GERRESHEIMER WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

21,28 EUR
+1,77 % +0,37
20:03:38 Uhr, Baader Bank
Kommentare 13.544
D
Diversify, 1. Apr 12:01 Uhr
1

🚨 Gerresheimer vor dem Abgrund: Ist der Fall auf 10 € noch aufzuhalten? Was einst als solider MDAX-Wert galt, entwickelt sich immer mehr zum Albtraum für Aktionäre. Bei Gerresheimer brennt es an allen Ecken und Enden, und die Hoffnung auf eine Bodenbildung scheint sich in Luft aufzulösen. Hier ist die knallharte Realität: Das Vertrauens-Debakel: Nach den massiven Bilanzierungsproblemen und der Einmischung der BaFin ist das Vertrauen der Investoren am Nullpunkt. Wenn ein Unternehmen mehrfach die Veröffentlichung seines Jahresabschlusses verschieben muss (wie zuletzt im März 2026), riecht der Markt "Lunte" – die Angst vor weiteren Leichen im Keller ist riesig. Absturz der Kennzahlen: Die Gewinnprognosen wurden bereits drastisch zusammengestrichen. Analysten wie die UBS haben ihre Kursziele bereits radikal auf 12,90 € eingedampft – die psychologisch wichtige Marke von 10 € rückt damit in unmittelbare Schlagdistanz. Massive Abschreibungen: Mit angekündigten Wertminderungen von bis zu 240 Mio. € für das Geschäftsjahr 2025 steht das Unternehmen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Das einstige Wachstumsversprechen ist einer harten Sanierungsrealität gewichen. Schuldenlast & Zinsdruck: In einem Umfeld, in dem die Zinsen weiterhin belasten, wiegt die hohe Verschuldung von Gerresheimer doppelt schwer. Der Börsenwert ist bereits auf ca. 750 Mio. € geschrumpft – ein Bruchteil früherer Tage. Fazit: Der Chart sieht verheerend aus. Solange keine testierten Zahlen vorliegen und die BaFin-Prüfungen das Management lähmen, bleibt die Aktie ein fallendes Messer. Sollte die Unterstützung im Bereich von 13 € fallen, ist der Weg frei für eine Orientierung Richtung 10,00 €. Anleger brauchen hier Nerven aus Stahl – oder einen sehr schnellen Verkaufsfinger.

Bitte grundsätzlich immer die Quelle angeben bzw den Link dazu, danke. Ansonsten müsste man eigentlich annehmen, der Text sei von dir selbst verfasst.
Highländer
Highländer, 1. Apr 12:40 Uhr
1
Einen wahren Albtraum erlebten und erleben die Anleger bei der Gerresheimer-Aktie. Und nein, hierbei handelt es sich nicht um einen Pennystock oder Krypto-Coin. Sondern um eine Aktie aus dem SDAX-Segment mit bitterlicher Entwicklung seit dem Höchststand vom September 2023 bei 122,90 €. Seither verlor die Aktie rund -88% an Wert und erreichte im Februar einen Tiefpunkt zu Kursen aus dem Handelsjahr 2009. Seither schossen die Kurse wiederum um +52% empor und doch bleibt die Aktie ein Desaster. https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-52-und-doch-ein-desaster/
B
Börse_ist_Zukunft, 1. Apr 11:44 Uhr
0
🚨 Gerresheimer vor dem Abgrund: Ist der Fall auf 10 € noch aufzuhalten? Was einst als solider MDAX-Wert galt, entwickelt sich immer mehr zum Albtraum für Aktionäre. Bei Gerresheimer brennt es an allen Ecken und Enden, und die Hoffnung auf eine Bodenbildung scheint sich in Luft aufzulösen. Hier ist die knallharte Realität: Das Vertrauens-Debakel: Nach den massiven Bilanzierungsproblemen und der Einmischung der BaFin ist das Vertrauen der Investoren am Nullpunkt. Wenn ein Unternehmen mehrfach die Veröffentlichung seines Jahresabschlusses verschieben muss (wie zuletzt im März 2026), riecht der Markt "Lunte" – die Angst vor weiteren Leichen im Keller ist riesig. Absturz der Kennzahlen: Die Gewinnprognosen wurden bereits drastisch zusammengestrichen. Analysten wie die UBS haben ihre Kursziele bereits radikal auf 12,90 € eingedampft – die psychologisch wichtige Marke von 10 € rückt damit in unmittelbare Schlagdistanz. Massive Abschreibungen: Mit angekündigten Wertminderungen von bis zu 240 Mio. € für das Geschäftsjahr 2025 steht das Unternehmen vor einem finanziellen Scherbenhaufen. Das einstige Wachstumsversprechen ist einer harten Sanierungsrealität gewichen. Schuldenlast & Zinsdruck: In einem Umfeld, in dem die Zinsen weiterhin belasten, wiegt die hohe Verschuldung von Gerresheimer doppelt schwer. Der Börsenwert ist bereits auf ca. 750 Mio. € geschrumpft – ein Bruchteil früherer Tage. Fazit: Der Chart sieht verheerend aus. Solange keine testierten Zahlen vorliegen und die BaFin-Prüfungen das Management lähmen, bleibt die Aktie ein fallendes Messer. Sollte die Unterstützung im Bereich von 13 € fallen, ist der Weg frei für eine Orientierung Richtung 10,00 €. Anleger brauchen hier Nerven aus Stahl – oder einen sehr schnellen Verkaufsfinger.
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 11:42 Uhr
2
Natürlich gibt es darunter auch große Landesbanken, aber halt auch sinnbildlich die "Dorfsparkasse Hintertupfingen" mit einer Paketgröße von vielleicht nur wenigen Millionen Euro.
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 11:40 Uhr
2

