REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

54,39 EUR
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21:22:43 Uhr, Baader Bank
Kommentare 13.080
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 21:49 Uhr
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Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.

Korrekt. Guter Ansatz. Schaue auch mal, wo Du den Verlusttopf sehen kannst. Dort ist oft auch der Freibetrag zu sehen, und wie viel davon ausgeschöpft ist.
M
Micha10000, 29.01.2025 21:39 Uhr
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Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.

Bei welchem Broker bist Du denn? Habe gerade nochmal bei Scalable geschaut. Der Spread würde dort 50 EUR betragen.
Sergio74de
Sergio74de, 29.01.2025 21:26 Uhr
1

Wenn Du Verluste innerhalb eines Depots realisierst, macht das Dein Broker. Ansonsten musst Du eine Verlustbescheinigung beantragen und die bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Eigentlich sollte man eine Einkommenserklärung machen, lohnt sich fast immer.

Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.
M
Micha10000, 29.01.2025 21:08 Uhr
1

Ok, das wusste ich jetzt nicht, daß ich die Dividende, gegen einen Verlust gegen rechnen kann, aber gut zu wissen. Die Frage ist, läuft alles so weiter, wie bisher und muss man sein Geld, durch eine Steuererklärung zurück holen, oder macht das die Bank automatisch?

Wenn Du Verluste innerhalb eines Depots realisierst, macht das Dein Broker. Ansonsten musst Du eine Verlustbescheinigung beantragen und die bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Eigentlich sollte man eine Einkommenserklärung machen, lohnt sich fast immer.
M
Micha10000, 29.01.2025 21:02 Uhr
0

@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄

Aber mit der Argumentation müsste ich dann permanent Verluste aus Aktien realisieren, um meine Steuerlast zu senken. Das mache ich doch nur, wenn ich mit der Aktie ins Klo gegriffen habe.
Sergio74de
Sergio74de, 29.01.2025 21:02 Uhr
0

Wohnst Du in Deutschland? Ich würde mal mit der gesamten Position raus und wieder rein. Dann hast einen guten EK, der allgemeine Verlusttopf ist mit dem realisierten Verlust gefüllt, und die kommenden Dividenden sind somit ohne Kapitalertragsteuer. Noch cleverer wäre es, diejenigen, die Du für 43€ und 50€ gekauft hast, zu behalten, den Rest verkaufen und wieder einkaufen. Dann ist der realisiere Verlust größer und steuerfreie Dividenden warten auf Dich, bis der Verlusttopf wieder leer ist. (15% US Quellensteuer geht natürlich dennoch ab)

Ok, das wusste ich jetzt nicht, daß ich die Dividende, gegen einen Verlust gegen rechnen kann, aber gut zu wissen. Die Frage ist, läuft alles so weiter, wie bisher und muss man sein Geld, durch eine Steuererklärung zurück holen, oder macht das die Bank automatisch?
Steff0987
Steff0987, 29.01.2025 20:58 Uhr
2

@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄

Ich habe das auch mehrfach so gehandhabt. Zb bei OHI oder Sabra. Die sind während Corona extrem abgestürzt. Habe die damals verkauft, den Verlusttopf gefüllt und direkt wieder gekauft. Unterm Strich blieb ein sattes Plus, da macht der Spread tatsächlich wenig aus. Muss natürlich jeder selber wissen. Wenn man (an den Staat) was zu verschenken hat sollen die Leute es tun.😉 Meiner Ansicht nach gehört Steueroptimierung zur Gesamtstrategie.
DividendenHebel
DividendenHebel, 29.01.2025 20:10 Uhr
0
Dazu möchte ich noch eine Sache erwähnen, was viele glaube ich gar nicht wissen. Es gibt in Deutschland zwei Verlusttöpfe (und einen Quellensteuertopf). Einmal den „Verlusttopf Aktien“ und den „Verlusttopf Sonstiges“. Realisiere ich jetzt Verluste aus einer Aktie, werden diese dem „Verlusttopf Aktien“ gutgeschrieben. In Deutschland gelten REITs (also auch Realty Income) steuerlich aber nicht als Aktie sondern als ein Sonstiger Investmentfonds. Das bedeutet, die Verluste von Realty kommen in den „Verlusttopf Sonstiges". Der angesprochene „Verlusttopf Sonstiges“ lässt sich mit allen Veräußerungsgewinnen sowie Zinsen, Dividenden und Fondserträgen verrechnen. Der „Verlusttopf Aktien“ nur mit Kursgewinnen aus Aktien.
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 18:58 Uhr
2
@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄
Kursi
Kursi, 29.01.2025 18:53 Uhr
2
Grundsätzlich zeigt sich,dass es eine schlechte Strategie ist,alles (oder fast alles)in eine einzige Aktie zu investieren.In einem breit diversifizierten Portfolio würde sich das locker ausgleichen.
M
Micha10000, 29.01.2025 18:50 Uhr
0

