REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15. April 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.012
D
Duregar, 17. Mär 20:23 Uhr
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Gerade heute mal wieder in den Medien,…. irgendwas zwischen 85 und 105 % der gesamten Ausgaben der Sondervermögen wird zweckentfremdet. Das bedeutet, die massiven Schulden werden zum aller größten Teil für konsumtive Ausgaben verwendet und nicht für Investitionen. Die %-Spanne kommt daher, dass es verschiedene Definitionen für Investitionen gibt. Im pessimistischsten Fall (105%) gibt Deutschland also sogar 5% weniger für Investitionen aus, als vorher. Das das nur gemacht wird, um die maroden Sozialsysteme ein paar Jahre länger zu finanzieren, ist klar. Wäre Deutschland eine Aktie, müsste man diese shorten. … Aber Spaß beiseite. Was da mit den Schulden gemacht wird, ist das Schlimmste, was allen zukünftigen und jungen Generationen passieren konnte. Der ganze Wohlstand wird für ein marodes System geopfert und das wird zu 100% nicht gut gehen. Die Frage ist nicht ob es knallt, sondern wann und vor allem wie und wie stark. Armes Deutschland, arme junge Leute und arme Kinder. Absolut niemand schert sich um die unter 30 Jährigen und genau die werden es zukünftig am Schlimmsten haben. Da gab es früher eine „spannende“ Bezeichnung zur Weltwirtschaftskrise 2008 - Generation Ninja. No Income No Job No Asset Und genau das wird passieren. Aber Deutschland fehlt es an mutigen Entscheidungen und verantwortungsvollen Entscheidungsträgern. Ich bin eigentlich ein durchweg optimistischer Mensch aber bei der Zukunft Deutschlands fehlt mir jede positive Fantasie.

Liegt nicht nur am sozialsystem. Aber man hat ewigkeiten in Subventionen investiert die nicht zielführend sind und im besonderen die Infrastruktur und Bundeswehr kaputtgespart. Ist schon verwunderlich warum nahezu jede Brücke in Deutschland auf einmal marode ist und das niemand kommen sehen hat. Leider keine zukunftsfähige Politik seit Jahrzehnten, sonder verwalten von dem was da ist. Bloß ne gute Bilanz aufweisen und bis zur nächsten Wahl niemanden verschrecken. Keine richtigen Reformen nur klein klein.
D
Duregar, 17. Mär 20:17 Uhr
0

Das kann man doch nicht so sagen. Das Unternehmen hat doch Mitarbeiter und die haben Steuern gezahlt und der Unternehmer hat ebenfalls Steuern und Sozialabgaben bezahlt. Und jetzt will man mehr Gerechtigkeit ? Wenn ich etwas übersehen haben sollte bitte ich um Korrektur.

Ab gewissen summen verselbstständigt sich Kapital. Es geht nicht um den Handwerker mit der gut ausgestatteten Werkstatt und 4 caddys auf dem Hof.
D
Duregar, 17. Mär 20:15 Uhr
0

"Leistungslos vererbt" und "überreich". Wenn ich diese linken blödsinnigen Schlagwörter schon höre.

Und warum? Was hat man fürs Erbe getan? Was stört dich an überreich?
DividendenHebel
DividendenHebel, 17. Mär 19:26 Uhr
3
Gerade heute mal wieder in den Medien,…. irgendwas zwischen 85 und 105 % der gesamten Ausgaben der Sondervermögen wird zweckentfremdet. Das bedeutet, die massiven Schulden werden zum aller größten Teil für konsumtive Ausgaben verwendet und nicht für Investitionen. Die %-Spanne kommt daher, dass es verschiedene Definitionen für Investitionen gibt. Im pessimistischsten Fall (105%) gibt Deutschland also sogar 5% weniger für Investitionen aus, als vorher. Das das nur gemacht wird, um die maroden Sozialsysteme ein paar Jahre länger zu finanzieren, ist klar. Wäre Deutschland eine Aktie, müsste man diese shorten. … Aber Spaß beiseite. Was da mit den Schulden gemacht wird, ist das Schlimmste, was allen zukünftigen und jungen Generationen passieren konnte. Der ganze Wohlstand wird für ein marodes System geopfert und das wird zu 100% nicht gut gehen. Die Frage ist nicht ob es knallt, sondern wann und vor allem wie und wie stark. Armes Deutschland, arme junge Leute und arme Kinder. Absolut niemand schert sich um die unter 30 Jährigen und genau die werden es zukünftig am Schlimmsten haben. Da gab es früher eine „spannende“ Bezeichnung zur Weltwirtschaftskrise 2008 - Generation Ninja. No Income No Job No Asset Und genau das wird passieren. Aber Deutschland fehlt es an mutigen Entscheidungen und verantwortungsvollen Entscheidungsträgern. Ich bin eigentlich ein durchweg optimistischer Mensch aber bei der Zukunft Deutschlands fehlt mir jede positive Fantasie.
Steff0987
Steff0987, 17. Mär 19:07 Uhr
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Wir haben eine alternative und Deutschland ein Ausgabenproblem. Kein Einnahmeproblem. Zu sagen es lässt sich nicht ändern akzeptiere ich nicht.