Das sehe ich ähnlich. Es macht aus logischen Aspekten keinen Sinn das die Kreditgeber die Firma "zerstören" wollen. Es wundert mich nur, dass die Verhandlungen - oder zumindest der Kern der Verhandlungen (Also ob es eine Fälligstellung geben wird oder nicht) - so lange andauern. Wenn auf beiden Seiten zumindest die allgemeine Einigkeit herrscht, dass es erstmal weitergeht, dann wundert es mich, dass man hierzu keine Kurz-Meldung herausgibt. Ein "In den Verhandlungen mit den Kreditgebern konnten wir erste Einigkeit schaffen, in kommenden Gesprächen werden wir die Konditionen für ein Fortbestehen aushandeln" würde dem Markt und vielen Anlegern schon echt helfen. Oder gibt es hier Vorgaben das solche Zwischenstandsmeldungen nicht veröffentlicht werden dürfen?

Wir reden hier von einer dreistelligen Zahl an Kreditgebern.
T
TheTradingMorlock, 1. Apr 11:27 Uhr
0

Keine Bank und kein Kreditgeber kann Interesse an einer vorzeitigen Fälligsgellung haben, durch die GXI im worst case zahlungsunfähig würde. Das sind alles institutionelle Anleger, also keine Privaten. Die wollen weiterhin Zinsen kassieren und das konnte GXI bisher problemlos leisten. Die Endfälligkeit ist nicht im Interesse der Geldgeber. Die Kredite werden weiterlaufen mit einem Waiver, dh die Banken bekommen finanziell noch einen etwas höheren Zinssatz, weil Kreditbedingungen gerissen wurden. Das ist verschmerzbar für GXI und lukrativ für die Banken. Sie werden höchstens mehr Sicherheiten verlangen. Das könnte zB sein, dass GXI öfters Statusmeldungen über die Fortschritte beim Transformationsprogramm machen muss oder man nochmals drauf hinweist, dass Centor bis Ende 2026 verkauft sein muss. Beides ist ohnehin geplant und dürfte zu schaffen sein. Wenn das Testat bis Mai/Juni kommt, ist ohnehin alles ok, denn man hat ja eine Übergangszeit (plus "Heilungsfrist"), dann hat man die Bedingungen der Banken erfüllt. Nur später sollte es halt nicht werden. Aber selbst dann halten die Banken die Füße still, so lange die Zinsen bedient werden, so meine Meinung.

