EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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Kommentare 2.373
rasdi
rasdi, 13. Sep 11:00 Uhr
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Guten Morgen Avalon, für Saudi Arabien gibt es derzeit gute Gründe, stärker auf regionale Diplomatie zu setzen. Das Königreich bleibt trotz der wirtschaftlichen Diversifizierung stark vom Öl abhängig. Gleichzeitig ist die Straße von Hormus weiterhin weitgehend blockiert und nun wurde auch noch eine wichtige Ölpipeline von irakischem Boden aus angegriffen. Saudi Arabien bat Trump zweimal um direkte militärische Unterstützung gegen die Huthi. Trump lehnte US Angriffe ab und beschränkte die Hilfe auf Geheimdienstinformationen und Zielerfassung. Mit Blick auf die kommenden Midterm Wahlen dürfte dabei auch die Sorge vor weiter steigenden Öl und Benzinpreisen eine Rolle spielen. Die Huthi haben ihre Position an der jemenitischen Rotmeerküste und am Bab al Mandab deutlich ausgebaut und greifen inzwischen auch saudische Öltanker an. Damit wächst der Druck auf einen wichtigen Seeweg für saudische Ölexporte. Die EU verurteilt die Huthi Angriffe zwar scharf, eine militärische Unterstützung Saudi Arabiens ist damit aber keineswegs garantiert. Gleichzeitig setzt sich Alice Weidel für eine Wiederaufnahme russischer Öl und Gasimporte ein, während Russland und Iran enge Partner sind. Meine Schlussfolgerung daraus ist deshalb recht einfach. Saudi Arabien dürfte versuchen, seine Sicherheit zunehmend selbst abzusichern und den direkten Dialog mit Oman, dem Irak und letztlich auch dem Iran zu suchen.
H
HWG1964, 13. Sep 9:45 Uhr
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Guten Morgen an Alle. Rasdi hat uns überrascht! An die Option das Saudi Arabien möglicherweise zusätzliche Verhandlungen mit dem Iran aufnimmt habe ich nicht gedacht. Also den Bullen bei den Hörnern packt! Natürlich würde eine Gebühr für sichere Passage Saudischer Öl Tanker den Benzin Preis erst einmal verteuern. Aber mittelfristig bedeutet es die relativ stabilste Deeskalation. Die Feindschaft zwischen Iran und Saudi Arabien wird hierdurch aber NICHT beendet. Genießt diesen Sonntag. Avalon33
rasdi
rasdi, 13. Sep 8:19 Uhr
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Trump lässt die Saudis im Konflikt mit den vom Iran unterstützten Huthis zunehmend allein. Nach den Drohnenangriffen aus dem Irak musste Saudi Arabien zudem vorsorglich eine wichtige Pipeline abschalten. Gleichzeitig ist das Nadelöhr im Roten Meer blockiert. Die Saudis werden sich wohl mit dem Iran an einen Tisch setzen müssen. Für uns bedeutet das vorerst steigende Rohölpreise und damit weiter steigende Kosten. Schwer war bereits vor EOS für den Aufbau der saudischen Verteidigungsindustrie verantwortlich. Bei der Suche nach einem internationalen Partner entschied sich Saudi Arabien für EOS, weil das Unternehmen seine Technologie vollständig selbst kontrolliert und bereit war, gemeinsam mit Saudi Arabien eine lokale Produktion aufzubauen. Das geht aus dem ausbiz Interview vom 10. September 2026 hervor. Schwer spricht im selben Interview von mehr als 60 vollständig integrierten Systemen, die im Nahen Osten im Einsatz sind und dort täglich kritische Infrastruktur schützen. Diese Zahl gilt für die gesamte Region, nicht nur für Saudi Arabien. Offiziell bestätigt ist, dass MARSS mit seiner KI gestützten NiDAR Plattform kritische Infrastruktur, Militärbasen und Marinestützpunkte in der Golfregion schützt. Weil Saudi Aramco immer wieder Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen ist, werden die genauen Sicherheitsanbieter und Abwehrsysteme rund um die Ölanlagen und Königspaläste aus militärischen Gründen streng geheim gehalten.  Interessant ist zudem das Thema Laserwaffen. Laut der offiziellen ASX Meldung vom 2. März 2026 verhandelt EOS derzeit mit mehreren Regierungen der Region über das APOLLO Lasersystem, Saudi Arabien wird darin ausdrücklich als Gesprächspartner genannt. 
