auf, um über die Investition des Landes in lasergestützte Drohnenverteidigung zu sprechen. Kurz gesagt, was auf strategischer Ebene von der Kundenseite und der $EOS.AX-Seite passiert ist: • Ein bestehender Kunde: Die Niederlande haben bereits einen Auftrag über 71,4 Millionen € für die Laser-Verteidigungsfähigkeit von EOS erteilt. • Potenzielle Folgeaufträge: Die niederländische Regierung beabsichtigt, mehrere zusätzliche Systeme zu erwerben, abhängig von erfolgreicher Weiterentwicklung. • Lokale Produktion: Das neue LOI untersucht niederländische Entwicklung und Fertigung, unterstützt durch eine von den Niederlanden geführte europäische Lieferkette. • Eine tiefere Partnerschaft: Boswijk beschrieb den Übergang über eine traditionelle Lieferantenbeziehung hinaus hin zu gemeinsamer Entwicklung und geteilten Risiken. • Eine Stärke des EOS-Modells: Arbeiten durch lokale Partnerschaften und JVs, um die Produktion für souveräne Kunden zu lokalisieren. Die niederländische Struktur wird noch erforscht. Fügt Co-Design und viel Integrations Tiefe hinzu, was für die Kundenbasis klebrig ist. • Kommend: Zusätzliche verbindliche Aufträge und eine konkrete Produktionsvereinbarung würden das Geschäft von EOS ausbauen, während sie den Niederlanden helfen, größere Kontrolle über ihre Verteidigungstechnologie aufzubauen. Dann die Politik zu US- vs. NON-ITAR-Beschaffung vor dieser zusätzlichen EOS-Beschaffungsphase: Die Diskussion über Verteidigungsbeschaffung folgte Kritik von Verteidigungsexperten während einer Runde am Tweede Kamer, dem niederländischen Unterhaus des Parlaments. Boswijk beschrieb eine dieser Kritiken: „Einer der Kommentare war: Sie ergreifen keine konkreten Maßnahmen, um Abhängigkeiten von unter anderem den USA zu reduzieren.“ Er antwortete: „Ich denke, wir haben diese Woche zwei Maßnahmen ergriffen, um zu zeigen, dass wir genau das tun.“ Er identifizierte direkt die Zusammenarbeit mit EOS als ein Beispiel: „Wir schließen eine Vereinbarung mit einem australischen Unternehmen ab, um die Produktion in die Niederlande zu bringen und sie weiter in Europa zu entwickeln.“ Das ist eine bedeutende Aussage zu Beschaffungsprioritäten. Die niederländische Regierung verknüpft ihre Wahl des Lieferanten und den Standort der Produktion mit ihrer Ambition für größere Unabhängigkeit. Boswijk erklärte dann, wie sich die Beziehung von einem konventionellen Ausrüstungskauf unterscheiden würde: „Anstatt der traditionellen Kunden-Lieferanten-Beziehung bewegen wir uns hin zu einer Partnerschaft.“ Er fügte hinzu: „Wir tragen die Risiken gemeinsam.“ Und zu zukünftigen Aufträgen: „Wir werden eine Reihe von Aufträgen mit dem Unternehmen erteilen, und im Gegenzug wird das Unternehmen in die Niederlande kommen, wobei die Entwicklung ebenfalls in den Niederlanden stattfinden wird.“ Das passt zur Strategie, der wir gefolgt sind: EOS liefert Technologie, während es Produktion, Integration und Expertise näher an den Kunden bringt. Die offiziellen Ankündigungen: Am 24. September kündigte das niederländische Verteidigungsministerium einen Brief der Absicht an, der die Weiterentwicklung und die Möglichkeit einer niederländischen Produktion abdeckt, unterstützt durch eine von den Niederlanden geführte europäische Lieferkette. EOS bestätigte am nächsten Tag, dass die Technologie Apollo ist. Zusätzliche Käufe sind geplant, abhängig von erfolgreicher Weiterentwicklung; Mengen, Werte und Liefertermine wurden noch nicht angekündigt. Die anfängliche Verpflichtung besteht bereits: Das niederländische Laserprogramm über 71,4 Millionen € wurde im August 2025 angekündigt. Die Ankündigung diese Woche deutet auf eine breitere Beziehung und potenzielle Folgeaufträge hin.
