NORTHERN BITCOIN WKN: A0SMU8 ISIN: DE000A0SMU87 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

8,75 EUR
+6,71 % +0,55
15:28:29 Uhr, Gettex
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.
Kommentare 11.708
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:41 Uhr
0
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach High-Performance-Computing? Aroosh Thillainathan: Zahlreiche Entwicklungen und Trends heizen den Bedarf nach High Performance Computing an: Da ist zuallererst die sich beschleunigende Digitalisierung aller Lebensbereiche zu nennen. Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren sind nur zwei hoch rechenintensive Schlüsseltechnologien von vielen, für die HPC-Kapazitäten benötigt werden. Gleichzeitig führt aktuell die Coronakrise zu einer massiven Umgestaltung der Arbeitswelt, weg von der persönlichen Kommunikation, hin zur mittlerweile in praktisch allen Unternehmen eingesetzten virtuellen Kommunikation. All das befeuert den Einsatz von High Performance Computing, der schnellen Verarbeitung und Bereitstellung großer Mengen von Daten. Diese Nachfrage müsste zu einem hohen Expansionsdruck im Unternehmen führen. Verfügen Sie über ausreichend Kapazitäten? Aroosh Thillainathan: Wir haben uns in den vergangenen Monaten voll und ganz auf den Ausbau unseres Unternehmens und seiner Ressourcen konzentriert. Wir erleben gerade eine überwältigende Nachfrage nach unseren Dienstleistungen und arbeiten mit Hochdruck daran, die Strukturen aufzubauen, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Neben unseren Standorten in den USA und Norwegen kommen jetzt aufgrund weiterer Projekte im Bereich Bitcoin-Mining und insbesondere auch für den Aufbau unseres GPU-Clusters eine Reihe neuer Rechenzentrums-Standorte hinzu. Vor wenigen Tagen haben wir die Inbetriebnahme unserer beiden neuesten Rechenzentren in den Niederlanden und in Frankfurt vermeldet, weitere Standorte werden kurzfristig in Betrieb genommen. Auch auf der Personalseite hat sich bei Ihnen einiges getan. Seit dem Sommer haben Sie zwei neue Vorstandsmitglieder. Aroosh Thillainathan: Das ist richtig, wir wachsen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Noch Ende letzten Jahres – bevor wir in unsere Kommerzialisierungsphase eingetreten sind – waren wir zwar ein Unternehmen mit einer sehr großen Technologiekompetenz, aber ansonsten noch relativ klein. Wir hatten noch zum 31. Dezember 2019 nur acht Mitarbeiter und eine Bilanzsumme von 11,9 Mio. Euro. Heute beschäftigen wir im Konzern bereits mehr als 150 Mitarbeiter und haben unsere Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 auf 241 Mio. Euro mehr als verzwanzigfacht. Die einzige Möglichkeit, dieses geradezu brutale Wachstum erfolgreich zu meistern, ist das Einbinden von hochprofessionellen Kollegen und Partnern, die über die nötige Erfahrung verfügen. Mit Stefan Sickenberger haben wir im August einen hervorragenden COO gewonnen, der als Vorstand mit seinem Team maßgeblich für die Umsetzung unserer Projekte verantwortlich ist. Zuvor war er in Führungspositionen bei international agierenden Unternehmen tätig, unter anderem als „Head of Infrastructure Operations“ bei der European Transaction Bank. Im September haben wir dann mit Dr. Mathias Dähn ein Finanzvorstand gewonnen, der zuvor als CFO eines SDAX-Konzerns tätig war und so über die nötige Erfahrung für Unternehmen in unserer Dimension verfügt. Neben der Erweiterung des Vorstands gab es auf der Hauptversammlung auch zwei renommierte Neubesetzungen im Aufsichtsrat. Wie kam es zu diesem Wechsel?