A
Avalon33, 12. Sep 23:39 Uhr
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Leider verschärft sich die Lage im Nahen Osten, ich fürchte das Saudi Arabien reagieren muss. Einerseits mit verstärktem Schutz für Ölraffinerien und Wasseraufbereitungsanlagen. Was wird geschehen, um die zweite Ölstraße wieder frei zu bekommen ??? Avalon33
rasdi
rasdi, 12. Sep 11:07 Uhr
2

Deine Vision von 10 Fabriken in 10 Ländern ist nicht aus der Luft gegriffen. Schwer sagte im tschechischen Artikel vom 20. Februar 2026 in Hospodarske Noviny wörtlich, insgesamt könnten wir mehr als hundert Systeme pro Jahr produzieren, durch lokalisierte Produktion in europäischen Ländern, bei derzeit 20 Systemen pro Jahr in Singapur mit Verdoppelungspotenzial. Das ist eine logische Konsequenz der Lokalisierungsstrategie, die Kunden aktiv von EOS verlangen. Was die Niederlande betrifft, sind die letzten bekannten Fakten folgende. Im Mai 2026 besuchte Schwer persönlich den niederländischen Staatssekretär Boswijk in Den Haag, Quelle LinkedIn 29. Mai 2026. Beim Eurosatory im Juni 2026 bestätigte Schwer, Apollo laufe vor dem Zeitplan, erste Auslieferung Mitte 2027 möglich, und der Kunde wolle den Vertrag um Marinefähigkeiten erweitern, Quelle YouTube 16. Juni 2026. Ein EOS Vertreter bestätigte im Shephard Media Artikel vom 25. Juni 2026 aktive Gespräche über Lokalisierung der Apollo Produktion in den Niederlanden. Einen konkreten Folgeauftrag gibt es seither nicht, aber die Scope Erweiterung bleibt ein gut begründeter offener Punkt.

Ein konkretes Beispiel für Lokalisierungsstrategie liefern die VAE. Laut einem Janes Artikel vom 5. Februar 2026 trägt das erste Al Dorra Korvetten Schiff für Kuwait, die Al Noukhitha, zwei EOS R400 M Waffenstationen an Bord. EOS und Calidus haben zudem ein strategisches Kooperationsabkommen für die lokalisierte Produktion von EOS Waffenstationen in den VAE unterzeichnet, was zeigt wie EOS Technologie schrittweise in der Region verankert wird.
rasdi
rasdi, 12. Sep 10:54 Uhr
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Deine Vision von 10 Fabriken in 10 Ländern ist nicht aus der Luft gegriffen. Schwer sagte im tschechischen Artikel vom 20. Februar 2026 in Hospodarske Noviny wörtlich, insgesamt könnten wir mehr als hundert Systeme pro Jahr produzieren, durch lokalisierte Produktion in europäischen Ländern, bei derzeit 20 Systemen pro Jahr in Singapur mit Verdoppelungspotenzial. Das ist eine logische Konsequenz der Lokalisierungsstrategie, die Kunden aktiv von EOS verlangen. Was die Niederlande betrifft, sind die letzten bekannten Fakten folgende. Im Mai 2026 besuchte Schwer persönlich den niederländischen Staatssekretär Boswijk in Den Haag, Quelle LinkedIn 29. Mai 2026. Beim Eurosatory im Juni 2026 bestätigte Schwer, Apollo laufe vor dem Zeitplan, erste Auslieferung Mitte 2027 möglich, und der Kunde wolle den Vertrag um Marinefähigkeiten erweitern, Quelle YouTube 16. Juni 2026. Ein EOS Vertreter bestätigte im Shephard Media Artikel vom 25. Juni 2026 aktive Gespräche über Lokalisierung der Apollo Produktion in den Niederlanden. Einen konkreten Folgeauftrag gibt es seither nicht, aber die Scope Erweiterung bleibt ein gut begründeter offener Punkt.
