Mercedes-Benz Group WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Knock-Outs auf Mercedes-Benz Group
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Kommentare 153.666
G
Geeronimo, 8. Okt 12:57 Uhr
0
30€ Ende des Jahres
B
BBarni, 8. Okt 12:30 Uhr
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Ja 34,60 € evtl. Mit viel Glück
Poschel
Poschel, 8. Okt 11:43 Uhr
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oh, ein neues Tief heute.

Nichts neues, kommen noch mehr
D
Dr._K, 8. Okt 11:41 Uhr
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Verstehe den Kurs nicht Tesla wird mit KGV 200+ gehandelt, Mercedes KGV 8

naja, tesla kannst du ja nicht verkaufen zum kgv von 200. dann würde die aktie 99% fallen. bei mercedes fällt es nicht ganz so stark, wenn jemand verkauft
T
TomChevalier, 8. Okt 11:33 Uhr
0

Verstehe den Kurs nicht Tesla wird mit KGV 200+ gehandelt, Mercedes KGV 8

Bei Tesla investieren Sektenanhänger, bei Mercedes Erwachsene.
Meerforelle41
Meerforelle41, 8. Okt 11:08 Uhr
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Ich finde die Steuersenkung auf Sprit nicht als Geschenk der Regierung! Durch die hohen Preise bekommen sie ja bereits immer mehr Geld! Derzeit circa 50 Milliarden Steuern vom Autofahrer. Und insgesamt: Steuereinnahmen in Deutschland (2015 bis 2025) (Werte vor der Steuerverteilung auf die Gebietskörperschaften) • 2015: 673,3 Milliarden Euro • 2016: 705,8 Milliarden Euro • 2017: 734,5 Milliarden Euro • 2018: 776,3 Milliarden Euro • 2019: 799,3 Milliarden Euro • 2020: 739,7 Milliarden Euro (Corona-bedingter Einbruch) • 2021: 833,2 Milliarden Euro • 2022: 895,7 Milliarden Euro • 2023: 915,8 Milliarden Euro • 2024: 947,7 Milliarden Euro • 2025: 989,8 Milliarden Euro (Anstieg von +4,4 % gegenüber 2024) Was passiert nur mit dem ganzen Geld, das die arbeitenden erwirtschaften? Selbst mit Sondervermögen und Ukraine, Unterstützung müsste das Geld reichen! Fangt mal an zu sparen an der richtigen Stelle!

Es ist ja auch kein Geschenk, sondern ein Darlehen. Tilgen werden es unsere Kinder. Gratulation an Fritte & Co.
Masterclass
Masterclass, 8. Okt 10:54 Uhr
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Verstehe den Kurs nicht Tesla wird mit KGV 200+ gehandelt, Mercedes KGV 8
B
Blackqop, 8. Okt 10:41 Uhr
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Ich finde die Steuersenkung auf Sprit nicht als Geschenk der Regierung! Durch die hohen Preise bekommen sie ja bereits immer mehr Geld! Derzeit circa 50 Milliarden Steuern vom Autofahrer. Und insgesamt: Steuereinnahmen in Deutschland (2015 bis 2025) (Werte vor der Steuerverteilung auf die Gebietskörperschaften) • 2015: 673,3 Milliarden Euro • 2016: 705,8 Milliarden Euro • 2017: 734,5 Milliarden Euro • 2018: 776,3 Milliarden Euro • 2019: 799,3 Milliarden Euro • 2020: 739,7 Milliarden Euro (Corona-bedingter Einbruch) • 2021: 833,2 Milliarden Euro • 2022: 895,7 Milliarden Euro • 2023: 915,8 Milliarden Euro • 2024: 947,7 Milliarden Euro • 2025: 989,8 Milliarden Euro (Anstieg von +4,4 % gegenüber 2024) Was passiert nur mit dem ganzen Geld, das die arbeitenden erwirtschaften? Selbst mit Sondervermögen und Ukraine, Unterstützung müsste das Geld reichen! Fangt mal an zu sparen an der richtigen Stelle!