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:41 Uhr
0
Dieses GPU-Cluster bauen Sie gegenwärtig in Skandinavien und Kanada sowie an anderen Standorten. Was kann man sich darunter vorstellen? Aroosh Thillainathan: Während Bitcoin-Mining auf sogenannten ASIC-Chips basiert, benötigen die meisten anderen HPC-Anwendungen Grafikprozessoren, sogenannte „GPUs“, und Zentralprozessoren, sogenannte „CPUs“. Unser Distributed Computing Cluster teilt Software auf mehrere Computersysteme auf, um parallel deren Effizienz und Leistung zu steigern. Die Kosten in Höhe von 200 Mio. US-Dollar für Hardware und Bau unseres Clusters werden vollständig von einem Ankerkunden finanziert. Wie sehen Sie Ihr GPU-Cluster im globalen Wettbewerb? Aroosh Thillainathan: Um die Leistungsfähigkeit eines solchen Clusters darzustellen, sind die sogenannten Flops, die „Floating Point Operations per Second“, die geeignete Größe. Dies ist die Anzahl der Rechenvorgänge pro Sekunde. Wir planen mit einer Rechenleistung von 404 Petaflops FP64 bis zum Ende des ersten Quartals 2021. Der japanische Fugaku, der aktuell weltweit leistungsstärkste Supercomputer, verfügt nach einer Erweiterung über eine Rechenleistung von 537 Petaflops FP64. Auf Platz zwei rangierte bisher der amerikanische Supercomputer Summit von IBM mit „nur“ 200 Petaflops FP64. Und das ist erst der Anfang, wir wollen unser Cluster kontinuierlich vergrößern. Um immer die besten Chips zu besten Konditionen zu haben, sind wir daher eine strategische Partnerschaft mit den Branchengrößen Gigabyte und AMD eingegangen. Gigabyte baut die Hochleistungsserver und kombiniert die von Northern Data ausgewählten AMD-Prozessoren mit einer spezifischen Serverarchitektur. Das heißt Sie liegen Ende des ersten Quartals 2021 mit Ihrem Cluster nur wenige Petaflops hinter dem schnellsten Supercomputer der Welt? Aroosh Thillainathan: Ja, und mit diesem Vergleich kann man auch eine Reihe weiterer Wettbewerbsvorteile der Lösungen von Northern Data gut verdeutlichen: Der Fugaku wurde für rund 1 Milliarde US-Dollar gebaut, also rund dem Fünffachen der Kosten für unser Cluster. Die Entwicklung des Fugaku begann bereits im Jahr 2014, fertiggestellt wird er 2021. Im Gegensatz dazu haben wir mit dem Startschuss für den Bau unseres GPU-Clusters erst Mitte September dieses Jahres begonnen. Neben den niedrigeren Kosten bewegen wir uns also auch in der Umsetzungsgeschwindigkeit auf einem komplett anderen Level als alle Mitbewerber. Möglich wird dies, wie eingangs erläutert, ausschließlich dadurch, dass wir mit dem Aufbau von Bitcoin-Mining-Infrastruktur über die Jahre wertvolles Wissen in diesem höchst anspruchsvollen Umfeld gewonnen haben und dieses Wissen jetzt hervorragend auch in anderen Feldern kommerzialisieren können. Für welche Anwendungen wird das von Ihnen entwickelte GPU-Cluster genutzt? Aroosh Thillainathan: Unsere Kunden werden unser GPU-Cluster für HPC-Anwendungen im Bereich künstliche Intelligenz, Deep Learning, Forschung oder auch Rendering nutzen. Ein Beispiel ist die erste Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung von Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst dort unter anderem Berechnungen und Modellierungen für die Fachbereiche Teilchenphysik, relativistische Astrophysik sowie Umwelt- und Atmosphärenphysik.