Das sehe ich ähnlich. Es macht aus logischen Aspekten keinen Sinn das die Kreditgeber die Firma "zerstören" wollen. Es wundert mich nur, dass die Verhandlungen - oder zumindest der Kern der Verhandlungen (Also ob es eine Fälligstellung geben wird oder nicht) - so lange andauern. Wenn auf beiden Seiten zumindest die allgemeine Einigkeit herrscht, dass es erstmal weitergeht, dann wundert es mich, dass man hierzu keine Kurz-Meldung herausgibt. Ein "In den Verhandlungen mit den Kreditgebern konnten wir erste Einigkeit schaffen, in kommenden Gesprächen werden wir die Konditionen für ein Fortbestehen aushandeln" würde dem Markt und vielen Anlegern schon echt helfen. Oder gibt es hier Vorgaben das solche Zwischenstandsmeldungen nicht veröffentlicht werden dürfen?
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 11:14 Uhr
2

@MönchULI, das sind doch schonmal positive Entwicklungen. Was glaubst du, ist das Schweigen über die Verhandlungen mit den Banken - nach einer bereits längeren Zeit als bekannt wurde, dass es Verhandlungen wegen der Covenants geben wird - ein gutes oder schlechtes Zeichen. Wären die Kreditgeber nicht interessiert daran, einen Waiver zu gewähren, hätten wir das doch auch schon längst erfahren. Oder kann das Schweigen in diesem Bereich sogar als schlechte Nachricht interpretiert werden? Schließlich wäre es ja im Interesse aller, einen positiven Verhandlungsablauf zu kommunizieren.

Keine Bank und kein Kreditgeber kann Interesse an einer vorzeitigen Fälligsgellung haben, durch die GXI im worst case zahlungsunfähig würde. Das sind alles institutionelle Anleger, also keine Privaten. Die wollen weiterhin Zinsen kassieren und das konnte GXI bisher problemlos leisten. Die Endfälligkeit ist nicht im Interesse der Geldgeber. Die Kredite werden weiterlaufen mit einem Waiver, dh die Banken bekommen finanziell noch einen etwas höheren Zinssatz, weil Kreditbedingungen gerissen wurden. Das ist verschmerzbar für GXI und lukrativ für die Banken. Sie werden höchstens mehr Sicherheiten verlangen. Das könnte zB sein, dass GXI öfters Statusmeldungen über die Fortschritte beim Transformationsprogramm machen muss oder man nochmals drauf hinweist, dass Centor bis Ende 2026 verkauft sein muss. Beides ist ohnehin geplant und dürfte zu schaffen sein. Wenn das Testat bis Mai/Juni kommt, ist ohnehin alles ok, denn man hat ja eine Übergangszeit (plus "Heilungsfrist"), dann hat man die Bedingungen der Banken erfüllt. Nur später sollte es halt nicht werden. Aber selbst dann halten die Banken die Füße still, so lange die Zinsen bedient werden, so meine Meinung.
T
TheTradingMorlock, 1. Apr 11:09 Uhr
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@MönchULI, das sind doch schonmal positive Entwicklungen. Was glaubst du, ist das Schweigen über die Verhandlungen mit den Banken - nach einer bereits längeren Zeit als bekannt wurde, dass es Verhandlungen wegen der Covenants geben wird - ein gutes oder schlechtes Zeichen. Wären die Kreditgeber nicht interessiert daran, einen Waiver zu gewähren, hätten wir das doch auch schon längst erfahren. Oder kann das Schweigen in diesem Bereich sogar als schlechte Nachricht interpretiert werden? Schließlich wäre es ja im Interesse aller, einen positiven Verhandlungsablauf zu kommunizieren.
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 10:56 Uhr
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Morpheus, die ja im Dezember ihren investigativen Report veröffentlicht hatten, scheinen auch einen neuen Fokus zu haben. Vorgestern erschienen ihre Rechercheergebnisse zur indischen MakeMyTrip
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 10:48 Uhr
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Wahrscheinlich verleitet der extrem dünne Handelsumsatz und die latente Übernahmephantasie die Shorties dazu, ihre Positionen in den vergangenen Tagen eher etwas zurück zu fahren, zumal Ostern vor der Tür steht und einige Shorties scheinbar nicht auf dem falschen Fuß überrascht werden möchten.
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 10:38 Uhr
1
Mit Citadel, Marshall und Millennium Capital gibt es aktuell 3 weitere Leerverkäufer, die sich hauchdünn oberhalb der Meldegrenze von 0,5% bewegen. Mal gespannt, ob die auch den Weg darunter wählen.
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 10:36 Uhr
1
Gemeldet werden muss es zwar auch weiterhin, wenn er unter 0,5% zukünftig Veränderungen vornimmt, aber nicht an den Bundesanzeiger, sondern nur noch direkt an die BaFin. Dies wird nicht veröffentlicht
MönchULI
MönchULI, 1. Apr 10:34 Uhr
1
High Ground Investment Management LLP ist von 0,57 auf 0,44% gegangen, also nun unterhalb der Meldegrenze.
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