NASDAQ 100 WKN: A0AE1X ISIN: US6311011026 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 29.785
D
Deuterium, 21.07.2022 11:51 Uhr
1

2000 6 Mrd Menschen. 2022 8 Mrd Menschen auf der Welt Wir sind in einem exponentiellem Wachstum/Zeitalter Technologisierung Alle Intervalle werden kürzer. Richtig fette Rezessionen wird es nicht mehr geben, sofern das richtig gelenkt wird. Wenn nicht, wird es unschön. Aber eher vom sozialen Aspekt. Börse wäre dann nebensächlich

Ich bin da pessimistischer, was das Potential für zukünftige Rezessionen betrifft. Wir haben einen nachweisbaren globalen genetischen Intelligenzverfall durch eine dysgenische demographische Entwicklung. Eine freie Marktwirtschaft vorausgesetzt und Rohstoffvorkommen außen vor, bestimmen Durchschnittsintelligenz und Charaktereigenschaften des Staatsvolkes den wirtschaftlichen Erfolg oder Mißerfolg und Lebensstandard von Nationen. Die USA konnten ihren Verfall nur aufhalten/verlangsamen, indem sie (v.a. ihre Universitäten) die intellektuellen Eliten der Welt als Einwanderer anziehen, also anderen Staaten das Humankapital entziehen mit verheerendn Folgen für diese. Mittlerweile selektieren auch sie nicht mehr ausreichend und der Wohlstand der breiten Massen schwindet auch dort unaufhaltsam. Ich glaube wir werden in Zukunft nicht nur Rezessionen ungeahnten Ausmaßes erleben, sondern auch wieder Ereignisse wie Hungersnöte erleben. Auch in Deutschland. Ich hänge mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und stelle die These auf, daß kein heute lebender Deutscher, neu Geborene eingeschloßen, jemals wieder einen für die breite Masse nachhaltigen Anstieg des Lebensstandards in diesem Land und eine Rückkehr zur einstigen wirtschaftlichen Stärke erleben werden. Wohlstand wird erarbeitet, mit Fleiß, Innovationskraft und Intelligenz. Sind diese menschlichen Eigenschaften nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden, dann geht es nur noch bergab.
D
Deuterium, 21.07.2022 11:24 Uhr
0

Und trotz den vermeindlich schlechten Zahlen schießen die Bankaktien oben raus.

Einige Großbanken, insbesondere Goldman Sachs, haben in Zeiten der Rezession nach einer Anpassung des Geschäftsmodells auch gutes Geld gemacht. Wobei sie dann leider in ihren Bilanzen gerne verschweigen, wie ihnen das gelungen ist. Aber klar ist natürlich, daß es mit den höheren Zinsen zusammenhängt und entsprechenden Umstellungen der Geschäftsmodelle zusammenhängt. Relevant für uns ist hier aber nicht der Aktienkurs der Bankentitel sondern der starke Rückgang der Einnahmen aus der Investmentsparte. Dies ist ein Rezessionsindikator und eine Rezession ist aktuell noch nicht eingepreist. Eingepreist ist lediglich eine Konukturabschwächung. Das kann man ganz klar aus den Analystenmeinungen hinsichtlich Kurszielen und Gewinnprognosen von Einzelaktien herauslesen. Da fällt nur seltenst der Begriff Rezession und wenn doch, dann werden auch entsprechend schlechte Prognosen herausgegeben. Es gibt aktuell keinerlei klare Indizien für einen nachhaltigen Anstieg der Indizes. Damit ist nicht gesagt, daß es nicht so kommen könnte. Aber aus den Beiträgen hier lese ich keine nachvollziehbaren Argumente für den Optimismus, sondern wie immer bei starken Kursanstiegen viel Euphorie und FOMO.
J
John91, 21.07.2022 7:29 Uhr
0
Heute könnten paar gewinnmitnahmen kommen bevor am Freitag der Markt weiter oben ausbricht. 💪
J
John91, 20.07.2022 22:50 Uhr
0

Woher willst du wissen, dass Apple, Msft und Co liefern werden?

