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MEYER BURGER Forum: Community User: Johnjay1
Kommentare 38.605
M
Manitu,
20.09.2017 23:02 Uhr
0
2 sind das ziel!
M
Manitu,
20.09.2017 23:01 Uhr
0
Bald starten wir hier durch. Schnell noch einsammeln bevors losgeht!
S
Storm300018,
18.09.2017 22:35 Uhr
0
MESSEN & EVENTS
20.09. - 22.09.2017
RENEWABLE ENERGY INDIA
India Expo Center, Greater Noidia, Indien
http://www.renewableenergyindiaexpo.com/
20.09. - 22.09.2017
TOUCH TAIWAN
Taipei Nangang Exhibition Center, Taipeh, Taiwan
https://www.touchtaiwan.com/en/
S
Storm300018,
18.09.2017 12:50 Uhr
0
Meyer Burger: Neue Solartechnologie im hochalpinen Härtetest auf dem Bettmerhorn
(PM) Auf dem Bettmerhorn wurde neben der Bergstation eine Testanlage für neue Solartechnologie auf über 2647 m ü. M. realisiert. Das Partnerschaftsprojekt der Bettmeralp Bahnen des lokalen Energieversorgers EnBAG, der Solarentwicklungsfirma Gräss Engineering sowie des Solartechnologie-Unternehmens Meyer Burger ermöglicht den Test der neuen Generation von bifacialen Solarmodulen; dies unter höchster Sonneneinstrahlung und härtesten Wettereinflüssen.
Das Bettmerhorn gehört mit Sonneneinstrahlungswerten von 1700 kWh/m² zu den sonnigsten und ertragreichsten Gebieten der Schweiz. Die Testanlage auf dem Tunnelportal bei der Bergstation soll daher neue Rekordwerte erreichen. An einem sonnigen Wintertag wurden bei den bifacialen Modulen, im Vergleich zu herkömmlicher Technologie, bereits Mehrerträge von 55% gemessen. Die Daten der leistungsoptimierten Solaranlage werden mittels Monitoring überwacht und ausgewertet. Die vor Ort produzierte Sonnenenergie wird direkt ins Stromnetz der Bettmeralp Bahnen eingespeist und verbraucht.
Module produzieren beidseitig Energie
«Die intelligente Kombination der bahnbrechenden Heterojunction-Zellbeschichtungs- und der SmartWire-Zellverbindungstechnologie ermöglicht deutlich gesteigerte Energieerträge im Vergleich zu herkömmlichen Photovoltaikmodulen », erklärt Dr. Patrick Hofer-Noser von Meyer Burger. Diese bifacialen Solarmodule produzieren sowohl über die Vorder- wie auch Rückseite des Moduls Elektrizität aus direkter und indirekter Sonneneinstrahlung. «Sie können so auch die Reflexionen im Schnee erfassen und weisen sich zusätzlich durch überragende Temperaturkoeffizienten und ein exzellentes Schwachlichtverhalten aus», so Hofer-Noser.
Kurze Umsetzungszeit
Von der ersten gemeinsamen Idee zwischen der EnBAG und Meyer Burger bis zur Inbetriebnahme der Anlage vergingen nur gerade drei Monate. Die Gemeinde Bettmeralp setzte sich für die zügige Umsetzung des Tests ein. Die langjährige Erfahrung von Meyer Burger mit dem MegaSlate Alpin Solardachsystem und die Kompetenz von Gräss Engineering mit soliden Unterkonstruktionen trugen wesentlich zur schnellen Realisierung der hochalpinen Testanlage bei. Der Betrieb der Anlage ist auf sechs Monate befristet.
Dieses Beispiel zeigt, dass sich Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien relativ schnell und einfach umsetzen lassen. Es braucht einzig innovative Ideen und motivierte Initianten. Solche Projekte ebnen den Weg, damit neue Solartechnologien eingesetzt und der Energiewandel vorangetrieben werden kann.
Traumhafte Bergwelt und einzigartige Technologie erleben
Ob auf dem UNESCO Höhenweg vom Bettmerhorn aufs Eggishorn oder mit den Skiern im Pulverschnee mit Blick auf den imposanten Aletschgletscher unterwegs, die Testanlage kann begutachtet werden.
Text: Meyer Burger
http://www.ee-news.ch/de/solar/article/36844/meyer-burger-neue-solartechnologie-im-hochalpinen-hartetest-auf-dem-bettmerhorn
S
Storm300018,
17.09.2017 11:50 Uhr
0
Evtl. Mit Meyer Burger. ..? .?