Standard
Standard, Gestern 21:13 Uhr
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Sind wohl auch in der NL Talkshow Verstehe ja sowieso nicht 🤭 trotzdem macht Derk Boswijk etwas Promotion 😄 https://youtu.be/3bxevTuqsdI?is=5y8j480yKR0uV88t
Standard
Standard, Gestern 21:11 Uhr
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Belinda Smeenk — stellvertretende Leiterin Strategie, Planungsabteilung beim niederländischen Verteidigungsministerium. Eine interne MoD-Mitarbeiterin auf operativer Ebene. Die Entwicklung einer Laserwaffe gegen Drohnen tritt in eine neue Phase ein: Das Verteidigungsministerium hat gemeinsam mit Electro Optic Systems eine Absichtserklärung unterzeichnet. Bei der Entwicklung eines operationell einsetzbaren Lasersystems gibt es auch eine Zusammenarbeit mit niederländischen Unternehmen im Bereich der notwendigen Kühlung und Stromversorgung, Lieferanten und Forschung. Tolle Zusammenarbeit zwischen Commando Materieel en IT und dem Koninklijke Landmacht für unsere Defensie Grondgebonden Luchtverdedigingscommando! 🔥 #defensiebeschermtwatonsdierbaaris #innovatielandmacht #versterken #vernieuwen #voortzetten https://lnkd.in/p/dB3NApeH
Burstangel
Burstangel, Gestern 18:22 Uhr
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Habe gerade eine Nachricht gesehen, nach der neben Kanada jetzt auch Australien eine assoziierte Mitgliedschaft in der EU sucht. Das dürfte für uns alle gut sein 😃 https://youtu.be/dbWbyZhF2j8?is=BQHQTRDg0LqDm9Cc
rasdi
rasdi, Gestern 17:48 Uhr
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@Standard, es wäre absolut plausibel, dass EOS bereits im Sommer, während der bereits seit Februar 2026 laufenden Gespräche zur Umfangserweiterung mit den Niederlanden, eine solche Garantie als Vertrauens- und Verhandlungssignal gegenüber dem niederländischen Ministerium hinterlegt hat, lange bevor die eigentliche Absichtserklärung öffentlich unterzeichnet und bekannt gegeben wurde. Das würde auch erklären, warum Cuthell im August noch nicht öffentlich sagen konnte, um wen es sich handelt, die Verhandlungen mit den Niederlanden liefen zu diesem Zeitpunkt ja bereits, wurden aber erst jetzt formalisiert. Ich würde meine Einschätzung von vorhin daher nach oben korrigieren, eine Verbindung zwischen der 77 Millionen AUD Garantie und genau diesem niederländischen LOI erscheint mir jetzt, nach genauerer Betrachtung der Zeitlinie, deutlich wahrscheinlicher als noch zuvor angenommen, auch wenn es weiterhin keine offizielle Bestätigung von EOS selbst dafür gibt.  Es braucht nicht zwingend eine ASX Meldung, weil Cuthell im August ausdrücklich gesagt hatte, EOS werde erst bei einem material contract melden, und genau das ist der LOI nicht, er nennt weder Stückzahl noch Wert noch Zeitplan. Die 77 Millionen AUD Garantie selbst wurde außerdem bereits im August offengelegt, jetzt kommt nur die Kundenidentität nach, das allein löst noch keine neue Meldepflicht aus. Eine ASX Meldung würde ich daher erst erwarten, wenn aus dem LOI tatsächlich ein bezifferter, unterschriebener Vertrag wird.