Qualität kauft man und lässt man liegen...bei Schwäche nachkaufen...keep it simple

Ich weiß ja nicht, wie viele Millionen sein Depot wert ist. Aber irgendwann besteht schon die Gefahr, O überzugewichten. Hatte ich auch mal. Macht natürlich Spaß, wenn der Kurs steigt.
HellDog974
HellDog974, 29.01.2025 18:45 Uhr
0
Qualität kauft man und lässt man liegen...bei Schwäche nachkaufen...keep it simple
M
Micha10000, 29.01.2025 18:44 Uhr
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Sehe ich auch so. Linke Tasche, rechte Tasche. Ok, der Spread wird unter 500 liegen, spielt bei dem Betrag keine große Rolle. Und wird nicht immer FiFo angewandt? Wenn er von fallenden Kursen ausgeht, macht das Sinn, ansonsten nicht.
L
Lenio2, 29.01.2025 18:42 Uhr
1
Und dann zahlst Spread für verkaufen und noch mal Spread für wieder kaufen x 6.500 ... kann man tun, muss man aber nicht. Liegen lassen, Dividende kassieren, so wie man auch Miete kassieren würde wenn man in eine Immobilie investiert hat. Wenn O so solide bleibt wie die letzten 30 Jahre und weiterhin jährlich die Dividende erhöht, wird der Kurs schon auch irgendwann wieder die 58 knacken.
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 18:14 Uhr
2

Genau 6500 St für durchschnittlich 58,12 € und ich hatte noch bei 43€ und bei 50€ nachgekauft, um den Durchschnitt zu senken. Aber insgesamt bin ich hier nun schon gut 3 Jahre investiert und die Dividende von 5,5% darf man unter dem Strich, ja auch nicht vergessen.

Wohnst Du in Deutschland? Ich würde mal mit der gesamten Position raus und wieder rein. Dann hast einen guten EK, der allgemeine Verlusttopf ist mit dem realisierten Verlust gefüllt, und die kommenden Dividenden sind somit ohne Kapitalertragsteuer. Noch cleverer wäre es, diejenigen, die Du für 43€ und 50€ gekauft hast, zu behalten, den Rest verkaufen und wieder einkaufen. Dann ist der realisiere Verlust größer und steuerfreie Dividenden warten auf Dich, bis der Verlusttopf wieder leer ist. (15% US Quellensteuer geht natürlich dennoch ab)
Minikohle
Minikohle, 29.01.2025 17:40 Uhr
1

den kursverfall aber auch nicht, der hier übrigens nicht erst 3 Jahre anhält. bei den genannten Zahlen gibt es aktuell (inkl. der zuletzt gekauften) 1.646,84 Euro brutto (!) im Monat. Dagegen steht ein Minus durch Kursrückgang von 36k Euro, netto (!) und vor Transaktionskosten und Inflation, versteht sich. das ist für eine Dividendenaktie über diese Haltedauer normal, aber da denkt man besser nicht drüber nach, was wäre, wenn man Gold gekauft hätte stattdessen von dem Geld.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass O auf Jahressicht knapp 10% im Plus liegt, incl. Dividenden. Hätte man vor 30 Jahren gekauft. Da lag der Kurs noch unter $ 8. Da mal 3500 Aktien gekauft und dann bräuchte man schon lange nicht mehr arbeiten, Divi reinvestiert natürlich.
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