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 02.12.2020 12:41 Uhr
0
Wir wachsen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit“, sagt Northern-Data-CEO Thillainathan im Interview mit unserer Redaktion. Mit einem globalen GPU-Cluster für HPC-Anwendungen wollen die Frankfurter zur Rechenleistung der leistungsstärksten Supercomputer der Welt aufschließen. Um gleichzeitig die Transparenz für Investoren zu erhöhen, stellt Thillainathan eine baldige Prognose für 2021 und einen Segmentwechsel in Aussicht. Erst vor wenigen Tagen hat mit Stifel erstmals eine amerikanische Investmentbank die Coverage der Northern-Data-Aktie (ISIN: DE000A0SMU87) aufgenommen und eine Kaufempfehlung mit Kursziel 90 Euro ausgegeben. Herr Thillainathan, der Bitcoin-Preis erklimmt immer neue Höhen und etabliert sich unter professionellen Anlegern zunehmend als neue Assetklasse. Wie profitiert die Northern Data AG von dieser Entwicklung? Aroosh Thillainathan: Wir haben unsere Wurzeln im Bereich Bitcoin-Mining und haben es über die vergangenen Jahre geschafft, uns als einer der global führenden Anbieter für Infrastruktur für Bitcoin-Mining zu etablieren. Heute zählen wir in diesem Bereich unter anderem milliardenschwere börsennotierte Konzerne zu unseren Kunden. Die positive Entwicklung des Bitcoin-Preises hat aktuell einen massiven, positiven Einfluss auf die Kundennachfrage, die wir mit dem Ausbau unserer aktuellen und dem Aufbau neuer Standorte beantworten. Zudem haben wir mit einigen dieser Kunden über die Basisvergütung hinaus auch erfolgsabhängige Vergütungskomponenten – also auch hier kommt uns die positive Entwicklung des Bitcoin-Preises zugute. Bitcoin-Mining gilt als hartes Geschäft, nur die Besten verdienen Geld. Aroosh Thillainathan: Exakt! Wir sind daran gewöhnt, dass wir immer die Besten und Effizientesten im Sinne unserer Kunden sein müssen. Und ich kann stolz sagen, dass wir es kontinuierlich schaffen, unsere Kunden in die Lage zu versetzen, zu den Besten zu gehören. Die wertvolle Erfahrung und Kompetenz, die wir uns über die vergangenen sieben Jahre aufgebaut haben, helfen uns jetzt einerseits dabei, unsere globale Führungsposition als Serviceprovider für Bitcoin-Miner zu halten und auszubauen, und gleichzeitig nutzen wir diesen Vorsprung, um in weitere Anwendungsgebiete im Bereich High Performance Computing, kurz HPC, zu expandieren. Welche Expertise haben Sie durch Bitcoin-Mining gewonnen, um jetzt im Bereich High-Performance-Computing durchzustarten? Aroosh Thillainathan: Blockchain-Anwendungen wie Bitcoin-Mining sind nur ein erstes – wenn auch sehr bekanntes – Einsatzgebiet von HPC. Durch die extreme Rechenintensität der HPC-Server entsteht sehr viel mehr Wärme als bei herkömmlichen Servern. Daher stellen HPC-Server auch bestehende Rechenzentren vor große Herausforderungen, da sie dort aufgrund des hohen Energiebedarfs und der massiven Wärmeentwicklung nicht uneingeschränkt eingesetzt werden können. Die langjährige Expertise von Northern Data liegt darin, die HPC-Hardware ihrer Kunden zeit- und kosteneffizient auch in großen Stückzahlen zu installieren, online zu bringen und zu betreiben. Dazu haben wir eigene Technologien entwickelt, sowohl was das effiziente Wärmemanagement als auch was den effizienten Betrieb der Hardware betrifft. Wir verfügen über ein breit aufgestelltes Portfolio an proprietären Elementen, von einer von uns eigens entwickelten innovativen Kühlungslösung bis hin zu einer von uns programmierten Künstlichen Intelligenz, die hunderttausende Rechner gleichzeitig betreibt und steuert. Dies zahlt ein auf die aktuellen Großprojekte mit unseren Kunden, unter anderem ein globales GPU-Cluster für HPC-Anwendungen.
m
maximillion2, 02.12.2020 10:46 Uhr
0
Es sind an sich recht positive Nachrichten, warum sagt der Kurs etwas anderes?? Hat einer Kasse gemacht?
