NVIDIA WKN: 918422 ISIN: US67066G1040 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 300.801
H
Hopper58, 31. Mai 9:10 Uhr
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Computex 2026: Jensen Huang wird am 1. Juni um 11:00 Uhr Ortszeit in Taipeh eine Keynote halten. Nvidias Angriff auf Intel und AMD. Branchenbeobachter erwarten die Vorstellung einer neuen Prozessor-Serie auf Arm-Basis. Die Chips mit den Arbeitstiteln N1 und N1X sind speziell für Windows-basierte KI-PCs konzipiert. Der N1X soll ein Hochleistungs-System-on-a-Chip (SoC) werden, das in Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Halbleiter-Spezialisten MediaTek entsteht. Die technischen Daten können sich sehen lassen: Gefertigt wird der Chip im 3-Nanometer-Verfahren von TSMC. Die Architektur umfasst voraussichtlich 20 Arm-Kerne – zehn leistungsorientierte Cortex-X925-Kerne und zehn effiziente Cortex-A725-Kerne. Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist jedoch die integrierte Grafikleistung. Der N1X soll auf Blackwell-Architektur basieren und bis zu 6.144 CUDA-Kerne bieten. Das würde die Grafikleistung auf das Niveau dedizierter Mittelklasse-Grafikkarten wie der RTX 5060 Ti oder RTX 5070 heben. Damit greift Nvidia nicht nur die x86-Dominanz von Intel und AMD an, sondern positioniert sich auch als ernstzunehmende Alternative zu Apples M-Serie.

Und ein Angriff auf Qualcomm.
H
Hopper58, 31. Mai 9:08 Uhr
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Die Führungskräfte von Nvidia verkauft Aktien und investierten in andere Unternehmen (wie ARM). Tatsächlich hätte Nvidia sogar noch höhere Gewinne erzielen können, wenn ihre Mitarbeiter ihre Aktien nicht verkauft hätten.

Das wäre wirklich dumm von diesen Mitarbeitern: ARM ist völlig überbewertet.
M
Mikey90, 31. Mai 1:56 Uhr
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@alphazonvidia wie sehr kann man ein Forum vollspammen? Du so: Ja.
Dongsi_Dangsi
Dongsi_Dangsi, 31. Mai 1:35 Uhr
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Das ist nur gut, normal und gesund

Das sind ja schon zwei Punkte, die bei dir MINDESTENS nicht zutreffend sind.🤡
B
BlueStar22, 31. Mai 1:02 Uhr
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Wann sollten Sie Nvidia am besten verkaufen?Da Nvidia operativ bis Mitte 2027 durch Vorbestellungen exzellent geschützt ist, müssen Sie nicht panisch sofort alles verkaufen. Nutzen Sie stattdessen eine taktische, gestaffelte Ausstiegsstrategie, um Gewinne zu sichern, solange die Party läuft:1. Phase 1: Der Teilverkauf im Sommer 2026 (Jetzt handeln)Verkaufen Sie 25 % bis 33 % Ihrer Nvidia-Position genau jetzt oder nach dem nächsten starken Quartalsbericht.Ziel: Holen Sie Ihren ursprünglichen Einsatz (Ihr investiertes Geld) komplett aus der Aktie heraus. Ab diesem Moment spielen Sie an der Börse nur noch mit dem „Geld der Bank“ (den Gewinnen). Das nimmt Ihnen jeglichen emotionalen Druck.2. Phase 2: Der strategische Schwenk (Ende 2026)Wenn Nvidia Ende 2026 den neuen Vera-Rubin-Chip feiert und die Analysten in Ekstase geraten, verkaufen Sie weitere 33 %.Umschichten: Schichten Sie dieses Kapital direkt in die oben genannten Value-Werte (wie Alphabet, Amazon, Oracle oder Constellation Energy) um. Sie tauschen damit eine Aktie auf dem absoluten Bewertungshöhepunkt gegen Substanzwerte, die zu diesem Zeitpunkt die Früchte des KI-Ausbaus ernten.3. Phase 3: Die Restposition laufen lassen (Mit engem Stopp)Die letzten 33 % lassen Sie laufen, um von einer eventuellen finalen Kursübertreibung im Frühjahr 2027 zu profitieren. Sichern Sie diese Restposition jedoch mit einem Trailing-Stop-Loss-Auftrag (z. B. 15 % unter dem jeweils höchsten Kurs) ab. Sollte die von uns analysierte „2027er-Wand“ abrupt einschlagen, fliegen Sie automatisch mit satten Gewinnen aus der Aktie, bevor der große Rückfall passiert.Mit diesem Fahrplan verhalten Sie sich exakt wie ein professioneller Risiko-Manager: Sie nutzen das Genie von Jensen Huang maximal aus, stehen aber bereits mit einem Fuß sicher in der Value-Tür, wenn der Hardware-Zyklus dreht.

