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25. September 2026, 22:58 Uhr,
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Kommentare 45.293
stephan2pac,
08.05.2023 23:06 Uhr
2
Teil 2 Artikel HB vom 05.05.2023
Förderaufruf für neue
Wasserstoff-Tankstellen
Doch laut Kraftfahrt-Bundesamt lag der
Bestand an Brennstoffzellen-Lkw am 1.
Januar dieses Jahres deutschlandweit
gerade mal bei 37 Fahrzeugen. Bei insgesamt
knapp unter 100 Wasserstoff-
Tankstellen ist in Deutschland bisher
etwas mehr als ein Dutzend für den
Schwerverkehr geeignet. Das soll sich in
den kommenden Jahren nach dem Willen
des Bundesverkehrsministeriums
ändern: Es hat einen Förderaufruf zum
Ausbau von Wasserstofftankstellen für
Lkw und Busse gestartet. Rund 100 sollen
darüber hinzukommen. Marcel
Werner, Partner bei der auf Wasserstoff
fokussierten Investmentgesellschaft
Senco Hydrogen Capital, sieht das als
Schlüssel für einen Hochlauf von Wasserstoff-
Lkw. „Es ist klar: Ohne ausreichend
Tankstellen wird es keine nennenswerte
Anzahl von Wasserstoff-
Lkw geben“, sagt er. Die Förderung für
100 zusätzliche Tankstellen begrüßt er,
auch wenn die Gelder aus seiner Sicht
womöglich nicht ausreichen. Trotz der
geringen Verbreitung arbeiten die beiden
weltgrößten Lastwagenbauer über
sechs Tonnen Gesamtgewicht – der
schwäbische Dax-Konzern Daimler
Truck und der schwedische Branchenriese
Volvo Group – intensiv an der
Entwicklung von Serienmodellen.
Doch nicht nur Lkw-Hersteller beschäftigen
sich mit grünem Wasserstoff.
Beim Handelsblatt Wasserstoff-
Gipfel erklärte Thekla von Bülow, Co-
Head of Advisory für Zentraleuropa
bei dem Thinktank Aurora Energy Research,
dass es für Mineralölkonzerne
dank der THG-Quotenregelung sehr
hohe Anreize gebe, ihre Emissionen
zu senken. „Wenn man die Quoten
nicht einhält, bezahlt man zur Strafe
600 Euro pro Tonne CO2“, sagte sie.
Die Unternehmen können grünen
Wasserstoff auch direkt einkaufen und
ihn in ihrer Produktion von Treibstoffen
wie Diesel einsetzen. So senken sie
ihren CO2-Ausstoß ohne Zertifikate.
Für Mineralölkonzerne lohne es
sich deshalb bis zu einem Preis von
14,50 Euro pro Kilogramm, grünen
Wasserstoff einzukaufen. Bis zu dieser
Preisgrenze kämen sie mit dieser Lösung
günstiger davon, als ihre Emissionen
durch Strafzahlungen abzugelten.
Das kurbelt die Nachfrage nach grünem
Wasserstoff zunehmend an.
stephan2pac,
08.05.2023 23:05 Uhr
2
Artikel aus Handelsblatt vom 05.05.2023
Klimaneutral erzeugter, sogenannter
grüner Wasserstoff könnte
sich deutlich schneller lohnen als
angenommen – vor allem für große
Nutzfahrzeuge. Andreas Schierenbeck,
Mitgründer und Vorstandsmitglied
des Wasserstoff-Herstellers
HH2E, sagte am Donnerstag auf dem
Handelsblatt Wasserstoff-Gipfel in
Salzgitter: „Wir sehen erste Indikatoren,
dass sich Märkte für grünen Wasserstoff
bilden.“ Funktionierende Geschäftsmodelle
entstünden jetzt schon,
etwa im Transportsektor.
Grüner Wasserstoff wird aus erneuerbaren
Energien hergestellt
und gilt als Klimahoffnung für Bereiche,
die ihre fossilen Energiequellen
Öl, Gas oder Kohle nicht direkt
umrüsten können, um CO2 einzusparen.
„Im Bereich Wasserstoff für den
Schwerlastverkehr sehen wir heute bereits
einen positiven Business-Case“,
erklärte Schierenbeck. Der Trick dabei
seien sogenannte Treibhausgasquoten
(THG-Quoten). Sie sorgten dafür, dass
grüner Wasserstoff sich schon bald als
Kraftstoff für Lkw rechne – und sogar
günstiger sei als herkömmlicher Diesel.
Die deutschen THG-Quoten sollen
zum Beispiel Ölkonzerne zum Verringern
der CO2-Emissionen bringen. Unternehmen,
die klimaschädliche Treibstoffe
wie Diesel in den Verkehr bringen,
müssen entsprechend die
Emissionen ihrer Produkte reduzieren.
Um das zu erreichen, können Raffinerien
THG-Quoten von anderen
Unternehmen kaufen – beispielsweise
Betreibern von Wasserstofftankstellen.
Die wiederum sollen künftig die Zertifikate
dafür erhalten, dass sie sauberen
Treibstoff in den Verkehr bringen.
Der Vertrieb von grünem Wasserstoff
wird also belohnt: Wer ihn verkauft,
erhält THG-Zertifikate, die er
wiederum gewinnbringend verkaufen
kann. Wie viel diese Quoten wert sind,
schwankt. Laut HH2E liegt der erwartete
Durchschnittswert bei 12,50 Euro
pro Kilo Wasserstoff.