Weil es gefühlt jedes Mal so ist 😅
Trybest
Trybest, 20.07.2022 22:46 Uhr
0

Tesla hebt ab, jetzt geht's hier mit Apple, Microsoft, und Co rauf zur 13-14k nächste woche😙📈

Tesla nachbörslich im Minus
l
luciman, 20.07.2022 22:20 Uhr
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Tesla hebt ab, jetzt geht's hier mit Apple, Microsoft, und Co rauf zur 13-14k nächste woche😙📈

Kannst du Bilanzen lesen? Tesla hätte ohne den Bitcoin-Verkauf in Q2 das Quartal mit negativen cashflow abgeschlossen.
U
Unnamed, 20.07.2022 22:18 Uhr
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Tesla hebt ab, jetzt geht's hier mit Apple, Microsoft, und Co rauf zur 13-14k nächste woche😙📈

Woher willst du wissen, dass Apple, Msft und Co liefern werden?
B
BlueStar22, 20.07.2022 22:07 Uhr
1
Tesla hebt ab, jetzt geht's hier mit Apple, Microsoft, und Co rauf zur 13-14k nächste woche😙📈
U
Unnamed, 20.07.2022 22:04 Uhr
1

Dotcom waren Buden mit paar Mitarbeiter und PCs und nem businessplan für gehirnfurze. Jetzt ist da mehr hinter den Firmen

Naja, teilweise hatten wir Zustände/ Bewertungen wie Anfang 2000. Nicht in einer Branche, sondern breiter. Ich sag nur Cannabis-Wasserstoff-EV. Was da teilweise für Bewertungen von Firmen, die 0 Umsatz machen, stattgefunden hat, war abnormal und hat mich teilweise an die frühen 2000er erinnert.
D
DeKai91, 20.07.2022 22:02 Uhr
0

Ich denke, ich weiß wie du das meinst. Das hat mich auf folgende Idee gebracht: Was, wenn das (über)schnelle Wachstum der letzten 10 Jahre sich so ähnlich aufgebaut hat, wie jenes vor der Dot-Com-Krise 2000? Habe mir mal den Nasdaq angeschaut und die vereinfachten Kurskurven (rot, und absichtlich versetzt zum eignetlichen Kurs) dazu eingetragen und tatsächlich, ist da eine große Ähnlichkeit. Das würde heißen der 2000er-Crash war nur die Baby-Variante vom jetzigen Einbruch. Und vielleicht wiederholt sich ja auch der Abschwung in ähnlichen Formen um dann einen neuen, noch größeren Superzyklus zu starten?!? Aber möglicherweise ist es nur Spinnerei von mir. Gedanken dazu gerne willkommen. https://ibb.co/hYSMxMF

Wenn sich das wiederholen würde, mich are das Ziel ja etwa 3300, im Nasdaq wohlgemerkt. Das wahre absolut krank!
B
BlueStar22, 20.07.2022 22:00 Uhr
0

BoA und Morgan Stanley lagen seit letztem Jahr immer richtig mit den Prognosen zur Großwetterlage (ich meine explizit nicht Kursziele zu Einzelaktien). Auch bzw. gerade als fast alle für 2022 weiterhin euphorisch top Wachstum und hohe Kursziele der Indizes und lediglich eine Abschwächung der wahnwitzigen Kursanstiege von 2021 prognostizierten. Die bisher veröffentlichten Gewinne des 2. Quartals der Großbanken sind trotz steigender Zinseinnahmen stark gesunken aufgrund der starken Rückgänge im Investmentbanking. Das ist ein Frühindikator einer Rezession.

Und trotz den vermeindlich schlechten Zahlen schießen die Bankaktien oben raus.
D
Deuterium, 20.07.2022 21:57 Uhr
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BoA und Morgan Stanley lagen seit letztem Jahr immer richtig mit den Prognosen zur Großwetterlage (ich meine explizit nicht Kursziele zu Einzelaktien). Auch bzw. gerade als fast alle für 2022 weiterhin euphorisch top Wachstum und hohe Kursziele der Indizes und lediglich eine Abschwächung der wahnwitzigen Kursanstiege von 2021 prognostizierten. Die bisher veröffentlichten Gewinne des 2. Quartals der Großbanken sind trotz steigender Zinseinnahmen stark gesunken aufgrund der starken Rückgänge im Investmentbanking. Das ist ein Frühindikator einer Rezession.
A
Abc12345, 20.07.2022 21:50 Uhr
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Ich denke, ich weiß wie du das meinst. Das hat mich auf folgende Idee gebracht: Was, wenn das (über)schnelle Wachstum der letzten 10 Jahre sich so ähnlich aufgebaut hat, wie jenes vor der Dot-Com-Krise 2000? Habe mir mal den Nasdaq angeschaut und die vereinfachten Kurskurven (rot, und absichtlich versetzt zum eignetlichen Kurs) dazu eingetragen und tatsächlich, ist da eine große Ähnlichkeit. Das würde heißen der 2000er-Crash war nur die Baby-Variante vom jetzigen Einbruch. Und vielleicht wiederholt sich ja auch der Abschwung in ähnlichen Formen um dann einen neuen, noch größeren Superzyklus zu starten?!? Aber möglicherweise ist es nur Spinnerei von mir. Gedanken dazu gerne willkommen. https://ibb.co/hYSMxMF

