NORDEX WKN: A0D655 ISIN: DE000A0D6554 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 79.137
O
O_long_johnsen, 14.06.2022 9:07 Uhr
0

Das Problem ist trotz allem aber dennoch überschaubar, da es nur rund 20 Anlagen mit den problematischen Ventur Türmen gibt. Zudem wird da schon jetzt nicht lange mit Gutachter und jahrelangen Gerichtsprozessen rumgeeiert um die Schuldfrage zu klären, weil das am Ende niemand hilft und die Anlagen still stehen, sondern es wird bereits gehandelt. Die alten Türme werden gesprengt und die Anlagen kommen auf die neuen Bögl Türme. Bei dem einen Projekt unten im Link teilt sich Nordex mit dem Betreiber die Kosten. Eine gute Lösung so was kennt man auch anders, da passiert dann jahrelang gar nix... Natürlich werden da auch im Nachgang noch viele rechtliche und Versicherungs- Aspekte zu klären sein, keine Frage aktuell bei den fast verdoppelten Stahlbeton Preisen kommt das allen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Aber am Ende ist der Vorfall noch das kleinste Problem und die Hauptproblematik mit den Logistik und Rohstoffkosten betrifft nun mal die gesamte Branche und ist kein Hausgemachtes Problem von Nordex. Da würde ich sogar den Hackerangriff als gravierender ansehen, wie man sieht waren die Auswirkungen auch nicht so gering wie anfangs kommuniziert. Das darf auch nicht mehr passieren, aber lässt sich eben nicht zu 100% vermeiden. https://bit.ly/3Hjnw5e

Hoffentlich wurden die Kosten bei der Prognose bereits berücksichtigt
Aktienbernd
Aktienbernd, 14.06.2022 8:37 Uhr
1
Das Problem ist trotz allem aber dennoch überschaubar, da es nur rund 20 Anlagen mit den problematischen Ventur Türmen gibt. Zudem wird da schon jetzt nicht lange mit Gutachter und jahrelangen Gerichtsprozessen rumgeeiert um die Schuldfrage zu klären, weil das am Ende niemand hilft und die Anlagen still stehen, sondern es wird bereits gehandelt. Die alten Türme werden gesprengt und die Anlagen kommen auf die neuen Bögl Türme. Bei dem einen Projekt unten im Link teilt sich Nordex mit dem Betreiber die Kosten. Eine gute Lösung so was kennt man auch anders, da passiert dann jahrelang gar nix... Natürlich werden da auch im Nachgang noch viele rechtliche und Versicherungs- Aspekte zu klären sein, keine Frage aktuell bei den fast verdoppelten Stahlbeton Preisen kommt das allen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Aber am Ende ist der Vorfall noch das kleinste Problem und die Hauptproblematik mit den Logistik und Rohstoffkosten betrifft nun mal die gesamte Branche und ist kein Hausgemachtes Problem von Nordex. Da würde ich sogar den Hackerangriff als gravierender ansehen, wie man sieht waren die Auswirkungen auch nicht so gering wie anfangs kommuniziert. Das darf auch nicht mehr passieren, aber lässt sich eben nicht zu 100% vermeiden. https://bit.ly/3Hjnw5e
O
O_long_johnsen, 14.06.2022 7:39 Uhr
0

Nichts anderes habe ich gesagt. Wann wurde die Turbine in Betrieb genommen ? Wie ist der verantwortungsscope für alle Seiten während der GW ? Etc. Etc. Du antizipierst ein Risiko und so wie du es schreibst, könnte man meinen es wäre fast schon sicher. Dass es ein Problem. Baugleicher Turbinen ist halte ich für sehr gering, sonst wären schon einige weitere gekippt. Ich halte das Risiko für minimal, dass daraus etwas entsteht. Es ist auch kein turbinenproblem, sondern wenn ein Problem der blades oder des Turms.

Warum sollte es kein Problem baugleicher Turbinen sein? Selbst die statik muss mit reserven berechnet sein und da die Turbine noch nicht einmal lief muss es ein grober Fehler gewesen sein. Und die Baugleichen wurden sofort stillgelegt und soweit ich weiß, nicht wieder in Betrieb genommen. Das wird so wie jede Rückhohlaktion, im Zweifel muss gehandelt werden, deshalb sehe ich das risiko sehr hoch an, dass am Ende Nordex bezahlen muss
S
Sinuscosinus, 13.06.2022 20:52 Uhr
0

Kann mir persönlich nicht vorstellen dass es Schuld von Nordex ist, Statiker haben das bestimmt vorher berechnet... 🙈

Ja...wenn es ein Statikproblem wäre, wären weitere schon gekippt. Eigenschwingungsprobleme treten üblich nicht bei maximallast auf
S
Sinuscosinus, 13.06.2022 20:50 Uhr
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wenn Nordex als Gesamtunternehmer auftritt, haben sie das volle Risiko. Und so wie ich das verstanden habe, tritt Nordex als GU auf. Die einzige Frage die entscheidend sein wird, war das Problem speziell nur bei dieser Turbine oder könnte es bei allen Baugleichen auftreten. Und da es für Nordex fatal wäre, wenn sie Schuld bekommen, sollte man das nicht klein reden.

