GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07

Kommentare 99.617
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blitzi1277, 10.01.2023 21:56 Uhr
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Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Durch die ADR's hatten wir in Deutschland und Europa die Möglichkeit russische Aktien überhaupt handeln zu können. Ansonsten hätten wir ein russisches Depot benötigt. Zum einen gibt es eine Rechtsgrundlage aus den ADR Verträgen, die ein Recht auf den Tausch in Aktien beinhalten. Dieses Recht kann man im Regelfall nicht ausüben. JPMorgan hat, ich beziehe mich jetzt auf die Sberbank, für alle ADR Inhaber erklärt die nicht umgetauschten Aktien bis zu einem möglichen Verkauf zu verwahren. Da die ADR Ausgeber aus unfreundlichen Staaten kommen, unterliegen sie auch Handelsverboten. Ich vermute einmal. Da passiert erst einmal nichts mehr.

Ist vielleicht sogar das Beste, dass sich erstmal nichts tun. Zeit ist wohl das Einzigste, was hilft. Hat zumindest die Vergangenheit gezeigt. Es gibt auch irgendwann eine Zeit in Russland irgendwann ohne Putin, in Amerika ohne Biden und in der Ukraine ohne Selensky. Vielleicht gibt es irgendwann mal Diplomatie statt Waffen. Für die Russischen ADRs ist es vielleicht besser, die hinterlegten Aktien nicht schon dieses Jahr über OTC oder andere Zweitmärkten zu wenigen Cent zu verkloppen, sonder in einigen Jahren zu annähernd "marktgerechten" Preisen. Wäre zumindest im Interesse der blockierten, leidgeprüften ADRs Eigentümern.
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Det123, 10.01.2023 20:37 Uhr
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Genau Rechtsgrundlage sind ADRs. Aber was hat Deutschland oder Europa mit ADRs zu tun?

Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Durch die ADR's hatten wir in Deutschland und Europa die Möglichkeit russische Aktien überhaupt handeln zu können. Ansonsten hätten wir ein russisches Depot benötigt. Zum einen gibt es eine Rechtsgrundlage aus den ADR Verträgen, die ein Recht auf den Tausch in Aktien beinhalten. Dieses Recht kann man im Regelfall nicht ausüben. JPMorgan hat, ich beziehe mich jetzt auf die Sberbank, für alle ADR Inhaber erklärt die nicht umgetauschten Aktien bis zu einem möglichen Verkauf zu verwahren. Da die ADR Ausgeber aus unfreundlichen Staaten kommen, unterliegen sie auch Handelsverboten. Ich vermute einmal. Da passiert erst einmal nichts mehr.
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VentureCapitalist, 10.01.2023 18:26 Uhr
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Natürlich gibt es eine Rechtsgrundlage. Ein American Depositary Receipt ist ein in den USA ausgegebener Hinterlegungsschein, der eine bestimmte Anzahl hinterlegter Aktien eines ausländischen Unternehmens verkörpert und an deren Stelle am US-Kapitalmarkt gehandelt werden kann. Ist ein Tausch der ADR in die Original Aktien nicht möglich, wird der ADR-Ausgeber, die Aktien in einem geordneten Markt in einem angemessenen Zeitraum verkaufen. Siehe hier exemplarisch (Sberbank). Dort heißt es....Wenn Sie die Stammaktien nicht annehmen können, würden die DRs in den Büchern bleiben Ihres Depot- oder Maklerkontos bis zu dem Zeitpunkt, an dem geltende Gesetze, Regeln und Vorschriften erlauben es JPMorgan, Maßnahmen zu ergreifen, die gemäß der Hinterlegungsvereinbarung erforderlich sind, einschließlich der Auszahlung von Inhabern. Wie in der Kündigungsmitteilung erwähnt, wird JPMorgan versuchen, DR-Inhaber auszuzahlen wenn und sofern geltende Gesetze, Regeln und Vorschriften dies zulassen.