rasdi
rasdi, Gestern 17:45 Uhr
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Die Fabrik in Singapur produziert die containerisierte Standardversion des 100 Kilowatt Lasers, mit einer Kapazität von rund 20 Systemen pro Jahr. Das ist also die bereits etablierte, stationäre Bauform. Was in den Niederlanden entstehen könnte, wäre nach der jetzigen Absichtserklärung etwas anderes, nämlich genau jene neue, fahrzeugtaugliche Version des Lasers, die es laut den vorliegenden Quellen aktuell noch gar nicht als fertiges Produkt gibt, sondern die erst gemeinsam mit den Niederlanden und TNO entwickelt werden soll. TNO würde vermutlich als technischer Forschungspartner fungieren, ähnlich wie es einst den akademischen Ursprung von Robin Radar Systems bildete. Für die von Boswijk selbst angesprochene Sichtlinien und Radarkopplung kämen grundsätzlich zwei niederländische Unternehmen infrage, die er ausdrücklich als beste Radarhersteller nannte. Thales Nederland arbeitet seit mehr als 100 Jahren mit den niederländischen Streitkräften zusammen und ist mit Radarsystemen für die Luftverteidigung fest etabliert, weshalb es aller Wahrscheinlichkeit nach vor allem die großformatige Zielerfassung, Lenkflugkörper beziehungsweise Raketentechnologie sowie die dazugehörige Radar und Sensorintegration beisteuern würde. Robin Radar Systems, ebenfalls ein TNO Spin off, hat sich mit seinem IRIS Radar bereits auf die kompakte, spezialisierte Drohnenerkennung fokussiert, was für die kurzreichweitige Feinzielerfassung passen würde, die ein Laser zum präzisen Treffen kleiner Drohnen benötigt. Robin Radar hat aber auch eine bestehende Partnerschaft mit DroneShield, dessen IRIS Radar dort ausdrücklich in die DroneSentry C2 Plattform integriert wird, also gleichzeitig ein direkter Konkurrent zu EOS und MARSS NiDAR. Für die technische Kombination selbst gibt es bereits reale Präzedenzfälle mit Thales. Bei der BEDEX Messe in Brüssel im März 2026 hatte EOS seinen Slinger bereits ausdrücklich integriert mit Thales belgischen 70 Millimeter Raketen präsentiert, eine Kombination aus Kanone und gelenkter Rakete auf einer gemeinsamen Plattform. Bei der Eurosatory Messe im Juni 2026 ging das noch weiter, Thales zeigte auf seinem eigenen Messestand den EOS R400 integriert mit einem Thales 70 Millimeter 12 Rohr Raketenwerfer, montiert auf dem neuen Mulga, dem Nachfolger des australischen Bushmaster Fahrzeugs. EOS würde in diesem Konstrukt vermutlich die Kerntechnologie liefern, also den eigentlichen Laser samt Beam Director sowie die KI gestützte Steuerungssoftware über MARSS NiDAR, die als Command and Control Ebene Sensordaten verarbeitet und die Zielerfassung sowie Feuerfreigabe unterstützt. Zusätzlich soll laut LOI die Produktion sowie die Lieferkette schrittweise in die Niederlande verlagert werden. Das ist aber meine eigene plausible Rekonstruktion, keine bestätigte, offiziell verkündete Aufgabenverteilung. Für die konkrete niederländische Laserinitiative bedeutet das nach aktuellem Stand, eine reine Produktionsverlagerung in die Niederlande würde laut Schwers eigener Aussage im September 2026 grundsätzlich keine zwingende neue Kapitalerhöhung erfordern, könnte aber, ähnlich wie bei anderen Großprojekten, zusätzliche Sicherheitsleistungen erfordern, die aus der bereits gestärkten Bilanz finanziert werden könnten, ohne dass EOS dafür notwendigerweise neue Aktien ausgeben müsste. Eine Garantie dafür gibt es nicht, das hängt von der tatsächlichen Größenordnung des am Ende ausgehandelten Vertrags ab.