Den rosa Elefanten hast du vergessen.
D
Dr._K, 8. Okt 10:28 Uhr
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oh, ein neues Tief heute.
N
Nicpipe, 8. Okt 10:22 Uhr
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Ich finde die Steuersenkung auf Sprit nicht als Geschenk der Regierung! Durch die hohen Preise bekommen sie ja bereits immer mehr Geld! Derzeit circa 50 Milliarden Steuern vom Autofahrer. Und insgesamt: Steuereinnahmen in Deutschland (2015 bis 2025) (Werte vor der Steuerverteilung auf die Gebietskörperschaften) • 2015: 673,3 Milliarden Euro • 2016: 705,8 Milliarden Euro • 2017: 734,5 Milliarden Euro • 2018: 776,3 Milliarden Euro • 2019: 799,3 Milliarden Euro • 2020: 739,7 Milliarden Euro (Corona-bedingter Einbruch) • 2021: 833,2 Milliarden Euro • 2022: 895,7 Milliarden Euro • 2023: 915,8 Milliarden Euro • 2024: 947,7 Milliarden Euro • 2025: 989,8 Milliarden Euro (Anstieg von +4,4 % gegenüber 2024) Was passiert nur mit dem ganzen Geld, das die arbeitenden erwirtschaften? Selbst mit Sondervermögen und Ukraine, Unterstützung müsste das Geld reichen! Fangt mal an zu sparen an der richtigen Stelle!
kreativchen.
kreativchen., 8. Okt 10:09 Uhr
0

Ich habe auf Grundlage der ohnehin schon sehr schlechten und immer schlechter werdenden Absätze in China die KI angestrengt, was sie von "ex-China" hält: was das einmalig und dauerhaft an Ergebnis kostet und wie MB dann da steht. Voraussetzung wäre natürlich ein (wieder-) erstarkender europäischer Binnenmarkt, d.h., UvL, Fritte, Emmi & Co. müssten den extrem hoch chinesisch subventionierten und von der EU aktuell dann noch mal (??!!) subventionierten Hybrid-Schrott endlich stoppen, damit das RoW ex-China Geschäft nicht strukturell wegfault, siehe unten. ## Mercedes-Benz – Investmentthese Oktober 2026 **Kernthese:** Mercedes-Benz muss China nicht zurückgewinnen, damit die Aktie attraktiv ist. Entscheidend ist, ob der Konzern **außerhalb Chinas nachhaltig etwa 6–8 Mrd. € EBIT** und einen entsprechend hohen Free Cashflow erzielen kann. Gelingt das, erscheint die aktuelle Bewertung auch bei einem dauerhaft schwachen China-Geschäft günstig. ### China: Vom Gewinnbringer zum Belastungsfaktor China war über viele Jahre einer der wichtigsten Ergebnis- und Wachstumstreiber von Mercedes. Inzwischen haben Absatz, Preise und Profitabilität massiv gelitten. Der heutige Ergebnisbeitrag Chinas ist deshalb wesentlich geringer als noch vor wenigen Jahren. Mercedes produziert in China über **Beijing Benz Automotive (BBAC)**, an der Mercedes 49 % und BAIC 51 % hält. Daneben werden insbesondere höherpreisige Fahrzeuge aus Europa nach China exportiert. Ein vollständiger China-Rückzug würde daher zwar Ergebnisbeiträge und Absatz kosten, aber **nicht zwangsläufig milliardenschwere Vollabschreibungen** bedeuten. Der 49-%-Anteil an BBAC könnte beispielsweise an BAIC verkauft werden. Nur eine Differenz zwischen Buchwert und Verkaufspreis wäre abzuschreiben. ### Die chinesischen Großaktionäre Gleichzeitig halten zwei chinesische Ankeraktionäre zusammen knapp 20 % an Mercedes-Benz: - BAIC: knapp 10 % - Li Shufu/Geely-Umfeld: rund 9,7 % Daraus ergibt sich jedoch kein unmittelbares Vetorecht gegen eine operative Neuausrichtung in China. Besonders eng ist die Verflechtung mit BAIC: BAIC ist zugleich Großaktionär von Mercedes und Mehrheitseigentümer des gemeinsamen Produktions-JV BBAC. ### Das entscheidende Szenario: Mercedes ohne China-Erholung Für die Bewertung erscheint folgende nachhaltige EBIT-Bandbreite außerhalb Chinas plausibel: | Szenario | EBIT ex China | |---|---:| | Bear Case | ca. 5 Mrd. € | | Base Case | ca. 6,5–7,5 Mrd. € | | Bull Case | ca. 8–9 Mrd. € | Der **Base Case von rund 7 Mrd. € EBIT** benötigt keine nennenswerte Erholung Chinas. Auch die USA stellen trotz Zöllen derzeit eher ein Margen- als ein grundsätzliches Absatzproblem dar. Die umfangreiche lokale SUV-Produktion in Alabama reduziert zudem die unmittelbare Zollabhängigkeit. ### Zusätzlicher Schutz durch die Bilanz Mercedes verfügt weiterhin über eine sehr starke Nettoliquiditätsposition im Industriegeschäft. Diese kann nicht vollständig als überschüssiges Cash zum Unternehmenswert addiert werden, bietet aber erheblichen Spielraum für: - Dividenden - Aktienrückkäufe - Restrukturierung und Transformation - Abfederung konjunktureller Schwäche ### Investmentthese **Mercedes-Benz ist damit weniger eine China-Turnaround-Wette als eine Cashflow- und Substanzwette.** Kann Mercedes außerhalb Chinas nachhaltig **6,5–7,5 Mrd. € EBIT** erwirtschaften, erscheint die derzeitige Bewertung bereits ohne China-Erholung attraktiv. Eine Stabilisierung des chinesischen Geschäfts wäre zusätzliche Upside und keine Voraussetzung für die Investmentthese. Das wesentliche Risiko wäre vielmehr, dass **auch das Ex-China-Geschäft strukturell an Profitabilität verliert** – insbesondere durch gleichzeitig schwächere Margen in Europa und den USA.