m
maximillion2, 01.12.2020 17:43 Uhr
0
Was sagt eigentlich AM dazu? Gibt es ein Ifo? Danke
B
BettyBoo, 30.11.2020 19:59 Uhr
0
Frankfurt am Main - 30. November 2020 - Die Northern Data AG (XETRA: NB2, ISIN: DE000A0SMU87) nimmt ein erstes Rechenzentrum am Standort Frankfurt am Main in Betrieb. Ab Dezember 2020 wird hier auf Basis der mobilen Hightech-Rechenzentren des Unternehmens ein Teil des Distributed Computing Clusters installiert, welches das GPU-Cluster in den Niederlanden, Skandinavien und Kanada erweitern wird. Am Standort Frankfurt sind verschiedene Kooperationen in Zusammenarbeit mit lokaler Forschung und Industrie geplant. Stefan Sickenberger, COO von Northern Data, erläutert: "High Performance Computing ist aus der Forschung und großen Teilen der Industrie nicht mehr wegzudenken. Charakteristisch sind parallele Prozessorsysteme und Cluster, die große Rechenoperationen innerhalb kürzester Zeit unter maximaler Stabilität verarbeiten. Dies wird umso effizienter, je niedriger der Energieverbrauch ist. Wir freuen uns, dass wir dabei mit Partnern aus der Forschung zusammenarbeiten. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf die Kooperation mit der Arbeitsgruppe Hochleistungsrechnerarchitektur der Goethe-Universität Frankfurt, die insbesondere im Bereich Green IT über eine sehr große Expertise verfügt." Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität und Mitglied im Board of Directors des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), kommentiert: "Wir freuen uns, mit Northern Data zusammenzuarbeiten. Konkret geht es um die Kopplung der Forschungshochleistungsrechner der Goethe-Universität und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung mit den Hochleistungsrechnern der Northern Data, sodass wir die vorhandene, externe Rechenleistung möglichst smart nutzen können. Hierbei können Spitzenlasten abgefangen oder auch besonders große Jobs mit minimalen Wartezeiten gestartet werden. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst unter anderem Berechnungen und Modellierungen der Teilchenphysik und der relativistischen Astrophysik, der Umwelt- und Atmosphärenphysik sowie der Lebenswissenschaften, zum Beispiel in der digitalen Pathologie zur möglichst präzisen und automatisierten Erkennung von Krebszellen in Gewebeschnitten." Aroosh Thillainathan, CEO von Northern Data, ergänzt: "Über allem steht unser Konzept 'Design-to-Cost': Wir managen das Rechenzentrum und die Hardware des Kunden bis zur Software und können somit den Rechenzentrumsbetrieb auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden optimieren. Im Gegensatz zu reinen Co-Location-Anbietern, die keinen Einfluss auf beispielsweise die Lastverteilung ihrer Kunden und deren Softwareprozesse innerhalb des Rechenzentrums haben, können wir dies durch unsere Management-Software steuern. Unter anderem regeln wir auch die Kühlleistung bezogen auf die benötigte Rechenleistung sehr effizient und erreichen damit exzellente PUE-Werte. Unsere Kunden sparen dabei Energie und somit Kosten. Zusammen mit der gezielten Auswahl unserer Standorte in den nördlichen Regionen versetzt uns das in die Lage, unseren Kunden hochwertige, auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte HPC-Lösungen anzubieten und dabei extrem kosteneffizient zu bleiben."
B
BettyBoo, 30.11.2020 19:54 Uhr
0
Entschuldigung, hatte nicht richtig gelesen, daß sind keine Kunden sondern Partner.
B
BettyBoo, 30.11.2020 17:05 Uhr
0
Aber sichere zahlungskräftige Kunden. Der Mix macht es
S
Senta, 30.11.2020 15:34 Uhr
0
Hochschulen und Forschung sind meistens eher keine zahlungskräftigen „Kunden“ , aber geeignet, eben solche mit know how „anzulocken“. Also warten wir auf den ersten „zahlenden“ Kunden.
kimimaro1991
kimimaro1991, 30.11.2020 10:30 Uhr
0
Warum der Kurs nicht reagiert, finde ich etwas komisch, obwohl man einen neuen Kunden gewonnen hat 😅
kimimaro1991
kimimaro1991, 30.11.2020 10:29 Uhr
0
Finde die news auch sehr gut. Endlich mal neue Kunden die keine bitcoin Miner sind.