Nichts anderes habe ich gesagt. Wann wurde die Turbine in Betrieb genommen ? Wie ist der verantwortungsscope für alle Seiten während der GW ? Etc. Etc. Du antizipierst ein Risiko und so wie du es schreibst, könnte man meinen es wäre fast schon sicher. Dass es ein Problem. Baugleicher Turbinen ist halte ich für sehr gering, sonst wären schon einige weitere gekippt. Ich halte das Risiko für minimal, dass daraus etwas entsteht. Es ist auch kein turbinenproblem, sondern wenn ein Problem der blades oder des Turms.
C
CAP1, 13.06.2022 20:37 Uhr
0
Und ein Qualitätsmanagement 🤷🏻‍♀️
C
CAP1, 13.06.2022 20:15 Uhr
0
Kann mir persönlich nicht vorstellen dass es Schuld von Nordex ist, Statiker haben das bestimmt vorher berechnet... 🙈
O
O_long_johnsen, 13.06.2022 20:12 Uhr
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Oder auf den der den Turm gebaut hat. Bei diesem Vertrag ist denke ich nicht klar wer die Schuld trägt. Selbst die eigenschwingung der gesamtkonstruktion könnte die Ursache sein....in dem Falle wäre es nordex. Da nur 1 gefallen ist, denke ich eher an denjenigen der den Turm gebaut hat....oder an eine überlast. Beide wären nicht nordex bzw sogar betreiberrisiken. Der Wartungsvertrag und die darin geregelte Verpflichtung bzgl. Der instandbaltungsverpflichtung könnte entscheidend werden. Bei einem verstoß dagegen wäre nordex zum Beispiel raus, sollte es nicht Teil des Wartungsvertrag sein.....dann liegt es beim Operator

wenn Nordex als Gesamtunternehmer auftritt, haben sie das volle Risiko. Und so wie ich das verstanden habe, tritt Nordex als GU auf. Die einzige Frage die entscheidend sein wird, war das Problem speziell nur bei dieser Turbine oder könnte es bei allen Baugleichen auftreten. Und da es für Nordex fatal wäre, wenn sie Schuld bekommen, sollte man das nicht klein reden.
C
CAP1, 13.06.2022 20:12 Uhr
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Ja, hm, solange das noch nicht geklärt ist....
S
Sinuscosinus, 13.06.2022 19:59 Uhr
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Oder auf den der den Turm gebaut hat. Bei diesem Vertrag ist denke ich nicht klar wer die Schuld trägt. Selbst die eigenschwingung der gesamtkonstruktion könnte die Ursache sein....in dem Falle wäre es nordex. Da nur 1 gefallen ist, denke ich eher an denjenigen der den Turm gebaut hat....oder an eine überlast. Beide wären nicht nordex bzw sogar betreiberrisiken. Der Wartungsvertrag und die darin geregelte Verpflichtung bzgl. Der instandbaltungsverpflichtung könnte entscheidend werden. Bei einem verstoß dagegen wäre nordex zum Beispiel raus, sollte es nicht Teil des Wartungsvertrag sein.....dann liegt es beim Operator
O
O_long_johnsen, 13.06.2022 19:54 Uhr
0

Nicht erwiesen

die Untersuchungen laufen noch. bei 18 Anlagen je 4-5Mio invest, könnte da noch was auf Nordex zu kommen.
S
Sinuscosinus, 13.06.2022 19:47 Uhr
0

War beim Ersten Nordex schuld ? Habe nichts gelesen....

Nicht erwiesen
S
Sinuscosinus, 13.06.2022 19:46 Uhr
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Wenn jetzt noch ein Windrad in Haltern umkippt, war’s das

So ein quark
Syngas
Syngas, 13.06.2022 19:41 Uhr
0
War beim Ersten Nordex schuld ? Habe nichts gelesen....
Comeback777
Comeback777, 13.06.2022 18:58 Uhr
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Wenn jetzt noch ein Windrad in Haltern umkippt, war’s das
O
O_long_johnsen, 13.06.2022 18:05 Uhr
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Wann soll denn eine KE kommen? Würde was angekündigt?

nein, es wurde keine Angekündigt. Aber ich vermute, dass es ende 2022 soweit sein wird. Denn es wird enorm viel Geld verbrannt zurzeit und der Umstieg auf die neue Turbinen Generation kostet auch viel. Und bis endlich Geld verdient wird, dauert es noch mindestens bis Mitte 2023. Also das mit der KE ist meine Vermutung, ich könnte auch falsch liegen, aber Kredite werden teuer werden, vor allem für Nordex. Immerhin bleiben sie seit 5 Jahren immer unter ihren eigenen Margenschätzungen und Prognosen, was schon ziemlich erbärmlich ist.
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