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HORIZONS MAR.LIEFE SCI.A Forum: Community User: Goonz_
Kommentare 3.579
Kampf.schwein,
12.07.2019 18:14 Uhr
0
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Haltung gegenüber medizinischem Cannabis und Cannabinoiden vor einigen Monaten zum ersten Mal gegenüber der ursprünglichen Position der Organisation aus dem Jahr 1954 aktualisiert. In der alten Position hieß es, dass „Anstrengungen unternommen werden sollten, um Cannabis aus jeder legitimen medizinischen Praxis zu verbannen”. Aktualisierte Empfehlungen wurden zur Genehmigung an 53 UN-Länder gesendet. Diese umfassen z.B.
Die Eingruppierung von Cannabis in den internationalen Drogenkontrollkonventionen wäre nicht so einschränkend wie jetzt, da sie aus Anhang 4 des Übereinkommens von 1961 gestrichen würde. (Diese Kategorie war den gefährlichsten Substanzen vorbehalten)
THC in jeglicher Form würde aus dem Übereinkommen von 1971 gestrichen und zusammen mit Cannabis in Anhang 1 des Übereinkommens von 1961 aufgenommen, wodurch die Einstufung von Cannabis erheblich vereinfacht würde.
Reine CBD-Produkte, die nicht mehr als 0,2% THC enthalten, würden in keiner Weise in die internationalen Drogenkontrollkonventionen aufgenommen.
Die von der WHO vorgeschlagene internationale Neueingruppierung von Cannabis bietet den Ländern eine größere Möglichkeit, legalen und sicheren Zugang zu medizinischen Cannabisprodukten zu gewährleisten und die Grundlage für weitere Forschung zu verbessern. Der Verwaltungsprozess hat sich jedoch verzögert, so dass offizielle Gesetzesergebnisse wohl erst zu Beginn des nächsten Jahres möglich sind.
Solche Schritte sind jedoch ein großer Durchbruch in der internationalen Cannabispolitik. Die Veränderungen auf internationaler Ebene dürften den Legalisierungsprozess in einzelnen Ländern erleichtern und somit weltweit mehr Menschen die Vorteile von medizinischem Marihuana verschaffen, was zwangsläufig zum Wachstum des Marktes beitragen wird.
Weitere Informationen zum WHO-Expertenausschuss für Drogenabhängigkeit (ECDD) finden Sie hier!
Kurz noch eine Anmerkungen zu den Kritikern von Cannabis: Wussten Sie, dass der schädliche Konsum von Alkohol nach Angaben der WHO weltweit jährlich 3,3 Millionen Todesopfer fordert? Durchschnittlich trinkt jede Person auf der Welt ab 15 Jahren 6,2 Liter reinen Alkohol pro Jahr. Weniger als die Hälfte der Bevölkerung (38,3%) trinkt tatsächlich Alkohol, was bedeutet, dass diejenigen, die Alkohol trinken, durchschnittlich 17 Liter reinen Alkohol pro Jahr konsumieren.
mushroom,
12.07.2019 15:37 Uhr
0
Hier gehts a nur noch berg ab
Kampfsch300,
12.07.2019 12:46 Uhr
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https://www.leafly.de/kolumbien-oeffentlicher-cananbiskonsum-erlaubt/
Kampfsch300,
12.07.2019 12:46 Uhr
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Kolumbien: öffentlicher Cananbiskonsum erlaubt
Vergangene Woche machte Kolumbien Schlagzeilen damit, dass es aufgrund seine geografischen Lage Vorteile beim Cannabisanbau hat (Leafly.de berichtete). Nun gibt es spannende Neuigkeiten aus dem Land. Das kolumbianische Verfassungsgericht hat nämlich Teile des Polizeigesetzes von 2017 für verfassungswidrig erklärt. Somit ist jetzt der Cannabiskonsum in der Öffentlichkeit erlaubt.
Das Urteil legalisiert den öffentlichen Cannabiskonsum in der südamerikanischen Nation. Das Gericht sagte, dass das Verbot „das Recht auf Privatsphäre, die Autonomie des Einzelnen und die freie Entfaltung der Persönlichkeit verletzt“.
