für alle, die es ehrlich meinen beim Traden. Forum: Community User: acikom2
Investing.com – Die DWS-Aktie (ETR: DWS) fällt am Dienstag 3,0 Prozent auf 72,85 Euro (Vortagesschluss 75,10 Euro) und liegt damit rund 7 Prozent unter dem Allzeithoch von 78,75 Euro vom 8. September. Der Rücksetzer trifft eine Aktie, die auf Jahressicht rund 50 Prozent zugelegt hat – und der ein ungewöhnlich zuversichtliches Bewertungsmodell gegenübersteht: Der InvestingPro Fair Value liegt bei 87,78 Euro, gut 20 Prozent über dem Kurs, bei niedriger Modellunsicherheit. Das Wichtigste in Kürze 72,85 Euro (−3,0 %): Gewinnmitnahmen nach dem Rekordlauf – die Aktie korrigiert stärker als der Gesamtmarkt. Starkes Fundament: Bestes erstes Halbjahr der Firmengeschichte, verwaltetes Vermögen zuletzt rund 1,19 Billionen Euro, Rekord-Nettomittelzuflüsse. Modell klar bullisch: InvestingPro Fair Value 87,78 Euro (+20,8 %) – und das bei niedriger Unsicherheit; Jefferies hat am 8. September auf „Kaufen“ mit Ziel 90 Euro hochgestuft. Der Vorbehalt: Der Preiskampf im ETF-Geschäft (Amundi unterbot DWS zuletzt) und mögliche Abflüsse bei höheren Zinsen bremsen die Fantasie. Marke im Umbau: Ab November 2026 tritt DWS unter der Dachmarke Deutsche Asset Management auf – Ticker und Rechtsform bleiben. Rekordlauf trifft Gewinnmitnahmen Der Rücksetzer folgt auf einen außergewöhnlichen Lauf. Zum Halbjahr meldete DWS ein verwaltetes Vermögen von 1,19 Billionen Euro, Rekord-Nettomittelzuflüsse sowie steigende Einnahmen und Gewinne. Auf Jahressicht steht die Aktie rund 50 Prozent im Plus. Genau diese starke Aufwertung erhöht das Rückschlagspotenzial, sobald der Markt zur Gewinnmitnahme neigt – und die Muttergesellschaft Deutsche Bank, die rund 80 Prozent an DWS hält, spürt jede Korrektur in ihrer Beteiligungsposition mit. Zwei strukturelle Fragen bremsen die Fantasie: Der Preiskampf im ETF-Segment verschärft sich (Amundi unterbot DWS zuletzt beim Stoxx-Europe-600-ETF mit 0,05 % Gesamtkosten), und höhere Zinsen könnten Abflüsse aus weniger liquiden Anlageklassen begünstigen. Die Bewertung: Modell und Top-Analyst deutlich höher Während der breite Analystenkonsens mit einem Durchschnittsziel von 71,21 Euro fast genau auf Höhe des Kurses liegt (Gesamtvotum „Buy“, 6 Kaufen / 7 Halten / 1 Verkaufen), zeichnen zwei Signale ein deutlich optimistischeres Bild: InvestingPro Fair Value 87,78 Euro (+20,8 %) – und das bei niedriger Modellunsicherheit, was dem Wert zusätzliches Gewicht gibt. Jefferies stufte die Aktie am 8. September auf „Kaufen“ hoch und rief mit 90 Euro das höchste Ziel im Feld auf.
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