Hexagon Purus WKN: A2QKGG ISIN: NO0010904923 Kürzel: HPUR Forum: Aktien User: Omoautomatos
HP signalisiert in den Q4 Dokumenten klar, dass man seine Finanzierung des China Joint Ventures künftig stark reduzieren will. Wörtlich heißt es im Q4-2025-Bericht: "The Company is engaged in ongoing discussions with its joint venture partner regarding potential financing alternatives for 2026, with the objective of minimizing Hexagon Purus' cash contributions while maintaining the joint venture's operational continuity and market presence. These discussions may include changes to funding arrangements and ownership levels." Auch in der Q4 Präsentation wird dieses Ziel explizit genannt: "Objective is to minimize Hexagon Purus' cash contribution while maintaining operational continuity and market presence." Nachdem HP 2025 bereits mehr als NOK 21 Mio. in das China JV investiert hat, deutet der Bericht darauf hin, dass dieser Kapitalfluss künftig beendet werden soll. Die Formulierung „changes to ownership levels“ legt nahe, dass HP dafür auch eine Reduktion seines Anteils oder eine Verwässerung akzeptieren könnte. Ein Joint Venture, das seit drei Jahren jährlich über NOK 20 Mio. Kapital benötigt und noch keine Umsätze generiert, hat ohne weitere Finanzierung kaum Perspektive. Realistisch bleiben zwei Szenarien: CIMC Enric übernimmt HPs Anteil vollständig oder das Joint Venture wird eingestellt. Die Realität des chinesischen Marktes macht es für das Joint Venture sehr schwer erfolgreich zu sein. Der Markt ist stark überfüllt, weil es in China viele Hersteller gibt, oft mit staatlicher Unterstützung. Dadurch entsteht ein harter Preiskampf, bei dem chinesische Wettbewerber ihre Produkte deutlich günstiger anbieten können. Gleichzeitig entwickelt sich auch der Wasserstoffmarkt in China langsamer als ursprünglich erwartet.
Der Auftrag über EUR 6,2 Mio. vom 6. März ist eine positive Nachricht, löst aber keines der strukturellen Probleme von HP. Der Auftragsbestand liegt aktuell nur bei rund NOK 800 Mio. und deckt damit etwa acht Monate Umsatz. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über etwa NOK 322 Mio. Cash, während weiterhin ein hoher Cash-Burn besteht und ein Rückzug aus Bereichen wie BVI und dem China-Joint-Venture notwendig wird. Auch mit dem SpaceX-Verkauf über USD 15 Mio. bleibt die finanzielle Situation angespannt. Eine Kapitalerhöhung in der zweiten Hälfte von 2026 erscheint daher sehr wahrscheinlich. Statt eines Turnarounds dürfte 2026 vor allem ein Jahr der Stabilisierung werden.
Deine Aussage ist extrem optimistisch und realitätsfern. Du überschätzt den Auftragsbestand massiv und ignorierst den enormen Cash Verlust von über NOK 600 Millionen in 2025. Die Hoffnung auf China ist absurd. HP will dort gerade raus und zahlt nichts mehr ein und ein Break even Ende 2026 ist bei den aktuellen Verlusten völlig unrealistisch.
Ebenso DonnieT, es ist absolut zu hoffen, dass es so weitergeht, wie wir es uns vorgestellt haben. Das Potenzial ist riesig, und man darf den Blick nicht nur auf Deutschland verengen. Kleinere Länder wie z.B. Slowenien machen oft schnellere Fortschritte und setzen Projekte konsequenter um. Bei der Infrastruktur – insbesondere bei Tankstellen und der Verteilung – hat Hexagon Purus weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Dass wir bereits jetzt, Anfang März, rund 50 % des geplanten Jahresumsatzes durch festen Backlog und Neuaufträge (wie den heutigen 70-Mio.-NOK-Deal) gesichert haben, ist ein starkes Zeichen. Sollte in diesem Jahr zusätzlich einer der großen Märkte wie China oder Indien richtig durchstarten, ist der Break-even Ende 2026 absolut greifbar. Wenn diese Meilensteine erreicht sind, wird es hier im Chat sicher auch wieder ruhiger zugehen – im positiven Sinne, weil die Fakten dann für sich sprechen und die Unsicherheit vom Markt verschwindet.
Die "Umsatz-Säule" für 2026 Gesicherter Backlog (92 % von 728 Mio.): 669,76 Mio. NOK Neuer Auftrag von heute (ca. 6,2 Mio. EUR): + 70,00 Mio. NOK Aktuell fest geplanter Umsatz für 2026: 739,76 Mio. NOK Warum diese Zahl (fast 740 Mio. NOK) so wichtig ist: Die "50%-Hürde" ist genommen: Wenn wir davon ausgehen, dass Purus für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von etwa 1,4 bis 1,5 Mrd. NOK anpeilt (was Analysten für den EBITDA-Break-even als notwendig erachten), haben sie jetzt bereits über 50 % der Miete im Sack – und das schon in der ersten Märzwoche. Sicherheit für das Werk in Weeze: Da der neue 70-Mio.-Auftrag explizit in Weeze gefertigt wird, ist die Grundauslastung für die deutsche Fabrik im zweiten Halbjahr 2026 massiv gestärkt. Das senkt die Stückkosten und hilft dabei, die Margen endlich in den grünen Bereich zu drücken. Psychologie des Marktes: Der Backlog schmilzt nicht nur dahin (indem alte Aufträge abgearbeitet werden), sondern er wird durch frische Großaufträge wieder aufgefüllt. Das ist genau das "Momentum", das die Aktie braucht, um den Abwärtstrend der letzten Monate nachhaltig zu brechen. Jetzt noch Aufträge aus Europa, China oder Indien, dann wäre der Break Even dieses Jahr mehr als realistisch.
Die "Umsatz-Säule" für 2026 Gesicherter Backlog (92 % von 728 Mio.): 669,76 Mio. NOK Neuer Auftrag von heute (ca. 6,2 Mio. EUR): + 70,00 Mio. NOK Aktuell fest geplanter Umsatz für 2026: 739,76 Mio. NOK Warum diese Zahl (fast 740 Mio. NOK) so wichtig ist: Die "50%-Hürde" ist genommen: Wenn wir davon ausgehen, dass Purus für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatz von etwa 1,4 bis 1,5 Mrd. NOK anpeilt (was Analysten für den EBITDA-Break-even als notwendig erachten), haben sie jetzt bereits über 50 % der Miete im Sack – und das schon in der ersten Märzwoche. Sicherheit für das Werk in Weeze: Da der neue 70-Mio.-Auftrag explizit in Weeze gefertigt wird, ist die Grundauslastung für die deutsche Fabrik im zweiten Halbjahr 2026 massiv gestärkt. Das senkt die Stückkosten und hilft dabei, die Margen endlich in den grünen Bereich zu drücken. Psychologie des Marktes: Der Backlog schmilzt nicht nur dahin (indem alte Aufträge abgearbeitet werden), sondern er wird durch frische Großaufträge wieder aufgefüllt. Das ist genau das "Momentum", das die Aktie braucht, um den Abwärtstrend der letzten Monate nachhaltig zu brechen. Jetzt noch Aufträge aus Europa, China oder Indien, dann wäre der Break Even dieses Jahr mehr als realistisch.
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