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RainerZufall!, Gestern 14:33 Uhr
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Bei dem australischen Rüstungs- und Technologiekonzern Electro Optic Systems Holdings (EOS) hat es im Mai 2026 bereits eine massive Kapitalerhöhung von bis zu 175 Millionen AUD gegeben. Ein weiterer akuter und unmittelbarer Verwässerungsschritt durch eine klassische, marktbreite Kapitalerhöhung gilt auf kurze Sicht zwar als weniger wahrscheinlich, bleibt aber aufgrund des immensen Wachstumsdrucks ein wiederkehrendes Thema.Die Situation lässt sich anhand der aktuellen Finanz- und Auftragslage wie folgt einordnen: Gründe, die gegen eine baldige weitere Kapitalerhöhung sprechen. Starke Liquiditätsspritze im Mai/Juli: Durch die Platzierung von frischem Kapital (rund 150 bis 175 Millionen AUD) im Sommer 2026 hat sich das Unternehmen erhebliche finanzielle Spielräume geschaffen.Hervorragende operative Entwicklung (H1/2026): Die im August vorgelegten Halbjahreszahlen zeigten einen massiven Umsatzsprung um 283 % auf 168,8 Mio. AUD. Das bereinigte EBITDA drehte mit 21,6 Mio. AUD deutlich ins Positive. Strategische Partnerschaften: Für den Großauftrag aus Abu Dhabi (124 Millionen USD für das Drohnenabwehrsystem Slinger) stimmten die Aktionäre im Juni der gezielten Ausgabe neuer Aktien an den strategischen Partner zu. Solche maßgeschneiderten Deals binden Kapital direkt an Verträge, statt den freien Markt zu belasten. Faktoren, die das Risiko für zukünftige Kapitalmaßnahmen hoch halten: Enormer Working-Capital-Bedarf: EOS sitzt auf einem historischen Auftragsbestand von rund 846 Millionen AUD (Stand Ende Juni 2026). Um diese Systeme (wie die Drohnenabwehr Slinger oder die Integration der übernommenen Firma MARSS) zu produzieren und vorzufinanzieren, benötigt das Unternehmen fortlaufend enorme Mengen an Liquidität.Lieferketten-Engpässe: Analysten weisen darauf hin, dass Engpässe bei Schlüsselkomponenten das Hochfahren der Produktion bis 2027 verzögern könnten. Sollten sich Zahlungen von Auftraggebern dadurch verschieben, gerät der Cashflow trotz hoher Buchgewinne unter Druck. Fazit:Durch die jüngsten Kapitalmaßnahmen ist EOS für das laufende operative Geschäft vorerst solide durchfinanziert. Eine weitere ungeplante Kapitalerhöhung dürfte kurzfristig ausbleiben, solange die Produktion wie geplant hochläuft. Da das Unternehmen jedoch extrem dynamisch wächst und Großaufträge vorstrecken muss, bleiben Kapitalmaßnahmen ein langfristiges strategisches Instrument, das Anleger im Auge behalten sollten.