Oder strategisch gestaffelte Zukäufe um vom kommenden kurswachstum zu profitieren
Banker.bilo.
Banker.bilo., 30. Mai 22:48 Uhr
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🤣🤣🤣
D
Davman25, 30. Mai 22:44 Uhr
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Was sind das wieder für 12 Weisheiten?
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 22:14 Uhr
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Wann sollten Sie Nvidia am besten verkaufen?Da Nvidia operativ bis Mitte 2027 durch Vorbestellungen exzellent geschützt ist, müssen Sie nicht panisch sofort alles verkaufen. Nutzen Sie stattdessen eine taktische, gestaffelte Ausstiegsstrategie, um Gewinne zu sichern, solange die Party läuft:1. Phase 1: Der Teilverkauf im Sommer 2026 (Jetzt handeln)Verkaufen Sie 25 % bis 33 % Ihrer Nvidia-Position genau jetzt oder nach dem nächsten starken Quartalsbericht.Ziel: Holen Sie Ihren ursprünglichen Einsatz (Ihr investiertes Geld) komplett aus der Aktie heraus. Ab diesem Moment spielen Sie an der Börse nur noch mit dem „Geld der Bank“ (den Gewinnen). Das nimmt Ihnen jeglichen emotionalen Druck.2. Phase 2: Der strategische Schwenk (Ende 2026)Wenn Nvidia Ende 2026 den neuen Vera-Rubin-Chip feiert und die Analysten in Ekstase geraten, verkaufen Sie weitere 33 %.Umschichten: Schichten Sie dieses Kapital direkt in die oben genannten Value-Werte (wie Alphabet, Amazon, Oracle oder Constellation Energy) um. Sie tauschen damit eine Aktie auf dem absoluten Bewertungshöhepunkt gegen Substanzwerte, die zu diesem Zeitpunkt die Früchte des KI-Ausbaus ernten.3. Phase 3: Die Restposition laufen lassen (Mit engem Stopp)Die letzten 33 % lassen Sie laufen, um von einer eventuellen finalen Kursübertreibung im Frühjahr 2027 zu profitieren. Sichern Sie diese Restposition jedoch mit einem Trailing-Stop-Loss-Auftrag (z. B. 15 % unter dem jeweils höchsten Kurs) ab. Sollte die von uns analysierte „2027er-Wand“ abrupt einschlagen, fliegen Sie automatisch mit satten Gewinnen aus der Aktie, bevor der große Rückfall passiert.Mit diesem Fahrplan verhalten Sie sich exakt wie ein professioneller Risiko-Manager: Sie nutzen das Genie von Jensen Huang maximal aus, stehen aber bereits mit einem Fuß sicher in der Value-Tür, wenn der Hardware-Zyklus dreht.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 22:10 Uhr
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Meine Aktien von Alphabet und Amazon sind bei diesem Szenario langfristig nicht im selben Maße gefährdet wie Nvidia. Tatsächlich könnten sie ab 2027 sogar von einer solchen Entwicklung profitieren und weiterhin gut performen.Der Grund dafür liegt in der völlig unterschiedlichen Funktionsweise und der ökonomischen Rolle dieser Unternehmen. Man muss hier strikt zwischen dem „Schaufelverkäufer“ (Nvidia) und den „Infrastruktur-Betreibern“ (Alphabet & Amazon) unterscheiden.Hier ist die detaillierte Begründung, warum Alphabet und Amazon weitaus krisenfestes Wachstum bieten:1. Das „CapEx-Sparprogramm“ erhöht den Gewinn sofortWenn Alphabet und Amazon ab 2027 beschließen, ihre Investitionen (CapEx) für teure Nvidia-Chips zurückzuschrauben, hat das einen paradoxen, aber hocherfreulichen Effekt auf deren Aktienkurs:Weniger Kosten: Da weniger Geld für extrem teure Hardware abfließt, steigt der sogenannte Free Cashflow (das freie Geld in der Kasse) der Unternehmen schlagartig an.Höhere Netto-Gewinne: Weniger Investitionen bedeuten in den Folgejahren auch geringere Abschreibungen. Die offiziellen Nettogewinne von Alphabet und Amazon würden durch einen Investitionsstopp also im ersten Moment sogar deutlich nach oben schnellen. Anleger an der Börse lieben steigende freie