S
Storm300018,
17.09.2017 11:50 Uhr
0
BUSINESS WIRE: DEWA vergibt weltweit größtes CSP-Projekt in Höhe von 14,2 Milliarden VAE Dirham an niedrigstes Gebot von 7,3 US-Cents je Kilowattstunde zur Generierung von 700 MW
http://m.manager-magazin.de/boerse/marktberichte-full-12423570.html
S
Storm300018,
14.09.2017 22:56 Uhr
0
Daaaanke Jungs ;-)
S
Storm300018,
14.09.2017 22:56 Uhr
0
Meyer Burger: Rundum auf der Sonnenseite – Hingucker Photovoltaikfassade
(Anzeige) Während andere Solaranlagen letzten Winter unter einer Schneeschicht begraben waren und keine Elektrizität lieferten, surrten bei der Wyssacher Energietechnikfirma clevergie gmbh fleissig die Wechselrichter. Die Meyer Burger Solarmodule am Neubau sind nicht auf dem Dach, sondern an den Fassaden montiert.
«Wir produzierten massiv mehr Sonnenenergie als erwartet, da die weissen Schneeflächen das Sonnenlicht viel stärker reflektierten als errechnet», hält Lukas Meister, einer der drei Geschäftsführer der Firma clevergie fest. Der Neubau mit der MegaSlate-Solarfassade im oberen Teil und der Verkleidung aus Schweizer Lärchenholz im Erdgeschoss ist ein richtiger Hingucker geworden. «Die Solarfassade liefert über Jahrzehnte jede Menge Energie, ist billiger als eine Glas-Metall-Fassade und kaum teurer als eine normale Verschindelung mit Eternit».
Regionale Nachhaltigkeit
Die Antriebsenergie für die zwei Elektroautos und die Luft-Wasser-Wärmepumpe werden bereits heute zu 100% aus der Solarfassade gewonnen. Dank intelligentem Lastmanagement und einer ausgeklügelten Verbrauchersteuerung ist das Gebäude bilanzautark; und dies beinahe in Echtzeit. Ein Netzanschluss wurde trotzdem erstellt, für den Fall dass zukünftig noch mehr Elektrofahrzeuge dazu kommen. Der Neubau wurde strikt nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien gebaut. Der Holzbau ist aus einheimischem Holz und die Bodenbeläge aus recyclierten Kabeln. Besonders ansprechend wirken die Empfangstheke und Wände im Büro. Sie sind aus Lehm geformt mit einer Abdeckung aus emmentaler Kirschbaumholz. Der Lehm dazu stammt aus dem eigenen Aushub der Baugrube und sorgt für einen natürlichen Ausgleich der Feuchtigkeit und angenehmes Raumklima.
Selbstamortisierende Gebäudehülle
Die Idee der Solarfassade war bereits in die Planungsphase des Neubaus eingeflossen. Somit konnten die Abmessungen des Baus und die Anordnung der Fenster problemlos dem Solarmodulraster angepasst werden. Die MegaSlate Solarfassade des Schweizer Technologieunternehmens Meyer Burger bietet mit vier Standard- sowie individuell gefertigten Modulgrössen höchste Flexibilität an. Dank der guten Planung und Modulvielfalt konnte die Fassade auf allen vier Seiten kostengünstig mit Standardmodulen realisiert werden. Gegenwärtig wird der Sonnenstrom in Batterien und einem Warmwasserspeicher gespeichert. Mit den Batterien kann der gesamte elektrische Energiebedarf für zwei Schlechtwettertage überbrückt werden. Im Winter wirkt die massive Betonkonstruktion zudem als optimaler Wärmespeicher. Zusätzlich werden die Warmwasserspeicher als thermische Reserve für die Bodenheizung genutzt. Zukünftig wird allfälliger Energieüberschuss nicht mehr ins Stromnetz eingespeist, sondern in Gas umgewandelt und gespeichert. Mit diesem Langzeitspeicher können auch saisonale Schwankungen ausgeglichen werden. Der neue Geschäftssitz dient nicht nur als Vorzeigeobjekt, sondern auch dazu, innovative Gebäudetechnik zu testen.