Kolumbien: Medizinalhanf bereits seit drei Jahren erlaubt
Cannabis und andere illegale Drogen wurden in Kolumbien vor sieben Jahren entkriminalisiert. Medizinalcannabis ist seit drei Jahren erlaubt, ebenso der Heimanbau für den persönlichen Gebrauch. Cannabis für Freizeitzwecke bleibt hingegen illegal.
Senator Gustavo Bolívar wies darauf hin, dass das Urteil auf „technischen Gesetzesfehlern“ und nicht auf dem Wunsch beruht, das Gesetz 2017 zu ändern.
„Das Polizeigesetzbuch wurde 2017 als politischer Versuch zur Begrenzung und Bestrafung des Cannabiskonsums nach der Genehmigung des medizinischen Gebrauchs in Kraft gesetzt, und viele Teile des Kodex gelten als lästig und ungerechtfertigt“, erklärte Bolívar gegenüber der Presse.
Präsident Duque sagte, nachdem er das Gerichtsurteil akzeptierte, dass die freie Bestimmung der Persönlichkeit nicht über der freien Bestimmung der Drogenabhängigkeit stehe. Er fügte hinzu, dass die Polizei weiterhin Strafen verhängen und Cannabis beschlagnahmen werde. Auch wenn niedrige Dosen als legal für den persönlichen Gebrauch angesehen werden.
„Ein Gesetz .....
Kampfsch300,
11.07.2019 11:52 Uhr
0
Republikaner und Demokraten sind sich einig, dass die bestehenden Cannabis-Gesetze in den USA reformbedürftig sind. Womöglich wird Marihuana bald auch auf Bundesebene vollständig legalisiert. Obwohl in 11 US-Bundesstaaten Cannabis vollständig und in 33 zu medizinischen Zwecken legalisiert wurde, verbieten USA-weite Bundesgesetze weiterhin den Besitz und Konsum vom Marihuana. Dieser rechtliche Widerspruch könnte bald abgeschafft werden, denn Republikaner und Demokraten wollen bestehende Bundesgesetze lockern oder Cannabis sogar USA-weit komplett legalisieren. Dies berichtet der US-Nachrichtensender
Der republikanische Abgeordnete Tom McClintock erklärte gestern vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses: "Die Entkriminalisierung von Marihuana ist eines der wenigen Themen, bei denen noch in dieser Leglasturperiode überparteiliche Einigung erzielt werden könnte". Und weiter: "Ich glaube, dass dauerhaftere Reformen notwendig sind, damit die einzelnen Bundesstaaten Marihuana kontrollieren, regulieren und besteuern können […]. Der derzeitige Konflikt zwischen Landes- und Bundesrecht ist nicht mehr tragfähig und muss gelöst werden". Die demokratische Abgeordnete Karen Bass sieht dies ähnlich: "Es gibt einen wachsenden Konsens in diesem Land, dass die derzeitigen Marihuana-Gesetze nicht sinnvoll sind, und wir müssen eine Reform in Betracht ziehen. Die heutige Anhörung ist ein erster Schritt in diesem Prozess". Justin Strekal, politischer Direktor der Marihuana-NGO NORML, begrüßte die Anhörung vor dem Justizausschuss des Repräsentantenhauses: "Heute war ein historischer Tag im Kampf um das Ende der bundesweiten Marihuana-Kriminalisierung. Mitglieder beider politischer Lager sind sich einig, dass die gescheiterte Cannabis-Prohibition unserer Nation reformiert werde muss. Die einzige Meinungsverschiedenheit war, wie die Reform gestaltet werden soll". Bisher besteht zwischen Republikanern und Demokraten noch kein Konsens darüber wie genau die Cannabis-Reform aussehen soll. Einige Politiker wollen, dass Cannabis aus dem Controlled Substances Act, dem Betäubungsmittelgesetz der USA, gestrichen wird. Andere wollen die Legalisierung weiterhin den Bundesstaaten überlassen und wieder andere wollen lediglich eine Lockerung bestehender Bundesgesetze. Aber selbst, wenn sich eine Mehrheit im Repräsentantenhaus für eine vollständige Cannabis-Legalisierung auf Bundesebene finden sollte, muss die Gesetzesänderung noch durch den Senat, indem die Republikaner die Mehrheit haben. Der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell widersetzt sich bisher noch der Marihuana-Legalisierung. Und US-Präsident Donald Trump könnte das Gesetz theoretisch auch noch stoppen.
