REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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07:49:21 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 13.082
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nalkanal, 30.01.2025 11:09 Uhr
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Interessante Diskussion. Sie belegt, dass mitunter noch Wissensdefizite bestehen. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Brokern ist, aber bei Consors hat man ja die verschiedenen Töpfe. Spätestens, wenn man da reinschaut und erstmal nicht versteht, was da mit was verrechnet wird und wie der Freistellungsauftrag ja auch nioch mit reinwirkt, sollte man sich damit befassen. Mir jedenfalls ging es damals so, als da die Töpfe waren und ich nicht so recht klarkam, was es soll. Kann den Vorrednern nur beipflichten - wichtiges Wissen!!
DividendenHebel
DividendenHebel, 30.01.2025 10:21 Uhr
1

Wie ist da der Spread? Ordergebühren kommen ja auch dazu.

Der Spread hängt nicht mit dem Broker sondern mit dem Handelsplatz zusammen. Und der Spread des Handelsplatzes ergibt sich aus dem gehandelten Volumen der jeweiligen Aktie und das hängt zum größten Teil an der Uhrzeit des Handels und natürlich am „Bekanntheit“ der Aktie.
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Micha10000, 30.01.2025 9:30 Uhr
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Bin bei der Targobank.

Wie ist da der Spread? Ordergebühren kommen ja auch dazu.
Sergio74de
Sergio74de, 30.01.2025 0:02 Uhr
0

Bei welchem Broker bist Du denn? Habe gerade nochmal bei Scalable geschaut. Der Spread würde dort 50 EUR betragen.

Bin bei der Targobank.
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lexxyy, 29.01.2025 23:41 Uhr
1
Interessant die Möglichkeit bei REITs Verluste mit Dividenden verrechnen zu können. Geht mit Aktien ja nicht. So gesehen sollte ich aufstocken 😂
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 22:02 Uhr
1

Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.

Und warte damit, bis die US Börsen offen sind, dann ist der Spread üblicherweise deutlich geringer.
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 21:58 Uhr
2

Aber mit der Argumentation müsste ich dann permanent Verluste aus Aktien realisieren, um meine Steuerlast zu senken. Das mache ich doch nur, wenn ich mit der Aktie ins Klo gegriffen habe.

Du drehst mir ja das Wort im Mund um. Du sollst selbstverständlich keine Aktienverluste machen, um Steuern zu sparen. Das wäre ja sehr dumm, da der Verlust die Steuerersparnis immer übersteigt. Am besten machst Du somit natürlich keine Aktienverluste. Wenn Du das bei allen Investments schaffst: Chapeau! Aber wenn Du bei einem REIT wie diesem hier doch einmal Buchverluste hast, diesen aber wegen der Dividende langfristig halten möchtest, dann macht rein steuerlich eine Realisierung des Verlustes Sinn. Spread und Ordergebühren außer Acht gelassen, hast Du danach nämlich genau dieselbe Anzahl, aber einen niedrigeren EK und einen gefüllten Verlusttopf, der mit den Dividenden gegengerechnet wird. Folglich zahlst Du weniger Steuern auf die Divis, bis der Topf leer ist.
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 21:49 Uhr
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Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.

Korrekt. Guter Ansatz. Schaue auch mal, wo Du den Verlusttopf sehen kannst. Dort ist oft auch der Freibetrag zu sehen, und wie viel davon ausgeschöpft ist.
M
Micha10000, 29.01.2025 21:39 Uhr
0

Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.

Bei welchem Broker bist Du denn? Habe gerade nochmal bei Scalable geschaut. Der Spread würde dort 50 EUR betragen.
Sergio74de
Sergio74de, 29.01.2025 21:26 Uhr
1

Wenn Du Verluste innerhalb eines Depots realisierst, macht das Dein Broker. Ansonsten musst Du eine Verlustbescheinigung beantragen und die bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Eigentlich sollte man eine Einkommenserklärung machen, lohnt sich fast immer.

Dann werde ich das mal ausprobieren und zb 1000St verkaufen und wieder zurück kaufen. Dann mal sehen, was passiert. Soweit ich weiß, werden immer zuerst die Anteile verkauft, die man zuerst gekauft hatte. Das waren 1000St für 63€.
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Micha10000, 29.01.2025 21:08 Uhr
1

Ok, das wusste ich jetzt nicht, daß ich die Dividende, gegen einen Verlust gegen rechnen kann, aber gut zu wissen. Die Frage ist, läuft alles so weiter, wie bisher und muss man sein Geld, durch eine Steuererklärung zurück holen, oder macht das die Bank automatisch?