A
Avalon33, 12. Sep 9:02 Uhr
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In Singapur produziert EOS das Apollo Hochenergielasersystem mit 100 bis 150 kW, aktuell für den niederländischen Vertrag über EUR 71,4 Mio. mit einer Einheit, bei einer theoretischen Jahreskapazität von rund 20 Systemen für künftige Folgeaufträge.

Ich habe deshalb gefragt: CEO Schwer hat vor einigen Monaten in einem Interview gesagt, er halte für MÖGLICH das in bis zu 10 Fabriken bis zu 100 Systeme (Helw) produziert werden KÖNNTEN. Er wünscht sich dazu Fabriken in bis zu 10 Ländern. Nimmt man diesen Traum diese Vision ernst, KANN er durch den enormen Fleiss von Schwer, des hervorragenden Managements und aller Mitarbeiter Wirklichkeit werden. Die Technik, Patente sind vorhanden. Avalon33
rasdi
rasdi, 11. Sep 22:19 Uhr
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Frage: was und in welcher Anzahl wird in Singapur produziert? Avalon33

In Singapur produziert EOS das Apollo Hochenergielasersystem mit 100 bis 150 kW, aktuell für den niederländischen Vertrag über EUR 71,4 Mio. mit einer Einheit, bei einer theoretischen Jahreskapazität von rund 20 Systemen für künftige Folgeaufträge.
H
HWG1964, 11. Sep 18:16 Uhr
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Frage: was und in welcher Anzahl wird in Singapur produziert? Avalon33
rasdi
rasdi, 11. Sep 8:36 Uhr
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EOS schloss den heutigen Handelstag bei 9,15 AUD (ca. 5,66 EUR), ein Minus von 0,27 AUD bzw. 2,87 % gegenüber dem Vortagesschluss von 9,42 AUD, bei einem Handelsvolumen von 1,08 Mio. Aktien, deutlich unter dem Ø Vol (90T) von 2,92 Mio. Die Tagesspanne reichte von 9,02 bis 9,33 AUD. Blickt man auf das laufende Jahr, steht EOS trotz allem mit einem Minus von 3,07 % im Minus, während der breite ASX-200-Vergleichsindex im selben Zeitraum ein leichtes Plus von 0,31 % zeigt. Über die letzten zwölf Monate gerechnet liegt EOS dagegen deutlich vorne, mit plus 28,69 % gegenüber minus 0,72 % beim Index, ein Beleg dafür, wie sehr der fulminante Kursanstieg der letzten Wochen die schwächeren Monate zuvor wieder wettgemacht hat. Zur Shortquote, ASIC weist für den 7. September 18.354.146 leerverkaufte Aktien aus, das entspricht 8,28 %, ein leichter Rückgang gegenüber dem 4. September mit 18.627.892 Aktien beziehungsweise 8,40 %. Nach fünf Tagen kontinuierlichen Ausbaus baut sich die Shortposition damit erstmals wieder minimal ab, wenn auch bislang nur in sehr kleinem Umfang. Und zum Schluss noch ein Blick über den großen Teich, auch die EZB reagiert auf die hartnäckige Inflation und hebt den Leitzins auf den höchsten Stand seit rund anderthalb Jahren, der Einlagensatz steigt um einen Viertelpunkt auf 2,50 %, während die US-Notenbank Fed ihre eigene Entscheidung erst am 17. September trifft.