m
maximillion2, 30.11.2020 10:25 Uhr
0
stark :-))
S
Stefaaaaan, 30.11.2020 10:25 Uhr
0
Neues KGV von 368 für 2020 ??
unsere_Zukunft_
unsere_Zukunft_, 30.11.2020 8:58 Uhr
0
Jetzt kommen die News Wöchentlich 👍🏻
Tim_Taler_11
Tim_Taler_11, 30.11.2020 8:56 Uhr
0
Northern Data AG nimmt erstes eigenes Rechenzentrum in Frankfurt in Betrieb - GPU-Cluster als HPC-Plattform für Forschung und Industrie - Zusammenarbeit mit Uni Frankfurt und GSI Helmholtzzentrum Darmstadt - Basis sind mobile Hightech-Rechenzentren Frankfurt am Main - 30. November 2020 - Die Northern Data AG (XETRA: NB2, ISIN: DE000A0SMU87) nimmt ein erstes Rechenzentrum am Standort Frankfurt am Main in Betrieb. Ab Dezember 2020 wird hier auf Basis der mobilen Hightech-Rechenzentren des Unternehmens ein Teil des Distributed Computing Clusters installiert, welches das GPU-Cluster in den Niederlanden, Skandinavien und Kanada erweitern wird. Am Standort Frankfurt sind verschiedene Kooperationen in Zusammenarbeit mit lokaler Forschung und Industrie geplant. Stefan Sickenberger, COO von Northern Data, erläutert: "High Performance Computing ist aus der Forschung und großen Teilen der Industrie nicht mehr wegzudenken. Charakteristisch sind parallele Prozessorsysteme und Cluster, die große Rechenoperationen innerhalb kürzester Zeit unter maximaler Stabilität verarbeiten. Dies wird umso effizienter, je niedriger der Energieverbrauch ist. Wir freuen uns, dass wir dabei mit Partnern aus der Forschung zusammenarbeiten. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf die Kooperation mit der Arbeitsgruppe Hochleistungsrechnerarchitektur der Goethe-Universität Frankfurt, die insbesondere im Bereich Green IT über eine sehr große Expertise verfügt." Volker Lindenstruth, Professor für die Architektur von Hochleistungsrechnern an der Frankfurter Goethe-Universität und Mitglied im Board of Directors des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), kommentiert: "Wir freuen uns, mit Northern Data zusammenzuarbeiten. Konkret geht es um die Kopplung der Forschungshochleistungsrechner der Goethe-Universität und des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung mit den Hochleistungsrechnern der Northern Data, sodass wir die vorhandene, externe Rechenleistung möglichst smart nutzen können. Hierbei können Spitzenlasten abgefangen oder auch besonders große Jobs mit minimalen Wartezeiten gestartet werden. Das wissenschaftliche Spektrum umfasst unter anderem Berechnungen und Modellierungen der Teilchenphysik und der relativistischen Astrophysik, der Umwelt- und Atmosphärenphysik sowie der Lebenswissenschaften, zum Beispiel in der digitalen Pathologie zur möglichst präzisen und automatisierten Erkennung von Krebszellen in Gewebeschnitten." Aroosh Thillainathan, CEO von Northern Data, ergänzt: "Über allem steht unser Konzept 'Design-to-Cost': Wir managen das Rechenzentrum und die Hardware des Kunden bis zur Software und können somit den Rechenzentrumsbetrieb auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Kunden optimieren. Im Gegensatz zu reinen Co-Location-Anbietern, die keinen Einfluss auf beispielsweise die Lastverteilung ihrer Kunden und deren Softwareprozesse innerhalb des Rechenzentrums haben, können wir dies durch unsere Management-Software steuern. Unter anderem regeln wir auch die Kühlleistung bezogen auf die benötigte Rechenleistung sehr effizient und erreichen damit exzellente PUE-Werte. Unsere Kunden sparen dabei Energie und somit Kosten. Zusammen mit der gezielten Auswahl unserer Standorte in den nördlichen Regionen versetzt uns das in die Lage, unseren Kunden hochwertige, auf ihre Bedürfnisse maßgeschneiderte HPC-Lösungen anzubieten und dabei extrem kosteneffizient zu bleiben."