http://www.ee-news.ch/de/solar/article/36828/meyer-burger-rundum-auf-der-sonnenseite-hingucker-photovoltaikfassade
J
JvanZYL,
12.09.2017 20:05 Uhr
0
Bin gut investiert
J
JvanZYL,
12.09.2017 20:05 Uhr
0
Grosses Lob an dich Storm immer gute Infos
S
Storm300018,
12.09.2017 19:37 Uhr
0
Meyer Burger: Hier wird eine 2-Millionen-Maschine verpackt
Beim Solarmaschinenbauer in Hohenstein-Ernstthal verlassen pro Woche bis zu vier Anlagen das Werk. Sie gehen in die ganze Welt. "Freie Presse" war dabei, als so ein Aggregat für den Export fertiggemacht wurde.
https://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Meyer-Burger-Hier-wird-eine-2-Millionen-Maschine-verpackt-artikel9997427.php
S
Storm300018,
10.09.2017 12:44 Uhr
0
Dr. Roman Gysel: „Die Energiestrategie 2050 ist für die Schweizer Solarbranche überlebenswichtig.“
(Anzeige) Dr. Roman Gysel ist seit Frühjahr 2017 Leiter des Meyer-Burger-Geschäftsbereiches Energy Systems, der die von Meyer Burger gefertigten Solarsysteme vertreibt. Im Interview zieht er Bilanz nach der Annahme der Energiestrategie 2050.
In seiner vorangehenden Position als Vertriebsleiter hat Roman Gysel den Verkauf des schweizweit führenden Indach-Solarsystems MegaSlate konsequent ausgebaut.
Redaktion «nachhaltig Bauen»: Roman Gysel, was bedeutet die Annahme der Energiestrategie 2050 für die Schweizer Solarbranche?
Die Annahme war überlebenswichtig. Bei Meyer Burger Energy Systems sowie der gesamten Schweizer Solarbranche gab es ein Vorher und ein Nachher bei den Auftragseingängen. Der PV-Zubau in der Schweiz ging von 340 MW im 2015 auf 260 MW im 2016 zurück. Die Installateure hatten grosse Angst, weil es psychologisch für viele Hausbesitzer eine Barriere war, eine Anlage zu bestellen, ohne Gewissheit zur Energiezukunft in der Schweiz zu haben. Entsprechend war die Annahme der Energiestrategie für uns und die Solarteure eine sehr grosse Erleichterung. Seither ziehen die Aufträge wieder deutlich an. Der Impuls der Abstimmung war entsprechend sehr wichtig.
Welche Chancen sind aufgrund der Energiestrategie 2050 für die Hausbesitzer entstanden?
Es gibt Gewissheit, dass der Bund und die Bevölkerung willens sind, auf die erneuerbaren Energien, unter anderem die Photovoltaik zu setzen. Damit gibt es klare Rahmenbedingungen und Sicherheit für die Investition. Jeder Hausbesitzer und jede Hausbesitzerin tut gut daran, vor allem bei Neubauten und Dachsanierungen die Option einer Eindeckung mit PV-Elementen zu prüfen. Meyer Burger bietet neu eine Witterungsgarantie für Module von 40 Jahren an. Dies zeigt, dass es sich um eine sichere und langfristige Investition handelt. Mit der Energiestrategie 2050 hat die Schweiz die Chance erhalten, auch in Zukunft und ohne Atomenergie eine weitgehend CO2-freie nachhaltige Stromproduktion zu erreichen.
Welchen Beitrag leistet Meyer Burger zur Energiestrategie 2050?
Wir beliefern die Schweiz mit Qualitätsmodulen auf dem neuesten Stand der Technik, mit denen Hausbesitzer/innen und Architekt/innen die Möglichkeit erhalten, zu erleben, welche Freude es ihnen bereitet, effizient und ästhetisch selbst Strom zu produzieren.
Weltweit gesehen liefern wir mit unserem Portfolio an Produktionsanlagen und als Maschinenbauer die Grundlage für eine kostengünstige Produktion von Solarmodulen. Schlussendlich werden über die Produktionskosten die Gestehungskosten des Solarstroms (in Fr./kWh) stark beeinflusst und damit längerfristig der kommerzielle Erfolg des Solarstroms bestimmt.
Welche Meyer-Burger-Systemlösungen sind erhältlich?
Die speziell für den Schweizer Markt entwickelten und in Thun hergestellten Solarsysteme werden für Indach-, Fassaden-, Flachdach- oder Hybrid-Anwendungen angeboten und ermöglichen eine flexible Gestaltung sowie eine perfekte Integration in die Formensprache der Gebäude.