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Avalon33, Gestern 10:16 Uhr
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Danke Rasdi für diese Informationen. Es SOLL also ein kompletter Umzug in die Niederlande kommen - eine Absicht beider Partner auf Augenhöhe. Die Niederlande würden dann die Europäische Zentrale des zukünftigen EOS (kleinen) WELT Konzerns. Und EOS wird in den nächsten Jahren Alle bisherigen Standorte mindestens verdoppeln. Und VAE Calidus kommt bald hinzu. Geld für Aufträge ist weltweit fast unbegrenzt vorhanden - und der BEDARF an Defence ebenfalls! Hervorragende Aussichten für die nächsten Jahre! Schönen Sonntag an Alle. Avalon33
rasdi
rasdi, Gestern 10:06 Uhr
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Die wichtigste Entscheidung die EOS treffen muss, ist die Standortfrage für den europäischen beziehungsweise künftigen Hauptsitz. Schwer selbst hatte bereits im Reuters Interview vom 30. Januar 2026 gesagt, EOS plane sehr wahrscheinlich die Verlegung von Firmensitz und Börsennotierung von Australien nach Europa, mit Deutschland als wahrscheinlichstem, Amsterdam als ebenfalls möglichem Standort. Eine endgültige Entscheidung wurde für das erste Halbjahr 2026 erwartet, ist aber laut der ASX Mitteilung vom 1. September 2026 immer noch nicht gefallen. Das ist tatsächlich eine schwere Entscheidung, weil sie weitreichende Folgen hat, Steuerrecht, Börsennotierung, Belegschaft, politische Bindung an ein bestimmtes Land, und weil sich mit dem heutigen niederländischen LOI möglicherweise gerade neue, konkurrierende Fakten geschaffen haben, gegenüber dem bisher favorisierten Deutschland. Eine Schwer(e) Entscheidung betrifft die Balance zwischen Australien und der internationalen Expansion. Bereits im Februar 2026 gab es öffentliche Sorge, EOS könnte australische Arbeitsplätze zugunsten Europas opfern, eine Befürchtung, die Schwer politisch sensibel abwägen muss, gerade weil EOS gleichzeitig wichtige australische Verteidigungsverträge bedienen muss, die eine inländische Fertigung ausdrücklich voraussetzen. Für mich ist die Standortfrage zwischen Deutschland und den Niederlanden aktuell die drängendste Entscheidung, gerade weil die Niederlande mit dem LOI schon konkret vorgelegt haben. Der verlorene Marinelaser ist aber nur eine verlorene Runde, nicht das Ende für EOS in Deutschland. Zum einen gibt es die Weltraum Absichtserklärung, die Pistorius im März persönlich bei EOS unterzeichnet hat, Teil des 35 Milliarden Euro Weltraumbudgets, wo Sensornetzwerke wie das von EOS eine zentrale Rolle spielen sollen. Wichtiger finde ich aber die Partnerschaft mit Diehl Defence seit Februar, über die EOS seinen R150 in eine Ausschreibung für fast 3.000 Waffenstationen einbringt. Mit Diehl als etabliertem deutschem Partner fällt genau das Argument weg, das ausländische Anbieter in Deutschland sonst am meisten bremst, fehlende heimische Arbeitsplätze. Diehl könnte damit der eigentliche Türöffner für EOS in Deutschland werden.
rasdi
rasdi, Gestern 8:45 Uhr
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Es gibt auch sehr aufschlussreiche Details aus dem TV Interview mit Staatssekretär Boswijk selbst im NOS Radio 1 Journaal vom 24. September 2026. Boswijk beschreibt das Ganze ausdrücklich nicht als klassisches Kunden Lieferanten Verhältnis, sondern als echte Partnerschaft mit gemeinsam getragenem Risiko, anders als sonst übliche niederländische Beschaffung. EOS soll dafür in die Niederlande kommen, dort produzieren und gemeinsam mit bestehenden niederländischen Unternehmen, ausdrücklich genannt wird TNO, weiterentwickeln, mit dem erklärten Ziel, weltweit führend in diesem Bereich zu werden. Er wurde bereits im April gebrieft und traf da die Entscheidung, dies zu tun. Zur Leistungsfähigkeit bestätigt er, dass Tests bereits in Australien stattgefunden haben. Gegen eine Typ 1 Drohne braucht der Laser weniger als eine Sekunde, sie schmilzt, entzündet sich, Elektronik wird sofort zerstört. Durch eine Stahlplatte zu brennen dauert dagegen mehrere Sekunden, was er selbst als zu langsam bezeichnet, aber die Kraft demonstriert. Rund zwanzig Strahlen pro Minute sollen ganze Schwärme erledigen können. Zwei Container, einer davon die Batterie, ermöglichen netzunabhängigen Betrieb, optional mit Generator. Ein Schuss kostet wenige Dollar, gegen 3,5 bis 4 Millionen Dollar für eine Patriot Rakete. Zur aktuellen Leistungsklasse nennt er 50 bis 100 Kilowatt als aktuell verfügbaren Bereich, mit der Absicht, das zu erhöhen, ohne Zielwert zu nennen. Die Sichtlinienbegrenzung bleibt unabhängig von der Leistung bestehen, eine kleine Drohne bleibt auf Distanz schwer präzise zu treffen. Seine Antwort darauf ist die Kopplung mit niederländischem Radar, genannt werden Thales und Robin Radar als beste Radarhersteller, mit dem Hinweis, dass F-16 Radare einen Tennisball auf 2.000 Kilometer erkennen können.