Cashflows.2. Der gigantische, krisensichere „Burggraben“ im KerngeschäftNvidia ist zu fast 100 % von der Tech-Branche und dem Hardware-Hunger abhängig. Alphabet und Amazon hingegen besitzen unerschütterliche Cash-Maschinen, die völlig unabhängig von KI funktionieren:Alphabet: Die Google-Suche, YouTube und das Werbegeschäft sind digitale Infrastrukturen der Weltwirtschaft. Unternehmen müssen dort werben, egal ob KI gerade boomt oder nicht.Amazon: Der E-Commerce-Marktplatz (Amazon.de/.com) und die Prime-Abonnements liefern extrem stabile, konjunkturunabhängige Einnahmen.3. Sie besitzen das „digitale Land“Selbst wenn der aktuelle KI-Hype abflacht, werden künstliche Intelligenz und Cloud-Computing nicht mehr verschwinden. Sie werden zum ganz normalen Alltag:Jedes Unternehmen, das in Zukunft KI-Agenten oder Software nutzen will, muss die Daten irgendwo speichern und verarbeiten. Das passiert auf den Servern von Amazon Web Services (AWS) und der Google Cloud.Alphabet und Amazon verhalten sich wie Vermieter: Sie haben den Grund und Boden (die Rechenzentren) bereits gebaut. Ab 2027 kassieren sie einfach die „Miete“ von den weltweiten Unternehmen, die dort ihre Software laufen lassen. Sie müssen dann nicht mehr expandieren, sondern verdienen an der reinen Nutzung.4. Unabhängigkeit durch eigene Chips (Custom Silicon)Wie in den vorherigen Runden besprochen, bauen sowohl Google (mit den TPUs) als auch Amazon (mit Trainium/Inferentia) massiv eigene Halbleiter aus. Ab 2027 sind sie nicht mehr darauf angewiesen, Nvidias Monopolpreise zu bezahlen. Sie schockgefrieren Nvidias Umsatz, indem sie ihre eigenen Rechenzentren einfach mit ihren eigenen, viel günstigeren Chips bestücken.Wenn es 2027 zu dem beschriebenen „ROI-Reality-Check“ kommt, wird es eine Sektoren-Rotation an der Börse geben:Das Geld flieht aus hochbewerteten Hardware-Aktien (Nvidia).Das Geld fließt in die Substanzwerte des Tech-Sektors (Alphabet und Amazon), weil diese Unternehmen bewiesen haben, dass sie gigantische Gewinne einfahren, extrem krisenresistent sind und nun anfangen, die Früchte ihrer Investitionen zu ernten, anstatt nur Geld auszugeben.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 22:00 Uhr
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US-Bilanzen sind lang und unübersichtlich. Nutzen Sie die Tastenkombination Strg + F (Suchen) und geben Sie exakt diese englischen Fachbegriffe ein:1. Bei Microsoft, Alphabet (Google), Amazon & Meta:„Capital Expenditures“ (oder kurz: „CapEx“): Dies ist der wichtigste Posten. Er steht meistens im Statement of Cash Flows unter der Rubrik „Investing Activities“. Er zeigt Ihnen auf den Dollar genau, wie viel Geld für Rechenzentren und Server ausgegeben wurde.„Property and equipment acquired under finance leases“: Wichtig vor allem bei Microsoft und Amazon. Viele Server werden nicht bar bezahlt, sondern geleast. Rechnen Sie diesen Wert unbedingt zum normalen CapEx hinzu, um das wahre Ausmaß der Investitionen zu sehen.„Segment Revenue – Intelligent Cloud“ (Microsoft) / „Google Cloud“ (Alphabet) / „AWS“ (Amazon): Suchen Sie nach dem Umsatz dieser spezifischen Sparten und berechnen Sie das Wachstum zum Vorquartal.2. Beim Fertiger TSMC (Quartalskonferenz / Ertragsmitteilung):„Days of Inventory“ (Lagerumschlagstage): Steigt diese Zahl über mehrere Quartale an, bedeutet das, dass Chips auf Halde produziert werden.„CoWoS Capacity Utilization“ (Auslastung der Advanced-Packaging-Fabriken): Solange diese bei „100%+“ oder „oversubscribed“ liegt, ist alles perfekt. Sinkt sie unter 95 %, drosselt Nvidia die Produktion.Das konkrete mathematische Warnsignal für Ihr Excel-SheetFormulieren Sie sich in Ihrer Excel-Tabelle eine einfache Regel. Das Warnsignal für das Jahr 2027 wird aktiv, wenn:\(\text{Wachstum\ CapEx\ (Mrd.