Lohnt sich eine Solaranlage heute auch finanziell für Hausbesitzer?
Absolut! Ein Dach braucht jeder und jede. Die Frage ist nur noch, ob Sie eines wollen, das sich über die Stromproduktion selbst amortisiert oder eines, das Sie immer nur Geld kostet. Mit unseren Qualitätsprodukten und unserem Technologie-Know-how legen wir die Meyer-Burger-Produkte für lange Lebensdauern aus. Damit bekommen die Kunden auch langfristig einen Mehrwert.
Was macht eine gute Solaranlage aus, bei der Installation wie auch im Betrieb?
Die Wahl des Modulproduzenten und des fachkundigen Installateurs bestimmen im Wesentlichen die Erträge, die Unterhaltskosten und die Lebensdauer der Anlage. Neben der Qualität spielt natürlich auch die Ästhetik eine grosse Rolle. Möchte der Hausbesitzer während den nächsten 25–40 Jahren eine optisch schöne Anlage anschauen? Oder ist er auch in zehn Jahren noch stolz, dass er sie zu einem rekordtiefen Preis erworben hat? Die Ansichten sind verschieden, aber ich denke, dass über eine längere Zeit die Ästhetik sehr wichtig ist.
Welche innovativen Technologien existieren heute, mit denen ein optimales Energiesystem erreicht werden kann?
Die Photovoltaik ist bereit. Die Kosten sind in den letzten 15 Jahren um einen Faktor zehn gesunken. Energie produzieren können sie bereits heute sehr konkurrenzfähig. Beim Nutzen der Energie wird sich noch einiges tun: Speicherung, Vernetzung und Elektromobilität. Das sind Punkte, bei denen mit der Investition eher noch etwas zugewartet werden kann, die sich auch zu einem späteren Zeitpunkt noch – oder eben noch mehr – lohnen.
Welche Markttrends sind in der Schweizer Solarbranche spürbar?
Die Ästhetik wird immer wichtiger. Dabei spielt die Integration ins Dach, vermehrt auch in Fassaden und beispielsweise in Brüstungen eine grosse Rolle. Entsprechend wird im Moment viel an Farben und Formen gearbeitet. Weiter wird auch Qualität immer wichtiger, weil die Kunden realisieren, dass sie ein Produkt mit einer langen Lebensdauer kaufen.
http://www.ee-news.ch/de/solar/article/36758/dr-roman-gysel-die-energiestrategie-2050-ist-fur-die-schweizer-solarbranche-uberlebenswichtig
S
Storm300018,
01.09.2017 18:37 Uhr
0
Kehrt ein weiteres «Schweizer Urgestein» an die Börse zurück?
Gerüchteweise plant der Industriekonzern SIG eine Rückkehr an die Schweizer Börse - Und: Früherer amerikanischer Vizepräsident zieht sich beim Solarzulieferer Meyer Burger zurück.
Das Aktionariat von Meyer Burger bleibt in Bewegung. Erst gestern berichtete ich beim Solarzulieferunternehmen aus dem bernischen Gwatt von einer kräftigen Beteiligungserhöhung von 3,18 auf 5,01 Prozent durch die Fondsgesellschaft der Credit Suisse - ein Zeichen ziemlicher Zuversicht.
Dass die Kursnotierungen in den vergangenen Wochen dennoch über weite Strecken unter Druck standen, lässt auf einen mysteriösen Verkäufer schliessen. Mit der in London beheimatete Generation Investment hat letzterer nun endlich einen Namen.
Die im April 2004 vom ehemaligen amerikanischen Vize-Präsidenten Al Gore gegründete Boutique für erneuerbare Energiequellen gab sich erstmals vor fünf Jahren als Aktionärin von Meyer Burger zu erkennen und hielt in der Spitze gut 5 Prozent am Solarzulieferunternehmen.
Wie eine Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX verrät, lag der Stimmenanteil zwei Tage nach der Halbjahresergebnispräsentation von Mitte August noch bei 2,57 Prozent.
