REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Auch wenn natürlich jeder sein Konsumverhalten mal ändert. Im Schnitt wird gleich viel gegessen, getrunken, Strom, Benzin verbraucht etc. Zur Miete wohnen ebenfalls viele jahrelang und Mietpreiserhöhungen lassen sich im Schnitt errechnen. Wenn dann eine Wohnung saniert wird ist das eine qualitative Aufstufung und das Amt kann die Mieterhöhung für die Inflation runterrechnen. Hackfleisch hat 2008 mal 1,8€ ungefähr gekostet. Jetzt 4,5€ Das sind Preissteigerungen von 250% Stromkosten 2005 im Mittel 19 Cent, jetzt 41 Cent (seit 2022 werden ca 15 Mrd Euro aufgewendet um den Strom zu subventionieren und künstlich günstig zu halten). Um 100% gestiegen. „Die Preise, die in den Läden ausgewiesen werden, finden sich nicht zwingend in den offiziellen Inflationszahlen wieder, da sie von den statistischen Behörden noch verändert werden“ Der Staat hat natürlich ein immenses Interesse daran uns zu sagen „alles in Ordnung, es gibt keine Probleme“
Und jetzt stell Dir mal vor, Du hast eine Firma. Egal ob Handwerk oder Dönerbude. Da hat jeder Mitarbeiter seine eigene Inflation. Und dann sitzt Du Abends, Nachts und am Wochenende und rechnest Dich wund. Die einen Lieferanten haben schon zweimal die Preise angehoben andere noch gar nicht. Das war schon zu Coronazeiten echt eine Herausforderung. Jetzt kann man die Endverbraucherpreise auch nicht beliebig erhöhen und auch nicht wöchentlich. So war ich mächtig überrascht, dass unsere Kunden das mit Verständnis und Einsicht behandelt haben. Die Euphorie der Mitarbeitenden hielt nur kurz, da das Geld ja wieder drauf ging. Aber nach der letzten Preis- und Lohnrunde im September sind sie dann doch sehr zufrieden. Andere, die das nicht rechnen können haben es da deutlich schwerer. Oder nehmen wir die Gastronomie, wo die MwSt dauerhaft auf 7% bleiben sollte. Jetzt stell Dir mal vor, Du hast im Vertrauen auf die Aussage der Bundesregierung eine neue Küche finanziert. Da sind 100k nix. Das, was das statistische Bundesamt so raushaut ist max. als Orientierungshilfe zu sehen. Das kann schon von Ort zu Ort unterschiedlich sein, wenn Dein Nachbar Heringsfischer ist oder einen Dönerladen hat. Mit Flexibilität kann man der Inflation ja auch begegnen.
Ich bin hier zwar auf deiner Seite was das Misstrauen gegenüber der Regierung betrifft, aber es spielt tatsächlich kaum eine Rolle. Ist halt irgendein Wert, den man trauen kann oder halt nicht. Dann muss man ggf. seine Erwartung an Dividendensteigerungen etwas hoch schrauben, wenn man vorhat mit Dividenden in den Ruhestand zu gehen. Oder einen entsprechend größeren Betrag ansparen, wenn man vorhat dies bis zum Tod zu verfressen. Etc. pp. Ich finde spannend dass hier einige ihre individuelle Inflation tatsächlich ausgerechnet haben und damit besser dastehen als die offiziellen Daten erwarten lassen.
Und wie oben angegeben kann man sagen das die Inflationsrate der Regierung geschönt ist weil eben Preise angepasst werden wenn Güter „eine qualitative Aufwertung“ erfahren. Das ist der Vorwand schlechthin sich alles zurechtbiegen zu können das man dem Volk erzählt „hey schau mal hier normale Inflation 2-4%“ …
Und wie oben angegeben kann man sagen das die Inflationsrate der Regierung geschönt ist weil eben Preise angepasst werden wenn Güter „eine qualitative Aufwertung“ erfahren. Das ist der Vorwand schlechthin sich alles zurechtbiegen zu können das man dem Volk erzählt „hey schau mal hier normale Inflation 2-4%“ …
Wer ermittelt schon seine persönliche Inflation? Die meisten gehen von der gefühlten aus, die ist meist höher als die tatsächliche. Meine persönliche Inflation war vor 2 Jahren, deutlich niedriger. Meiner Miete würde nicht erhöht und ich bin in den Ruhestand gegangen. Dann gibt man weniger für Krankenversicherung und Rechtsschutz aus. Viele haben eine dynamische PKV abgeschlossen, da steigen die Versicherungsbeiträge im Alter nur noch geringfügig. Von den finanziellen Vorteilen der Beamten und anderen Ermäßigungen im Alter will ich erst gar nicht anfangen. Die Ausgaben langlebiger Wirtschaftsgüter wird hier i. d. R. auch abnehmen. Und die Mietpreissteigerungen werden aufgrund alter Mietverträge auch geringer sein. Bei Lebensmitteln hast Du natürlich recht, da steigen die Preise schon krass. Allerdings muss man auch das relativieren. Geringverdiener, die einen relativ hohen Anteil für Lebensmittel ausgeben, sind von den Preissteigerungen stärker betroffen. Die Preise von Bioprodukten sind auch weniger stark gestiegen, wovon dann wieder nur die Besserverdienenden profitieren. Besonders zugeschlagen , wurde bei den Heizkosten aufgrund der Umsatzsteuer und der Preisbremse. Wir hatten von 24 zu 23 eine Erhöhung von über 30 Prozent, ohne dass der Verbrauch gestiegen war. Bei hohen Mieten fällt das aber weniger ins Gewicht. Auch hier ist die individuelle Inflation der Geringverdiener höher. Wenn dann noch ein Wohnungswechsel in Berlin ansteht, wird es richtig eng. Man kann also festhalten, dass dass Alter, Einkommensniveau und das damit verbundene Konsumverhalten die individuelle Inflation stark beeinflussen.
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