Ich habe mich gesagt daß es sich nicht ändern lässt - ich habe gesagt daß es sich, in den nächsten Jahren, nicht ändern wird!
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 17. Mär 18:31 Uhr
1

Naja das ist auch ein Holzweg. Die meisten sehr großen Vermögen werden heute absolut leistungslos vererbt. Das es irgendwo versickert ist was anderes und erklärt bzw. schließt nicht die Besteuerung von Überreichen aus. Soli geht auch nicht mehr allein in den Aufbau Ost wie damals propagiert. Sondervermögen wird auch nicht für zusätzliche Projekte verwendet. Demnach müsste man alle Steuern abschaffen da sie nicht da ankommen wo man sie braucht. Ist jetzt nicht so wie ich das sehen würde Eigentlich werden nur permanent haushaltslöcher gestopft. Je nachdem woher man kommt fordert man dann höhere Besteuerung der Reichen oder eben das die Armen mehr arbeiten müssen und auch mal Abstriche machen sollen bei Sozialleistungen, Gesundheit und Rente. Letzteres sieht die aktuelle Bundesregierung ja so. Wenn man das runter bricht sind die meisten Wähler entweder dämlich oder reich. Ich bin definitiv zu arm um mir die Regierung leisten zu können, aber nicht dämlich genug um den Mist zu glauben. Aber Alternativen tragen die nicht im Namen, das wäre aus meiner Sicht das gleiche in Hellblau/Braun.

Das kann man doch nicht so sagen. Das Unternehmen hat doch Mitarbeiter und die haben Steuern gezahlt und der Unternehmer hat ebenfalls Steuern und Sozialabgaben bezahlt. Und jetzt will man mehr Gerechtigkeit ? Wenn ich etwas übersehen haben sollte bitte ich um Korrektur.
Investischlumpf
Investischlumpf, 17. Mär 17:47 Uhr
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Ja Geld ist nicht so wichtig wenn sie gut im Bett ist 😀😉😀
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 17. Mär 17:43 Uhr
1
Mich persönlich interessiert es nicht ob jemand mehr Geld hat. Ob es nun 1 Mio oder 1 Mrd ist. Da wurde die Neid Debatte ausgelöst und mehr nicht. Und das funktioniert immer und immer wieder. Da falle ich nicht drauf rein.
W
Will_Value, 17. Mär 17:12 Uhr
1
"Leistungslos vererbt" und "überreich". Wenn ich diese linken blödsinnigen Schlagwörter schon höre.
D
Duregar, 17. Mär 16:32 Uhr
0
Naja das ist auch ein Holzweg. Die meisten sehr großen Vermögen werden heute absolut leistungslos vererbt. Das es irgendwo versickert ist was anderes und erklärt bzw. schließt nicht die Besteuerung von Überreichen aus. Soli geht auch nicht mehr allein in den Aufbau Ost wie damals propagiert. Sondervermögen wird auch nicht für zusätzliche Projekte verwendet. Demnach müsste man alle Steuern abschaffen da sie nicht da ankommen wo man sie braucht. Ist jetzt nicht so wie ich das sehen würde Eigentlich werden nur permanent haushaltslöcher gestopft. Je nachdem woher man kommt fordert man dann höhere Besteuerung der Reichen oder eben das die Armen mehr arbeiten müssen und auch mal Abstriche machen sollen bei Sozialleistungen, Gesundheit und Rente. Letzteres sieht die aktuelle Bundesregierung ja so. Wenn man das runter bricht sind die meisten Wähler entweder dämlich oder reich. Ich bin definitiv zu arm um mir die Regierung leisten zu können, aber nicht dämlich genug um den Mist zu glauben. Aber Alternativen tragen die nicht im Namen, das wäre aus meiner Sicht das gleiche in Hellblau/Braun.
z
zitsch, 17. Mär 15:47 Uhr
3