Wow danke 🤩
Masterclass
Masterclass, 8. Okt 10:06 Uhr
4
Experten gehen davon aus, dass Mercedes-Benz Group (ex Daimler)-Anleger im laufenden Jahr mit einer Dividende in Höhe von 3,09 EUR rechnen können. https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/mercedes-benz-aktie-kursbewegung-08-10-2026-1031805319
Wespen
Wespen, 8. Okt 10:02 Uhr
0
https://www.finanzen.at/nachrichten/aktien/daimler-truck-legt-im-3-quartal-beim-absatz-deutlich-zu-aktie-gefragt-1036607684 Wie der DAX-Konzern mitteilte, stieg der Gesamtabsatz von Juli bis September um 26 Prozent auf 91.260 Fahrzeuge (Vorjahr: 72.277). Treibende Kraft war die Sparte Trucks North America, die ihren Absatz kräftig auf 45.629 (30.225) Fahrzeuge steigerte, ein Plus von 51 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch das Segment Mercedes-Benz Trucks legte zu und verzeichnete Verkäufe von 40.362 (35.818) Fahrzeugen, plus 13 Prozent. Bei den LKWs läuft anscheinend der Laden 🤭
B
BerholdBrecht, 8. Okt 9:47 Uhr
0

Die deutsche Regierung macht auch totalen Mist: Auf der einen Seite werden für viele Milliarden Elektroautos gefördert. Jetzt kommt eine künstlich durch D.T. verursachte Spritpreis Erhöhung, die genau die lenkende Wirkung als Anreiz den Kauf eines Elektroautos gegenüber eines Verbrenners aus wirtschaftlicher Sicht in Erwägung zuziehen. Der freie "Markt" würde selbständig wirken. Jetzt geht die Regierung hin und greift in den Markt für Benzin und Diesel ein und wirft nochmal Geld aus dem Fenster. Finde den Fehler! Richtig wäre den Markt selbst entscheiden zulassen, die Förderung des Elektroautos einzustellen und die Senkung der Benzinpreise auch einzustellen. Das gesamte Geld einsparen und in die Infrastruktur mit Lademöglichkeiten und Stromnetz zu investieren. Das erkenne sogar ich.