Wenn Du Verluste innerhalb eines Depots realisierst, macht das Dein Broker. Ansonsten musst Du eine Verlustbescheinigung beantragen und die bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Eigentlich sollte man eine Einkommenserklärung machen, lohnt sich fast immer.
M
Micha10000, 29.01.2025 21:02 Uhr
0

@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄

Aber mit der Argumentation müsste ich dann permanent Verluste aus Aktien realisieren, um meine Steuerlast zu senken. Das mache ich doch nur, wenn ich mit der Aktie ins Klo gegriffen habe.
Sergio74de
Sergio74de, 29.01.2025 21:02 Uhr
0

Wohnst Du in Deutschland? Ich würde mal mit der gesamten Position raus und wieder rein. Dann hast einen guten EK, der allgemeine Verlusttopf ist mit dem realisierten Verlust gefüllt, und die kommenden Dividenden sind somit ohne Kapitalertragsteuer. Noch cleverer wäre es, diejenigen, die Du für 43€ und 50€ gekauft hast, zu behalten, den Rest verkaufen und wieder einkaufen. Dann ist der realisiere Verlust größer und steuerfreie Dividenden warten auf Dich, bis der Verlusttopf wieder leer ist. (15% US Quellensteuer geht natürlich dennoch ab)

Ok, das wusste ich jetzt nicht, daß ich die Dividende, gegen einen Verlust gegen rechnen kann, aber gut zu wissen. Die Frage ist, läuft alles so weiter, wie bisher und muss man sein Geld, durch eine Steuererklärung zurück holen, oder macht das die Bank automatisch?
Steff0987
Steff0987, 29.01.2025 20:58 Uhr
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@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄

Ich habe das auch mehrfach so gehandhabt. Zb bei OHI oder Sabra. Die sind während Corona extrem abgestürzt. Habe die damals verkauft, den Verlusttopf gefüllt und direkt wieder gekauft. Unterm Strich blieb ein sattes Plus, da macht der Spread tatsächlich wenig aus. Muss natürlich jeder selber wissen. Wenn man (an den Staat) was zu verschenken hat sollen die Leute es tun.😉 Meiner Ansicht nach gehört Steueroptimierung zur Gesamtstrategie.
DividendenHebel
DividendenHebel, 29.01.2025 20:10 Uhr
0
Dazu möchte ich noch eine Sache erwähnen, was viele glaube ich gar nicht wissen. Es gibt in Deutschland zwei Verlusttöpfe (und einen Quellensteuertopf). Einmal den „Verlusttopf Aktien“ und den „Verlusttopf Sonstiges“. Realisiere ich jetzt Verluste aus einer Aktie, werden diese dem „Verlusttopf Aktien“ gutgeschrieben. In Deutschland gelten REITs (also auch Realty Income) steuerlich aber nicht als Aktie sondern als ein Sonstiger Investmentfonds. Das bedeutet, die Verluste von Realty kommen in den „Verlusttopf Sonstiges". Der angesprochene „Verlusttopf Sonstiges“ lässt sich mit allen Veräußerungsgewinnen sowie Zinsen, Dividenden und Fondserträgen verrechnen. Der „Verlusttopf Aktien“ nur mit Kursgewinnen aus Aktien.
SoftwareDev
SoftwareDev, 29.01.2025 18:58 Uhr
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@Micha10000 FIFO heißt eben, dass er ohne weiteres seine letzten günstigen Aktien behalten und die mit hohem EK verkaufen kann. @Lenio2 Spread ist bei dem Verlust mMn zu vernachlässigen und wird durch die steuerfreien Dividenden locker wieder reingeholt. Aber muss jeder selber wissen, ob man den allgemeinen Verlusttopf steuertechnisch nutzen möchte oder nicht. Gerade wenn man es liegen lassen möchte und regelmäßige Dividendeneinnahmen hat, dann lohnt sich das meiner Meinung nach bei einer Verlustposition, die in den allgemeinen Topf geht. Aber natürlich jeder wie er will, der Staat braucht ja eh Steuern. 😄
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