rasdi
rasdi, 11. Sep 6:54 Uhr
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Schwer äußert sich im Transkript an zwei Stellen konkret zu diesem Ziel. An der ersten Stelle sagt er sinngemäß, er sehe die Chance, das Unternehmen zu einem Unternehmen mit mehreren Milliarden US Dollar Umsatz zu machen, und das sei keine ferne Zukunftsmusik, sondern etwas, das in den nächsten drei bis fünf Jahren erreichbar sei. Am Ende des Interviews wiederholt er es noch deutlicher, in fünf Jahren werden wir mehrere Milliarden US Dollar Umsatz erzielen, davon bin ich ziemlich überzeugt 💰

https://www.linkedin.com/posts/electro-optic-systems-pty-limited_ausbiz-the-call-corner-office-activity-7504029198899101696-L1Pe?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAAFUMX6gB9bJPa26miYjmq8geSIltCJrMteI
rasdi
rasdi, 11. Sep 6:46 Uhr
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Schwer setzt stark auf den Nahen Osten und Europa, und er liegt damit goldrichtig. Auch in den USA ist die EOS Tochter EOS Defense Systems USA mit der neuen Listung auf dem JIATF-401 C-UAS Marketplace gut aufgestellt. Beim zweitägigen Staatsbesuch des emiratischen Präsidenten Scheich Mohammed bin Sajid in Berlin haben die Vereinigten Arabischen Emirate ein massives Investitionspaket von 40 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft angekündigt, das die bisherige Investitionssumme von rund 34 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Wirtschaftsministerin Katharina Reiche brachte Vertreter beider Länder aus den Branchen Rüstungs- und Verteidigungstechnologien zusammen. Neben dem staatlichen Rüstungskonglomerat EDGE Group ist Calidus, EOS Partnerunternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der zweite extrem wichtige Pfeiler der dortigen einheimischen Verteidigungsindustrie. Die EOS Töchterfirmen EOS Netherlands B.V., EOS MARSS France und Electro Optic Systems Limited UK sind erst der Anfang in Europa.
D
Dach68, 11. Sep 6:27 Uhr
3
Guten Morgen , ich wünsche euch allen ein stressfreies und erholsames Wochenende. Kurstechnisch für mich nicht beunruhigend , reines Börsengeplänke , ohne Ansatz von Negativstimmung!
rasdi
rasdi, 10. Sep 23:10 Uhr
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Schwer äußert sich im Transkript an zwei Stellen konkret zu diesem Ziel. An der ersten Stelle sagt er sinngemäß, er sehe die Chance, das Unternehmen zu einem Unternehmen mit mehreren Milliarden US Dollar Umsatz zu machen, und das sei keine ferne Zukunftsmusik, sondern etwas, das in den nächsten drei bis fünf Jahren erreichbar sei. Am Ende des Interviews wiederholt er es noch deutlicher, in fünf Jahren werden wir mehrere Milliarden US Dollar Umsatz erzielen, davon bin ich ziemlich überzeugt 💰
Standard
Standard, 10. Sep 22:28 Uhr
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Dieses Transkript liefert tatsächlich mehrere neue, bisher nicht dokumentierte Details, ich fasse sie zusammen. Neu ist zunächst die persönliche Vorgeschichte von Schwer zu EOS. Er berichtet, dass er zuvor in Saudi Arabien den Aufbau der saudischen Verteidigungsindustrie verantwortete und dabei Lasertechnologie als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien identifizierte. Bei der Suche nach internationalen Partnern wählte man EOS aus, weil das Unternehmen laut