rasdi
rasdi, Gestern 8:41 Uhr
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https://lnkd.in/p/d9hCxHPH Willem Verheijen ist keine beliebige Person, die diesen Beitrag lediglich geteilt hat, sondern laut seinem LinkedIn Profil der offizielle niederländische Repräsentant von EOS Defence Systems selbst, mit dem Zusatz Consultant and Lobbyist for Defence related business sowie Air Defence and CUAS UAS Specialist. Er bringt laut eigenem Profil mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Verteidigungsindustrie mit und wurde in der Vergangenheit sogar vom niederländischen König zum Offizier im Orden von Oranje Nassau ernannt, persönlich empfangen vom damaligen Verteidigungsminister. Das zeigt, wie tief vernetzt und angesehen diese Person innerhalb der niederländischen Verteidigungsstrukturen ist. In seinem eigenen Kommentar zum offiziellen Beitrag des niederländischen Verteidigungsministeriums bestätigt er noch einmal ausdrücklich in eigenen Worten, es handle sich um eine Absichtserklärung zwischen dem Staatssekretär für Verteidigung und EOS für Anti Drohnen Hochenergielasersysteme, mit weiterer Entwicklung und Produktion in den Niederlanden, ein Beitrag, der bereits 12 Reaktionen und 22 Kommentare gesammelt hat. Zum Foto selbst, zu sehen sind vier Männer in Anzügen in einem offiziell wirkenden Raum mit historischer Ausstattung, Kronleuchter, Holztüren sowie zwei niederländischen Flaggen im Hintergrund, vermutlich aufgenommen im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung der Absichtserklärung. Zwei der Männer, darunter Staatssekretär Derk Boswijk, halten gemeinsam ein gerahmtes Foto mit EOS Logo, das ein auf einem Feld aufgebautes Lasersystem im Testbetrieb zeigt, offensichtlich als offizielles Geschenk beziehungsweise symbolische Übergabe im Rahmen des Termins überreicht.
rasdi
rasdi, Gestern 8:39 Uhr
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Olav Spanjer wird laut seinem LinkedIn Profil als Commander NLD Ground Based Air Defence Command ausgewiesen, also als Kommandeur der niederländischen bodengebundenen Luftabwehrtruppe. Das ist keine beliebige Person aus der Öffentlichkeit oder aus der politischen Ebene wie Staatssekretär Boswijk, sondern genau jener militärische Befehlshaber, in dessen operativen Verantwortungsbereich ein System wie der EOS Hochenergielaser später tatsächlich zum Einsatz kommen würde. Sein Kommentar unter dem LinkedIn Beitrag zur Absichtserklärung lautet, a more than welcome capability, looking forward, zu Deutsch, eine mehr als willkommene Fähigkeit, ich freue mich darauf, und wurde mit sechs Reaktionen bestätigt.  Besonders bemerkenswert dabei, unter den Reagierenden findet sich auch die offizielle Unternehmensseite von Electro Optic Systems selbst, EOS hat also aktiv auf die positive Rückmeldung des künftigen militärischen Endnutzers reagiert, ein direktes Zeichen der Wertschätzung zwischen Unternehmen und Militär.
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