Genauso sieht es aus! Insbesondere Immobilien können, in entsprechender Lage jemanden "künstlich" Reich aussehen lassen, obwohl er es gar nicht ist. Womit wir wieder beim Thema Erbschaft (und deren Besteuerung) wären, was den Rahmen aber nun sprengen würde. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Besteuerung der mittleren Einkommen (wobei da zu sortieren wäre was mittlere Einkommen sind) ist meiner Meinung nach einfach zu hoch und vor allem ungerecht. Es ist aber wohl utopisch zu glauben das sich da in den nächsten Jahren etwas ändern wird. Die Gier des Staates ist einfach zu groß

Wir haben eine alternative und Deutschland ein Ausgabenproblem. Kein Einnahmeproblem. Zu sagen es lässt sich nicht ändern akzeptiere ich nicht.
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 16. Mär 19:45 Uhr
2
Hier war ja ganz schön was los. Viele richtige Sachen aber es trifft nicht den Punkt. Diese typischen Debatten, angeworfen von der Politik, wiederholen sich regelmäßig. Erst sind es die Rentner dann die Arbeitslosen dann die Reichen und wieder zurück. Und von vorne geht es los. Wer tatsächlich glaubt das man Reiche höher besteuern soll um damit mehr Gerechtigkeit zu erreichen der ist vollkommen auf dem Holzweg. Die Leute, die Verantwortung übernommen und Risiken durch den gang in die Selbstständigkeit gewagt haben, können von mir aus soviel auf der hohen Kante haben wie sie wollen. Ich darf daran erinnern: es gab mal 16% Mehrwertsteuer und das Geld davon ist wo ? In ein unbekanntes Loch gefallen. Wir hatten mal einen Feiertag und durch das mehr durch Steuereinnahmen mehr Steuergeld und das ist wohin ? Weg, futsch, ins unbekannte Loch gefallen. Jetzt ratet mal was durch mehr „Gerechtigkeit“ mit dem Geld passiert !
N
NoData, 16. Mär 17:18 Uhr
0

Am 15.04 gibt es die nächste Dividendenerhöhung. Von 0,2700 $ auf 0,2705 $.

Momentan gibts eine viel stärkere "Dividendenerhöhung": die wachsende Stärke des Dollars.
Bert1989
Bert1989, 16. Mär 6:35 Uhr
1
Also spannend ist das Thema allgemein und ich verstehe oft nicht wieso wir bei uns so eine Neid Gesellschaft haben. Ka ob ich es schonmal geschrieben habe aber in meiner Branche (Planungsbüro) hatte man früher min eine 40h Woche und dann noch 5h aufgebaut. Die Projekte mussten halt erledigt werden, Bezahlung war/ist gut und man baut sich da in 10 Jahren ein gutes Vermögen an. Ich würde man tippen „seit corona“ ist aber dieser Sabbatical groß geworden, alle 2-3 Jahre gehen die Leute für ein Jahr ins Ausland. Wie finanziert sich das? Ganz einfach die Stundenmodelle geben es her, genau da ist der „Fehler“ wenn man einen Sucht. Wenn man von 40h Wochen auf 35h runtergeht hat man 12% weniger Arbeit, aber nur ca 6-7% weniger Lohn. Hab selber meine Arbeitszeit da angepasst wie ich diesen Zusammenhang wirklich verstanden habe. Die Leute mit sabbatical arbeiten 2 Jahre 40h und lassen sich aber nur 2/3 auszahlen, im dritten sabbatical jahr die angesparten 2/3 der vorherigen Jahre. Das ist steuerlich optimiert und man sieht insbesondere als junger Mensch die welt. (Wohnung wird für die Zeit zwischenvermieten). Naja die Folge: geringere Einzahlung in die Sozialkassen und keine Ersparnisse. -> werden solche Leute jemals für die „Reichen“ stimmen? Unser Steuersystwm ist einfach falsch. Für mich gehört sich ein Bruttostundenlohn (geht nicht immer) ausgehandelt und der wird ab Stunde 1 gleich besteuert, dann ist auch jeder der Mehrarbeit liefert genau um den Aufwand im Vorteil
D
Duregar, 15. Mär 19:04 Uhr
2