Ja, sehr richtig.
T
Tommy555, 8. Okt 9:32 Uhr
5
Die deutsche Regierung macht auch totalen Mist: Auf der einen Seite werden für viele Milliarden Elektroautos gefördert. Jetzt kommt eine künstlich durch D.T. verursachte Spritpreis Erhöhung, die genau die lenkende Wirkung als Anreiz den Kauf eines Elektroautos gegenüber eines Verbrenners aus wirtschaftlicher Sicht in Erwägung zuziehen. Der freie "Markt" würde selbständig wirken. Jetzt geht die Regierung hin und greift in den Markt für Benzin und Diesel ein und wirft nochmal Geld aus dem Fenster. Finde den Fehler! Richtig wäre den Markt selbst entscheiden zulassen, die Förderung des Elektroautos einzustellen und die Senkung der Benzinpreise auch einzustellen. Das gesamte Geld einsparen und in die Infrastruktur mit Lademöglichkeiten und Stromnetz zu investieren. Das erkenne sogar ich.
Meerforelle41
Meerforelle41, 8. Okt 9:28 Uhr
0

Ja das stimmt, allerdings haben wir auch schon fast 2 Drittel des Grauens hinter uns. Vor 4 Jahren waren wir bei 222k verkauften Autos/Q, jetzt 86k (so viele wie 2014. BMW ist noch lange nicjt so weit unten in China, wie MB. Wenn das etwas positives ist.... MB Quartal Pkw weltweit Davon China 2012 Q1 338.303 42.518 2012 Q2 370.384 59.686 2012 Q3 345.418 47.127 2012 Q4 397.464 59.163 2013 Q1 341.511 46.412 2013 Q2 404.711 60.043 2013 Q3 395.446 64.808 2013 Q4 423.895 67.464 2014 Q1 389.476 70.343 2014 Q2 418.685 68.061 2014 Q3 431.041 76.233 2014 Q4 483.359 78.026 2015 Q1 459.708 87.426 2015 Q2 500.694 91.152 2015 Q3 508.350 105.675 2015 Q4 532.686 116.142 2016 Q1 496.756 108.342 2016 Q2 546.517 117.134 2016 Q3 565.564 126.601 2016 Q4 589.119 135.487 2017 Q1 568.070 154.563 2017 Q2 595.178 150.146 2017 Q3 597.253 153.269 2017 Q4 613.026 160.833 2018 Q1 594.299 178.817 2018 Q2 590.690 166.915 2018 Q3 559.539 170.438 2018 Q4 638.263 161.567 Quellen: Daimler-Fact-Sheets im Berichtsarchiv, einschließlich der jeweiligen Vorjahreswerte. group.mercedes-benz.com Quartal Pkw weltweit Davon China 2019 Q1 555.312 173.152 2019 Q2 575.639 168.313 2019 Q3 604.655 173.321 2019 Q4 649.826 179.395 2020 Q1 470.581 131.566 2020 Q2 408.924 196.173 2020 Q3 566.581 213.846 2020 Q4 641.146 216.506 2021 Q1 538.869 208.070 2021 Q2 521.190 199.200 2021 Q3 383.450 132.579 2021 Q4 500.421 194.809 2022 Q1 487.008 186.087 2022 Q2 487.116 164.611 2022 Q3 530.414 222.641 2022 Q4 536.181 180.512 2023 Q1 503.483 191.017 2023 Q2 515.746 183.561 2023 Q3 510.564 195.984 2023 Q4 514.258 166.664 2024 Q1 462.978 168.899 2024 Q2 496.712 172.617 2024 Q3 503.573 170.673 2024 Q4 520.140 171.379 2025 Q1 446.300 152.775 2025 Q2 453.674 140.397 2025 Q3 441.453 125.133 2025 Q4 459.864 133.627 2026 Q1 419.430 111.621 2026 Q2 417.765 98.624 2026 Q3 vorläufig ca. 407.200 ca. 86.800