Cannabis-Reform geplant: Dürfen bald alle Amis kiffen? | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11596517-cannabis-reform-geplant-amis-kiffen
Kampfsch300,
11.07.2019 9:16 Uhr
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https://www.hanf-magazin.com/produktvorstellungen/nutzhanfprodukte/lego-will-bis-2030-die-gesamte-produktion-auf-hanfplastik-umstellen/
Kampfsch300,
11.07.2019 9:16 Uhr
0
LEGO will bis 2030 die gesamte Produktion auf Hanfplastik umstellen
Mit der Entscheidung für den Einsatz umweltfreundlicher und nachhaltiger Materialien trifft der Spielzeughersteller LEGO den Nerv der Zeit. Bis 2030 soll das gesamte Sortiment von Kunststoff auf Plastik aus Hanf umgestellt werden.
LEGO wurde vor fast 60 Jahren gegründet und die Erfolgsgeschichte des dänischen Spielzeugherstellers stützt sich unter anderem auf die bekannten Legosteine. Jetzt investiert der größte Spielzeughersteller der Welt Millionen, um die Kunststoffsteine in Zukunft aus Hanf zu fertigen. Wie die Nachrichtenseite Plastic News berichtet, soll die Umstellung bis zum Jahr 2030 perfekt sein.
Allan Rasmussen ist Projektmanager bei LEGO und versprach, dass sich die Bausteine aus dem neuen Material nicht von den alten Legosteinen unterscheiden lassen. Außerdem habe man ein Material finden müssen, das in 50 Jahren immer noch wie neu sei.
Plastik aus Hanf
Kunststoff aus Hanf ist in vielerlei Hinsicht nachhaltiger als die Gewinnung aus Erdöl. Bis Plastik abgebaut wurde, vergehen zwischen 500–100 Jahre. Vor allem die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik ist ein großes Umweltproblem. Der von uns entsorgte Kunststoff verschmutzt nicht nur die Umwelt. Er landet als Mikroplastik in unserer Nahrung und wird letztendlich von uns aufgenommen.
Der Hauptbestandteil von Plastik ist Zellulose, die hauptsächlich aus Petroleum gewonnen wird. Zellulose kann jedoch auch aus organischen Materialien hergestellt werden. Zum Beispiel aus Hanf, der mit seinem hohen Gehalt an Zellulose dafür prädestiniert ist. Hinzu kommt, dass Hanfplastik vollständig biologisch abbaubar ist.
Nachhaltige Zukunft
Das australische Unternehmen Zeoform arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung von biologisch abbaubaren Technologien aus Hanf. Wie das Unternehmen berichtet, habe man eine neue Art von sehr robustem Kunststoff entwickelt, der vollständig aus Hanf hergestellt ist. Das Material kann in unterschiedlichste Formen gegossen werden oder für die Produktion zahlreicher Produkte, wie Strohhalme, Möbel oder eben Spielzeug verwendet werden.
Plastic News zufolge verwendet LEGO für die Produktion der Bausteine jedes Jahr mehr als 6.000 Tonnen Plastik. Umso wichtiger ist die Entscheidung des dänischen Unternehmens für die nachhaltige und umweltfreundliche Alternative aus Hanf.
Kampfsch300,
11.07.2019 6:59 Uhr
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https://www.cnbc.com/2019/07/10/us-lawmakers-look-to-legalize-pot-in-historic-marijuana-reform-hearing.html?__source=iosappshare%7Ccom.apple.UIKit.activity.PostToFacebook
Kampfsch300,
11.07.2019 6:59 Uhr
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US-Gesetzgeber wollen Pot in der "historischen" Anhörung zur Marihuana-Reform legalisieren
Die US-Gesetzgeber haben die Reform der Topfgesetze in einer "historischen" Anhörung am Mittwoch abgewogen, in der zahlreiche Kongressabgeordnete sagten, sie wollten die Bundesgesetze lockern und Marihuana sogar legalisieren.