Es ist ja nicht nur die Gier des Staates. Vorallem die grenzenlose Kurzsichtigkeit lassen mich oft sprachlos zurück. Mal eine wahre Geschichte: Engelbert machte mit 30 Jahren seinen Malermeister und kurz danach sich selbstständig. Fleißig und mit großer Fachkompetenz wuchs seine Firma. Er übernahm auch andere Gewerke. Die Folge war ein Leben im Luxus. Seine Frau brauchte nie arbeiten, Ferienhaus mit Yacht und Wasserski, 2 tolle Mercedes und ein Motorrad. Mit 52 dann der Konkurs, er hatte sich übernommen. Nie in das Sozialsystem eingezahlt gab es dann Hartz IV. Mittlerweile geschieden wurde die Miete auch für die Frau gezahlt. Die hat schwarz im Kiosk ein paar Stunden gearbeitet, er hatte auch viel zu tun, nur nicht offiziell. Jetzt kann man mal ausrechnen, was da der Träger (Stadt) im Monat bezahlt. Engelbert ist mittlerweile 72 und bekommt Grundsicherung. Seine Ex-Frau auch, dazu noch Pflegestufe 2. Und wir? Wir haben einfach keine Lobby. Wenn die Abgeltungssteuer auf 30% geht regen wir uns zwar auf aber wir können es nicht verhindern. Die wohl lächerlichste Idee war wohl, die Erträge aus Kapitalanlagen noch mit Sozialverdicherungsabgaben zu belegen. Ach, mir fehlen die richtigen Schimpfwörter...

Naja eine Pflichtversicherubg für selbstständige steht ja seit ewigkeiten im Raum. Wird aber vermutlich von lobbyorganisationen seit ewigkeiten erfolgreich verhindert. Damit hätte der Malermeister zumindest mal etwas für seine jetzige Rente getan, statt dafür die Automobilbranche zu füttern. Ich finde es auch seltsam wie man alles verzocken kann während man über seine Verhältnisse lebt. In dieser Zeit absolut gar nichts der Solidargemeinschaft zukommen zu lassen, ist ja schon fahrlässig vom Staat. Leider in der Form möglich. Edit: Andererseits hätten alle Beileidsbekundungen gehabt, wenn er nicht Pleite gegangen wäre, sondern aufgrund seines hohen Arbeitspensums im selben Alter arbeitsunfähig geworden wäre. Letztendlich wäre effektiv das Endergebnis gewesen, nix eingezahlt und dennoch fängt der Staat einen auf. Ich stehe dahinter das jeder sein Existenzminimum würdevoll beziehen kann. Jedoch sollten alle die die Möglichkeit auch dazu beitragen das die Kassen gefüllt sind. Das bedeutet auch, je mehr man hat, desto mehr zahlt man ein und nicht nur absolut.
Minikohle
Minikohle, 15. Mär 14:05 Uhr
2
Es ist ja nicht nur die Gier des Staates. Vorallem die grenzenlose Kurzsichtigkeit lassen mich oft sprachlos zurück. Mal eine wahre Geschichte: Engelbert machte mit 30 Jahren seinen Malermeister und kurz danach sich selbstständig. Fleißig und mit großer Fachkompetenz wuchs seine Firma. Er übernahm auch andere Gewerke. Die Folge war ein Leben im Luxus. Seine Frau brauchte nie arbeiten, Ferienhaus mit Yacht und Wasserski, 2 tolle Mercedes und ein Motorrad. Mit 52 dann der Konkurs, er hatte sich übernommen. Nie in das Sozialsystem eingezahlt gab es dann Hartz IV. Mittlerweile geschieden wurde die Miete auch für die Frau gezahlt. Die hat schwarz im Kiosk ein paar Stunden gearbeitet, er hatte auch viel zu tun, nur nicht offiziell. Jetzt kann man mal ausrechnen, was da der Träger (Stadt) im Monat bezahlt. Engelbert ist mittlerweile 72 und bekommt Grundsicherung. Seine Ex-Frau auch, dazu noch Pflegestufe 2. Und wir? Wir haben einfach keine Lobby. Wenn die Abgeltungssteuer auf 30% geht regen wir uns zwar auf aber wir können es nicht verhindern. Die wohl lächerlichste Idee war wohl, die Erträge aus Kapitalanlagen noch mit Sozialverdicherungsabgaben zu belegen. Ach, mir fehlen die richtigen Schimpfwörter...
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