Genau Rechtsgrundlage sind ADRs. Aber was hat Deutschland oder Europa mit ADRs zu tun?
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WalterSparbier, 10.01.2023 0:28 Uhr
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Keiner konnte vorhersehen, dass die Adrs sanktioniert werden.

War aber zu erwarten. Nicht zu verstehen sind ja Leute wie Geko, die noch nach dem russischen Einmarsch gekauft haben und sich jetzt beschweren.
D
Det123, 09.01.2023 16:55 Uhr
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Raiffeisenbank Manager zwischen den Fronten https://www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/giebelkreuz-zwischen-den-fronten
Olli2111
Olli2111, 08.01.2023 17:39 Uhr
1
Wahrscheinlich dachten viele, wenn Russland den Handel wieder aufnimmt, das auch die Adrs wieder handelbar sind. Bringt eh nichts darüber zu debattieren. Ist jetzt so wie es ist.
Olli2111
Olli2111, 08.01.2023 17:35 Uhr
1

Jeder Anleger hatte die Chance vor Verhängung der Sanktionen seine Gazprom Anteile zu veräußern. Wer das verpennt hat hat soll die jetzigen Konsequenzen mit Anstand tragen. So ihr könnt auf mich einschlagen und tausend Daumen senken, ich bleibe bis der Meinung.

Keiner konnte vorhersehen, dass die Adrs sanktioniert werden.
Subarach
Subarach, 08.01.2023 17:05 Uhr
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Jeder Anleger hatte die Chance vor Verhängung der Sanktionen seine Gazprom Anteile zu veräußern. Wer das verpennt hat hat soll die jetzigen Konsequenzen mit Anstand tragen. So ihr könnt auf mich einschlagen und tausend Daumen senken, ich bleibe bis der Meinung.
D
Det123, 07.01.2023 19:57 Uhr
1

*keine Rechtsgrundlage*

Natürlich gibt es eine Rechtsgrundlage. Ein American Depositary Receipt ist ein in den USA ausgegebener Hinterlegungsschein, der eine bestimmte Anzahl hinterlegter Aktien eines ausländischen Unternehmens verkörpert und an deren Stelle am US-Kapitalmarkt gehandelt werden kann. Ist ein Tausch der ADR in die Original Aktien nicht möglich, wird der ADR-Ausgeber, die Aktien in einem geordneten Markt in einem angemessenen Zeitraum verkaufen. Siehe hier exemplarisch (Sberbank). Dort heißt es....Wenn Sie die Stammaktien nicht annehmen können, würden die DRs in den Büchern bleiben Ihres Depot- oder Maklerkontos bis zu dem Zeitpunkt, an dem geltende Gesetze, Regeln und Vorschriften erlauben es JPMorgan, Maßnahmen zu ergreifen, die gemäß der Hinterlegungsvereinbarung erforderlich sind, einschließlich der Auszahlung von Inhabern. Wie in der Kündigungsmitteilung erwähnt, wird JPMorgan versuchen, DR-Inhaber auszuzahlen wenn und sofern geltende Gesetze, Regeln und Vorschriften dies zulassen.
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VentureCapitalist, 07.01.2023 15:51 Uhr
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Darüber hinaus ist es natürlich auch müßig darüber zu reden. Es wird keine Entschädigung deutscher bzw. ausländischer Anleger russischer Aktien geben, weil es dafür eine Rechtsgrundlage gibt! Da kann man jetzt rumheulen wie man will, das wird sich nicht ändern. Erinnert einen ein bisschen an die Lehmann- Bank Zertifikat Besitzer. Wer Sicherheit will, muss sein Geld auf dem Tagesgeld liegen lassen und insbesondere Diversifizieren! Wer mehr wie 10% vom Portfolio in russischen Aktien hatte, hat bei seinen Investitionsentscheidungen auch Handwerkliche Fehler gemacht oder war von Gier geleitet!

*keine Rechtsgrundlage*
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