"Die Entkriminalisierung von Marihuana könnte eines der wenigen Probleme sein, bei denen in dieser Sitzung noch eine parteiübergreifende Einigung erzielt werden kann", sagte der Abgeordnete Tom McClintock aus R-Calif haben ihre Ziele erreicht. “......
Kampfsch300,
10.07.2019 10:40 Uhr
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US-*** Jay-Z steigt ins legale Cannabisgeschäft ein
Das Unternehmen Caliva, mit Hauptsitz in San Jose, teilte am Dienstag mit, dass Jay-Z eine langfristige Partnerschaft eingegangen sei, in der er sich auf die Öffentlichkeitsarbeit und die kreative Leitung der Marke konzentrieren werde. "Wir wollen etwas Großartiges schaffen, dabei Spaß haben, Gutes tun und Menschen mit einbeziehen", sagte Jay-Z über seine neue Position als "Chief Brand Strategist" bei Caliva. Das Unternehmen aus Kalifornien bietet eine breite Produktpalette rund um Cannabis an: Von Pflegeprodukten bis zu Cannabis zum Freizeitkonsum. Der 49-jährige Musiker, der mit dem Pop-Superstar Beyoncé verheiratet ist, wurde vom Forbes Magazine als erster Hip-Hop-Künstler zum Milliardär ernannt. Jay-Z folgt nun den Spuren des US-Musikers Snoop Dogg, der sich bereits erfolgreich im Cannabis-Business bewegt
Cannabis: US-*** Jay-Z steigt ins legale Cannabisgeschäft ein | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11593256-cannabis-us-***-jay-z-legale-cannabisgeschaeft
Kampfsch300,
04.07.2019 21:44 Uhr
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https://www.hanf-magazin.com/politik/international/vorerst-keine-legalisierung-von-cannabis-in-new-york-und-new-jerseys/
Kampfsch300,
04.07.2019 21:43 Uhr
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Vorerst keine Legalisierung von Cannabis in New York und New Jerseys
In vielen Bundesstaaten der USA ist Cannabis für den Freizeitkonsum bereits legal. In New York und New Jersey wurden die Pläne für eine Legalisierung von Cannabis vorerst gestoppt.
Nach dem Verbot von CBD in Lebensmitteln ist auch die Legalisierung von Cannabis in New York wieder in weite Ferne gerückt. Zu Beginn des Jahres wurden Geschäfte und Restaurants sowie Cafés der Metropole dazu aufgefordert, CBD-haltige Speisen und Getränke aus dem Sortiment zu nehmen. Nun wurde auch die Legalisierung von Cannabis zu Freizeitzwecken vorerst auf Eis gelegt. Grund dafür seien Streitigkeiten über die Verteilung der dadurch entstehenden Steuereinnahmen.
Zudem erschien im Juni in der New York Times ein Bericht, der auf die negative Beeinflussung der kognitiven Entwicklung durch den Konsum von Cannabis hinweist. So könnten bei jugendlichen Cannabis-Konsumenten vor allem Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen, Gedächtnisleistung sowie das Aufmerksamkeits- und Konzentrationsvermögen gestört werden. Dies wirkt sich nun massiv auf die Legalisierung von Cannabis aus.
Cannabis und das menschliche Gehirn
Cannabinoide wirken unter anderem in unserem Gehirn. Auf diese Auswirkungen stützen sich auch die in dem Bericht zitierten Forscher. So könne man heutzutage besser verstehen, welche Auswirkungen der Cannabiskonsum auf das Gehirn haben kann. Demnach könne THC den Informationsaustausch zwischen Neuronen stören, was zu langfristigen Veränderungen im Lernverhalten, emotionalen Reaktionen und Aufmerksamkeit führen kann.
