Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 14.560
W
Wildharry, 4. Jun 11:11 Uhr
6
Guten Morgen, https://www.hartpunkt.de/bundeswehr-will-weitere-radschuetzenpanzer-schakal-beschaffen/
R
Ruuudi, 4. Jun 8:04 Uhr
2
Jetzt hab ich mir die Tipperei doch nicht erspart …☺️
R
Ruuudi, 4. Jun 8:03 Uhr
3

So ganz nachvollziehen kann ich deinen Gedanken mit den Ankerinvestoren nicht. Ein Aktiensplit bedeutet ja lediglich, dass der AI anstatt x Aktien dann bspw. 10x Aktien hat. Das sollte ja nicht seine Grundeinstellung zum Unternehmen beeinflussen. Ein Aktiensplit führt i.d.R. zu einer höheren Liquidität an den Börsenplätzen und dadurch auch regelmäßig zu einer entsprechenden Umschlagshäufigkeit. Die Masse der Aktionäre steigt und wechselt in bestimmten Anlageregionen sicherlich häufiger. Dadurch könnten sich natürlich unterschiedliche Meinungen/Mehrheiten zur Unternehmenspolitik ergeben, die bei HV zu kontroversen Diskussionen führen. Aber die sogenannten Ankeraktionäre betrifft es meiner Meinung nach am wenigsten, denn die haben sich mit dem Unternehmen entsprechend auseinandergesetzt. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund von Aktiensplit, da ich darin eine weitere Spekulationsmöglichkeit der Anleger sehe. Denn bei anderen Unternehmen, die regelmäßig splitten, bspw. Tesla, Nvidia, Apple wird häufig schon Wochen vorher darüber spekuliert ob der Split kommt, welche Auswirkungen der auf den Kurs hat, usw. Da werden dann Kurse bewegt, ohne das überhaupt fundamental sich etwas im Unternehmen bewegt hat. Für mich ist das in erster Linie nur optische Verbilligung und Augenwischerei. Aber funktioniert häufig, daher kann ich die Leute verstehen, die sich das wünschen.

Du hast alles richtig formuliert und richtig argumentiert. Wenn man nun die Argumente noch den Interessengruppen Haupt- und Kleinaktionäre zuordnet und dabei klar ist, welche Gruppe, die Entscheidung trifft, ergibt sich schlüssig, was das Ergebnis sein würde. Das Unternehmen hat an noch höherer Volatilität absolut kein Interesse und die Zocker und Hedgefonds bringen bei einem Split ja auch kein zusätzliches Geld mit. Ich hab vor zwei/drei Jahren mal zufällig mit dem Leiter IR telefoniert. Zwischen den Zeilen konnte man unverhohlen heraushören, wie „positiv“ er gegenüber Leerverkäufern eingestellt ist. Für mich absolut nachvollziehbar.
R
Ruuudi, 4. Jun 7:54 Uhr
0
Ein evtl. Aktiensplit stellt immer eine Satzungsänderung der Gesellschaft dar. Dazu brauchst Du einen Beschluss einer HV ggfs. auch einer a.o. HV. Satzungsänderung benötigen „mindestens“ 75% des an der HV vertretenen Kapitals. § 179 (2) AktG (2) Der Beschluß der Hauptversammlung bedarf einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlußfassung vertretenen Grundkapitals umfaßt. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen. … Üblicherweise sind die Kleinaktionäre an einer HV nur unterrepräsentiert, die Haupt- und Großaktionäre jedoch nicht. Das macht die Erreichung der 75% von einem Mitwirken dieser Gruppe abhängig. Deren Interesse und Mitwirkung an einem - hauptsächlich für Kleinaktionäre interessanten - Aktiensplit sehe ich auf absehbare Zeit nicht.
R
Ruuudi, 4. Jun 7:38 Uhr
0

Bist Du dir bzgl. der 75 % sicher? Ich war der Meinung es würde eine einfache Mehrheit ausreichen, es handelt sich ja nicht um eine Erhöhung des Grundkapitals.