Nicht auszuschliessen, dass die langjährige Grossaktionärin mittlerweile sogar ganz ausgestiegen ist.
https://www.cash.ch/insider/nach-landisgyr-kehrt-ein-weiteres-schweizer-urgestein-die-boerse-zurueck-1097712
S
Storm300018,
31.08.2017 19:53 Uhr
0
Mächtige Investmentbank kürt die «Schweizer Super Sechs»
Die amerikanische Citigroup nennt sechs Schweizer Aktien, die man unbedingt haben muss - Credit Suisse baut bei Meyer Burger kräftig aus - Und: Auf der Suche nach den Gründen für den Kurszerfall bei U-blox.
https://www.cash.ch/insider/smi-auf-10000-punkte-maechtige-investmentbank-kuert-die-schweizer-super-sechs-1097351
S
Storm300018,
29.08.2017 19:52 Uhr
0
Hhmmm....Bin auch etwas gefrustet aber ich nehme die Kurse zum nachkaufen da die Billanzen und das Unternehmen auf einem guten Weg sind.
S
Storm300018,
26.08.2017 22:42 Uhr
0
Meyer Burgen Aktie: Wieder sonnige Zeiten
Der Schweizer Zulieferer für die Solarindustrie Meyer Burger hat sich durch die Krise gekämpft und verzeichnet wieder steigende Aufträge. Für Anleger bietet sich eine spekulative Einstiegschance. Von Stefan Riedel
Das Technologieunternehmen Meyer Burger hat eine dreijährige Durststrecke hinter sich. Weil die Aufträge wegbrachen, geriet der Zulieferer für die Solarindustrie in eine bedenkliche Schieflage. Der Aktienkurs stürzte ab. Die Firma mit Sitz in Gwatt im Berner Oberland verordnete sich daraufhin den völligen Umbruch auf verschiedenen Ebenen. Ein harter Sanierungskurs wurde eingeleitet, der Vorstand ausgewechselt.
Dank einer Kapitalerhöhung von umgerechnet rund 140 Millionen Euro konnte die im Mai 2017 fällige Obligationen-Anleihe von 115 Millionen Euro abgelöst werden.
Operative Trendwende geschafft
Seit Jahresanfang hat sich der Aktienkurs verdoppelt. Die wieder steigenden Auftragseingänge sind ein Indiz dafür, dass sich das Marktumfeld aufhellt. Gefragt sind Solarmodule, die bei höherer Energieeffizienz kostengünstig hergestellt werden. So hat sich für die Beschichtung der Solarzellen die sogenannte PERC-Technologie als neuer Standard etabliert, die den Wirkungsgrad deutlich erhöht.
Mit einem globalen Marktanteil von über 80 Prozent ist Meyer Burger hier die unangefochtene Nummer 1. Absolut top ist das Unternehmen auch bei Inspektionsverfahren für Solarmodule und Wafer, die mit Drahtsägen aus Silizium geschnitten werden.
Zu den neuen Produkten zählen Anlagen, die zwei Beschichtungsprozesse für PERC-Solarzellen auf einer Maschine ermöglichen. Für das neueste System kam im Juli der erste Auftrag von LONGi Solar aus China - mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro.
Zuvor hatte Meyer Burger zwei Großaufträge aus Asien in Höhe von 73 Millionen Euro an Land gezogen. "Dass die Hälfte der Aufträge im ersten Halbjahr auf neue Linien entfällt, ist ein klares Indiz dafür, dass das operative Geschäft wieder anzieht", meint Michael Foeth, Analyst bei der Bank Vontobel.
Weil von der Auslieferung bis zur Endabnahme einige Monate vergehen, erklärt Foeth weiter, seien die jüngsten Aufträge noch nicht gleichzusetzen mit einem neuen Umsatzschub in der zweiten Jahreshälfte.
Die Halbjahreszahlen, die Meyer Burger am 16. August bekannt gab, werden am ehesten klare Rückschlüsse zulassen. So wird der Auftragseingang deutlich über den Umsätzen liegen, und die Margen werden dieses Jahr vor allem durch die Kosteneinsparungen steigen.
Unterm Strich wird die Firma 2018 wieder schwarze Zahlen schreiben. Dann sollte auf der Gewinnseite die Kombination aus höheren Margen und höheren Umsätzen ihre Hebelwirkung entfalten. Der aktuelle Kursrücksetzer bietet eine gute Einstiegschance, zumal Spekulationen wie zuletzt um einen Einstieg des Autobauers Tesla auch in Zukunft den Aktienkurs befeuern könnten.
Die Umstrukturierung greift, die Orderbücher füllen sich.
Die Trendwende bei Meyer Burger eröffnet ein hochspekulatives Investment mit einem großen Hebel.
Empfehlung: Kaufen
Börsenwert: 702 Mio. €
KGV 2018e : 28,6
http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Meyer-Burger-Aktie-Wieder-sonnige-Zeiten-1002267737
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