Schwer die gesamte geistige Eigentumskette von A bis Z selbst besitzt und bereit war, mit einer lokalen Fertigung in Saudi Arabien zu kooperieren. Als seine Zeit in Saudi Arabien endete, suchte EOS zufällig gerade einen neuen CEO, das war sein Einstieg. Das ist eine bisher nicht bekannte Verbindung zwischen EOS und Saudi Arabien, die noch vor der heute bekannten VAE Partnerschaft mit Gen5 lag. Zur Finanzkrise 2022 nennt Schwer hier erstmals konkret drei Ursachen gemeinsam, COVID, einen im Nahen Osten unter ungünstigen Bedingungen abgeschlossenen Vertrag, sowie die Tatsache, dass der Unternehmensgründer, den er als einen der weltbesten Laserphysiker bezeichnet, den Fokus zu stark auf Forschung statt auf Kommerzialisierung gelegt hatte. Beim Turnaround musste laut Schwer rund 30 Prozent der Belegschaft gehen, das gesamte Managementteam wurde ausgetauscht, und verlustbringende Geschäftsbereiche wurden eingestellt. Operativ nennt Schwer hier erstmals konkrete Systemzahlen im Feld, nicht mehr als 250 Systeme aktiv im Einsatz in der Ukraine, und mehr als 60 vollständig integrierte Systeme im Nahen Osten, die dort täglich kritische Infrastruktur schützen. Zur MARSS Integration erfahren wir, dass MARSS bereits alle EOS Effektoren integriert hat und daher fast augenblicklich ausgerollt werden kann, während die umgekehrte Integration, nämlich MARSS KI Algorithmen direkt in die Zielerfassung der Waffensysteme und Laser einzubauen, laut Schwer noch aussteht und erst auf dem Arbeitsplan steht. Neu und für Investoren besonders relevant sind die Angaben zur Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz. Bei MARSS, als reinem Softwareprodukt, erwartet Schwer, dass 70 bis 80 Prozent des Auftragseingangs innerhalb von 18 bis 22 beziehungsweise 24 Monaten in Umsatz umgewandelt werden, während es bei Hardwareprodukten wie dem Hochenergielaser typischerweise 18 bis 30 Monate dauert. Zur Kapitalfrage stellt Schwer klar, dass für die Produktionskapazität kein zusätzliches Kapital benötigt wird. In Australien können mehr als 300 Waffensysteme pro Schicht produziert werden, mit der Möglichkeit einer zweiten Schicht, dieselbe Kapazität besteht in Huntsville, Alabama, und zusätzlich wird gerade eine neue Fertigungsstätte mit dem Joint Venture Partner Gen5 in den VAE eröffnet. Kapital könnte laut Schwer aber für Bankgarantien und Bonds für große Hauptauftragnehmer Verträge benötigt werden, die man im kommenden Jahr im Nahen Osten zu unterzeichnen erwartet. Bemerkenswert ist dabei seine Aussage, dass EOS nun als OEM direkt gegen Raytheon, Thales und Leonardo um regionale beziehungsweise landesweite Drohnenabwehrsysteme konkurriert, nicht mehr nur um den Schutz einzelner Standorte. Zur Fünfjahresvision äußert sich Schwer hier deutlich konkreter als bisher bekannt, ein mehrschichtiges Auftragsbuch, ein größerer internationaler Fußabdruck mit aktiven Fertigungsstätten in Europa und verstärkt im Nahen Osten, sowie die Erwartung, dass die US Tochter bis dahin in großem Maßstab an die US Armee liefert, EOS wolle sich den US Markt zurückerobern. Er sieht EOS als weltweit führenden Systemanbieter nicht nur für Drohnenabwehr, sondern auch für Laserwaffen, sowie als weltweit führendes Unternehmen außerhalb der USA im Bereich Weltraumkontrolle und Weltraumkriegsführung.