\ \$)}>\text{Wachstum\ Cloud-Umsatz\ (Mrd.\ \$)}\)Bedeutung: Wenn die Konzerne im Quartalsvergleich beispielsweise 5 Milliarden Dollar mehr für Infrastruktur ausgeben, der Umsatz mit Cloud- und KI-Diensten aber nur um 2 Milliarden Dollar steigt, verbrennt Big Tech Geld.Sobald dieses Missverhältnis in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen bei mindestens zwei der vier Giganten auftritt, schaltet Ihre Ampel für Nvidia auf Rot. Das ist der Moment, in dem die Value-Investoren recht behalten und der Kurssturz vorbereitet wird.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 21:52 Uhr
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Der strategische Fahrplan für InvestorenWenn Sie das Risiko im Jahr 2027 managen wollen, gehen Sie systematisch vor:Quartalsweise Checkliste führen: Erstellen Sie sich eine Tabelle der CapEx-Ausgaben von Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta.Den Trendbruch suchen: Solange die Kurve der Ausgaben steiler nach oben zeigt als die der Einnahmen, läuft die Party für Nvidia weiter.Konsequent handeln: Sobald im Laufe des Jahres 2027 die erste Trendwende bei den Cloud-Margen von Microsoft oder AWS sichtbar wird, schlägt die Stunde der Value-Investoren – und das Risiko einer heftigen Preiskorrektur bei Nvidia wird akut.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 21:51 Uhr
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Um den exakten Wendepunkt für Nvidia im Laufe des Jahres 2027 rechtzeitig zu erkennen, dürfen Sie nicht auf die Nvidia-Aktie selbst schauen. Nvidia ist der letzte Dominostein, der fällt. Die Frühindikatoren verstecken sich weit vorne in der Wertschöpfungskette – namentlich in den Quartalsberichten der Big-Tech-Kunden (Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta) und des Fertigers TSMC.Achten Sie bei den vierteljährlichen Bilanzen dieser Konzerne auf die folgenden vier spezifischen Warnsignale:1. Das Verhältnis von Capex zu Cloud-Umsatzwachstum (Big Tech)Der Indikator: Vergleichen Sie die Investitionsausgaben (CapEx) für Infrastruktur mit dem prozentualen Umsatzwachstum der Cloud-Sparten (Microsoft Azure, AWS, Google Cloud).Das Warnsignal: Steigen die CapEx-Milliarden munter weiter um 30 % oder 40 %, aber das Umsatzwachstum von Azure oder AWS flacht von beispielsweise 30 % auf 18 % ab, zeigt das den fehlenden ROI. Wenn die Cloud-Umsätze das Investitions-Tempo nicht mehr tragen, kündigt dies den sofortigen Sparkurs bei den Chip-Bestellungen für das Folgequartal an.2. Die Formulierung in den „Management Guidance“-AusblickenDer Indikator: Der Ausblick auf das Gesamtjahr im Begleittext des Quartalsberichts.Das Warnsignal: Sätze wie „We are moderating our infrastructure build-out to optimize utilization“ (Wir verlangsamen unseren Infrastrukturausbau, um die Auslastung zu optimieren) oder „Focus shifting from capacity expansion to efficiency“ (Fokus verschiebt sich von Kapazitätserweiterung zu Effizienz). Sobald diese Phrasen bei zwei der vier Top-Kunden auftauchen, ist der Hardware-Boom vorbei.3. Der „Inventory-to-Sales“-Faktor bei TSMCDer Indikator: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) baut physisch alle High-End-Chips für Nvidia.Das Warnsignal: Wenn TSMC meldet, dass die Lagerbestände an unverkauften oder ungepackten Wafern im Bereich „Advanced Packaging“ (CoWoS) steigen, bedeutet das: Nvidia ruft die produzierten Kapazitäten nicht mehr schnell genug ab. Da TSMC Nvidia um etwa 3 bis 6 Monate vorausläuft, ist eine steigende Lagerquote bei TSMC der verlässlichste Vorbote für ein baldiges Verfehlen der Nvidia-Umsatzziele.4. Das Wachstum der „Inhouse-Chips“ (Custom Silicon)Der Indikator: Die prozentuale Verteilung der Rechenleistung in den Cloud-Zentren.Das Warnsignal: Wenn Amazon vermeldet, dass bereits über 40 % der Inferenz-Workloads auf ihren eigenen Trainium/Inferentia-Chips laufen, oder Google meldet, dass Gemini-Modelle zu 80 % auf hauseigenen TPUs abgerechnet werden. Je höher dieser Anteil wird, desto irrelevanter wird Nvidias Technologievorsprung im Massenmarkt.