s
sinnedgp, 30.11.2020 8:39 Uhr
0
Northern Data AG opens first own data center in Frankfurt GPU cluster will serve as HPC platform for research and industry Cooperation with University Frankfurt and GSI Helmholtzzentrum Darmstadt Mobile high-tech data centers form the basis of the infrastructure Frankfurt am Main – November 30, 2020 - Northern Data AG (XETRA: NB2, ISIN: DE000A0SMU87) starts operating its first data center at its Frankfurt am Main location. From December 2020, the Frankfurt location will make up part of the Company’s Distributed Computing Cluster, based on its mobile high-tech data centers. This will add to the Company’s worldwide network of GPU clusters, including in the Netherlands, Scandinavia and Canada. Feasibility studies (Proof of Concept) are planned at the Frankfurt site in cooperation with research and industry. Stefan Sickenberger, COO of Northern Data, explains: "High-Performance Computing has become an integral part of research and large parts of industry. Parallel processor systems and clusters are needed to process large volumes of data at high speed and with maximum stability. A key driver of success is lower energy consumption and high power efficiency. We are pleased to be working closely with our research partners on this project. We are particularly proud of our cooperation with the High-Performance Computing Architecture group at the Goethe University Frankfurt, which commands a great deal of expertise, especially in the area of Green IT". Volker Lindenstruth, Professor of High-Performance Computing Architecture at Frankfurt Goethe University and member of the Board of Directors of the Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) comments: "We are delighted to be working with Northern Data. This project involves coupling the research supercomputers of Goethe University and the GSI Helmholtz Centre for Heavy Ion Research with Northern Data’s own supercomputers, making the best use possible out of our combined capabilities and existing hardware. Peak loads can be intercepted, while particularly large jobs can be started with minimal delay. Example scientific applications include calculations and modelling in particle physics and relativistic astrophysics, environmental and atmospheric physics, as well as applications in life sciences, for example, precise and automated detection of cancer cells in tissue sections. Aroosh Thillainathan, CEO of Northern Data, adds: "Above all, our concept of 'design-to-cost' is particularly important to this project. We not only manage the customer's data center and hardware but also the software, enabling us to optimize the data center operations to meet the customer's actual needs. In contrast to pure colocation providers, which have no influence on, for example, the load distribution of their customers and their software processing within the data center, we are able to regulate this with our management software. Among other things, we also control the cooling capacity very efficiently in terms of the required computing power, and this enables us to achieve excellent PUE values. Our customers save energy and achieve cost savings as a result. Together with our targeted selection of locations in northern regions, this allows us to offer our customers high-quality HPC solutions tailored to their needs, while remaining extremely cost-efficient at the same time.
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 NORTHERN BITCOIN Hauptdiskussion
2 Northern Data ohne Spam
Meistdiskutiert
Thema
1 ORACLE Hauptdiskussion -5,25 %
2 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
3 DAX Prognose / Germany 40 +0,23 %
4 PLUG POWER Hauptdiskussion -1,39 %
5 HELLOFRESH SE INH O.N. Hauptdiskussion -4,06 %
6 VONOVIA Hauptdiskussion -0,30 %
7 VW Hauptdiskussion -0,56 %
8 Battalion +5,21 %
9 Der Gold Club von Susiwong -0,18 %
10 BioNTech Hauptdiskussion -0,69 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 ORACLE Hauptdiskussion -5,32 %
2 PLUG POWER Hauptdiskussion -1,39 %
3 VONOVIA Hauptdiskussion -0,30 %
4 HELLOFRESH SE INH O.N. Hauptdiskussion -4,04 %
5 VW Hauptdiskussion -0,56 %
6 Battalion +5,21 %
7 BioNTech Hauptdiskussion -0,69 %
8 DPCM Capital Hauptdiskussion -1,71 %
9 BLOOM ENERGY A Hauptdiskussion -6,63 %
10 Atyr Pharma +7,88 %
Alle Diskussionen