2000 6 Mrd Menschen. 2022 8 Mrd Menschen auf der Welt Wir sind in einem exponentiellem Wachstum/Zeitalter Technologisierung Alle Intervalle werden kürzer. Richtig fette Rezessionen wird es nicht mehr geben, sofern das richtig gelenkt wird. Wenn nicht, wird es unschön. Aber eher vom sozialen Aspekt. Börse wäre dann nebensächlich
Inder
Inder, 20.07.2022 21:42 Uhr
1
Dotcom waren Buden mit paar Mitarbeiter und PCs und nem businessplan für gehirnfurze. Jetzt ist da mehr hinter den Firmen
W
WuWu, 20.07.2022 21:36 Uhr
1

Vielen ist hier anscheinend nicht bewußt, daß wir uns seit gut 12 Jahren in einem künstlichen, da durch cheap money getriebenen Bullenmarkt befanden, der während der Coronazeit nur seine maximale Beschleunigung erfahren hat. Die Frage ist nun, befinden wir uns aktuell lediglich in der Korrektur der coronagebtriebenen Liquiditätsschwemme und vlt. ab Herbst in einem befristeten rezessionsbedingten Abschwung, also spätestens irgendwann 2023 weiter mit dem rundum-sorglos-Bullenmarkt, oder erleben wir nun das endgültige Ende des 12jährigen cheap-Money-Bullenmarktes, in dem man, sofern man nur einen Anlagezeitraum von schlappen 2-3 Jahren hatte und auf bekanntermaßen solide Unternehmen setzte, praktisch nichts falsch machen konnte? Sollte letzteres der Fall sein, dann werden wir bald ganz andere Sorgen haben als die, ob/wann/wie oft der Nasdaq dieses Jahr vorübergehend unter 11.000 sinkt oder nicht.

Ich denke, ich weiß wie du das meinst. Das hat mich auf folgende Idee gebracht: Was, wenn das (über)schnelle Wachstum der letzten 10 Jahre sich so ähnlich aufgebaut hat, wie jenes vor der Dot-Com-Krise 2000? Habe mir mal den Nasdaq angeschaut und die vereinfachten Kurskurven (rot, und absichtlich versetzt zum eignetlichen Kurs) dazu eingetragen und tatsächlich, ist da eine große Ähnlichkeit. Das würde heißen der 2000er-Crash war nur die Baby-Variante vom jetzigen Einbruch. Und vielleicht wiederholt sich ja auch der Abschwung in ähnlichen Formen um dann einen neuen, noch größeren Superzyklus zu starten?!? Aber möglicherweise ist es nur Spinnerei von mir. Gedanken dazu gerne willkommen. https://ibb.co/hYSMxMF
A
Abc12345, 20.07.2022 21:26 Uhr
0

Vielen ist hier anscheinend nicht bewußt, daß wir uns seit gut 12 Jahren in einem künstlichen, da durch cheap money getriebenen Bullenmarkt befanden, der während der Coronazeit nur seine maximale Beschleunigung erfahren hat. Die Frage ist nun, befinden wir uns aktuell lediglich in der Korrektur der coronagebtriebenen Liquiditätsschwemme und vlt. ab Herbst in einem befristeten rezessionsbedingten Abschwung, also spätestens irgendwann 2023 weiter mit dem rundum-sorglos-Bullenmarkt, oder erleben wir nun das endgültige Ende des 12jährigen cheap-Money-Bullenmarktes, in dem man, sofern man nur einen Anlagezeitraum von schlappen 2-3 Jahren hatte und auf bekanntermaßen solide Unternehmen setzte, praktisch nichts falsch machen konnte? Sollte letzteres der Fall sein, dann werden wir bald ganz andere Sorgen haben als die, ob/wann/wie oft der Nasdaq dieses Jahr vorübergehend unter 11.000 sinkt oder nicht.

Ja, billiges Geld ist vorbei. Ich glaub wir werden auch noch mal tiefere Kurse sehen. Ich kann mir aber genau so gut vorstellen, dass die Notenpresse irgendwann wieder anläuft, wenn es zu heiss wird. Eine richtig fette Rezession mit hoher Arbeitslosigkeit und so werden die nicht lange durchziehen. Grund: Es sind mittlerweile zu viele Menschen auf der Erde, die mittel oder unmittelbar mit dem Markt verknüpft sind. Eine richtig starke Rezession bringt zu viel soziale und politische Instabilität, die die FED sicher nicht riskieren wird. FED Put kommt zu gegebener Zeit, wenn benötigt. Aktuell ist doch noch alles tutti
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