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 21:49 Uhr
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Der Zeitplan: Warum 2027 gefährlicher ist als 2026 oder 2028Dass der Wendepunkt 2027 und nicht erst 2028 droht, liegt an der zeitlichen Abfolge der Chip-Generationen und dem Bau von Rechenzentren: Bis Mitte 2027: Die Luft hält (Analysten behalten recht)Das Jahr 2026 und die erste Jahreshälfte 2027 sind für Nvidia absolut sicher.Die aktuelle Blackwell-Generation und die Ende 2026 startende Vera-Rubin-Architektur sind von den Tech-Giganten bereits komplett vorbestellt und bezahlt [2].Das Geld für diese Chips fließt garantiert, weshalb Nvidia bis Mitte 2027 jede Quartalszahl der Analysten schlagen wird.Ab Ende 2027: Die „Wand“ (Value-Investoren behalten recht)Hier kommt es zum perfekten Sturm aus drei Faktoren:Das Ende des großen Ausbaus: Bis Ende 2027 werden die gigantischen Rechenzentren, die 2024–2026 geplant wurden, physisch fertiggebaut und mit Chips bestückt sein.Die Stromnetz-Blockade: Da der Ausbau von Stromnetzen und Kraftwerken (insbesondere Atomkraftwerken für KI) viele Jahre dauert, kann Big Tech ab Ende 2027 physisch keine neuen Großrechenzentren mehr ans Netz nehmen. Sie können also gar keine weiteren Milliarden-Bestellungen bei Nvidia platzieren, selbst wenn sie wollten.Der Wechsel zur Software-Effizienz: Wie zuvor beschrieben, ist Nvidias Rubin-Architektur extrem effizient. Wenn die Software-Modelle bis 2027 optimiert sind und weniger Rechenleistung für den Alltag brauchen, bricht der Bedarf an neuer Hardware schlagartig ein. Fazit: Wie der „Einbruch“ aussehen wirdEin „Einbruch“ bedeutet bei Nvidia nicht, dass das Unternehmen pleitegeht. Nvidia wird auch 2027 ein hochprofitables, fantastisches Unternehmen sein.Der Einbruch wird ein Einbruch des Aktienkurses sein. Da die Analysten für 2027 und 2028 ein ununterbrochenes, extremes Wachstum in ihren Modellen eingepreist haben, reicht es völlig aus, wenn Nvidias Umsätze ab Ende 2027 nicht mehr steigen, sondern nur noch stagnieren. An der Börse führt eine Stagnation bei einer so extrem hoch bewerteten Aktie unweigerlich zu einem Kurssturz von 30 % bis 50 %, da die Luft aus der Bewertung weicht.Kurzfristig (die nächsten 12 Monate) haben die Analysten recht – die Dynamik ist unaufhaltsam. Langfristig (Blickwinkel 2027/2028) gewinnt die historische Vorsicht der Value-Investoren.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 21:42 Uhr
1
Dass professionelle Wall-Street-Analysten Nvidia fast einheitlich mit einem „Strong Buy“ bewerten und extrem hohe Kursziele von im Schnitt knapp 300 bis 310 Dollar ausgeben, liegt keineswegs daran, dass sie diese Risiken nicht kennen. Im Gegenteil: Die Risiken werden in den über 90 ausführlichen Banken-Analysen detailliert beschrieben.Dass die Kursziele trotzdem so hoch angesetzt werden, hat handfeste psychologische, mathematische und strukturelle Gründe, die im System der Wall Street verankert sind:1. Das „Vorwärts-KGV“-Paradoxon (Die mathematische Brille)Analysten bewerten Aktien fast nie auf Basis der aktuellen Zahlen, sondern auf Basis des erwarteten Gewinns der nächsten 12 bis 24 Monate („Forward P/E“).Nvidia