Ja, ich bin mir sicher. Das hatte ich vor einiger Zeit mal geprüft und hier (oder drüben?) argumentiert. Ich meine, ich hätte den Post gespeichert … dann spar ich mir die Tipperei.😉
Y
Yezebel666, 4. Jun 1:35 Uhr
0

… kleiner Hinweis: wer ist ein Ankerinvestor aus Sicht des Unternehmens? Ich hab mal einen Beitrag dazu abgespeichert, weil ich befürchtete, der wäre nochmal brauchbar. Wenn ich den auf dem Rechner finde, stelle ich den morgen hier rein. Auszuschließen ist es grundsätzlich natürlich nicht. Aber es ergibt absolut keinen Anlass dazu und aus Sicht des Unternehmens und der main shareholder auch keinen Sinn. Ich verstehe die Motivation/Interessenlage von uns Kleinaktionären (und damit auch Deiner Kumpels) … aber das deckt sich nun mal nicht mit der des Unternehmens, vor allem aber der main shareholder. Für letztere macht es auch keinen Unterschied, ob die Aktie 120 Euro oder das 10x kostet. Vorschlagen könnte es das Management (aber warum? 🤷‍♂️). Beschließen muss es nach AktG die HV mit 75% des anwesenden Kapitals. Das wird nicht geschehen. Noch Fragen ?

Bist Du dir bzgl. der 75 % sicher? Ich war der Meinung es würde eine einfache Mehrheit ausreichen, es handelt sich ja nicht um eine Erhöhung des Grundkapitals.
Y
Yezebel666, 4. Jun 1:23 Uhr
0

… kleiner Hinweis: wer ist ein Ankerinvestor aus Sicht des Unternehmens? Ich hab mal einen Beitrag dazu abgespeichert, weil ich befürchtete, der wäre nochmal brauchbar. Wenn ich den auf dem Rechner finde, stelle ich den morgen hier rein. Auszuschließen ist es grundsätzlich natürlich nicht. Aber es ergibt absolut keinen Anlass dazu und aus Sicht des Unternehmens und der main shareholder auch keinen Sinn. Ich verstehe die Motivation/Interessenlage von uns Kleinaktionären (und damit auch Deiner Kumpels) … aber das deckt sich nun mal nicht mit der des Unternehmens, vor allem aber der main shareholder. Für letztere macht es auch keinen Unterschied, ob die Aktie 120 Euro oder das 10x kostet. Vorschlagen könnte es das Management (aber warum? 🤷‍♂️). Beschließen muss es nach AktG die HV mit 75% des anwesenden Kapitals. Das wird nicht geschehen. Noch Fragen ?

So ganz nachvollziehen kann ich deinen Gedanken mit den Ankerinvestoren nicht. Ein Aktiensplit bedeutet ja lediglich, dass der AI anstatt x Aktien dann bspw. 10x Aktien hat. Das sollte ja nicht seine Grundeinstellung zum Unternehmen beeinflussen. Ein Aktiensplit führt i.d.R. zu einer höheren Liquidität an den Börsenplätzen und dadurch auch regelmäßig zu einer entsprechenden Umschlagshäufigkeit. Die Masse der Aktionäre steigt und wechselt in bestimmten Anlageregionen sicherlich häufiger. Dadurch könnten sich natürlich unterschiedliche Meinungen/Mehrheiten zur Unternehmenspolitik ergeben, die bei HV zu kontroversen Diskussionen führen. Aber die sogenannten Ankeraktionäre betrifft es meiner Meinung nach am wenigsten, denn die haben sich mit dem Unternehmen entsprechend auseinandergesetzt. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund von Aktiensplit, da ich darin eine weitere Spekulationsmöglichkeit der Anleger sehe. Denn bei anderen Unternehmen, die regelmäßig splitten, bspw. Tesla, Nvidia, Apple wird häufig schon Wochen vorher darüber spekuliert ob der Split kommt, welche Auswirkungen der auf den Kurs hat, usw. Da werden dann Kurse bewegt, ohne das überhaupt fundamental sich etwas im Unternehmen bewegt hat. Für mich ist das in erster Linie nur optische Verbilligung und Augenwischerei. Aber funktioniert häufig, daher kann ich die Leute verstehen, die sich das wünschen.
R
Ruuudi, 3. Jun 21:46 Uhr
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… kleiner Hinweis: wer ist ein Ankerinvestor aus Sicht des Unternehmens? Ich hab mal einen Beitrag dazu abgespeichert, weil ich befürchtete, der wäre nochmal brauchbar. Wenn ich den auf dem Rechner finde, stelle ich den morgen hier rein. Auszuschließen ist es grundsätzlich natürlich nicht. Aber es ergibt absolut keinen Anlass dazu und aus Sicht des Unternehmens und der main shareholder auch keinen Sinn. Ich verstehe die Motivation/Interessenlage von uns Kleinaktionären (und damit auch Deiner Kumpels) … aber das deckt sich nun mal nicht mit der des Unternehmens, vor allem aber der main shareholder. Für letztere macht es auch keinen Unterschied, ob die Aktie 120 Euro oder das 10x kostet. Vorschlagen könnte es das Management (aber warum? 🤷‍♂️). Beschließen muss es nach AktG die HV mit 75% des anwesenden Kapitals. Das wird nicht geschehen. Noch Fragen ?
W
Wildharry, 3. Jun 21:37 Uhr
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Gegenfrage … ich kenn Deine Kumpels zwar nicht. Aber sind Deine Kumpels die langfristigen Ankerinvestoren, die sich ein Unternehmen wünscht?