ergänzend zu der 5 Jahresprognose multi-billion in revenue 💸
rasdi
rasdi, 10. Sep 22:04 Uhr
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Noch nicht angeschaut 12h her das Interview https://youtu.be/bD9upc1Uaas?is=Zuhs-X1YP9_jC2rk

Dieses Transkript liefert tatsächlich mehrere neue, bisher nicht dokumentierte Details, ich fasse sie zusammen. Neu ist zunächst die persönliche Vorgeschichte von Schwer zu EOS. Er berichtet, dass er zuvor in Saudi Arabien den Aufbau der saudischen Verteidigungsindustrie verantwortete und dabei Lasertechnologie als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien identifizierte. Bei der Suche nach internationalen Partnern wählte man EOS aus, weil das Unternehmen laut Schwer die gesamte geistige Eigentumskette von A bis Z selbst besitzt und bereit war, mit einer lokalen Fertigung in Saudi Arabien zu kooperieren. Als seine Zeit in Saudi Arabien endete, suchte EOS zufällig gerade einen neuen CEO, das war sein Einstieg. Das ist eine bisher nicht bekannte Verbindung zwischen EOS und Saudi Arabien, die noch vor der heute bekannten VAE Partnerschaft mit Gen5 lag. Zur Finanzkrise 2022 nennt Schwer hier erstmals konkret drei Ursachen gemeinsam, COVID, einen im Nahen Osten unter ungünstigen Bedingungen abgeschlossenen Vertrag, sowie die Tatsache, dass der Unternehmensgründer, den er als einen der weltbesten Laserphysiker bezeichnet, den Fokus zu stark auf Forschung statt auf Kommerzialisierung gelegt hatte. Beim Turnaround musste laut Schwer rund 30 Prozent der Belegschaft gehen, das gesamte Managementteam wurde ausgetauscht, und verlustbringende Geschäftsbereiche wurden eingestellt. Operativ nennt Schwer hier erstmals konkrete Systemzahlen im Feld, nicht mehr als 250 Systeme aktiv im Einsatz in der Ukraine, und mehr als 60 vollständig integrierte Systeme im Nahen Osten, die dort täglich kritische Infrastruktur schützen. Zur MARSS Integration erfahren wir, dass MARSS bereits alle EOS Effektoren integriert hat und daher fast augenblicklich ausgerollt werden kann, während die umgekehrte Integration, nämlich MARSS KI Algorithmen direkt in die Zielerfassung der Waffensysteme und Laser einzubauen, laut Schwer noch aussteht und erst auf dem Arbeitsplan steht. Neu und für Investoren besonders relevant sind die Angaben zur Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz. Bei MARSS, als reinem Softwareprodukt, erwartet Schwer, dass 70 bis 80 Prozent des Auftragseingangs innerhalb von 18 bis 22 beziehungsweise 24 Monaten in Umsatz umgewandelt werden, während es bei Hardwareprodukten wie dem Hochenergielaser typischerweise 18 bis 30 Monate dauert. Zur Kapitalfrage stellt Schwer klar, dass für die Produktionskapazität kein zusätzliches Kapital benötigt wird. In Australien können mehr als 300 Waffensysteme pro Schicht produziert werden, mit der Möglichkeit einer zweiten Schicht, dieselbe Kapazität besteht in Huntsville, Alabama, und zusätzlich wird gerade eine neue Fertigungsstätte mit dem Joint Venture Partner Gen5 in den VAE eröffnet. Kapital könnte laut Schwer aber für Bankgarantien und Bonds für große Hauptauftragnehmer Verträge benötigt werden, die man im kommenden Jahr im Nahen Osten zu unterzeichnen erwartet. Bemerkenswert ist dabei seine Aussage, dass EOS nun als OEM direkt gegen Raytheon, Thales und Leonardo um regionale beziehungsweise landesweite Drohnenabwehrsysteme konkurriert, nicht mehr nur um den Schutz einzelner Standorte. Zur Fünfjahresvision äußert sich Schwer hier deutlich konkreter als bisher bekannt, ein mehrschichtiges Auftragsbuch, ein größerer internationaler Fußabdruck mit aktiven Fertigungsstätten in Europa und verstärkt im Nahen Osten, sowie die Erwartung, dass die US Tochter bis dahin in großem Maßstab an die US Armee liefert, EOS wolle sich den US Markt zurückerobern. Er sieht EOS als weltweit führenden Systemanbieter nicht nur für Drohnenabwehr, sondern auch für Laserwaffen, sowie als weltweit führendes Unternehmen außerhalb der USA im Bereich Weltraumkontrolle und Weltraumkriegsführung.
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