Tankstellen können also pro verkauftem
Kilo Wasserstoff 12,50 Euro
allein aus Zertifikaten erhalten. Sie
selbst kaufen den Wasserstoff günstiger
beim Hersteller ein und müssen
dann noch Faktoren wie die umgelegten
Investitionskosten für ihre Tankstelle
obendrauf rechnen. So könnten
Tankstellen laut Schierenbeck Wasserstoff
für acht bis neun Euro pro Kilo etwa
an Lkw verkaufen. Damit sei der
grüne Wasserstoff günstiger als Diesel.
Der Verbrauch eines Lkw liegt bei
rund acht Kilo Wasserstoff auf 100 Kilometer
– oder rund 40 Liter Diesel.
Bei einem Preis von acht Euro würden
100 Kilometer mit dem Wasserstoff-
Lkw also 64 Euro kosten. 100 Kilometer
mit dem Diesel-Lkw würden bei einem
aktuellen Preis von 1,62 Euro pro
Liter rund 65 Euro kosten.
Unterstützt wird diese Dynamik
zugunsten von Wasserstoff-Lkw
durch eine Subvention für die Herstellung
solcher Fahrzeuge: Europaweit
werden 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben
für klimafreundliche
Nutzfahrzeuge gefördert.
Laut HH2E sorgen die THG-Quoten
und die Förderungen dafür, dass
Brennstoffzellen-Lkw, die mit Wasserstoff
fahren, bald einen vergleichbaren
„Total Cost of Ownership“ haben
wie Diesel-Lkw. Gemeint sind die Gesamtkosten,
die durch den Betrieb des
Lkw entstehen, inklusive Anschaffung,
Treibstoffkosten und Wartung.
Bert1989,
08.05.2023 21:42 Uhr
0
Was für mich die letzten 3 Jahre hängen geblieben ist, das Elektrolyseure immer günstiger werden. Trotzdem hat nel es in dieser Zeit geschafft die Umsätze Quartal für Quartal zu steigern. Das ist durchaus bemerkenswert und ein Beweis für Ihre gute strategische Ausrichtung und das Qualitätsmanagement. :-)
Also wenn der Umsatz nicht steigen würde, würde ich mir Gedanken machen. ;)
F
Fritzles,
08.05.2023 20:39 Uhr
0
Ich denke 1,30 ist so eine Marke um Gewinne mitzunehmen. Jedoch hat NEL ASA das bis jetzt gut weggesteckt.
F
F
G
Generationlost,
08.05.2023 19:11 Uhr
0
Da isser wieder nach 5 Minuten oder so…
G
Generationlost,
08.05.2023 19:10 Uhr
0
Moin, warum keine Kursstellung auf tradegate und lus, nur bei mir, oder allgemein?
Spekulant2020,
08.05.2023 17:44 Uhr
0
Nel! 💜😎
Spekulant2020,
08.05.2023 17:44 Uhr
3
Habecks globales Netz für grünen Wasserstoff - ZDFheute https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/energiewende-wasserstoff-deutschland-partner-100.html
alternate,
08.05.2023 16:10 Uhr
1
Was für mich die letzten 3 Jahre hängen geblieben ist, das Elektrolyseure immer günstiger werden. Trotzdem hat nel es in dieser Zeit geschafft die Umsätze Quartal für Quartal zu steigern. Das ist durchaus bemerkenswert und ein Beweis für Ihre gute strategische Ausrichtung und das Qualitätsmanagement. :-)
Palladio,
08.05.2023 14:10 Uhr
2
https://www.expertentesten.de/news/magnetische-kuehlung-revolutioniert-wasserstoff-verfluessigung-fuer-gruene-zukunft/
1000prozentig!!!,
08.05.2023 13:20 Uhr
0
Die Gesetzgebung der Regierung hat die Voraussetzungen für Akteure der Wasserstoffindustrie geschaffen, sagt Barker
Auf dem 2023 Renewables and Ecosystem Snap Summit von H2 View sagte Christopher Barker, Managing Partner bei Hyve1, den Zuschauern, dass Wasserstoffunternehmen jetzt die Möglichkeit haben, durch die Einführung neuer Gesetze „die Bühne zu bereiten“.
„Zugegeben, die USA spielen ein Aufholspiel zu all der großartigen Arbeit, die in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum (APAC) geleistet wurde“, sagte Barker. „Aber (wir sind) aufgeregt darüber, wie die Welt aufwacht und erkennt, dass wir diese Gelegenheit haben und wenn wir dies richtig machen, werden wir wirklich die Weichen dafür stellen, was in den nächsten 100 Jahren Energie und Transport passieren wird aussehen.
https://www.h2-view.com/story/government-legislations-have-set-the-stage-for-hydrogen-industry-players-says-barker/
H2Welt,
08.05.2023 13:00 Uhr
3
Hakon denkt auch so wie ich. Er sagt, dass FCEV und BEV nebeneinander existieren werden jedoch hat nicht jeder das Glück den Luxus zu geniesen zu Hause auf seinem privaten Grundstück seinen eigenen Parkplatz zu haben um sein BEV zu laden. Auch fehlt die Infrastruktur um viele BEV zu laden. Die baut man nicht eben auf. Für die Menschen in Städten wird H2 irgendwann die Lösung zum elektrischen fahren.
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