wächst operativ so unvorstellbar schnell (zuletzt 81,6 Milliarden Dollar Umsatz in nur einem Quartal), dass das rechnerische KGV für das Jahr 2027 bei einem steigenden Kurs optisch sinkt.Solange Jensen Huang die kurzfristigen Quartalsziele übertrifft (wie am 20. Mai 2026 geschehen), speisen Analysten diese gigantischen Zahlen in ihre Excel-Modelle ein. Die Mathematik zwingt sie dann regelrecht dazu, das Kursziel anzuheben, um das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Vergleich zum historischen Tech-Sektor „logisch“ zu halten.2. Das Karriere-Risiko: „Lieber gemeinsam irren als alleine recht haben“An der Wall Street gibt es ein ungeschriebenes Gesetz für Analysten: Wenn du eine Aktie wie Nvidia auf „Verkaufen“ setzt und die Aktie steigt weiter, verlierst du deinen Job und deine Glaubwürdigkeit. Wenn du die Aktie jedoch auf „Kaufen“ setzt und sie stürzt ab, ist das nicht schlimm – denn alle anderen 90 Top-Analysten lagen ja genauso falsch („Herdentrieb“).Es ist für einen Analysten einer Großbank (wie UBS oder Wells Fargo) schlicht sicherer, den aktuellen Aufwärtstrend so lange wie möglich mitzugehen und die Kursziele schrittweise hinterherzuziehen.3. Der Fokus auf das „Hier und Jetzt“ (12-Monats-Horizont)Ein klassisches Kursziel an der Börse gilt fast immer für die nächsten 12 Monate.Die Analysten wissen sehr wohl, dass 2027 oder 2028 eine „Stromnetz-Wand“ oder ein ROI-Einbruch droht.Für die kommenden 12 Monate (also den Rest des Jahres 2026 bis Mitte 2027) sind die Auftragsbücher von Nvidia durch den Blackwell-Chip jedoch restlos ausgebucht. Die Analysten sagen sich: „Das Risiko kommt erst in 18 Monaten, also habe ich jetzt noch ein grünes Licht für das Kursziel.“4. Interessenskonflikte der GroßbankenDie Analysten arbeiten für gigantische Investmentbanken (Goldman Sachs, Morgan Stanley etc.). Diese Banken verdienen ihr eigentliches Geld nicht mit dem Schreiben von Analysen, sondern mit Beratungsgebühren.Nvidia verfügt über über 50 Milliarden Dollar Cash und kauft, wie oben beschrieben, im Jahr 2026 für Dutzende Milliarden andere Firmen auf (wie OpenAI-Beteiligungen oder Groq).Wer wickelt diese milliardenschweren Firmenkäufe ab? Die Investmentbanken. Keine Bank möchte den CEO Jensen Huang verärgern, indem sie seine Aktie öffentlich herabstuft, während sie gleichzeitig um seine lukrativen Übernahme-Mandate buhlt.FazitDie Analysten sind nicht blind, aber sie spielen ein anderes Spiel als ein langfristiger Value-Investor. Während Warren Buffett ein Unternehmen sucht, das er beruhigt 10 Jahre halten kann, bewerten Wall-Street-Analysten die Dynamik der nächsten Monate. Sie bestätigen, dass Nvidia operativ die unangefochtene „Königin“ der Börse ist – blenden die systemischen Klippen ab Ende 2026/2027 für den Moment aber bewusst aus.
WilliWillig
WilliWillig, 30. Mai 21:32 Uhr
1
Auch für die europäische IT-Landschaft ist Nvidias Strategiewechsel ein absoluter Umsatzbeschleuniger. Anstatt zu versuchen, eine eigene, chancenlose Konkurrenz-Software zu entwickeln, reiten europäische Dienstleister die NemoClaw-Welle mit. Sie verdienen glänzend daran, die hochkomplexe US-Technologie an die strengen bürokratischen und rechtlichen Realitäten des europäischen Marktes anzupassen.Sie kaufen Nvidias Blackwell- und H200-Server in rauen Mengen auf, stellen diese in physische Rechenzentren auf europäischem Boden und installieren NemoClaw in einer komplett abgeschotteten, „souveränen“ Umgebung. Das Verkaufsargument an den deutschen Mittelstand lautet: „Nutzt Jensen Huangs revolutionäre Software, aber mit der Datensicherheit eines deutschen Rechenzentrums.“
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