Ja Rudi, sind sie. Wir sind zu viert und tauschen uns fast täglich aus. Wenn man als RWE um die 20212 bis 2014 rum fast pleite war, kauft für 14€ und ist heute noch dabei, wenn man in der Korona Zeit Deutsche Bank für 8€ gekauft hat und ist heute noch dabei, wenn man in schweren Bayer Zeiten für 20€ gekauft hat und ist heute noch dabei dann denke ich dass man von langfristigen Ankerinvestoren sprechen kann. Und glaube mir, die werfen nicht mit "Wattebällchen" sondern sind im knapp 6-stelligen Bereich unterwegs. Einer hat aber bei 180€ bei VW in die Scheiße gegriffen, hält aber immer noch und meint dann nehme ich eben jedes Jahr die Dividende mit.
R
Ruuudi, 3. Jun 21:07 Uhr
0

Nun zur Frage von Harry, glaube auch, dass ein Split 1÷10 eher die Vola anfeuern würde. Vielleicht müsste man das Verhältnis etwas kleiner nehmen.

Interessenlage beachten … Wozu braucht ein Unternehmen wie Rheinmetall einen Split? Wer hätte davon Vorteile? Das beantwortet eigentlich alle Fragen.
R
Ruuudi, 3. Jun 21:05 Uhr
0

Kann sein oder auch nicht sein. habe Kumpels die sich auch mit Börse beschäftigen und wenn wir über RHM diskutieren sagen die wenn ich 10.000€ zum Anlegen frei habe bekomme ich ja noch nicht mal 10 RHM Aktien, da investiere ich lieber in DBK, RWE oder BASF.

Gegenfrage … ich kenn Deine Kumpels zwar nicht. Aber sind Deine Kumpels die langfristigen Ankerinvestoren, die sich ein Unternehmen wünscht?
Roots
Roots, 3. Jun 19:59 Uhr
0

Ja, kann man natürlich auch so sehen, aber mal abgesehen von unseren Gedanken dazu hat Pappberger sich letztes Jahr doch gegen einen Split ausgesprochen. Glaube kaum, dass er sich nun auf dem deutlich reduzierten Niveau dafür einsetzen würde. Zumal das ja auch immer ein Signal setzt um für neuen Schwung bei der Aktie zu sorgen ohne das man News hat

Moin, keine Ahnung !!! Seine Einstellung zu Drohnen hat er auch „geändert“ … Denke, er weiß was er tut !!! Es wird alles schnelllebiger … 😬🤔🤷‍♂️
Y
Yezebel666, 3. Jun 19:16 Uhr
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Moin, möchte nicht zur einer endlos Diskussion beitragen … aber gehts noch schlimmer was die Volatilität angeht 🤔 wüsste nicht … 🤔🤷‍♂️

Ja, kann man natürlich auch so sehen, aber mal abgesehen von unseren Gedanken dazu hat Pappberger sich letztes Jahr doch gegen einen Split ausgesprochen. Glaube kaum, dass er sich nun auf dem deutlich reduzierten Niveau dafür einsetzen würde. Zumal das ja auch immer ein Signal setzt um für neuen Schwung bei der Aktie zu sorgen ohne das man News hat
Roots
Roots, 3. Jun 18:56 Uhr
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Nun zur Frage von Harry, glaube auch, dass ein Split 1÷10 eher die Vola anfeuern würde. Vielleicht müsste man das Verhältnis etwas kleiner nehmen.

Moin, möchte nicht zur einer endlos Diskussion beitragen … aber gehts noch schlimmer was die Volatilität angeht 🤔 wüsste nicht … 🤔🤷‍♂️
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