Die American Academy of Pediatrics warnt vor dem Genuss von Cannabis für Freizeitzwecke. Ein weiterer Grund dafür sei, dass sich der durchschnittliche THC-Gehalt seit den 1990er Jahren deutlich erhöht habe. Laut einer aktuellen Untersuchung der registrierten Cannabis-Ausgabestellen in Colorado liegt der durchschnittliche THC-Gehalt der angebotenen Cannabisprodukte bei ungefähr 18,7%.
Mindestalter: 25 Jahre
Aktuell werden die Vorschläge für die Legalisierung von Cannabis in New York und New Jersey geprüft. Obwohl man in den USA mit 21 Jahren volljährig ist, plädieren Wissenschaftler für ein Mindestalter von 25 Jahren, um Cannabisprodukte legal erwerben zu können. Darüber hinaus fordern sie THC-Obergrenzen und eine strenge Überwachung des THC-Gehalts. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Durchführung von Aufklärungskampagnen.
Kampfsch300,
03.07.2019 22:47 Uhr
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Bitte schön 👍💪 hoffentlich demnächst mal wieder steigende Kurse
N
Newbie1975,
02.07.2019 18:14 Uhr
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Merci
Kampfsch300,
02.07.2019 12:42 Uhr
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https://www.marijuana.com/de/news/2019/07/legalisierung-in-maine-tritt-bald-in-kraft/
Kampfsch300,
02.07.2019 12:42 Uhr
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Lange beschlossene Legalisierung in Maine tritt bald in Kraft
Die Gouverneurin des US-Bundesstaates Maine, Janet Mills, hat kürzlich den Gesetzentwurf unterzeichnet, mit dem Cannabis legalisiert werden soll. Auch die Regulierung des Anbaus, der Produktion und des Handels sind in der Vorlage ausgearbeitet. Bis zur finalen Unterzeichnung hat der Gesetzgeber mehr als zwei Jahre benötigt, um dem Ergebnis der entsprechenden Volksabstimmung Rechnung zu tragen, so die Meldung des Portland Press Herald.
Die Verzögerungen bei den Reformen der Cannabispolitik in Maine hat nicht die amtierende Gouverneurin zu verantworten. Es war ihr Vorgänger, Paul LePage, der gegen jeglichen Vorstöße stets von seinem Vetorecht Gebrauch machte und damit jeden Fortschritt gegen die Interessen der Wähler blockierte.
Seit ihrem Amtsantritt im Februar diesen Jahres hat die Regierung unter Mills mit Hochdruck an den Details der Cannabisregulierung gearbeitet, und auch die Umsetzung der Reformen soll jetzt schnell vonstatten gehen. 90 Tage nach der Unterzeichnung am 20. Juni wird das Gesetz in Kraft treten, das Cannabis als Genussmittel legalisiert.
Trotz der Geschwindigkeit, mit der die Reformen auf den Weg gebracht werden, wird der Cannabismarkt in Maine alles andere als zu lasch reguliert sein, im Gegenteil. Gerade bei der Lizenzierung von Unternehmen, die Cannabis anbauen, verarbeiten oder handeln, geht man eher streng vor. Die Unternehmer müssen mehr als vier Jahre in Maine ansässig sein, um eine Lizenz zu erhalten. Außerdem will man einen großen Teil der Verantwortung den Kommunen übertragen, die selbstständig darüber entscheiden dürfen, ob sie die Cannabisindustrie in ihrem County gewähren lassen, sie verbieten oder ihr besondere Regeln auferlegen.
In der ersten Zeit nach Inkrafttreten der Legalisierung am 11. September 2019 wird legales Cannabis in Maine erst einmal rar sein, denn bislang sollen sich nur 15 der insgesamt 455 Gemeinden des Bundesstaates dafür entschieden haben, Cannabisgeschäfte zuzulassen. Trotzdem schätzen Analysten das Marktpotenzial von Maine als durchaus groß an, gar größer als das von Staaten wie Massachusetts. Bis zum Ende des Jahres wird ein Umsatz von etwa 107 Millionen Dollar erwartet, außerdem könnte die Branche etwa 5.400 Arbeitsplätze generieren.
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