Ich habe auf Grundlage der ohnehin schon sehr schlechten und immer schlechter werdenden Absätze in China die KI angestrengt, was sie von "ex-China" hält: was das einmalig und dauerhaft an Ergebnis kostet und wie MB dann da steht. Voraussetzung wäre natürlich ein (wieder-) erstarkender europäischer Binnenmarkt, d.h., UvL, Fritte, Emmi & Co. müssten den extrem hoch chinesisch subventionierten und von der EU aktuell dann noch mal (??!!) subventionierten Hybrid-Schrott endlich stoppen, damit das RoW ex-China Geschäft nicht strukturell wegfault, siehe unten. ## Mercedes-Benz – Investmentthese Oktober 2026 **Kernthese:** Mercedes-Benz muss China nicht zurückgewinnen, damit die Aktie attraktiv ist. Entscheidend ist, ob der Konzern **außerhalb Chinas nachhaltig etwa 6–8 Mrd. € EBIT** und einen entsprechend hohen Free Cashflow erzielen kann. Gelingt das, erscheint die aktuelle Bewertung auch bei einem dauerhaft schwachen China-Geschäft günstig. ### China: Vom Gewinnbringer zum Belastungsfaktor China war über viele Jahre einer der wichtigsten Ergebnis- und Wachstumstreiber von Mercedes. Inzwischen haben Absatz, Preise und Profitabilität massiv gelitten. Der heutige Ergebnisbeitrag Chinas ist deshalb wesentlich geringer als noch vor wenigen Jahren. Mercedes produziert in China über **Beijing Benz Automotive (BBAC)**, an der Mercedes 49 % und BAIC 51 % hält. Daneben werden insbesondere höherpreisige Fahrzeuge aus Europa nach China exportiert. Ein vollständiger China-Rückzug würde daher zwar Ergebnisbeiträge und Absatz kosten, aber **nicht zwangsläufig milliardenschwere Vollabschreibungen** bedeuten. Der 49-%-Anteil an BBAC könnte beispielsweise an BAIC verkauft werden. Nur eine Differenz zwischen Buchwert und Verkaufspreis wäre abzuschreiben. ### Die chinesischen Großaktionäre Gleichzeitig halten zwei chinesische Ankeraktionäre zusammen knapp 20 % an Mercedes-Benz: - BAIC: knapp 10 % - Li Shufu/Geely-Umfeld: rund 9,7 % Daraus ergibt sich jedoch kein unmittelbares Vetorecht gegen eine operative Neuausrichtung in China. Besonders eng ist die Verflechtung mit BAIC: BAIC ist zugleich Großaktionär von Mercedes und Mehrheitseigentümer des gemeinsamen Produktions-JV BBAC. ### Das entscheidende Szenario: Mercedes ohne China-Erholung Für die Bewertung erscheint folgende nachhaltige EBIT-Bandbreite außerhalb Chinas plausibel: | Szenario | EBIT ex China | |---|---:| | Bear Case | ca. 5 Mrd. € | | Base Case | ca. 6,5–7,5 Mrd. € | | Bull Case | ca. 8–9 Mrd. € | Der **Base Case von rund 7 Mrd. € EBIT** benötigt keine nennenswerte Erholung Chinas. Auch die USA stellen trotz Zöllen derzeit eher ein Margen- als ein grundsätzliches Absatzproblem dar. Die umfangreiche lokale SUV-Produktion in Alabama reduziert zudem die unmittelbare Zollabhängigkeit. ### Zusätzlicher Schutz durch die Bilanz Mercedes verfügt weiterhin über eine sehr starke Nettoliquiditätsposition im Industriegeschäft. Diese kann nicht vollständig als überschüssiges Cash zum Unternehmenswert addiert werden, bietet aber erheblichen Spielraum für: - Dividenden - Aktienrückkäufe - Restrukturierung und Transformation - Abfederung konjunktureller Schwäche ### Investmentthese **Mercedes-Benz ist damit weniger eine China-Turnaround-Wette als eine Cashflow- und Substanzwette.** Kann Mercedes außerhalb Chinas nachhaltig **6,5–7,5 Mrd. € EBIT** erwirtschaften, erscheint die derzeitige Bewertung bereits ohne China-Erholung attraktiv. Eine Stabilisierung des chinesischen Geschäfts wäre zusätzliche Upside und keine Voraussetzung für die Investmentthese. Das wesentliche Risiko wäre vielmehr, dass **auch das Ex-China-Geschäft strukturell an Profitabilität verliert** – insbesondere durch gleichzeitig schwächere Margen in Europa und den USA.
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